Urs Widmer was a distinctive voice in literature, known for his unique approach to storytelling and his exploration of complex themes. His works delve into the human condition with a blend of intellect and emotion, characteristic of his profound literary style. He crafted narratives that resonated with readers, leaving a lasting impression through their depth and originality. Widmer's contribution to literature is marked by his consistent dedication to literary excellence and innovative expression.
Wirklich berühmt wurde Urs Widmer mit seinem Spätwerk: ›Der blaue Siphon‹, ›Der Geliebte der Mutter‹ oder ›Das Buch des Vaters‹ finden auch heute noch viele begeisterte Leserinnen und Leser. Aber da ist viel mehr, wie beim berühmten Eisberg schlummert auch beim Zeitzeugen Urs Widmer vieles unter der Oberfläche und wartet auf Erkundung. Seine frühen Erzählungen sind der beste Anfang: anarchische Freude daran, das Gebälk der Literatur knarzen zu lassen.
Švajčiarsky spisovateľ, dramatik a prekladateľ Urs Widmer (21. 5. 1938 – 2. 4. 2014) je považovaný za jedného z najuniverzálnejších švajčiarskych autorov. Písal romány, poviedky, eseje, divadelné a rozhlasové hry a za svoju tvorbu získal veľa významných ocenení. Zmysel pre iróniu a satiru popri autentickom zobrazení reality sú ingredienciou, ktorou si podmaňuje čitateľov.
Kniha Peniaze, práca, strach a šťastie je výberom z esejí , ktoré napísal za 10 – 13 rokov, a stĺpčekov, ktoré vznikli medzi januárom 2001 a aprílom 2002 pre Magazin novín Tages-Anzeiger. Je to zbierka fejtónov a úvah o všetkom, čo tvorí náš život. Sú to vtipné súkromné postrehy, ktoré však výstižne definujú celospoločenské problémy.
Zusammenfassung: Quando Clara incontra Edwin è amore e dedizione. Per lui. Perché nei pensieri e nel cuore di quella giovane e bellissima ragazza quello è l'uomo giusto. Ma cosa ne è di un amore non corrisposto nel suo sbocciare? Tace? Diventa fiume sotterraneo, impetuoso e potente che cerca una propria strada scavando nel buio delle rocce?
Katholische Erziehung, Austritt aus der Kirche. Der Zweifel an der Religion, an Gott. Was macht jemanden zum Gläubigen, was zum Atheisten? Glauben die meisten nur, dass sie glauben? Urs Widmer liefert kritische Anregungen zum Denken und provoziert bis zur Blasphemie. Sind wir Menschen Schöpfung Gottes oder Produkt der Evolution? Ist unser Planet Erde Gottes Werk oder Resultat galaktischer Katastrophen? Die Entwicklungskurve von den frühen Göttern über den Glauben an Gott nähert sich dem Atheismus. Werden die künftigen Generationen verstehen, was hinter den Naturphänomenen steht? Wird der Plan Gottes sein Geheimnis verlieren? Und Gott schon bald seine Anhängerschaft?
Urs Widmer hat mit seinem letzten Text den Mythos vom Mannsberg und vom Föhn geschaffen. Herausgekommen ist – ein Musiktheater. Plötzlich kommt ein warmer Wind auf und trocknet die Wolken vom Himmel. Die Berge rücken aneinander, alles scheint näher, klarer, schöner, heller, und die Sonne strahlt in ihrer Maßlosigkeit. Postkartenzauber! Der Föhn gehört zur alpinen Welt und zu den Alpenländern wie die Berge selbst. Geliebt und gefürchtet ist er und verankert in unserem Alltag. Am 16. September 2014 feierte »Föhn« im Theater Basel Premiere. Das Publikum und die Presse waren begeistert. Die Südostschweiz schrieb: »Kraftvoll fabulierend wie eh und je, erfindet Urs Widmer den Mythos vom Mannsberg und vom Föhn, einer aus dem Berg geborenen Windsbraut, die stürmisch durchs Tal fegt«, und die Badische Zeitung lobte: »Die ›Föhn‹-Musik entwickelt sich zum kongenialen Partner der Widmer’schen Beschwörungen der leidenschaftlichen Naturkräfte.« Leider konnte Urs Widmer die Aufführungen nicht mehr selbst begleiten, er ist am 2. April 2014 verstorben. Nun erscheint das Werk inklusive aufwändige Tonaufnahme, die als CD beigelegt ist. Mit Audio-CD (65 min): Text: Urs Widmer; Musik: Fortunat Frölich; Regie und Kokomposition: Christian Zehnder; Musikalische Leitung: Erik Oña; Choreinstudierung: Fritz Näf; Korrepetition: Daveth Clark; mit: Hansrudolf Twerenbold, Susanne Elmark, Carina Braunschmidt, Martin Hug, Christian Zehnder, Ensemble Phoenix Basel u. a.
Der Alte hat ein Imperium aufgebaut. Er ist ein König in der Welt der Bücher.
Weitblickend und mit großem Gespür hat er alle Größen in seinem Haus
versammelt. Aber nun ist seine Zeit abgelaufen - und für eine Zeit danach hat
er nicht vorgesorgt. Der Verleger Edgar Göschen stirbt - und alle in seiner
Umgebung lauern auf die Beute. Jutta, seine nur noch halbwegs junge Frau; Frau
Schwichow, seine unentbehrliche rechte Hand im Verlagsgeschäft, die alles weiß
und jede Leiche im Keller kennt; Meier, der Lehrling, der sich schwört, dass
er einmal im Chefsessel sitzen wird, was dann auch tatsächlich geschieht; und
allen voran natürlich die Konkurrenz: World Books International Chicago
Illinois USA, die größte Bücherproduktionsmaschinerie der Welt.§Urs Widmer
kannte das Verlagsgeschäft von innen und außen, als Autor, als Lektor und als
Gesellschafter des Verlags der Autoren. Ganz folgerichtig beschreibt er die
rasanten Veränderungen, denen unsere Gesellschaft insgesamt ausgesetzt ist,
aus diesem Blickwinkel. Und er gewinnt ihnen anrührend-tragische wie grotesk-
komische Seiten ab.§KÖNIG DER BÜCHER ist das letzte Stück, das Urs Widmer vor
seinem Tod abschloss.