Cicero and the Roman Republic
- 256 pages
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Designed primarily for a general readership, this book provides an account of Cicero's personality and career and portrays the political and cultural background of his age.
Manfred Fuhrmann was a German classical philologist known for his extensive translations of ancient works. His significant body of work introduced a wealth of Latin and ancient Greek literature to German readers. Fuhrmann approached his task with a deep commitment to understanding the original texts and their cultural contexts. His translations are recognized for their accuracy and literary merit, making classical antiquity accessible to contemporary audiences.






Designed primarily for a general readership, this book provides an account of Cicero's personality and career and portrays the political and cultural background of his age.
Nach einem einleitenden Überblick über die lateinische Sprache, die Entfaltung der römischen Literatur, ihre wesentlichen Epochen, über Herkunft und soziale Stellung der Schriftsteller und über das römische Buchwesen behandeln drei große literaturgeschichtliche Kapitel die Vorklassik, die Klassik (untergliedert in die Zeit Ciceros und die Zeit des Augustus) und die Nachklassik, unterteilt in die Zeit Senecas, den Manierismus, Klassizismus und Archaismus.
Wesen und Wandel des gelehrten Unterrichts in Deutschland
Mehrsprachig: Deutsch, Latein, GriechischMultilingual: German, Latin, Greek
Manfred Fuhrmann, ein Gelehrter der Antike und deren Einfluss auf Europa, untersucht den kulturellen Kanon, der die Bürger Europas von der Aufklärung bis zu den Weltkriegen prägte. Er betont, dass die Bürger Europas mehr verbindet als trennt. Seit der Völkerwanderung war die Kommunikation zwischen den Regionen lebhaft, und bedeutende Neuerungen in Geist, Kunst, Wissenschaft und Technik breiteten sich schnell aus. Selbst in Zeiten nationaler Ideologien blieben die Unterschiede unter den führenden Schichten gering. Die Begriffe "Europa", "Bildung" und "Kanon", die Fuhrmann anschaulich beschreibt, sind eng miteinander verknüpft. Die Antike hat seit der Renaissance entscheidende Impulse für das europäische Selbstverständnis gegeben. Das humanistische Gymnasium entwickelte sich als zentrale Institution der bürgerlichen Bildung, während der absolutistische Hof eine bürgerliche Ästhetik förderte. Theater, Konzerte und Museen, zusammen mit Enzyklopädien und Bildungsreisen, vermittelten die Kenntnisse, die für die geistige Entwicklung Europas notwendig waren: Philosophie, Geschichte, Literatur, Kunst, Musik, Mathematik und Naturwissenschaften. Der gemeinsame "europäische Bildungskanon" prägt auch heute noch unsere Kultur, trotz Wissensverlusten und Widerständen, mehr als die Wirtschafts- und Währungsunion.
Aus Spanien kommend, hat Seneca als Intellektueller in Rom politische Karriere gemacht: Vom Erzieher Neros stieg er zu dessen engstem Berater auf. Fuhrmanns kenntnisreiche Biographie ist gleichzeitig eine ausgezeichnete Darstellung der gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Verhältnisse Roms.
Die Bildungsdiskussion ist in vollem Gange: Der emeritierte Konstanzer Latinist legt dafür ein historisches Fundament und skizziert die Geschichte der Bildung von der Karolingerzeit bis zu den Reformen der vergangenen Jahrzehnte. Seine anschließende Auseinandersetzung mit aktuellen Bildungskonzeptionen zeigt: der humanistische und christliche Kanon kann und muss hier auch weiterhin eine tragende Rolle spielen.
Ein komprimierter Überblick über Geschichte und System der antiken Redekunst mit zahlreichen ausgezeichnet kommentierten Originalquellen§§Manfred Fuhrmann bietet mit seiner zum Klassiker gewordenen Einführung einen Überblick über die Entwicklung und das System der griechisch-römischen Beredsamkeit. Die juristische Fallbehandlung und Argumentationstechnik sind dabei ebenso berücksichtigt wie Aufbau und Stil der Rede. Wie in der antiken Welt so ist auch heute noch die Redekunst ein wichtiger Bestandteil des öffentlichen Lebens und Bildungswesens.