Stadtgründung und Stadtwerdung
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Friedrich Barbarossa war immer der beliebteste und bekannteste der deutschen Kaiser, um den sich zahlreiche Legenden ranken. Auf breiter Quellenbasis und mit sprachlicher Klarheit zeichnet Ferdinand Opll das Bild der tatsächlichen Person hinter den Legenden und nimmt gleichzeitig die markanten strukturellen Rahmenbedingungen der Epoche in den Blick.
Die Meldeman-Rundansicht von 1529/30. Sensation. Propaganda und Stadtbild
Die hochdramatische Erzählung bietet einen einzigartigen Blick auf die Belagerung Wiens im Jahr 1529 durch die Perspektive des Nürnberger Briefmalers Niclas Meldeman. Der Verleger kommentiert die Ereignisse und vermittelt die Emotionen und Spannungen dieser entscheidenden historischen Episode. Die Handlung beleuchtet die kulturellen und politischen Aspekte der Zeit und gibt Einblicke in das Leben der Menschen während der Belagerung.
Band 2: Die frühneuzeitliche Residenz (16.-18. Jahrhundert)
Die Darstellung Wiens als europäische Metropole wird umfassend beleuchtet, wobei sowohl politische als auch soziale Aspekte berücksichtigt werden. Die AutorInnengruppe unter Karl Vocelka erarbeitet eine dreibändige Stadtgeschichte, die von der Vorgeschichte bis zur Gegenwart reicht und chronologisch strukturiert ist. Fachleute aus verschiedenen Disziplinen tragen zu einer ausgewogenen Mischung aus wissenschaftlicher Tiefe und ansprechender Lesbarkeit bei. Unterstützung durch Abbildungen ergänzt die Inhalte und macht die Geschichte Wiens für ein breites Publikum zugänglich.
Band 3: Von 1790 bis zur Gegenwart
Der dritte Band der Stadtgeschichte Wiens beleuchtet die dramatischen Entwicklungen von 1790 bis zur Gegenwart. Diese Zeit ist geprägt von tiefgreifenden Brüchen, wie der napoleonischen Besetzung, der Revolution von 1848 und den sozialen Veränderungen des 19. Jahrhunderts. Zudem wird die Transformation Wiens nach dem Ersten Weltkrieg, die Herausforderungen der Zwischenkriegszeit, die NS-Herrschaft sowie die Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs thematisiert. Besonders hervorzuheben sind die umfassenden Analysen der Jahre nach 1945, die bislang in dieser Tiefe nicht behandelt wurden.