Martin Bormann
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Bormann joined the Nazi Party in 1927 and quickly rose through its ranks. In July 1933 he became the Chief of Cabinet in the Office of the Deputy Fuhrer.







Bormann joined the Nazi Party in 1927 and quickly rose through its ranks. In July 1933 he became the Chief of Cabinet in the Office of the Deputy Fuhrer.
Described as one of the greatest mass-murderers in history, Rudolf Hoss, was born in Baden-Baden on 11 December 1901.
Der Wegbereiter des Holocaust – Eine Biographie
Alfred Rosenberg gefiel sich in seiner Rolle als Intellektueller und Chefideologe der Nationalsozialisten. Gerade das aber machte ihn besonders unbeliebt innerhalb der NS-Führungselite. Intrigen und Konkurrenzverhalten nahmen zu, als Hitler ihn zum »Beauftragten des Führers für die Überwachung der gesamten geistigen und weltanschaulichen Schulung und Erziehung der NSDAP« ernannte und Rosenberg weitgehende Rechte auf nahezu allen Gebieten für sich reklamierte. Mit dem nach ihm benannten Einsatzstab und als »Reichsminister für die besetzten Ostgebiete« war er vor allem mit dem europaweiten Raub von Kunst- und Kulturgütern beschäftigt. Bis zu seiner Hinrichtung 1946 blieb er seinen antisemitischen Grundüberzeugungen treu. Angesichts der Vielzahl von Rosenbergs Ämtern und des umfangreichen Dokumentenbestands – darunter auch die 2013 gefundenen Tagebücher – rückt Volker Koop in seiner Biographie Rosenbergs Unbeirrbarkeit ideologischen Denkens in den Mittelpunkt und legt die Diskrepanz zwischen seiner übersteigerten Egomanie und seinem tatsächlichen Einfluss dar.
Die 1935 auf Veranlassung Heinrich Himmlers gegründete »Studiengesellschaft ›Deutsches Ahnenerbe‹ e. V.« hatte vor allem eine Aufgabe: Sie sollte die rassische Überlegenheit des »arischen Menschen« nachweisen. Neben obskuren Aktivitäten wie der Wiederbelebung germanischer Thingstätten erhielt die Organisation bald eine Reihe von verbrecherischen Sonderaufträgen: vom Kunstraub in den von Deutschland besetzten Gebieten bis hin zur Ermordung Hunderter von KZ-Häftlingen zu pseudowissenschaftlichen Zwecken. Dieses Buch erfasst und beschreibt erstmals die Geschichte einer verharmlosten SS-Organisation in ihrer ganzen Dimension.
Die britische Besatzungszone in Deutschland war eine »Problemzone«: In Schleswig-Holstein drängten sich annähernd zwei Millionen Flüchtlinge, die versorgt werden mussten. Das Ruhrgebiet wurde zum Politikum, weil Frankreich und die Sowjetunion seine Internationalisierung anstrebten. Im Alleingang gründete Großbritannien das Land Nordrhein-Westfalen, um allen Spekulationen ein Ende zu machen. Die Deutschen, die unter der Besatzung der als Kolonialmacht erfahrenen Briten lebten, hatten es wohl am besten getroffen. Dennoch gab es auch hier Demontagen und vereinzelte Übergriffe gegen Zivilisten. Aber die britischen Besatzer wurden vom ersten Tag an strengsten kontrolliert: von Presse und Parlament im eigenen Land.
Hat Hitler nicht die Arbeitslosigkeit beseitigt? Und verfolgten die Nazis nicht immerhin eine Politik für die „kleinen Leute“? Anhand von Vorurteilen und pauschalen Meinungen bietet Volker Koop einen knappen, klaren Überblick über die Zeit des Nationalsozialismus und deren Folgen bis in die Gegenwart.
Der Zweite Weltkrieg war schon langst entschieden, als die Nationalsozialisten den Endsieg immer noch mit aller Macht erzwingen wollten. Dazu sollte neben dem Volkssturm auch die Organisation Werwolf beitragen, deren Aufstellung im September 1944 von dem Reichsfuhrer-SS, Heinrich Himmler, befohlen worden war. Ihr war die Aufgabe zugedacht, aus dem Untergrund die alliierten Besatzungstruppen mit Sabotageakten in Atem zu halten und die Kooperation deutscher Landsleute mit den Siegermachten zu unterbinden. Doch Streitigkeiten zwischen SS, Wehrmacht und Partei blockierten das Vorhaben, sodass sich erst in den letzten Kriegswochen Werwolf-Gruppen bilden konnten. Ihre Aktivitaten beschrankten sich dann allerdings auf die Ermordung zahlreicher Zivilisten, denen sie ehrlosen Verrat vorwarfen, vor allem in den befreiten linksrheinischen Gebieten und in Suddeutschland. Die Alliierten waren zwar von der Werwolf-Propaganda verunsichert, auf die erwarteten Partisanen stiessen sie jedoch nur selten. Nach dem Krieg fanden die meisten Werwolfe ihr verdientes Ende vor alliierten und deutschen Gerichten.Eine erste umfassende Darstellung dieser geheimnisumwitterten Organisation liegt nun vor. Sachlich und kenntnisreich informiert das neue Buch von Volker Koop uber Voraussetzungen, Personen und Hintergrunde und tragt dazu bei, einer moglichen Mythifizierung entgegenzuwirken.
Sieger haben immer Recht. Diese Erfahrung haben die Deutschen nach dem verlorenen Zweiten Weltkrieg in vielfältiger Weise machen müssen. Militärisch geschlagen, sollten sie politisch umerzogen und zu Demokraten werden. Doch damit allein begnügten sich die neuen Machthaber oft nicht. Sie griffen in das Alltagsleben der Besiegten ein, wo immer das nur möglich war: Die Menschen in der Sowjetischen Besatzungszone hatten plötzlich nach Moskauer Ortszeit aufzustehen und zu arbeiten. In der französischen Zone mussten die Deutschen per Deklaration den Besatzern „ehrerbietig“ begegnen, Männer hatten zum Gruß den Hut abzunehmen. Amerikaner ließen Stadträte aus „erzieherischen“ Gründen mit bloßen Händen Leichen umbetten. Der Autor beschreibt anhand dieser Absurditäten eine Phase, in der die Alliierten einen quasi rechtsfreien Raum betraten und teils – recht brachial – besetzten. Am Beispiel der unmittelbaren Nachkriegsgeschichte lässt sich exemplarisch die schmerzhafte Wandlung der Sieger zu Besatzern oder Beschützern nachzeichnen. Wenn sich auch mit Kriegsende die Teilung in eine westliche und eine östliche Einflusssphäre abzeichnete: Absurdistan war überall.
Założona z inicjatywy Heinricha Himmlera nazistowska organizacja Werwolf, odpowiadająca za przeprowadzone w ostatnich tygodniach wojny niezliczone mordy, należy do najbardziej tajemniczych i legendarnych struktur Trzeciej Rzeszy. Jej zadaniem było utrzymywanie oddziałów aliantów w stałym napięciu przez prowadzone z ukrycia akcje sabotażowe, a jednocześnie odstręczanie Niemców od współpracy z aliantami, w czym Werwolf posuwał się na najbrutalniejszych metod.Książka Volkera Koopa to pierwsze wyczerpujące przedstawienie historii tej owianej mgłą tajemnicy organizacji. Autor rzeczowo i ze znawstwem opisuje tło historyczne, powstanie oraz działania Werwolfu i związanych z nim osób. Jednocześnie demitologizuje organizację, bezlitośnie wskazując na jej jednoznacznie zbrodniczy charakter i działalność.
Der Islam übte auf viele führende Nationalsozialisten eine irrationale Faszination aus: Muslime schienen genau das zu verkörpern, was die Nazis unter idealen Soldaten verstanden. Zudem machte der gemeinsame Hass auf Juden, auf die westlichen (Kolonial-)Mächte und die sowjetische Führung die Muslime zu idealen Verbündeten für das »Dritte Reich«. Dieses Buch zeigt, wie stark das Verhalten des NS-Regimes gegenüber sonst verachteten Volksgruppen von der Zweckmäßigkeit beeinflusst wurde – zum Teil bis an die Grenzen der Lächerlichkeit, die sich etwa in der Behauptung manifestierte, Hitler sei bereits im Koran als »Licht des Propheten« angekündigt worden. Die erste populäre Überblicksdarstellung zu einem bislang wenig beachteten Aspekt der NS-Geschichte und ein Buch von großer Brisanz in der aktuellen Islam-Debatte.