Peter Abélard stood as the preeminent philosopher of the twelfth century and arguably the greatest logician of the Middle Ages. Equally renowned in his lifetime as a poet and composer, he might also have been considered the leading theologian of his era had his ideas garnered more acceptance and less condemnation. Across all these domains, Abélard displayed brilliance, innovation, and a controversial nature; he was a genius, a fact he acknowledged without apology. His profound intellect, wit, charm, and even his arrogance attracted a generation of Europe's brightest minds to Paris, eager to learn from him.
The story of Abelard and Heloise remains one of the world's most celebrated
and tragic love affairs. This title follows the path of their romance from its
reckless and ecstatic beginnings when Heloise became Abelard's pupil, through
the suffering of public scandal and enforced secret marriage, to their
eventual separation.
The memoir offers a candid reflection on Peter Abelard's life, detailing his rise as a pioneering thinker and the personal tragedies that followed, including a scandalous love affair with Héloïse. Abelard's narrative captures the complexities of medieval life, addressing themes of love, faith, and the pursuit of knowledge. His vivid prose and emotional depth provide insights into the human condition, inviting readers to contemplate their own experiences of love and resilience. This work is celebrated for its honesty and enduring relevance in autobiographical literature.
Abaelard und Heloïse, eines der innigsten Liebespaare der Weltliteratur Welch glühende Bekenntnisse, welch unauflösbare Bindung, welch verzweifelte und letztlich im Glauben triumphierende Passion! Abaelard, einer der wichtigsten Gelehrten des Mittelalters, und seine hochgebildete Schülerin Heloïse sind einander insgeheim verfallen. Mit der Schwangerschaft der jungen Frau kommt alles ans Licht: Das Paar heiratet nun im Stillen, ein Sohn wird geboren, aber Verrat setzt der Beziehung ein jähes Ende. Ein gutes Dutzend Jahre vergeht. Als Heloïse zur Äbtissin aufsteigt und Abaelard sie und ihre Nonnen im Kloster Paraklet aufnimmt, beginnen sich die beiden wieder zu schreiben – es entsteht einer der fesselndsten Liebesdialoge der Weltliteratur. Die vorliegende Ausgabe versammelt den intimen Briefwechsel des Paars, bestechend durch seine leidenschaftliche Emphase und Wortgewandtheit.
Abhandlung über die göttliche Einheit und Dreieinigkeit. Zweisprachige Ausgabe
330 pages
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Peter Abaelard (1079-1142) war eine zentrale Figur des intellektuellen Wandels im 12. Jahrhundert. In seiner 'Theologia Summi boni' erklärt er die Trinitätslehre mit menschlicher Vernunft und verteidigt sie gegen Missbrauch. Diese kommentierte zweisprachige Ausgabe bietet erstmals eine deutsche Übersetzung seines Werkes.
Logisch-semantische Untersuchungen. Lateinisch – Deutsch. Übersetzt, eingeleitet und mit Erläuterungen versehen von Klaus Jacobi
360 pages
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Im Kommentar des Abaelard finden sich neben der Kommentierung eigenständige Untersuchungen. Diese eignen sich sehr gut für eine vertiefte Betrachtung. Die zu den ersten sechs Kapiteln gehörenden Untersuchungen werden hier vollständig übersetzt und erläutert. Sie gelten semantischen Fragen, die Aristoteles so nicht stellte. Abaelard erforscht die logische Struktur der Argumentations- und Wissenschaftssprache. Diese Form der Logik ist eine sehr lehrreiche Alternative zur mathematisch-kalkulatorischen Logik.
Petrus Abaelardus (1079-1142) verkörperte den Typus des urbanen Intellektuellen, der sich von den Formen klösterlicher Gottesgelehrsamkeit emanzipierte, indem er die Widersprüchlichkeit der Kirchenvätertradition aufdeckte. Abailards Reformtheologie und seine erfolgreiche Lehrtätigkeit konnten nur durch päpstlichen Bann, Publikationsverbot und Klosterhaft beendet werden. Papst Innozenz III. ließ seine Schriften auf dem Petersplatz in Rom öffentlich verbrennen. Während seiner Klosterhaft (1140-1142) verfaßte Abailard die religionsphilosophische Toleranzschrift Gespräch eines Philosophen, eines Juden und eines Christen (Dialogus inter Philosophum, Iudaeum et Christianum). Darin entwarf er das visionäre Programm einer Begegnung der Offenbarungsreligion. Es hat bis heute nichts an Aktualität verloren.