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Botho Strauß

    December 2, 1944

    Botho Strauß is a German playwright, novelist, and essayist whose work is deeply rooted in literary tradition and philosophical inquiry. Influenced by ancient classics, Nietzsche, and Heidegger, Strauß critically examines modern civilization and its contradictions. His radically anti-bourgeois outlook and distinctive style set him apart in German and world literature. His plays are among the most frequently performed in German-language theaters, and his essays provoke significant discourse.

    Beginnlosigkeit
    Die Hypochonder
    Trilogie des Wiedersehens
    Die selbstbewusste Nation : "Anschwellender Bocksgesang" und weitere Beiträge zu einer deutschen Debatte
    Die Expedition zu den Wächtern u. Sprengmeistern
    Die Eine und die Andere
    • Dieses Buch von Botho Strauß thematisiert die Neubewertung des Vertrauten in Literatur, Malerei und Politik. Es reflektiert über den Zerfall von Formen und die Unbestimmtheit der Zukunft, während es gleichzeitig auf die Geschichte zurückblickt. "Anschwellender Bocksgesang" gilt als einflussreicher Essay der letzten siebzig Jahre.

      Die Expedition zu den Wächtern u. Sprengmeistern
      5.0
    • Beginnlosigkeit

      Reflexionen über Fleck und Linie

      • 137 pages
      • 5 hours of reading

      Die absolute Beginnlosigkeit Vom ungeschaffenen, immerwährenden Kosmos schreibt Strauß in flüchtigen, sich stets wiederholenden Reflexionen. Er versucht einen Kosmos zu denken, der ohne Anfang und Ende auskommt.

      Beginnlosigkeit
      4.0
    • Inspiriert von mittelalterlichen Vorlagen, variiert Botho Strauß in Die Ähnlichen die alten Themen auf neue Weise: Tod und Liebe, Traum und Wirklichkeit, Gut und Böse. Einerseits findet der reale Existenzkampf zwischen Ost- und Westbrüdern statt, andererseits kann alles nur noch enden wie im Märchen: Der Teufel, die Hexe und das geraubte Herz bestreiten das Spiel.

      Die Ähnlichen. Moral Interludes. Der Kuss des Vergessens
      4.0
    • Botho Strauß thematisiert in seinem neuen Stück die gestörte Balance der Charaktere in einem Deutschland, das größer und unübersichtlicher geworden ist. Die Angst vor Veränderungen und das Ungleichgewicht von alten Verhältnissen, Wünschen und Hoffnungen stehen im Mittelpunkt.

      Das Gleichgewicht. Stück in drei Akten
      4.0
    • Sie/Er

      Erzählungen Ausgewählt von Thomas Hürlimann

      • 320 pages
      • 12 hours of reading

      Botho Strauß hat Liebesgeschichten der besonderen Art geschrieben. Kein anderer Schriftsteller seiner Generation hat so eindringlich über Herzensbrecher und Heiratsschwindler, über Liebesbetrug und armselige Hochstapler, über Täuschung, Lüge und Schweinerei geschrieben - und natürlich über die Leidenschaft. Thomas Hürlimann hat aus den vielen Erzählungen die ihm liebsten Geschichten herausgesucht und neu gemischt. Entstanden ist ein Lesebuch über die Nachtseiten der Liebe zwischen Mann und Frau, wie es reicher und geheimnisvoller nicht zu denken ist.

      Sie/Er
      4.0
    • Der Aufstand gegen die sekundäre Welt

      • 104 pages
      • 4 hours of reading

      Fünf der wichtigsten Schriften des Künstlers, der immer schon auf Verschiebungen im Gesellschaftsgefüge theoretisch reagiert hat. Darunter die Rede zum Büchner-Preis, der Essay über George Steiner und die Hommage zu Peter Steins sechzigstem Geburtstag.

      Der Aufstand gegen die sekundäre Welt
      4.0
    • Insa Breydenbach, Wirtin einer maroden Pension, und Elisabeth Kelch, die ihr einst den Mann nahm, stehen sich in einem erbitterten Machtkampf gegenüber. Beide haben ein Kind von ihm, das Zeugen ihrer Auseinandersetzung wird. Der Roman thematisiert ein beklemmendes Spiel um Verlust und Macht.

      Die eine und die andere. Stück in zwei Akten
      3.0
    • Botho Strauß reflektiert in diesem Buch über die Herausforderungen der modernen Wissenschaft für das Schreiben und Denken. Es ist eine Sammlung von Überlegungen, die das Komplexe entfalten möchte, anstatt es auf einfache Begriffe zu reduzieren.

      Beginnlosigkeit. Reflexionen über Fleck und Linie. Essay
      3.0
    • Das Partikular

      • 219 pages
      • 8 hours of reading

      Novellistische Geschichten über die Liebe Geschichten, Prosaskizzen und ein Gedichtdialog. »Er schreibt ihr einen verliebten Brief, doch als sie sich bei ihm – ein wenig skeptisch – bedanken will, schränkt er erschrocken seine Worte wieder ein. Er hat kein Vertrauen in die eigene Rede. Ein Paar, das zueinander nicht finden kann: Ferenc Schmitt, der junge Mann am Konferenztisch, verheiratet, und Jenny, seine kluge Kollegin, die ihm bei den Besprechungen so aufregend gegenübersitzt. Dabei ermuntert sie ihn durchaus, und er hat Großes mit ihr vor … Spöttisch wendet sich die Begehrte von ihm ab: ›Sie gehen sehr eitel mit Ihrer Unsicherheit um, Ferenc. Sie nennen es ins Unreine gesprochen. Glauben Sie, dass Sie in Ihrem Leben Zeit genug haben, all das noch einmal in Reinform zu bringen?‹ Ein Paar unter vielen anderen im neuen Prosaband von Botho Strauß. Das Buch enthält Geschichten, Prosaskizzen und einen Gedichtdialog und immer wieder sind es die hilflosen Versuche von Mann und Frau, einander und sich selbst zu finden, die den roten Faden bilden.« (Volker Hage im ›Spiegel‹) Inhalt: - Sie wieder - Hüte-die-Fährte - Das Partikular - Dem Gott der Nichtigkeiten

      Das Partikular
      3.0
    • »Gut, dass sich einer noch so etwas traut, in solchen Zeiten des allgegenwärtigen Küchendrama-Kleinmuts.« Matthias Heine in der ›Welt‹ Ort der Handlung des Theaterstückes ist das Hotel Confidence. Hier treffen die verschiedensten Menschen aufeinander, einzeln oder paarweise, in der Empfangshalle, im Salon oder Speisesaal. Hier wird geredet und gestritten. Und hier findet auch die Dichterlesung statt, auf der die junge Schriftstellerin Sylvia Kessel den Kleinverleger Zacharias Werner kennenlernt ...

      Der Narr und seine Frau heute abend in Pancomedia
      3.0
    • Zu oft umsonst gelächelt

      • 212 pages
      • 8 hours of reading

      Zum 75. Geburtstag - das neue Buch von Botho Strauß Ein alter Romancier wird von seinem jungen Verehrer zu Bett gebracht. Er beginnt zu erzählen. Von Paaren und Vereinzelten, von Gesichtern und Gebärden, von Passionen und Enttäuschungen - und wie er so unaufhörlich erzählt, folgt er mehr und mehr „den Spuren ausgestorbener Liebesarten“. Dabei geht es zwischen den Menschen oft beklemmend zu, in manchen Episoden herrscht jenes Fremdheitsgefühl bei „unüberwindlicher Nähe“, wie es zwischen Liebenden plötzlich entsteht. Mit wenigen Strichen entwirft Botho Strauß eine Prosa der vielschichtigen Unbestimmtheit zwischen Mann und Frau. Er ist ein Meister der präzisen Beobachtung und ein melancholischer Erinnerer. Die Nacht ist die Zeit des Erzählers.

      Zu oft umsonst gelächelt
      3.8
    • Der Park Schauspiel

      • 126 pages
      • 5 hours of reading

      Vermischung von Mythen mit der deutschen Gesellschaft Man stelle sich vor: Die tüchtige bundesdeutsche Gesellschaft wird heimgesucht von Titania und Oberon, den erotischen Gottheiten aus Shakespeares >Sommernachtstraum<. Aber die Offenbarung verstehen die Spießer von heute als »Exhibitionismus«, und Titanias Werben um irdische Männer verläuft dementsprechend erfolglos.

      Der Park Schauspiel
      2.0
    • Oben die helle Welt, unten das Dunkel: Schon auf dem Weg durch die Stadt gibt es überall Höhleneingänge, auf dem Weg der Liebe, auf dem Weg der Gerechtigkeit, auf dem Weg des Spiels. Wer lebt, der lebt mit Bildern, mit Geschichten, die sich wieder aus Bildern zusammensetzen. Mann und Frau ein Leben lang auf der Suche nach sich selbst. Die Bilder, die Botho Strauß entwirft, die Szenen die er erzählt, sind Graffiti aus der Tiefe des Traums. Und wie im Traum erkennt der Leser in dem, was so rätselhaft erscheint, ganz plötzlich sein eigenes Gesicht. Botho Strauß erkundet unsere gegenwärtige und alte Bilderwelt, entziffert die Schrift auf den Höhlenwänden der Nacht.

      Oniritti Höhlenbilder
      3.4
    • Lichter des Toren

      Der Idiot und seine Zeit | »So nie gehört, so entschieden, so wahr und dabei so zart!« Lorenz Jäger, FAZ

      • 176 pages
      • 7 hours of reading

      Wie dem Übermaß Einhalt gebieten? »Das Beste, was man tun kann: im Atem, in der Umwälzung, im steten Wandel der Werke zu leben. Ihre Höhe immer aufs Neue zu ermessen, sich zu berauschen an der Wirkung gewisser Gipfelstürmereien. Alles Übrige ist Fusel, gemischt aus billigem Schein, aus ebenso unverbindlichen wie unwahrscheinlichen Realien. Etwas, das man getrost den Obdachlosen der Globalität, den Vagabunden der Netze überlassen darf.« Eine radikale Kritik am Zeitgeist der Gesellschaft – schlagkräftig, ironisch, scharfsinnig.

      Lichter des Toren
      2.0
    • Ithaka

      Schauspiel nach den Heimkehr-Gesängen der Odyssee

      • 102 pages
      • 4 hours of reading
      Ithaka
      3.4
    • Groß und klein. Szenen

      • 139 pages
      • 5 hours of reading

      Eine junge Frau sucht Hilfe bei einem Arzt, der ihre unsichtbaren seelischen Verletzungen nicht erkennen kann. Ihre inneren Wunden sind das Ergebnis von Konflikten in Machtverhältnissen zwischen Erwachsenen und Kindern sowie zwischen großen und kleinen Menschen.

      Groß und klein. Szenen
      3.7
    • Das Schattengetuschel

      • 240 pages
      • 9 hours of reading

      „Das Schattengetuschel“ von Botho Strauß thematisiert die Sehnsucht eines alten Dichters nach seinem Sohn und die Korrumpierbarkeit des Menschen. Melancholisch und humorvoll beleuchtet das Werk Idyllenrisse und bietet kraftvolle, verletzliche Weltbeobachtungen. Mangold vergleicht das Lesen mit dem Ertasten einer Skulptur.

      Das Schattengetuschel
      2.5
    • Leichtes Spiel

      Neun Personen einer Frau

      • 107 pages
      • 4 hours of reading

      Kathie, Kattrin, Katharina - dieselbe Frau oder immer eine andere? Mal ist sie entrückt, mal zupackend, mal abweisend, mal voller Hingabe. Ihre wechselnden Temperamente und Lebenshaltungen fächert Botho Strauß in zehn prägnanten Szenen auf, die sich nach und nach zu einem Ganzen fügen. Ob Liebe als Geschäftsmodell in den Zeiten der Finanzkrise, Liebe als ewig unerfüllte Sehnsucht oder Liebe, die nach vielen Ehejahren deutlich nachgelassen hat: Kaum einem anderen Autor gelingt es so wie Strauß, die Abgründe des Paar- Alltags in ihrer ganzen Komik auszuloten und in einen gesellschaftlichen Zusammenhang zu stellen. Zwischen Traum und Wachen wird die Unterschiedlichkeit der Geschlechter nicht mehr als Kampfzone vermessen, sondern erscheint als schwebend leichtes, zart melancholisches Spiel des ständigen Sichverfehlens. Nicht zufällig heißt es einmal im Text: Die Sache zwischen Mann und Frau, ich, für meine Verhältnisse, steh da wieder ganz am Anfang. Die Uraufführung von Leichtes Spiel findet im März 2009 in der Regie von Dieter Dorn am Bayerischen Staatsschauspiel, München, statt.

      Leichtes Spiel
      1.0
    • Ein großer Mime der alten Schule probt eine Szene aus einem Stück über einen Molekularbiologen. Sein Partner, ein junger Schauspieler aus der DDR, geht ihm mit seiner ungebrochenen Verehrung auf die Nerven. Beide fallen aus der Rolle und aus ihren Rollen. Der Regisseur streut Lob in die offenen Wunden: , Glückwunsch. Ideal. Und im Hintergrund geht der Nachtpförtner über die Bühne und unterhält sich über Walkie-Talkie mit seiner Frau. Botho Strauß' Stück ist ein Drama über den modernen Menschen, der die Welt nur noch fragmentarisch wahrnimmt, als Spiegel seiner selbst. (Süddeutsche Zeitung) Botho Strauß hat mit „Besucher“ ein Meisterstück geschrieben: Kundig, witzig, gescheit und gefühlvoll. Es ist herrlich freches Theater, schreibt die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ über das Stück im Stück, das auf der Probebühne spielt.

      Besucher
      3.0
    • Das bunt zusammengesetzte Volk will endlich von einem König geeint und angeführt werden. Widerwillig erfüllt Gott ihm den Wunsch und lässt den jungen Saul zum Herrscher ausrufen, der anfangs umjubelte Erfolge feiert: Er gewinnt Kriege und gründet einen fest gefügten Staat, dessen Macht er stetig ausbaut. Doch immer mehr wird Saul von Selbstzweifeln geplagt, immer fataler bestimmen Misstrauen, Schwermut und Jähzorn sein Handeln. Er, der der Ursprung der neuen Ordnung ist – dem Wechsel von der Theokratie zur Monarchie –, wird zunehmend zu ihrer größten Gefahr. Gott muss erkennen, dass er die falsche Wahl getroffen hat, und nicht nur ihn reut seine Entscheidung, die zur Folge hatte, dass die alte Einheit zwischen ihm und den Menschen endgültig entzweit wurde. Botho Strauß verdichtet die biblische Erzählung aus dem 1. Buch Samuel zum eindringlichen Porträt eines Menschen, der zerrissen wird von der ihm schicksalhaft zugeteilten Aufgabe, den in ihn gesetzten Erwartungen und den Grenzen seiner Fähigkeiten. In einer beeindruckend klaren und gleichzeitig hoch poetischen Sprache zeigt „Saul“ die Geburt der Tragödie aus dem Geist des Alten Testaments.

      Saul
      3.3
    • Marlenes Schwester. Zwei Erzählungen

      • 108 pages
      • 4 hours of reading

      In den beiden Erzählungen Marlenes Schwester und Theorie der Drohung tauchen Motive, stilistische Figuren und Bilder auf, die die erzählerischen Arbeiten von Botho Strauß berühmt gemacht haben: Verwandlung, psychische Reizung, ein hochsensibler Sinn für die Verluste der Gegenwart, die Beschreibung der Nahtstellen von Gefühl und Begriff.

      Marlenes Schwester. Zwei Erzählungen
      3.6
    • »Es sei allen als Medizin gegen den Zeitgeist empfohlen.« Tilman Krause in ›Die Welt‹ Ein Buch von der großen Verwunderung über eine Zeit, die von Krise zu Krise stolpert, ohne die tieferen Ursachen dieser modernen Erdbeben zu verstehen – oder: verstehen zu wollen? Botho Strauß’ Prosaband vereint Träumerei und strenge Zeitdiagnose und ist ein eindrucksvolles Zeugnis des Nachdenkens über gegenwärtige und kommende Krisen.

      Vom Aufenthalt
      2.7
    • Die Fabeln von der Begegnung

      • 242 pages
      • 9 hours of reading

      Neue Geschichten von Botho Strauß, dem bedeutendsten Physiognomiker der Literatur in Deutschland. In seinen hellsichtigen Erzählungen, Wahrnehmungen und Überlegungen geht es immer um den einen, einzigen Augenblick, in dem sich das Leben ändert, die Liebe sich auflöst, die scheinbar stabilen Zusammenhänge verschwimmen. Unter dem Vergrößerungsglas seines tief eindringenden Blicks wird dieser Augenblick festgehalten. Das hat zumeist unheimliche Konsequenzen. Denn wenn es auch von außen so aussieht, als würden „die Sinne sich wieder aufrichten wie Gras, das man eine Zeitlang niedergetrampelt hat“, so bleiben doch winzige Narben zurück, die sich in der Zeit zu seelischen Katastrophen addieren.

      Die Fabeln von der Begegnung
      3.2
    • In Momentaufnahmen, fragmentarischen Geschichten, Augenblicken des Erkennens und Verlierens, in immer neuen Ansätzen aus wechselnden Perspektiven wird »das, was uns fügt und wieder löst«, zu benennen versucht. Die von Botho Strauß erprobte Form der erzählten Beobachtung, die Denkbild und Einfühlung zugleich ist, wird hier noch einmal konzentriert.

      Wohnen, dämmern, lügen
      3.2
    • Ein neuer Band mit Aufzeichnungen, ein Buch der Einkehr und des Innehaltens, das die Fortschreibung der reflexiven Arbeit von Botho Strauß ist, der sich selbst als »Schriftfortsetzer« sieht, um Wege zu bahnen inmitten der bedrängenden Verhältnisse unserer Gegenwart. Sein analytischer Blick erfaßt nicht nur den Stand der Kunst und der Kultur, sondern auch Politik und Gesellschaft.

      Die Fehler des Kopisten
      3.2
    • Ein Ausstellungsraum im Kunstverein. An den Wänden sogenannte "realistische Bilder" verschiedenster Art, auf der Rückwand ein großes Tafelgemälde im Stile des fotografischen Realismus. Die Mitglieder des Vereins kommen zur Vorbesichtigung der Ausstellung. Aus dem anfangs locker geknüpften Szenenaufbau ergibt sich plötzliche eine enge Spirale, der die Personen folgen müssen: Jedes Wort, jede Anspielung, jeder Versuch, sich aus der zwanghaften Lage zu befreien, führten nur immer tiefer in die hoffnungslos verwickelte Situation hinein. Botho Strauß hat mit seinem dritten Theaterstück einen glänzenden (und witzigen) Diskurs über die "Einbildung der Realität" und die "Realität der Einbildung" geschrieben.

      Trilogie des Wiedersehens : Theaterstück
      3.5
    • Nicht mehr. Mehr nicht

      Chiffren für sie

      • 155 pages
      • 6 hours of reading

      „Wie zwei voreinander sich rasend entkleiden und wieder ankleiden, das wird, im Zeitraffer gesehen, ihre ganze Geschichte gewesen sein.“ Dies ist die Geschichte von Gertrud Vormweg, einer Frau, die vom Bild ihres Geliebten nicht loskommt. Er hat sie verlassen: Nun bestimmen Zorn, Sehnsucht und Enttäuschung, Begehren und Aufbegehren Tag und Nacht ihre Gedanken. Doch zugleich mag sie, die Dichterin, nicht sang- und klanglos die Verliererin dieser Liebe sein. Also erzählt sie von sich in der Figur der karthagischen Königin Dido, der großen Verlassenen der Weltliteratur. Und nutzt Verkleidungen, Chiffren der Literatur, um der Banalität des Geschehenen nicht schutzlos ausgeliefert zu sein. „Wenn schon allein, dann unter Vorbildern begraben.“ In vielen Stimmen, vielen Tonlagen, aus vielfältigen Zuständen entwirft Botho Strauß diese Erzählung einer Verlassenen und setzt damit Bewusstseinsgeschichten der Moderne fort.

      Nicht mehr. Mehr nicht
      2.9
    • Verlagstext:In diesen unzeitgemäßen Betrachtungen über das Ganze, das in immer kleinere Teile zerfällt, spricht kein Niedergangsdiagnostiker, sondern einer, der davon überzeugt ist, dass wir das Erinnern neu erfinden müssen. In diesem Buch der Ideen, Betrachtungen und Meditationen zum Stand der Dinge, zum Rückgang der Empfindungsfähigkeit und zur wachsenden Abstumpfung, wird noch einmal das Zeitalter gemustert. Notwendiger denn je sind das Innehalten, die Rückschau auf das Unerschließbare. Wer nur nach vorne schaut, wird die Verluste und Opfer, das, was uns abhanden kommt, weder sehen noch verstehen; aber auch dem bloß starr zurück Schauenden wird die gegenwärtige Not nicht verständlich. Es geht darum, schmerzlicher und schärfer zu sehen.

      Der Untenstehende auf Zehenspitzen
      2.3
    • Ein Buch der Träume, der Verwandlungen, der Abgründe. Jede Nacht träumen wir uns in eine andere Welt, träumen von anderen und werden selbst ein anderer. Strauß führt in die unterirdischen Gänge des Bewusstseins, wo etwas ausgekocht wird, das langsam, aber sicher aufsteigt und unser Verhalten, unseren Blick auf die Welt verändert, ohne dass wir genau angeben können, wie es geschieht. Erzählungen über die Haltbarkeit der Träume und die Brüchigkeit der Realität.

      Die Nacht mit Alice, als Julia ums Haus schlich
      2.9
    • Die Unbeholfenen

      • 122 pages
      • 5 hours of reading

      65. Geburtstag am 2. Dezember 2009 Ein altes verwunschenes Haus im Gewerbegebiet vor der Stadt wird zur Zufl uchtsstätte einer kleinen Gruppe – vier Geschwister und zwei ungleiche Liebhaber. Abgeschirmt von Alltag und Außenwelt entwickelt sich ein bald somnambules, bald hellsichtiges Spiel der Gedanken und Verhaltensformen. Was bestimmt unsere Gegenwart, wie können wir sie bestimmen? Die ›Bewußtseinsnovelle‹ von Botho Strauß fragt nach dem Bild, das für unsere Zeit gültig sein könnte.

      Die Unbeholfenen
      2.7
    • Rumor

      • 232 pages
      • 9 hours of reading

      Der vierzigjährige Bekker sieht sich mit der Erkenntnis konfrontiert, daß sein Leben trotz glänzender Begabung und Vielversprechender Anfänge gescheitert ist. Er sucht Flucht und Rettung in bitterbösen Analysen einer Umwelt, die ihm als »Zuchtstätte des Idiotismus« erscheint. Die Beziehung zu seiner erwachsenen Tochter Grit, die von seiner Seite aus auch auf inzestuösen Phantasien beruht, gibt ihm für einige Zeit Halt. Umgekehrt kann er Grit in einer schweren gesundheitlichen Krise zur Seite stehen. Doch je mehr er sich zum trunksüchtigen und mißvergnügten Narren entwickelt, desto problematischer wird ihr Verhältnis.

      Rumor
      2.6
    • Die Widmung - eine erzählung

      • 124 pages
      • 5 hours of reading

      Ein glutheißer, unerträglicher Sommer in Berlin. In der Einsamkeit seines Zimmers sitzt bei geschlossenen Vorhängen Richard Schroubeck, einunddreißig, Buchhändler. Durch seine Freundin Hannah, die ihn ohne eine Erklärung, verlassen hat, ist er zu einem »Sozialfall der Liebe« geworden, der sich gehen lässt und täglich den Zustand seiner Trauer inspiziert. Er schreibt die »Biographie seiner leeren Stunden«, das »gewissenhafte und entsetzliche Protokoll« der Trennung, damit Hannah bei der erhofften Rückkehr von seiner Liebe erfährt.

      Die Widmung - eine erzählung
      3.3
    • Die Personen dieses Romans sind allesamt Grenzgänger, die sich bewußt in eine andere Zeit hinübergleiten lassen oder unbewußt hinübergezogen werden. In jedem Falle wachen sie in Räumen auf, wo die Gesetze der Zeit wechseln, wo sie Opfer erotischer Metamorphosen werden oder Zuschauer ihrer eigenen verdrängten Geschichte. Der junge Mann, von erzählerischer Schönheit und gedanklicher Schärfe, ist zugleich Bildungsroman, allegorischer Roman und romantische Phantasie.

      Der junge Mann
      3.0
    • Herkunft

      • 95 pages
      • 4 hours of reading

      Botho Strauß erzählt, wovon er noch nie erzählt hat: von seiner Kindheit und Jugend in den 40er und 50er Jahren, von Naumburg und Bad Ems, den Orten, in denen er aufgewachsen ist, von seinen frühen, prägenden Erinnerungen. Mit diesem Buch findet er noch einmal zu einer ganz neuen Seite seines Schreibens: zum Ton des Erinnerns, der Vergewisserung über die eigenen Ursprünge. Die Jugend ist die Zeit, da die Zukunft einem noch bevorsteht; jetzt lässt Strauß eine lang zurückliegende Gegenwart wiedererstehen. Vor allem ist es der Vater, dessen Bild immer deutlicher hervortritt, liebevoll gezeichnet, doch ohne Selbsttäuschung. Botho Strauß‘ „Herkunft“ ist das konzentrierte, reiche Werk eines großen Erzählers aus Deutschland.

      Herkunft
      3.3
    • Der Fortführer

      • 208 pages
      • 8 hours of reading

      Eine Seele, die von silbernen Mikrophonen in ihrer Kuhle aufgestöbert wird ... eine Blutbuche, die vom Tanzen träumt, sich bereits einwiegt in ihre Tänze, die Tänze in sich vortanzt ... Arlecchino, der mit dem ganzen Hinterhaus Streit anfängt, mit jedem einzelnen Bewohner in jedem einzelnen Fenster, stolz auf seine fabelhafte Streitsucht ... Es ist die Tradition des romantischen Fragments, wie sie zwischen Hamann, Novalis und Friedrich Schlegel entstanden ist, an die Botho Strauß in seinem neuen Buch anknüpft. Vergleichbares hat er noch nicht geschrieben, noch nie sich so weit von Erzählung, Betrachtung und Kritik entfernt wie in diesen kurzen bildhaften Texten.Und aus der formalen Neuheit ergeben sich neue Einsichten. Sie alle kreisen um das Nichtmitteilbare, um den poetischen Moment, den keine Intention hervorbringen könnte, um den Sinnentzug, bei dem sich - überraschend, entlastend - doch wieder ein Sinn herstellt.Auch das Strauß'sche Hauptmotiv, das Paar, erscheint in vielen der Notate, Sprüche und Bilder noch einmal neu. Das Paar, das sich bekriegt; das Paar, das auseinandergeht; das Paar, das sich aussöhnt. „Die Anziehungskraft errechnet sich aus Drang mal Drehung mal Drohung.“

      Der Fortführer
      2.3
    • Der Park

      • 127 pages
      • 5 hours of reading

      Die Handlung dieses Stückes und seine Figuren sind besetzt und bewegt durch den Geist von Shakespeares 'Sommernachtstraum': Eine tüchtige Gesellschaft, die dem Genius eines Kunstwerks erliegt. Sie sind Abhängige und Ideologen unter der zauberischen Herrschaft einer alten, unergründlichen Komödie.

      Der Park
      2.4
    • Kalldewey Farce

      • 120 pages
      • 5 hours of reading

      Ein Abbild unserer Wirklichkeit Ein Stück um Liebe und Tod, Flucht und Angriff, Traum und Realität, Wahnsinn und Therapie: ein Abbild unserer Wirklichkeit, Seelendrama und Psychofarce.

      Kalldewey Farce
      2.8
    • Mikado

      • 208 pages
      • 8 hours of reading

      Zum 75. Geburtstag von Botho Strauß: die wichtigste Prosa des Autors neu in fünf Bänden. „Zu einem Fabrikanten“ - so beginnt eine Geschichte dieses Buches -, „dessen Gattin ihm während eines Messebesuchs entführt worden war, kehrte nach Zahlung eines hohen Lösegelds eine Frau zurück, die er nicht kannte und die ihm nicht entführt worden war.“ Zufall, Schicksal, Fügung? Die Kalendergeschichten, Märchen und Träume erzählen von Merkwürdigkeiten, die selten gut ausgehen, in denen die geringste Bewegung oftmals in einem katastrophalen Erdbeben endet. Wunderbare Erzählungen, die mit dem Zufall spielen, der Doppelbödigkeit und dem Unheimlichen.

      Mikado
      2.4
    • Paare, Passanten

      • 158 pages
      • 6 hours of reading

      In vielen kleinen Beobachtungen, Erzählungen, Beschreibungen und Analysen setzt Botho Strauß ein facettenreiches Mosaik unserer Medien- und Konsumgesellschaft zusammen. Er beobachtet Paare wie Passanten, beschreibt das menschliche Miteinander genauso wie die Vereinsamung des Einzelnen in der Masse, befasst sich mit den Umgangsformen und der Sprache, die sie begleitet. „Zum Wiederlesen empfohlen. …

      Paare, Passanten
      2.8
    • Dieser Band enthält drei Theaterstücke von Botho Strauß: Besucher ist ein Stück über Schauspieler auf doppeltem Boden, zwischen Generationen und Realitäten. Den Ort des Stückes Die Zeit und das Zimmer bilden leere Räume, in denen die Menschen seltsam fremd und isoliert aussehen. Die Bagatellen schließlich,eine Szenenfolge, nehmen auf spielerische Weise Motive der beiden Stücke auf und schlagen damit Kapriolen.

      Besucher. Die Zeit und das Zimmer. Sieben Türen
    • Die Ähnlichen. Der Kuß des Vergessens

      • 168 pages
      • 6 hours of reading

      Zwei Gegenwartsstücke Botho Strauß gehört seit vielen Jahren zu den bedeutendsten und meistbeachteten Dramatikern deutscher Sprache. Im Gegensatz zu dem antiken Motiven verpflichteten ›Ithaka‹ enthält dieser Band Gegenwartsstücke, wie man sie von Botho Strauß seit langem kennt und mit denen er 1998 in unsere Tage zurückkehrte: ›Die Ähnlichen‹ und ›Der Kuß des Vergessens‹.

      Die Ähnlichen. Der Kuß des Vergessens
    • Diese Anthologie ist mehr als eine bloße Kompilation: In seinem Nachwort erinnert sich Heinz Strunk an jenen Tag in der Harburger Bücherhalle, als ihn die Sprache eines Buches traf wie ein Blitz. Der Autor hieß Botho Strauß, und wenn sich Strunks eigene Texte vollkommen anders lesen, so wird doch in der hier vorliegenden, subjektiven, ganz und gar nicht repräsentativen Auswahl aus dem Werk des Verehrten das Gemeinsame erkennbar.

      Der zurück in sein Haus gestopfte Jäger
    • Kongreß

      Die Kette der Demütigungen

      • 192 pages
      • 7 hours of reading

      „Kongress. Die Kette der Demütigungen“ ist Botho Strauß’ Roman der schmerzlichen erotischen Aufreizungen. Er weist über die sexuelle Zusammenkunft des »Kongresses« hinaus auf die Unmöglichkeit der romantischen Liebe.

      Kongreß
    • Allein mit allen

      Gedankenbuch

      • 357 pages
      • 13 hours of reading

      Botho Strauß ist einer der eigensinnigsten und deshalb prägendsten Schriftsteller der deutschen Literatur. Er hat sich dem Gängigen stets widersetzt und ist dabei der genaueste Beobachter unserer Gesellschaft geworden. Sebastian Kleinschmidt, langjähriger Leiter der Literaturzeitschrift „Sinn und Form“, hat ein überraschendes Buch zusammengestellt, das den Geist des Autors, die Art seines Denkens und Fühlens, seine Weltgestimmtheit, ja die Logik seines Herzens umfassend repräsentiert: Freiheit und Geschichte, Mann und Frau, die Menge, das Haus und die Stille. Und besonders die Zuwendung zu Natur und Landschaft eröffnet einen ganz anderen Weg zu einem Werk, das einzig dasteht in der Gegenwart Deutschlands.

      Allein mit allen
    • George Steiners Essay versucht eine scharfsinnige Diagnose der Misere unseres Zeitalters und dessen sekundärer, parasitärer Kultur, in der die Welt zu Tode geredet zu werden droht und in der sich Beliebigkeit und Relativismus durchsetzen. Ein europäischer Intellektueller von hohem Rang eröffnet Perspektiven einer neuen Kulturtheorie.

      Von realer Gegenwart : hat unser Sprechen Inhalt?
    • Theaterstücke

      • 376 pages
      • 14 hours of reading

      Das Gleichgewicht, Ithaka, Jeffers Akt und andere Stücke Mit dem dritten Band seiner sämtlichen Theaterstücke liegt jetzt Botho Strauß´ Schaffen von 1993 bis 1999 in einer Ausgabe vor, in der die außerordentliche Spannweite der Werke dieser Periode deutlich sichtbar wird. Im Mittelpunkt steht das antiken Motiven verpflichtete ›Ithaka‹, das vor dem Hintergrund einer der Schlüsselszenen der europäischen Einbildungskraft die Tragödie von Fremdheit und Heimkehr in dramatische Bilder setzt. Die Gegenpole dazu bilden jene Gegenwartsstücke, wie man sie von Botho Strauß seit langem kennt: die Gesellschaftskomödie ›Das Gleichgewicht‹ von 1993 und die beiden Stücke von 1998, mit denen Strauß nach ›Ithaka‹ in unsere Tage zurückkehrte: ›Die Ähnlichen‹ und ›Der Kuß des Vergessens‹. Gerade im Nebeneinander wird deutlich, was auch in unterschiedlichen Stücken die Einheit des Straußschen Theaterschaffens ausmacht: die Analyse und Darstellung dessen, was in den Tiefenschichten einer Gesellschaft geschieht. Inhalt: - Das Gleichgewicht. Stück in drei Akten - Ithaka. Schauspiel - Jeffers Akt. Stück in zwei Akten - Die Ähnlichen - Der Kuß des Vergessens - Lotphantasie

      Theaterstücke
    • Helmut Federle

      Wiener Secession : 8. Mai-16. Juni 1991

      • 131 pages
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      German

      Helmut Federle