Explore the latest books of this year!
Bookbot

Günter de Bruyn

    November 1, 1926 – October 4, 2020
    Günter de Bruyn
    Geliebte Luise
    Kossenblatt
    Preußische Trilogie, 3 Bde.
    Babylon. Erzählungen
    Das Leben des Jean Paul Friedrich Richter
    Sünder und Heiliger
    • Preußische Trilogie

      Die Finckensteins/Preußens Luise/Unter den Linden

      Über das gräfliche Geschlecht der Finckensteins führt Günter de Bruyn in die Geschichte und Kultur Preußens ein. Literatur, Gesellschaft, die Wirren und Widersprüche der preußischen Geschichte spiegeln sich in dieser Familie, die über Jahrzehnte im Zentrum des Geschehens stand. Königin Luise von Preußen ist weniger als historische Figur denn als Legende in Bildern, Büsten und zahllosen Büchern überliefert. Der Autor zeigt die Wirkungsmächtigkeit dieser Legende über zwei Jahrhunderte. Keine der Straßen Berlins verbindet man bis heute so sehr mit der Geschichte Preußens und seiner Hauptstadt wie Unter den Linden. Günter de Bruyn führt durch die Geschichte des Boulevards und seiner Bewohner. Ausstattung: durchgehend s/w Abb.

      Preußische Trilogie2022
      4.0
    • Die neue Undine

      Illustrierte Ausgabe

      • 157 pages
      • 6 hours of reading

      Eines der schönsten Märchen der Romantik – neu erzählt von Günter de Bruyn, in einer von Jörg Hülsmann illustrierten GeschenkausgabeUndine sehnt sich danach, zu lieben und geliebt zu werden. Ihr Wunsch geht in Erfüllung. Aber ist auf die Liebe auch Verlass? Wie die Nixen und Nymphen gehört Undine zu den zahlreichen Wassergeistern und Wasserfrauen der Weltliteratur. Berühmt wurde sie durch das gleichnamige Märchen von Friedrich de la Motte Fouqué aus dem Jahr 1811. Günter de Bruyn, ein großer Kenner der deutschen Romantik, erzählt das Märchen neu und konzentriert

      Die neue Undine2021
      3.7
    • Der neunzigste Geburtstag

      Ein ländliches Idyll

      • 272 pages
      • 10 hours of reading

      Eine bewegende Geschichte aus der deutschen Gegenwart Wittenhagen in Brandenburg: Hedwig Leydenfrost lebt zusammen mit ihrem Bruder Leonhardt, einem pensionierten Bibliothekar, im Dorf ihrer Kindheit. Die Familie will im kommenden Sommer Hedwigs neunzigsten Geburtstag feiern und das Fest mit einer Spendenaktion für Flüchtlinge verbinden. Es ist das Jahr, in dem die Kanzlerin sagt: »Wir schaffen das.« Die Monate vergehen, es wird Winter und bitterkalt in der märkischen Provinz. Auf Eis und Schnee folgt die Schlehen- und Apfelblüte. Die Jahreszeiten wechseln sich ab, das große Fest für Hedwig Leydenfrost rückt immer näher. Der letzte Frühling, der letzte Sommer vielleicht nach einem langen Leben ... Eine bewegende Geschichte über das Leiden an der Politik, über den Wert unserer Erinnerung und eine fremd gewordene Zeit.

      Der neunzigste Geburtstag2018
      3.2
    • Die schönsten Wanderungen durch die Mark Brandenburg

      Ausgewählt und mit einem Nachwort von Günter de Bruyn

      • 376 pages
      • 14 hours of reading

      Günter de Bruyns hochgelobte Auswahl der »Wanderungen durch die Mark Brandenburg« in einer überarbeiteten Neuauflage: auf der Grundlage der Erstdrucke und ausführlich kommentiert. Wer sich im Kulturraum der Mark Brandenburg bewegt, kommt an Theodor Fontane ebensowenig vorbei wie an Günter de Bruyn. Kein anderer Autor der Gegenwart kennt sich besser aus in Preußens vielgestaltiger Kulturgeschichte, keiner liebt die Landschaft der Mark Brandenburg so wie Günter de Bruyn. Für diese Zusammenstellung hat er die fünf Bände von Fontanes »Wanderungen« nach den schönsten Stellen durchsucht. Die ausgewählten Texte folgen dabei den Erstdrucken, die Fontanes Reiseeindrücke oft farbiger und unmittelbarer festgehalten haben als die überarbeiteten späteren Fassungen. Die Auswahl erschien erstmals im Rahmen der gemeinsam mit Gerhard Wolf herausgegebenen Reihe »Märkischer Dichtergarten«. Für die Neuausgabe hat Günter de Bruyn den Band noch einmal durchgesehen und den umfangreichen Anhang aktualisiert.

      Die schönsten Wanderungen durch die Mark Brandenburg2017
    • Sünder und Heiliger

      Das ungewöhnliche Leben des Dichters Zacharias Werner

      • 224 pages
      • 8 hours of reading

      Günter de Bruyn erzählt die Lebensgeschichte des romantischen Dichters Zacharias Werner Zacharias Werner, einer der wenigen Bühnenautoren der Romantik, entführte seine erste Frau aus dem Freudenhaus und konvertierte nach drei gescheiterten Ehen zum Katholizismus. Ruhelos reiste Werner durch halb Europa. August Wilhelm Iffland gehörte in Berlin zu seinen Förderern am Theater, Johann Wolfgang Goethe inszenierte in Weimar eines seiner Stücke. In Aschaffenburg wurde Zacharias Werner schließlich zum Priester geweiht und fand Halt im Predigen und Missionieren. Einfühlsam und nüchtern zugleich erzählt Günter de Bruyn von einem Getriebenen, der die Welt und die Menschen – und damit auch die eigene Kunst – immer mehr aus dem Blick verliert. Eine verstörende, traurige Geschichte über Einsamkeit und Wahn, Liebe und Literatur.

      Sünder und Heiliger2016
      5.0
    • Machtkämpfe, Magnetismus und Affären: Die Geschichte einer ungewöhnlichen Liebe Berlin 1816: Karl August von Hardenberg, als preußischer Staatskanzler einer der angesehensten Männer seiner Zeit, trifft im Dämmerlicht einer Arztpraxis eine junge Frau, an der merkwürdige magnetische Heilverfahren ausprobiert werden, und verliebt sich in sie. In seinem neuen Buch erzählt Günter de Bruyn die Geschichte dieser ungewöhnlichen Liebe und entführt dabei wie in seinen vorangegangenen Büchern in das Spannungsfeld einer ganzen Epoche. Es geht um Machtkämpfe und Affären, um Romantik und Restauration. Vor allem aber geht es um die letzten, bewegten Lebensjahre eines Staatsmannes, der für seine junge Geliebte eine Scheinehe mit einem anderen arrangiert und als Reformpolitiker zunehmend an Macht verliert. Ein Meisterwerk historischer Erzählkunst.

      Die Somnambule oder des Staatskanzlers Tod2015
      3.7
    • Kossenblatt

      Das vergessene Königsschloss

      Hommage an einen vergessenen Ort Schon Theodor Fontane besuchte Schloss Kossenblatt auf seinen ›Wanderungen durch die Mark Brandenburg‹. Günter de Bruyn erzählt in seinem neuen Buch die ganze Geschichte des Schlosses – von seiner kurzen Blütezeit unter Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I. bis heute. Wie in seinen letzten Büchern geht es dabei immer auch um preußische Geschichte und die eigene brandenburgische Heimat. Darüber hinaus aber ist ›Kossenblatt‹ eine sehr persönliche, gelassen-melancholische Betrachtung über das Leben im Abseits, über Tod und Vergessen und die Kraft der Erinnerung.

      Kossenblatt2014
      4.5
    • Gräfin Elisa

      Eine Lebens- und Liebesgeschichte

      Gräfin Elisa von Ahlefeldt gehörte zu den wenigen Frauen ihrer Epoche, die den Ausbruch in die Selbstbestimmung wagen konnten. Mit großer Zuneigung nähert sich Günter de Bruyn der Lebens- und Liebesgeschichte dieser ungewöhnlichen, vielfach bewunderten Frau. Ihre individuelle Biographie verweist dabei immer auch auf das Gesamtbild einer bis heute prägenden Epoche.

      Gräfin Elisa2012
      2.0
    • Die Zeit der schweren Not

      • 431 pages
      • 16 hours of reading

      Nach der Niederlage gegen Napoleon liegt Preußen wirtschaftlich und politisch am Boden, doch diese Niederlage ebnet den Weg für bedeutende Reformen. Trotz materieller Not erlebt Berlin eine kulturelle Blüte. Im Rahmen der Befreiungskriege wird schließlich der Sieg über Napoleon errungen, der jedoch nicht die erhoffte Einheit und Freiheit bringt. Günter de Bruyn reflektiert in seinem Werk die Vielfalt und Widersprüchlichkeit dieser bedeutenden Epoche Preußens durch zahlreiche Einzelporträts und Geschichten. Er erzählt von Staatsmännern und Reformern wie Hardenberg, Humboldt und Gneisenau sowie von großen Autoren der Romantik wie Kleist, Rahel Varnhagen, Eichendorff und E. T. A. Hoffmann. Auch die Abenteuer und politischen Irrwege von Zeitgenossen wie Karl von François und Turnvater Jahn werden thematisiert. Besonders sympathisch ist de Bruyn der Autor Adelbert von Chamisso, dessen Titelzeile das Buch prägt. Die "Zeit der schweren Not" bezieht sich jedoch nicht auf Hunger und Elend nach der Niederlage, sondern auf die Not eines zum Deutschen gewordenen Franzosen, der inmitten der Restauration und Kriegsbegeisterung seiner Zeit zum Außenseiter wird.

      Die Zeit der schweren Not2010
      4.0
    • Salons und Musenhöfe

      Neuständische Geselligkeit in Berlin und in der Mark Brandenburg um 1800

      • 196 pages
      • 7 hours of reading
      Salons und Musenhöfe2009
    • Als Poesie gut

      Schicksale aus Berlins Kunstepoche 1786 bis 1807

      Um 1800 erlebte die »Haupt- und Residenzstadt Berlin« eine ungewöhnliche kulturelle Blüte. Günter de Bruyns großangelegter Essay zu dieser klassischen Zeit Berlins bietet eine imponierend detailgenaue Geistesgeschichte in Porträts und Bildern und verzaubert durch seine Erzählkraft.

      Als Poesie gut2006
      4.0
    • Abseits

      Liebeserklärung an eine Landschaft

      Hommage eines großen Schriftstellers an seine Heimat Liebeserklärung an eine Landschaft: Ein Stückchen Waldeinsamkeit in der Mark Brandenburg wird für Günter de Bruyn zum beglückenden Lebensort, dem er in ›Abseits‹ ein liebevolles literarisches Denkmal setzt. Die Vorzüge seiner neuen Wahlheimat sieht er dabei vor allem in dem, was ihr fehlt, in dem »Mangel an Menschen, Reizen und Geräuschen«.

      Abseits2005
      2.0
    • Preußische Trilogie, 3 Bde.

      • 608 pages
      • 22 hours of reading

      Um die außergewöhnliche Verehrung der Königin Luise von Preußen zu verstehen, müssen verschiedene Ereignisse zusammenkommen. Seltene Schönheit und Anmut auf preußischen Thronen, bürgerliche Tugenden, ein früher Tod, die schlimmste Niederlage Preußens und das siegreiche Ende der Demütigungen sind entscheidend. Luise, die siebte von elf preußischen Königinnen, wurde zu einer Art Ursprungsmythos für das Deutsche Reich von 1871, was mit dem erstarkenden deutschen Nationalbewusstsein und der Rolle Preußens in den Befreiungskriegen zusammenhing, besonders durch ihren Sohn Wilhelm, der sechzig Jahre nach ihrem Tod deutscher Kaiser wurde. Luise wurde als mecklenburgische Prinzessin in Hannover geboren und verbrachte ihre Jugend südlich des Mains. Sie sprach Hochdeutsch mit hessischen Dialektanklängen und war bereits als junges Mädchen mit Goethes Mutter bekannt. Ihre Persönlichkeit vereinte die Treue und das Pflichtbewusstsein des Nordens mit der Herzenswärme des Südens. Am 10. März 1776 geboren, kam sie am 22. Dezember 1793 als Braut nach Berlin, wo sie einen triumphalen Empfang erlebte. Der Bildhauer Schadow verewigte sie und ihre Schwester in der berühmten Prinzessinnengruppe, die jedoch für die Legende der Luise kaum Bedeutung hatte, da ihr Ehemann, Friedrich Wilhelm III., das Kunstwerk nach seiner Krönung ablehnte. Schadow, ein bedeutender Bildhauer, hatte bereits Meisterwerke geschaffen, die die Schönheit der Schwiegertochter d

      Preußische Trilogie, 3 Bde.2004
      4.5
    • Geliebte Luise

      Königin von Preußen - Ihr Leben in Bildern

      • 223 pages
      • 8 hours of reading

      Keine deutsche Fürstin wurde und wird so sehr verehrt wie Luise, Königin von Preußen, die Frau des Königs Friedrich Wilhelm III. und Mutter des ersten Deutschen Kaisers. Erst 34 Jahre war sie alt, als sie unerwartet starb. Sie war schön, sie war anmutig, sie hatte Charme. Das 19. Jahrhundert machte sie zur anbetungswürdigen Ikone, zahllose Mythen und Legenden ranken sich um diese faszinierende Frau voller Widersprüche: Luise wusste ihre Unabhängigkeit auch gegenüber der Rolle als Königin von Preußen zu wahren.

      Geliebte Luise2003
      5.0
    • Die Geschichte dieser Straße begann unter den Kurfürsten, wurde jedoch von den ersten vier preußischen Königen geprägt. Vom Schloss aus entwickelte sich die Allee parallel zum Wachstum des Königreichs und fand gegen Ende des 18. Jahrhunderts mit dem Brandenburger Tor ihren Abschluss. Der westliche Teil der Straße wurde im Zedlitschen Conversationshandbuch von 1834 als der 'Centralpunkt der eleganten Welt' bezeichnet. Auch im bürgerlichen Zeitalter und als Promenade der Müßiggänger bewahrte die Allee ihren Charakter als Staatsstraße und repräsentierte Preußen, sowohl militärisch, symbolisiert durch das prächtige Zeughaus, als auch geistig-künstlerisch, verkörpert durch das Opernhaus. Der Leser begegnet dem jungen Heinrich Heine bei einem Bummel Unter den Linden, während Preußens Luise hier ihren Einzug hält und der alte Kaiser am historischen Eckfenster erscheint. Der literarische Spaziergang führt vom Lustgarten über das Forum Fridericianum bis zum Hotel Adlon und dem Pariser Platz, wo Max Liebermann am 30. Januar 1933 die SA-Kolonnen durch das Brandenburger Tor marschieren sieht. Die Zerstörung der Prachtstraße durch die Bomben des Zweiten Weltkriegs, ihre Verstümmelung durch Stacheldraht und Mauer sowie der unvollendete Wiederaufbau werden eindrucksvoll geschildert. Geschichten, die mit Bauten und Bäumen verbunden sind, erwecken Jahrhunderte preußisch-deutscher Geschichte zum Leben.

      Unter den Linden2003
      3.9
    • Königin Luise von Preußen ist längst Legende: In Bildern, Büsten und zahllosen Büchern wurde sie verewigt. Günter de Bruyn führt auf das Unterhaltsamste vor, wie die preußische Königin Luise für das Deutsche Reich von 1871 zu einer Art Ursprungsmythos wurde. Er beschreibt die Herkunft dieser Legende und die Kraft, die sie über zwei Jahrhunderte für Preußens Kultur hatte.

      Preußens Luise2001
      3.2
    • Zehn Jahre nach der Wiedervereinigung ist die Stimmung in Deutschland kritisch. Günter de Bruyn konstatiert: „Die Nation hat schlechte Laune. Sie ist wieder vereint, aber nicht glücklich.“ Diese Unzufriedenheit hat tiefere Ursachen, die auf ein falsches Verhältnis zur Geschichte zurückzuführen sind. In seinem Essayband geht de Bruyn scharf mit den Menschen in Ost und West ins Gericht und kritisiert den weit verbreiteten Werteverfall sowie die zunehmende Entchristianisierung der Gesellschaft. Er fordert dazu auf, die Traditionen und kulturellen Kräfte nicht aus den Augen zu verlieren, sondern sie für die Gegenwart zu nutzen. De Bruyn, einer der bekanntesten Schriftsteller aus der ehemaligen DDR, analysiert die mürrische Grundstimmung seiner Landsleute und bleibt dabei den Themen Kultur und Literatur treu. In anschaulichen Aufsätzen führt er die Leser durch Brandenburg, behandelt die Toleranz der Preußen, Berlin als Beispiel, die „ruinierte Stadt“ Potsdam und die wiederkehrenden Überschwemmungen im Oderbruch. Zudem widmet er sich der Literatur der Region, einschließlich Theodor Fontane und Heinrich Böll. Immer wieder thematisiert er die Macht der Vergangenheit und den richtigen Umgang mit der Geschichte.

      Deutsche Zustände1999
      4.0
    • Die Finckensteins, ein altes Adelsgeschlecht, spielten in Politik und Kultur Preußens eine wichtige Rolle. De Bruyn erzählt unterhaltsam und anekdotisch – vom Musenhof Madnitz, von inspirierten und glücklosen Verbindungen – und ebenso von der großen Politik. Die Geschichte der gräflichen Familie spiegelt Wirren und Widersprüche, aber auch den Wandel der gesellschaftlichen Verhältnisse in Preußen bis heute.

      Die Finckensteins1999
      3.7
    • Vierzig Jahre

      Ein Lebensbericht

      • 264 pages
      • 10 hours of reading

      Günter de Bruyns große Autobiographie über das Leben in der DDR Vierzig Jahre hat Günter de Bruyn in der DDR verbracht. So offen, so uneitel und gewissenhaft, wie dies bislang wohl noch nie geschah, berichtet er in diesem Buch vom Leben eines Bürgers in einem diktatorischen Staat.

      Vierzig Jahre1996
      3.7
    • Günter de Bruyn

      • 109 pages
      • 4 hours of reading

      Inwieweit könne man ehrlich sein innerhalb einer Gesellschaft, die das Individuum daran hindere, ehrlich zu sein – 1989 lehnt Günter de Bruyn den Nationalpreis der DDR ab, möchte sein Werk nicht einer DDR-Nationalliteratur einverleibt wissen. Gleichwohl macht er Traditionslinien für die Gegenwart der DDR fruchtbar, indem er an Arbeiten von Jean Paul, Gerhart Hauptmann oder Theodor Fontane anknüpft.

      Günter de Bruyn1995
    • Mein Brandenburg

      • 165 pages
      • 6 hours of reading

      scheinungstermin: 20. Oktober 2006Günter de Bruyns Buch ist ein Porträt der Landschaft und der Kultur Brandenburgs. Der Band ist die Hommage eines großen Schriftstellers an seine Heimat. 'Mein Brandenburg' entwirft nicht nur ein plastisches Bild des landschaftlich reizvollen Gebietes um Berlin, sondern präsentiert auch Geschichte und vor allem Literaturgeschichte der Mark mit erzählerischer Anschaulichkeit.

      Mein Brandenburg1993
      3.0
    • Günter de Bruyn erzählt von seiner Jugend in Berlin zwischen dem Ende der zwanziger und dem Beginn der fünfziger Jahre. Die Stationen sind: seine Kindheitserfahrungen während des Niedergangs der Weimarer Republik, die erste Liebe im Schatten der nationalsozialistischen Machtwillkür, seine Leiden und Lehren als Flakhelfer, Arbeitsdienstmann und Soldat, schließlich die Nachkriegszeit mit ihrem kurzen Rausch anarchischer Freiheit und die Anfänge der DDR. Der Autor beherrscht die seltene Kunst, mit wenigen Worten Charaktere zu skizzieren und die Atmosphäre der Zeit spürbar zu machen. Das Buch spiegelt den Lebenslauf eines skeptischen Deutschen wider, der sich nie einverstanden erklärte mit den totalitären Ideologien, die sein Leben prägten. Er macht allerdings auch kein Hehl daraus, daß er nie ein Umstürzler war, der sich lautstark gegen die Machthaber erhob. So ist dieses Buch, allem Ernst zum Trotz, auf wunderbare Weise gelassen und heiter.

      Zwischenbilanz1992
      4.0
    • Günter de Bruyns meisterhafte Essays und Reden über »Deutsche Befindlichkeiten« ›Jubelgesänge, Trauergesänge‹ versammelt Essays und Reden zur Situation der Zeit nach 1989 und zur deutschsprachigen Literatur von Theodoe Fontane bis Martin Walser. Ein einzigartiges Kompendium der Traditionen und Tendenzen des Deutschland von heute.

      Jubelschreie, Trauergesänge1991
      3.0
    • Regionálne výskumy / Nová krása

      • 296 pages
      • 11 hours of reading

      Dve prózy nemeckého autora. V prvom je hlavnou postavou popredný berlínsky vedátor Menzel a vidiecky učiteľ Potsch. Obaja sa zaoberajú životom a dielom básnika Schwedenowa, ktorý žil v období Francúzskej revolúcie. Menzel chce využiť aj výskumy amatéra Potscha, ale keď zistí, že nezodpovedajú jeho tendencii, odmietne ich a zruší aj pôvodnú ponuku prijať Potscha do vedeckého ústavu ako spolupracovníka. V druhom príbehu je hlavným hrdinom Viktor, ktorý prichádza do rekreačného strediska písať svoju dizertačnú prácu, no celú svoju energiu a čas využíva na to, aby sa zblížil s mladou chyžnou Tildou.

      Regionálne výskumy / Nová krása1989
    • Lesefreuden

      Über Bücher und Menschen

      • 333 pages
      • 12 hours of reading

      Lebendige Literaturgeschichte In seinen klugen, poetischen Essays beschäftigt sich Günter de Bruyn u. a. mit Autoren wie E. T. A. Hoffmann, Jean Paul oder Thomas Mann – und mit sich selbst: dem eigenen Lesen und Schreiben. Stets gibt sich de Bruyn nicht als Wissenschaftler, sondern als Literaturliebhaber, der seine Leser mit farbigen Nacherzählungen und Leseeindrücken zu fesseln weiß. Eine Sammlung von Lesefreuden, die einen tiefen Einblick in den Reichtum der deutschsprachigen Literatur gibt.

      Lesefreuden1986
      3.5
    • Vyprávění pro přátele dějin o sporu slavného literárního historika s vesnickým kantorem o jakéhosi dávno zapomenutého básníka z doby napoleonských válek klade otázky po morální odpovědnosti vědce.

      Tajemný jakobín1985
      5.0
    • Günter de Bruyns kunstvoll komponierter Roman über Anpassung und Karriere Viktor Kösling »ist gewöhnt, der zu sein, der gewünscht wird.« Wie aber steht es um die eigenen Wünsche? Biegsam bis zur Selbstaufgabe, verzichtet Günter de Bruyns Anti-Held auf eine geliebte Frau und den Doktorgrad und begibt sich geradewegs ins Establishment der DDR. Am Anfang seiner Diplomatenlaufbahn steht die endgültige Anpassung.

      Neue Herrlichkeit1984
      3.8
    • Jean Paul Friedrich Richter (1763–1825) nejduchaplnější autor německé literatury všech dob, jenž proslul ve své době i za hranicemi. A jako motto tohoto životopisného díla si autor vybral citát z dopisu Jeana Paula příteli: „Zapřísahám tě (jinak tě budu chodit strašit), piš o mě, až umřu, bez obalu a od plic...“

      Život Jeana Paula Friedricha Richtera1984
    • Das Buch ›Babylon‹ von Günter de Bruyn umfasst 17 Erzählungen, die zwischen 1960 und 1984 entstanden. Die Geschichten handeln von gewöhnlichen Figuren und deren Sorgen um Ehe, Wohlstand und Karriere, während sie tiefere Konflikte um Liebe, Wahrhaftigkeit und Macht thematisieren.

      Babylon. Erzählungen1982
      4.5
    • Tristan und Isolde

      Neu erzählt

      Günter de Bruyn stellt die Geschichte von Tristan und Isolde, dem klassischen Liebespaar der mittelhochdeutschen Literatur, in einer poetischen Nacherzählung vor. Es ist die Geschichte von Tristan, der für König Marke nach Irland fährt und zahlreiche Abenteuer und Kämpfe zu bestehen hat, und von Isolde, um die er für König Marke werben muß und die Tristan liebt und von ihm wiedergelicbt wird, obwohl sie König Markes Frau wird. Tristan und Isolde, von Gottfried von Straßburg im 13. Jahrhundert besungen, von Richard Wagner zu Opernhelden gekürt, waren das erste Paar in der deutschen Literaturgeschichte, das im Namen einer höheren Moral gegen die Gesetze der höfischen Gesellschaft verstieß.Günter de Bruyn erzählt ihre Geschichte, die auf alte Sagen zurückgeht, auf der Grundlage des unvollendeten Versepos von Gottfried von Straßburg (gest. 1210) und der zwanzig Jahre nach Gottfrieds Tod durch Ulrich von Thürheim ergänzten Textfassung.

      Tristan und Isolde1977
      3.3
    • Přední spisovatel NDR stíhá v románě přežitky maloměšťáctví v morálce socialistického člověka. Asistent na katedře germanistiky upadá do trapných rozpaků, když má pronést slavnostní řeč u příležitosti udělení literární ceny svému příteli za román, který pokládá za špatný.Autor řeší toto dilema v poctivém a otevřeném přístupu socialistického člověka.

      Udělení ceny1976
    • Das Leben des Jean Paul Friedrich Richter

      • 408 pages
      • 15 hours of reading

      Ein Kabinettstück biographischer Erzählkunst, eines der schönsten Bücher zur GoethezeitJean Paul war der wildeste und witzigste Erzähler der Goethezeit. Sein gesamtes Werk steht im Zeichen einer poetischen Freiheit, die einmalig ist in der deutschen Literatur. Günter de Bruyn folgt dem prekären Leben des berühmten Dichters und verknüpft es mit den Strömungen seiner Zeit von der Französischen Revolution bis zur Restaurationsepoche, von der Aufklärung bis zur Romantik.

      Das Leben des Jean Paul Friedrich Richter1975
      4.5
    • Bajka francouzského filosofa 14. století o oslu, který se nedovedl rozhodnout pro jednu ze dvou otýpek sena a pošel hlady, se stala základem novodobého příběhu o manželském trojúhelníku. Psychologizující román o berlínském knihovníkovi, jeho manželce, rodině a o mladé knihovnické praktikantce, zasazený do současnosti NDR, vyniká vtipem a ironií.

      Buridanův osel1975
    • Bájku francúzskeho filozofa Buridana o oslovi, ktorý si tak dlho vyberal medzi dvoma kopami sena, až napokon zomrel od hladu, si zvolil nemecký spisovateľ za podobenstvo pre tento svoj príbeh o manželskom trojuholníku, láske a nevere.

      Buridanov osol1972
      3.4
    • Günter de Bruyn legt in der ›Preisverleihung‹ mit gewohnt elegant lakonischer Sprache und Ironie einen reizvollen und immer unterhaltenden Roman über den Kulturbetrieb der ehemaligen DDR vor - ein Roman, des Autors der erfolgreichen Autobiographie ›Zwischenstation‹ (S. Fischer), der zu den amüsanteren Stücken deutschsprachiger Gegenwartsliteratur gehört. Die Hauptfiguren in dieser turbulenten Dreiecksgeschichte sind Dr. Teo Overbeck, Literaturwissenschaftler, dessen Frau Irene und deren gemeinsamer Schriftstellerfreund Paul Schuster - Irenes ehemaliger Geliebter. Die Geschichte wird um so vertrackter, als dieser sich in die siebzehnjährige Tochter der Overbecks verliebt, deren wirklicher Vater er selber ist. Anlaß für ihr Wiederbegegnen ist eine Preisverleihung. Teo Overbeck soll die Laudatio des Buches halten, das Schuster bereits vor achtzehn Jahren geschrieben, aber aufgrund von Overbecks übermächtigen Einfluß immer wieder umgeschrieben hat. Nur: den Glauben an das Buch - und damit den Glauben an einen Literaturbetrieb, »dem Grenzen jeglicher Art mehr bedeuten als die Pflichten des Autors, ihrer zu spotten« -, diesen Glauben hat Teo Overbeck inzwischen verloren.

      Die Preisverleihung1972
      3.5