Denkt der moderne Mensch über die Welt nach, wird er unruhig und oft auch von Angst erfüllt. Obwohl er vieles erklären, in manchem die Zukunft voraussehen und kontrollieren kann, bleibt er bei der Frage nach dem Sinn mit leeren Händen zurück. Auch viele „Gläubige“ reduzieren die christliche Weltanschauung auf einen mehr oder weniger unbestimmten Satz von moralischen Lebensgrundsätzen. Wo findet man einen Ausweg aus diesem modernen Labyrinth? Viele wertvolle Inspirationen bietet der beliebte französische Theologe Michel Quoist. Er stammte aus Le Havre in Frankreich. Ursprünglich arbeitete er als Textilarbeiter, schloss 1947 das Theologiestudium ab und wurde zum Priester geweiht. Später studierte er Soziologie und habilitierte mit der Arbeit „Die Stadt und der Mensch“.
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