If you enjoy 'Ticking Along with the Swiss' and want to keep 'Ticking Along Too', then move on to 'Ticking Along Free'. Join 38 authors who are coming and going, climbing cliffs, finding jobs and a plot, exploring the myth of lousy lovers, plunging in and out of trouble and on the wrong trains, making new friends on benches, or in places for women only. Discover a dog that drives a car and a car that saves Christmas, feel how cultures sometimes clash when you're stuck between two worlds.The authors come from Australia, Canada, the Caribbean, England, Ethopia, Ghana, the Philippines and the USA. Some simply can't remember. Some have always been and will always be Swiss. All are at home, yet foreign, and making the best of it.This collection also includes stories by some prominent Swiss Franz Hohler, Hugo Loetscher, -minu, Gisela Widmer, Emil Zopfi.
Franz Hohler Books
Franz Hohler is celebrated for his numerous one-man shows and satirical programs for television and radio, alongside his acclaimed theater pieces, children's books, stories, and novels. His work is characterized by a dynamic interplay between sharp political commentary and pure imaginative flair, often beginning with subtle observations of everyday life that unexpectedly spiral into the absurd. Hohler is equally loved and feared for his keen, witty, and pointed humor, frequently accompanying his performances with cello ballads. His distinctive style often involves crafting unique word creations, exemplified in works like the celebrated 'Totemügerli'.







A young ghost attempts to learn the art of haunting from her parents.
Es war einmal ein Igel
Kinderverse
Franz Hohler ist unbestritten ein Meister des komischen Erzählens. Das beweist er auch in seinem neuen Bilderbuch: „Es war einmal ein Igel, dem wuchsen plötzlich Flügel. Er flog, ihr glaubt es kaum, auf einen Tannenbaum. Dort hüpft er auf und nieder und singt die schönsten Lieder. Nur morgens, beim Erwacheln, spürt er seine Stacheln.“ Kürzer kann man Geschichten nicht erzählen. Franz Hohlers Kinderreime sind kleine komische Meisterwerke, ideal zum Vorlesen für zwischendurch.
Tschipo und die Pinguine
- 192 pages
- 7 hours of reading
Neue Abenteuer von Tschipo, dem Träumer. Ab 10 Jahre.
Das Kurze
- 186 pages
- 7 hours of reading
Eine unterhaltsame, abwechslungsreiche und anregende Reise in die poetische Welt Franz Hohlers Franz Hohlers kurzweilige und anregende Essays führen uns in »Das Kurze«, »Das Einfache« und »Das Kindliche« ein; kaum etwas kennzeichnet Franz Hohlers erfolgreiches Werk besser als diese Kategorien. Sie sind die Grundpfeiler seines Schreibens, bilden den poetischen Kosmos seines Werks. Und wir begegnen vielen seiner Geschichten und seiner Lieblingsautoren wie Georg Büchner, Daniil Charms oder Franz Kafka auf eine überraschende Weise neu.
Ferien in den Bergen: Darauf freuen sich Jona und Mona jedes Jahr wieder. In dem wunderschönen Tal im Gebirge erleben sie die tollsten Abenteuer. Am Bach könnten die Geschwister immerzu werkeln, Steinmännchen auftürmen und in den Felsen Tiere erkennen. Wie bei dem zweihöckerigen Stein, der aussieht wie ein Kamel, auf dem die Kinder reiten können. Und dazu naht die Nacht, in der ein Komet der Erde ganz nahe kommen soll. Eine sagenumwobene Nacht, von der der Hirte Samuel zu erzählen weiß. Doch was dann in dieser Nacht tatsächlich geschieht, das hätte sich der beste Geschichtenerzähler nicht ausdenken können. Und deshalb ist es wohl wahr.
Der Mann auf der Insel
- 153 pages
- 6 hours of reading
German
Seit dreißig Jahren gehört er zu den bedeutendsten Kabarettisten in der Schweiz und darüber hinaus. Regelmäßig tritt er auf renommierten Bühnen auf, während seine Fernsehsendungen oft für Aufregung sorgen. In seiner neuen Sammlung von Satiren, Liedern und Kabarettnummern, die die letzten zehn Jahre umfasst, präsentiert er erneut sein bekanntes Restrisiko. Darin findet sich auch der beliebte Theaterdonnerer, der mit seinen Klängen jedem Unwetter trotzt. In Zürich sorgt eine skurrile Situation um Lenins Leiche für Verwirrung bei einem Bestattungsunternehmen. Die Sammlung enthält zudem wichtige Texte, die er für die Fernsehsendung und die Radioserie Zytlupe verfasst hat. Seine Nummern in Schweizer Mundart sind meisterhaft ins Hochdeutsche übertragen und sorgen für grenzüberschreitenden Humor. Viele Lieder sind mit Noten zum Nachspielen versehen. Außerdem ist die vollständige Fassung seines erfolgreichen Soloprogramms enthalten. Dieses durchkomponierte, schön gestaltete Kabarett-Buch bringt die Verhältnisse zum Tanzen und zeigt Franz Hohler in Bestform. Die Ausstattung umfasst zahlreiche Fotos.
Neue funkelnde Sprachkunstwerke des Meisters der kleinen Form. 1988 erschien Franz Hohlers erste Sammlung mit Gedichten, der Band »Vierzig vorbei«, damals von Lesern und Kritikern gleichermaßen geliebt. Jetzt, knapp zwanzig Jahre später, legt der Autor seine zweite Sammlung mit Gedichten vor, von vielen Lesern seit langem erwartet. Darin geht er der Frage nach, wie wir in unserem täglichen Leben von der Zeit einen richtigen Gebrauch machen können. In lyrischen Notaten hält Hohler seine persönlichen Beobachtungen im Umgang mit diesem kostbaren Stoff fest. Eine Sammlung sprachlicher Kabinettstücke – voller Lust am Leben.
Zum 70sten Geburtstag des Autors erscheint eine vollständige Sammlung seiner längeren Erzählungen – ein Muss für alle Bewunderer seiner einzigartigen Erzählkunst. Franz Hohler ist nicht nur ein Meister der pointierten Kurzprosa, sondern auch ein herausragender Autor von längeren Erzählungen. Dies hat er mit legendären Sammlungen wie „Der Rand von Ostermundigen“ und „Die Rückeroberung“ unter Beweis gestellt. Jeder dieser Bände hat die Herzen eines großen Lesepublikums erobert, und das aus gutem Grund. Hohler gelingt es, unsere Wirklichkeit entgleisen zu lassen und der Phantasie den Raum zu geben, den sie verdient. In diesem Band können erstmals sämtliche langen Erzählungen in der Reihenfolge ihrer ursprünglichen Veröffentlichung gelesen werden. Dies bietet ein einzigartiges Lesevergnügen und bringt uns dem Erzähler näher als je zuvor. Das macht diese Sammlung zu einem beeindruckenden Zeugnis höchster Erzählkunst aus über vierzig Jahren Schweizer Literatur. Mit diesem Band beginnt eine Ausgabe der Werke in lockerer zeitlicher Folge.
Das grosse Buch
- 311 pages
- 11 hours of reading
Was tut ein Granitblock im Kino? Warum gibt es in der Schweiz so viele Berge? Was geschah an Weihnachten wirklich? Ist ein Zwerg von 1,89 m noch ein Zwerg? Und wo genau liegt eigentlich das Paradies? - Die Welt ist voller Rätsel, und aus jeder noch so seltsamen Frage lässt sich eine Geschichte spinnen. Wie das geht, zeigt Franz Hohler, einer der großen Autoren der Schweiz, in seinen Kindergeschichten voller Humor und Phantasie. Sie eignen sich zum Lesen und Vorlesen und sind hier in einem prächtig illustrierten Hausbuch für die ganze Familie versammelt.
Geschichten für alle, die gern staunen und lachen und Kopfstand machen, um die Welt verkehrt herum zu betrachten.
Minigeschichten, die gute Laune machen und von den Eigenarten und Geheimnissen der Tiere erzählen: von der schwächlichen Tarantel, die sich fit hält mit der Hantel, dem weißen Hermelin auf seinem Weg nach Berlin, einem grauen Wolf mit dem neuesten Hobby Golf, über die junge Fliege ganz in Liebe mit der Ziege oder dem Reh im Gewitter und der Meldung auf Twitter. Franz Hohler beherrscht die Kunst der gereimten Unterhaltung aufs Vortrefflichste. Seine Tiergedichte machen großen Spaß und allerbeste Laune. Und mal ehrlich: Wer würde sich nicht gern mit Kathrin Schärers Hamster Hugo auf einen Teller Spaghetti mit Tomatensugo treffen?
Spaziergänge
- 153 pages
- 6 hours of reading
Hohlers Spaziergänge – eine Erkundung dessen, was Heimat ist Wissen wir eigentlich, wo wir leben? Wie die Straßen aussehen, die wir täglich entlanggehen? Wie der Frühling sich am nahe gelegenen Fluss anfühlt? In Franz Hohlers Spaziergängen bekommen wir eine Ahnung, was es in unserer nächsten Umgebung alles zu entdecken gibt, an Schönem, an Merkwürdigkeiten und auch an Aberwitz. Wir lernen wahrzunehmen und verwandeln uns langsam in Kenner von etwas, das wir zu kennen glaubten – unseren Alltag. »Hochregallager!« Mittags, an einem kalten grauen Märztag, liest Franz Hohler dieses Wort zum ersten Mal. Er könne eines dieser Regale kaufen, legt ihm das Schild nahe, doch er zieht diesem Kauf einen kleinen Ausflug an einem Seeufer entlang vor. Ein Jahr lang hat Franz Hohler jede Woche einen Spaziergang unternommen, jede Woche gezielt einen anderen. Was er auf diesen Spaziergängen gesehen hat und was ihm beim Gehen wiederfahren und aufgefallen ist, hat er in diesem außergewöhnlichen Buch festgehalten. Ein Jahr durchleben wir mit ihm unterwegs und staunen wie er über einen hochgewirbelten Möwenschwarm oder ein Plakat, dass Gott uns suche – warum ausgerechnet uns? Seine kurzen Erzählungen sind eine Schule des Sehens und der Achtsamkeit, und nach und nach bekommen wir eine Ahnung, was Heimat heute ist und was sie sein könnte …
Manchmal ist das, was man im Kopf hat, viel wahrer als das, was es sonst gibt. Wenn Tschipo nachts träumt, findet sich immer ein Stück seines Traums am nächsten Morgen in seinem Zimmer – manchmal der Geruch nach Teer, weil Tschipo von einer Baustelle geträumt hat, oder der Duft von Tannennadeln, weil Tschipo mit seinem Vater im Traum durch einen Wald spaziert ist. Das ist ja noch nicht richtig bedrohlich. Aber als handfeste Gegenstände in Tschipos Bett liegen und er eines Nachts die Wohnung flutet, weil er träumt er sitzt in einem Boot und angelt, kommen die Eltern doch ins Grübeln und Tschipo zum Arzt. Die Pillen helfen zwar, nicht mehr zu träumen, aber Tschipo wird ganz traurig. Und eines Morgens ist er einfach fort. Statt in seinem Bett erwacht Tschipo auf einer Insel und trifft dort Tschako, der genauso stark und folgenreich träumen kann wie er. Gemeinsam erleben sie ein großes Abenteuer. Sie treffen auf König Snarco IV., der schon fast sein ganzes Inselreich kaputt geträumt hat.
Wenn ich mir etwas wünschen könnte
- 30 pages
- 2 hours of reading
Barbara wäre so gern besser in der Schule. Und sie sehnt sich danach, Freunde zu haben. Da kommt eines Abends eine kleine Fee an ihr Bett ... Drei Wünsche hat Barbara frei, und dreimal wünscht sie sich das Falsche: die blauen Schuhe, die ihr die Mutter nicht kaufen wollte, einen roten Kugelschreiber und schließlich sogar einen großen, bunten Papagei. Was will sie denn mit alldem? - Aber mit den neuen Schuhen rennt Barbara plötzlich so schnell wie Erich, Anna kann von ihr abschreiben, weil ihr mit dem Kugelschreiber alle Diktate gelingen, und der Papagei bringt der ganzen Klasse das Singen bei. Mancher falsche Wunsch entpuppt sich eben doch als genau der richtige. Eine Mut machende Feengeschichte von einem der großen Autoren der Schweiz.
Fahrplanmäßiger Aufenthalt
- 112 pages
- 4 hours of reading
Brillante Kurzerzählungen vom Schweizer Bestsellerautor Franz Hohler. Das Schreiben Franz Hohlers ist immer auch ein Reisen. Nicht selten entsteht es unterwegs, an Bahnhöfen oder Flughäfen, im Gehen oder Warten. „Fahrplanmäßiger Aufenthalt“ versammelt die neueste Kurzprosa dieses großen Meisters der kleinen Form. Die Erzählungen führen in die Ferne, nach Sarajevo, Kenia, Odessa oder auf den Maidan nach Kiew. Sie führen aber auch in einen Wartesaal am Bahnhof Schwäbisch Hall oder zur Birke vor dem eigenen Haus. Brillant beiläufig und pointiert öffnen sie die Fenster in die Wirklichkeit – die fremde wie die eigene, oder gleiten unvermutet ins Fantastische. Sie erzählen davon, was sich in unserer immer kleiner werdenden Welt entdecken lässt, wenn man nur genau hinsieht.
Vor über vierzig Jahren erschien mit dem Band »Idyllen« Franz Hohlers erste Sammlung mit kurzen Erzählungen. Der Titel kann in seiner ironischen Brechung als Programm verstanden werden: Idyllisch geht es in diesem Band und in den weit über einhundert anderen Erzählungen, die Franz Hohler seither geschrieben hat, allenfalls auf der Oberfläche zu. Im Untergrund rumoren dunkle Kräfte und brechen hervor, ohne sich um den schönen Schein des Alltags zu kümmern. Eine buntere, phantasievollere, manchmal auch böse und abgründige Welt zeigt sich. Sie verstört den Leser vielleicht, macht ihn aber auch mit den Kehrseiten des Lebens bekannt, von denen jeder weiss, dass sie existieren, auch wenn sie sich lange ruhig verhielten und unsichtbar blieben
Die Karawane am Boden des Milchkrugs
Groteske Geschichten
Franz Hohler ist ein Meister der kleinen Form. Seit vielen Jahrzehnten veröffentlicht er kurze Geschichten. Darunter befinden sich auch viele groteske Erzählungen, pointierte, unsentimentale und tragikomische Geschichten, die ihn berühmt gemacht haben. Eine Auswahl, vom Autor selbst besorgt, befindet sich in diesem Band. Franz Hohler wurde für Erzählungen wie diese mit dem Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor ausgezeichnet.
Die Spaghettifrau und andere Geschichten
- 95 pages
- 4 hours of reading
Was machen ein dummer Affe, ein armes Schwein und eine blöde Kuh, um nicht zu verhungern? Was hat der Gotthard-Autobahntunnel mit dem Hundeparadies zu tun? Wenn es nur 29 Fernsehkanäle gibt, welches Programm läuft dann auf dem 30. Kanal? Wenn Franz Hohler erzählt, erkennt man die Welt fast nicht wieder und der Leser darf sich auf viele Überraschungen gefasst machen. Denn selbst in einer Spaghetti-Packung befinden sich bei ihm nicht nur Spaghetti ...
Der Riese und die Erdbeerkonfitüre und andere Geschichten
- 95 pages
- 4 hours of reading
Reich illustrierte Sammlung von witzigen und skurrilen Geschichten
Als man den liebenswürdigen Dr. Parkplatz aus der Stadt weisen will, geschehen plötzlich seltsame Dinge.
Der Granitblock im Kino
- 94 pages
- 4 hours of reading
Rheinaufwärts
- 128 pages
- 5 hours of reading
Der Fluss des Lebens: Franz Hohler erzählt von seinen Wanderungen am Rhein. Vom Rheinfall in Schaffhausen bis zur Quelle am Tomasee: Einem spontanen Impuls folgend wandert Franz Hohler den Rhein entlang und hält fest, was ihm begegnet: Campingplätze und Mückenschwärme, Autobahnbrücken und Vogelrufe, Historisches und Biographisches, Erinnertes wie allzu Gegenwärtiges, Tragisches wie Komisches – und in Liechtenstein eine Abwasserreinigungsanlage. Mal ist der Rhein mächtiger Strom, ungestüme Natur, die dramatisch in die Tiefe stürzt, mal gemächliches Rheinlein oder schrecklich verbaut und gezähmt, fast nicht zu finden. Aber immer ist er in Franz Hohlers gelassen-pointierter Prosa auch Sinnbild für das Leben und das wechselhafte Miteinander von Mensch und Natur.
Den Kaffee hat er bezahlt und steht nun vor dem Restaurant auf der Passhöhe. Anstatt in sein Auto zu steigen und seinen nächsten Termin wahrzunehmen, schlägt er den Weg zum höher gelegenen Denkmal ein. Eine kleine Wanderung wird ihm guttun, doch dieser Ausflug wird sein Leben für immer verändern. Als er von der Bombe im Lago Maggiore hört, wird er an seine Jugend bei den Kommunisten erinnert. Diese Bombe ist die, mit der er in den 20er Jahren Europas Außenminister in Locarno in die Luft sprengen wollte – es blieb jedoch bei der Absicht. Die Familie wird nicht nur durch den Schrecken betroffen, als eine asiatisch aussehende Frau in ihrer Waschküche auftaucht und kein Wort spricht. Der befreundete Parapsychologe ist ratlos, und auch der Ehemann sucht vergeblich Trost in der Philosophie. Während er über die „unmögliche Möglichkeit“ nachdenkt, die Ereignisse zu beschreiben, wird ihm klar, dass die Fremde und die anderen Figuren in den Geschichten eine merkwürdige Rückeroberung erleben. Eine unbekannte Welt drängt sich der verbrauchten Rationalität auf und entfaltet einen gefährlich schönen Sog, der die Protagonisten in seinen Bann zieht.
Elf Geschichten aus dem Alltagsleben, in denen die Normalität zur Groteske gerät, erzählt von einem Meister der satirischen Kurzprosa. Franz Hohler hält uns die Regeln unseres Lebens so lange vor Augen, bis wir die Wand hochgehen oder aufs Dach klettern und für immer dahinter verschwinden. Was passiert, wenn ein Satz plötzlich seinen eigenen Willen durchsetzt? Sich in Telephongespräche und Zeitungen, in Radiosender und Fernsehnachrichten einschleicht? Sogar der Metzger zeigt seiner Kundin ein Stück Rindfleisch mit dem Satz: »Das ist der Rand von Ostermundigen.« So sind alle diese Geschichten erzählt: Sie beginnen einfach und unauffällig und werden schnell zu »rollenden Lawinen«, wie Martin Gregor-Dellin in DIE ZEIT schrieb, »deren Bestandteile so leicht wiegen wie Schnee«.
"Nirgends kommt das Fantastische so beiläufig daher wie bei Franz Hohler. Seine Erzählungen handeln von merkwürdigen Begebenheiten und dem plötzlichen Einbruch des Wunderbaren: Von einem geheimnisvollen Steinregen, der das Personal eines einsamen Alpenhotels in die Flucht schlägt. Von einem Tisch in einem beliebten Ausflugslokal, der großes Unglück bringt. Von einem jähen Moment der Wahrheit im Telefonat zwischen Mutter und Tochter. Vom nächtlichen Gesang einer Nachtigall, der die Menschen einer Kleinstadt elektrisiert. Und von einem Enkeltrick, durch den die betagte Amalie Ott noch einmal auf eine weite Reise geht..."--Page 2 of cover
Hin- und Hergeschichten
- 155 pages
- 6 hours of reading
Enthält: Texte von Franz Kafka, Jürgen Fuchs, Wolfgang Borchert, Peter Bichsel, Kurt Schwitters, Bertolt Brecht, u.a.
Wo?
- 106 pages
- 4 hours of reading
Über dieses Buch: 22 Antworten gibt Franz Hohler auf das kürzeste Fragewort der deutschen Sprache. Ob es um eine Demonstration, ein Schlachtfeld oder einen Gebärsaal geht, hier werden Ereignisse und Schauplätze so unverblümt privat geschildert, wie das seit Robert Walser wohl kaum jemand unternommen hat. Persönliches und Subjektives Wirken nicht als Flucht, sondern sind ein Bekenntnis zu einer menschlichen Wahrnehmungsart, welche die Texte bei aller Leichtigkeit und Zufälligkeit auch zwingend und verbindlich macht. Inhalt: - Vor der Stadt - In der Stadt - Durch das Fenster - Im 6. Stock - An der Tour cle Suisse - An der Bundesfeier - Am Fernsehen - An der Demonstration - Auf dem Schlachtfeld - Beim Essen und unmittelbar danach - In vollen Zügen - In der Luft - Unter dem Boden - In Amerika I - In Amerika II - In Amerika III - In schlechter Gesellschaft - Auf der Straße - Bei den Vorfahren - Im Gebärsaal - In der Flasche - Zu Hause - Im Rausch - Im Schlaf
Das Ende eines ganz normalen Tages
- 109 pages
- 4 hours of reading
Nach dem Bestseller „Es klopft“ präsentiert Franz Hohler einen neuen Band mit klugen, bewegenden und nachdenklichen Geschichten, die zeigen, wie wenig es braucht, um den Alltag aus der Balance zu bringen. In diesen Erzählungen werden wir Zeugen alltäglicher Ereignisse: schrecklichen, schönen, berührenden und absurden Momenten. Ein Mann stolpert, als ihm eine attraktive Frau begegnet, während ein anderer in Rage gerät, weil jemand laut am Handy telefoniert. Zwei Jungen versuchen, einen Weiher mit einer alten Ovomaltinebüchse zu leeren, müssen jedoch lernen, dass die Welt oft den Träumen und Plänen des Menschen widersteht. In einigen Geschichten begegnen wir auch dem Autor selbst oder ihm nahestehenden Personen. Eine besonders berührende Erzählung handelt von dem Bild seiner Schwiegermutter im Vorraum seiner Wohnung, wo er regelmäßig Blumen aufstellt und sich fragt, wie sein Leben verlaufen wäre, hätte sie einen anderen Mann geheiratet. Hohler thematisiert, wie kleine Ereignisse das Leben grundlegend verändern und uns mit überraschenden Wahrheiten konfrontieren.
Tschipo träumt immer ganz intensiv. Und eines Morgens wacht er sogar in einer Steinzeithöhle auf. Urch, Zwurch und die anderen wundern sich zwar über den Jungen mit der seltsamen Kleidung, aber sie freuen sich, dass er ein paar Tage bei ihnen bleibt.
'Es gibt Landschaften, in die kommt man nach Hause.' Eine dieser Landschaften, die auf Franz Hohler gewartet hat, ist ein Plateau in der Nähe von St. Moritz. Dort hinauf zieht er, im Gepäck führt er ein kleines Zelt mit, ein Buch und Musikinstrumente. In dieser Bergeinsamkeit möchte er einmal den Vollmond aufsteigen sehen und in seiner stillen Pracht feiern. Ein ganzes Jahr lang unternimmt Franz Hohler einmal pro Woche eine Wanderung. Er durchstreift Täler und Wälder, wandert über Wiesen, an Flüssen entlang und an breiten Fernstraßen. Er weiß sich an den kleinen Dingen zu erfreuen, an singenden Vögeln, an der aufgehenden Sonne, am ersten Schnee. Aber wie schöne und idyllische Szenen registriert er genauso den wachsenden Verkehr, die Zersiedelung seines Landes und daß sich selbst die entlegensten Berggasthöfe nur noch bewirtschaften lassen, wenn dort Fremde die Arbeit verrichten. Auf diesen Wanderungen lernen wir Franz Hohler auch von einer privaten Seite kennen. Er selber möchte mehr von sich in Erfahrung bringen, und vor allem fesselt ihn eine Erfahrung und läßt ihn jedesmal von neuem auf Wanderschaft gehen: Wie Alberto Giacomettis fadendünnes Männchen 'Homme, qui marche', Hohlers 'Lieblingskunstwerk', erfährt er mit jedem Schritt, wie schön es ist, sich durch Raum und Zeit zu bewegen. Eine Erfahrung, die ihn Woche für Woche näher zu sich selber bringt.
Der neue Berg
Roman
Einer der berühmtesten Schweizer Romane der letzten zwanzig Jahre Roland hat das Alleinleben satt. Heinz kämpft um die Liebe seiner Ehefrau. Den Gemeindepräsidenten plagt eine unangenehme Kälteallergie – und diese drei Männer sind nicht die einzigen, die sich auf die Entwicklungen in der Nähe des Keltengrabs oberhalb von Zürich keinen Reim machen können: Was bedeuten die Risse, die sich im Erdboden zeigen und langsam größer werden? Daran, dass ein Vulkan ausbrechen könnte und ein neuer Berg aus dem Boden schließen könnte, denkt niemand. Aber eigentlich sollten doch alle gewarnt sein. Die Natur lässt schließlich nicht mit sich spaßen ... Schullektüre, Auswahlthema zum Abitur
In seinen neuen Erzählungen begibt sich Hohler auf eine Wanderung entlang des Flusses seiner Heimatstadt. Er plant, bis zur Mündung des Flusses zu gehen, und bei einem Sprung über eine Felskante verspürt er einen eigentümlichen Schauer. Seine Gedanken kreisen um Grenzen und deren Überwindung, was ihn immer wieder mit der Grenze des Lebens konfrontiert. Am Ende seiner Wanderung an der Glatt hat Hohler eine bereichernde Erfahrung gemacht. Obwohl er die Mündung erreicht, steht er vor einem Tunnel, und seine romantischen Vorstellungen werden von der Realität eingeholt, als das Wasser in ein Staubecken geleitet wird. Die Erzählungen sind bevölkert von skurrilen Charakteren, wie einem alten Bassisten, der auf einer Geburtstagsfeier auftaucht und wieder verschwindet, oder einem nackten Mann, der um den Kölner Dom läuft. In einem Berliner Lokal fragt ein Mann nach seinem Standort und entscheidet sich, nach Spandau zurückzukehren. Einige Figuren in Hohlers Geschichten sind am Ende ihres Lebens angekommen, wissen das, und sind dennoch grundlos fröhlich. Diese Stimmung teilt der Autor, als er nach der Besteigung des Eigers einen gefürchteten Sprung über einen Abgrund wagt und dabei überrascht ist, wie leicht er gelingt. Hohler, 1943 in Biel geboren, lebt als Kabarettist und Schriftsteller in Zürich und hat zahlreiche literarische Werke veröffentlicht.
Die Natur erobert die großen Städte zurück »Eines Tages, als ich an meinem Schreibtisch saß und zum Fenster hinausschaute, sah ich, dass sich auf der Fernsehantenne des gegenüberliegenden Hauses ein Adler niedergelassen hatte. Ich muss dazu sagen, dass ich in Zürich wohne.« Wenig später finden Passanten auf einem belebten Platz ein mächtiges Hirschgeweih. Tage darauf trabt schon ein ganzes Rudel Hirsche durch die Stadt, und jemand ist sich ganz sicher, einen Wolf gesehen zu haben. Die Natur beginnt eine Stadt zurückzugewinnen und macht aus deren Bewohner staunende Zuschauer. Nicht nur in dieser, auch in den anderen acht Erzählungen dieses Bands bekommt die glatte Oberfläche des Alltags tiefe Risse …
In jedem Stein liegt eine eigene Geschichte. Manchmal scheint das, was wir als Zufall betrachten, voller Zwangsläufigkeit, während das, was wir für notwendig halten, in Wahrheit Zufall sein kann. Franz Hohlers Erzählungen sind enorm unterhaltsam und zeigen seinen Sinn für die unerwarteten Wendungen des Alltags. Sie kreisen um Ereignisse, die überraschend eintreten, wie der junge Mann, der während einer Demonstration einen Stein aufhebt und ihn in die Menge wirft, oder der Präsident, der an einem Morgen eine junge Katze aufnimmt, obwohl seine Berater davon abraten. Ahnt er, dass dieses Tier ihn retten wird? Auch der als König verkleidete Mann, der am vierzigsten Geburtstag eines Mannes mit einem Hornschlitten erscheint, wirft Fragen auf: Ist er der Tod, ein unbekannter Helfer oder ein Produkt der Fantasie des fiebernden Mannes? Hohler, bekannt für seine Erzählkunst, erkundet die Grenze zwischen Wahrscheinlichem und Unwahrscheinlichem, zwischen Erwartbarem und Zufall. Er beschäftigt sich mit dem Unwägbaren, das sowohl Angst als auch Glück bringen kann. Diese Unwägbarkeiten verleihen seinen Figuren Glück und seinen Geschichten eine unpathetische Schönheit.
112 einseitige Geschichten
- 128 pages
- 5 hours of reading
Wiederbegegnung mit großen Autoren der Literaturgeschichte und unserer Gegenwart von einer überraschend-unterhaltsamen Seite Franz Hohler ist keineswegs nur ein Meister der kleinen Form, er kennt sich in kurzen Geschichten auch hervorragend aus. In seiner Sammlung von 112 Geschichten aus der Weltliteratur, von denen keine länger als eine Buchseite ist, kommen Johann Peter Hebel ebenso zu Wort wie Otto Waalkes, Bertolt Brecht, Anja Tuckermann oder Franz Kafka. Hohler hat eine abgrundtief vergnügliche Sammlung von Geschichten zusammengetragen, die keinen Hehl daraus machen, dass „das Leben viel zu kurz für lange Geschichten“ (Alfred Polgar) ist, dafür aber bunt und reich an Überraschungen, auch unheimlichen.
Die blaue Amsel
- 121 pages
- 5 hours of reading
„Einmal, es war ein Abend, und eine Amsel sang auf dem Dach des Rechenzentrums, brach die 47 plötzlich in Tränen aus. Sofort wandten sich die 46 und die 48 ihr zu, trockneten ihre Tränen ab und sprachen ihr gut zu. Danach stand sie wieder schön und sauber in ihrer Zahlenreihen...“ Doch damit ist die Welt keineswegs in Ordnung, es kommt ohnehin immer alles ganz anders, und bei Hohler allemal. Sein Gespür für die kleinen Ereignisse, die sich zu Wundern, Abenteuern, Katastrophen auswachsen, ist verblüffend. Das Aufräumen der Wohnung verwandelt sich in eine Schlacht um Leben und Tod, und nach einem schlechten Kinofilm wird ihm plötzlich klar, daß er einen kostbaren Nachmittag herumgebacht, umgebracht hat. Und wie gleichgültig erst die Zeitgenossen sind! Sehen nichts, begreifen wenig: Dienst nach Vorschrift. Da müssen sich schon Jesus und der Teufel zusammentun, um den Papst noch einen Schrecken einzujagen. Franz Hohlers Geschichten sind Erkundungsreisen. Was steckt wo dahinter? Wo schlägt das Gewohnte um ins Tükische, und wann wird aus dem Bekannten ein Abgrund? Sicher ist: Wer sich auf den Erzähler Franz Hohler einläßt, der schaut seine Gewißheiten, Glaubenssätze und Ansichten bald an wie einen löchrigen alten Hut, wenn es in Strömen regnet. Was hilft? Genaues Hinsehen! Und tatsächlich: die Amsel ist blau!
Die Steinflut
- 156 pages
- 6 hours of reading
Am 9. September 1881 in einem kleinen Dorf hoch oben in den Schweizer Bergen: Die siebenjährige Katharina wird mit ihrem jüngeren Bruder zur Großmutter geschickt. Dort soll sie die nächsten Tage verbringen, bis die Mutter ihr sechstes Kind zur Welt gebracht hat. Tage, in denen das Mädchen seine Angst zu bekämpfen und Ordnung in seine wirren Gedanken zu bringen versucht. Tage, in denen sich am Berg die Katastrophe anbahnt. Eine Meisternovelle, wunderschön gegen den aktuellen Zeitgeist gebürstet. Rudolf Blum in Die Rückeroberung
Die kurzsichtige Fee und andere Geschichten
- 41 pages
- 2 hours of reading
Franz Hohler geht gerne in die Welt hinaus – bis an den Arabischen Golf und nach Teheran führten ihn seine Reisen. Aber manchmal genügt auch der kurze Weg in die Nachbarschaft, um auf erstaunliche Geschichten zu stoßen. Etwa bei der Dichterin, die Kindern eine Geschichte über ein Feuer im Garten erzählt – ohne zu ahnen, welche Reaktionen sie damit auslöst. Oder dem Schriftsteller, der ausgerechnet auf dem Weg zur Lesung sein Buch vergisst. Oder dem Erzähler, der merkwürdig einsilbig bleibt, als ihm sein Nachbar erklärt, bald würden sie hier die Fremden sein und die Einheimischen die Fremden von heute. „Ein Feuer im Garten“ versammelt Franz Hohlers neueste Kurzerzählungen, die mit feiner Ironie die Brüchigkeit unserer Welt aufspüren – gleich hinter dem eigenen Gartenzaun.
Das Päckchen
Roman
Bibliothekar Ernst lebt sein Leben in geregelten Bahnen. Bis ihn eines Tages der Hilferuf einer unbekannten Frau erreicht – sie vertraut ihm ein Päckchen an, darin ist eine verschollene Handschrift aus dem 8. Jahrhundert. Doch wieso gelangt das Buch auf seinem Weg durch die Jahrhunderte ausgerechnet zu ihm? Und wer interessiert sich noch dafür – und warum? Aus dem unauffälligen Bibliothekar wird ein Detektiv, der auch vor ungewöhnlichen Methoden nicht zurückscheut, um dem Rätsel auf die Spur zu kommen. Ausstattung: mit Lesebändchen
Manchmal kommt alles anders. Und das muss noch nicht einmal schlecht sein. Eigentlich will Isabelle nur für ein paar unbeschwerte Tage in den Urlaub nach Italien fliegen. Doch dann bricht der ältere Herr, der ihr am Bahnhof zum Flughafen freundlicherweise den Koffer zu den Gleisen hinaufträgt, plötzlich tot zusammen. An Urlaub ist daraufhin für Isabelle nicht mehr zu denken. Denn nicht nur fühlt sie sich unschuldig schuldig an dem Tod des Unbekannten, sondern sie möchte auch unbedingt herausfinden, wer der Verstorbene gewesen ist. Und damit gerät sie in eine ebenso ungeheuerliche wie geheimnisvolle Geschichte, die ihr gewohntes Leben völlig durcheinander rüttelt.
Es klopft
Roman
„Kurzweilig und eindringlich.“ FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG Als der HNO-Spezialist Manuel Ritter nach einem Ärztekongress gerade Platz in seinem abfahrenden Zug genommen hat, klopft eine Frau gegen das Fenster seines Abteils. Einige Zeit danach steht diese Frau in seiner Praxis und möchte ein Kind von ihm haben. Obwohl ihn dieser Wunsch entrüstet – er ist glücklich verheiratet und hat zwei Kinder – kann er dem Charme der Fremden nicht widerstehen. Neun Monate später erhält er von ihr eine Karte mit der Zeile „Es hat geklappt“. Seither sieht er sein Leben von einem empfindlichen Makel belastet, den er lange erfolgreich zu verdrängen versteht. Auch als sich ein Klopfgeräusch in seinem Gehör einstellt, möchte er am liebsten weiterleben, als sei nichts Gravierendes geschehen …
Franz Hohler & friends
Begegnungen mit Elias Canetti, Friedrich Dürrenmatt, Klaus Wagenbach u.v.a.
- 304 pages
- 11 hours of reading
"Das Lob der Freundschaft" versammelt persönliche Porträts von Weggefährten von Franz Hohler, die seinen Lebensweg prägten. Durch Erzählungen, Gedichte und Lieder werden Themen wie Sprache, Musik und politisches Engagement lebendig. Diese Schnappschüsse zeigen nicht nur die Porträtierten, sondern auch Hohler selbst.
Das Lachen ist eine der schönsten Verhaltensweisen des Menschen und zugleich eine der geheimnisvollsten. Es dient nicht nur dem unmittelbaren Ausdruck von Freude und Zuneigung, sondern auch von Spott und Häme. Es vereint und entzweit, kann Angst bekämpfen und hervorrufen, entlastet, heilt und lässt die Welt mitunter für einen Augenblick zu einem Ort des absoluten Glücks werden. Kein Wunder, dass sich Literaten und Künstler seit jeher dieses Themas angenommen haben. So auch Michael Köhlmeier, Franz Hohler, Root Leeb, Monika Helfer, Nataša Dragnić und Rafik Schami, die in den Kurzgeschichten dieses Bandes gewitzt und originell von diesem einzigartigen Phänomen erzählen. Ein großes Lesevergnügen nach einer Themenidee von Michael Köhlmeier!
Franz Hohler, fabuleux conteur d'histoires, montre à travers cette ballade quelles terribles conséquences la disparation d'un petit scarabée peut avoir pour le monde entier.
Mit Artensterben, Klimawandel und Migration ist Franz Hohlers Ballade zeitlos aktuell: Im südlichen Pazifik verschwindet ein winziger Käfer. Als kurz darauf eine Vogelart ausstirbt, deren Nahrung eben dieser Käfer war, wird das Fehlen einer schrillen Vo-gelstimme bemerkt. Als sich dann eine zarte Sorte Fisch in den Netzen der Fischer nicht mehr finden lässt, die auf den Kot eben dieses Vogels angewiesen war, wiegt der Verlust schon schwerer. Am Ende müssen sich die Menschen an den Küsten vor den Fluten der steigenden Meere im Landesinneren in Schutz bringen. Das Szenario des vermeintlich harmlosen Käfers, der am Anfang verschwand, steigert sich am Ende der Ballade ins Bedrohliche; das ökologische Gleichgewicht schon lange aus den Fugen. Die kongeniale Textgestaltung von Rahel Arnold sowie die realen und abstrakten Bildelemente des Künstlers Dieter Leuenberger verstärken dabei die Dringlichkeit der Lage.
Kollektieren
Sonderdruck seines ersten Textes zu seinem 80. Geburtstag am 1. März 2023
Als 16-Jähriger schrieb Franz Hohler eine kleine Einsteiger-Anleitung für das Kollektieren – es war sein erster veröffentlichter Text überhaupt (8. Juni 1959). Zu seinem 80. Geburtstag am 1. September 2023 erscheint dieser Text als, Sonderdruck in limitierter und nummerierter Auflage. In den Jahren 1959 bis 1966 verfasste er für das «Oltner Tagblatt» satirische Glossen, Erlebnisberichte, Erzählungen, Musik- und Theaterkritiken. Der junge Hohler verblüffte die Leserschaft mit den verschiedensten literarischen Formen, quasi alles Prototypen für seine spätere Arbeit.
Das kleine Wildschwein und die Krähen
- 32 pages
- 2 hours of reading
Vom Erfolgs-Duo Franz Hohler und Kathrin Schärer: nach „Es war einmal ein Igel“ und „Am liebsten aß der Hamster Hugo …“ eine liebenswerte Freundschaftsgeschichte vom Gesundwerden Das kleine Wildschwein tanzt gerne aus der Reihe. Doch als es krank wird, braucht es die Fürsorge seiner Eltern und die Hilfsbereitschaft seiner Freunde. Das kleine Wildschwein ist anders als seine fünf Geschwister: Wenn die mit der Schnauze im Boden wühlen, schaut es am liebsten in den Himmel und hört den Singvögeln zu. Bald grunzt es mit den Krähen im Vogelorchester. Seine Eltern können darüber nur die Köpfe schütteln. Sogar die Maiskolben teilt es mit seinen Vogelfreunden. Bis es krank wird. Und keine Medizin ihm helfen kann – auch nicht der Gesang der Vögel. Nur Kastanien aus Paris würden es retten, meint der Wildschweindoktor. Aber so weit kann kein Wildschwein rennen. Wie gut, wenn man Freunde hat, die fliegen können …
Manuel Ritter, ein Hals-Nasen-Ohren-Arzt, wird nach einem Ärztekongress von einer fremden Frau angesprochen, die ihm etwas Wichtiges mitteilen will. Kurz darauf steht sie in seiner Praxis mit einem unerhörten Wunsch. Über zwanzig Jahre später erinnert ihn die Freundin seines Sohnes an diese Begegnung, und seitdem hört er Geräusche in seinem Ohr, die niemand sonst wahrnimmt – es klopft. Diese alte Geschichte lässt ihn nicht los. Isabelle hingegen plant einen entspannten Urlaub in Italien, doch als ein älterer Herr, der ihr am Bahnhof hilft, plötzlich stirbt, wird sie in eine geheimnisvolle Geschichte verwickelt, die ihr Leben auf den Kopf stellt. Bibliothekar Ernst führt ein geregeltes Leben, bis er am Berner Hauptbahnhof von einer unbekannten Frau um Hilfe gebeten wird. Sie übergibt ihm ein Päckchen mit einer verschollenen Handschrift aus dem 8. Jahrhundert. Die Frage, wie das Buch zu ihm gelangte und wer sich dafür interessiert, treibt ihn an. Aus dem unauffälligen Bibliothekar wird ein Detektiv, der auch vor ungewöhnlichen Methoden nicht zurückschreckt, um das Rätsel zu lösen.
Immer höher
- 191 pages
- 7 hours of reading
Franz Hohler ist ein ausdauernder Wanderer und passionierter Bergsteiger. In diesem Buch führt er die Leserinnen und Leser „immer höher“ - von einem Gipfel einige hundert Meter über Meer bis auf etliche Vier- und einen Fünftausender. Es ist ein angenehmes, ruhiges Wandern, Gehen und Klettern mit offenen Augen und wachem Sinn: atmen, denken, sehen und auch schweigen. Er beschreibt Reisen zu Orten, wo es „keinen Grund zu gehen gibt“, und wo man nur mit Geduld hinkommt. Ob allein, zu zweit oder mit Freunden und Familie, seine Erlebnisse sind geprägt von einer ganz gewöhnlichen Bergtour, ohne dramatische Geschichten von Erfrierungen oder Rettungsaktionen. Stattdessen bietet er Poesie, überraschende Beobachtungen und ergreifende Stimmungen, wie den Eiger im Mondlicht oder die Sonnenfinsternis auf dem Weisshorngipfel. Sein Blick vom Gipfel ist gelassen, aber kritisch, und er reflektiert über das Schwinden der Gletscher. Nach seinen Touren kehrt er gerne ins Tal zurück, beglückt und mit neuen Traumbergen im Kopf. „Darf man über so etwas überhaupt schreiben?“, fragt er sich, und die Antwort ist diese Sammlung von Erlebnisberichten, die so hautnah erlebbar sind, dass man wünscht, man wäre dabei gewesen.
Der große Zwerg und andere Geschichten
- 116 pages
- 5 hours of reading
Wenn Franz Hohler erzählt und Nikolaus Heidelbach illustriert, sieht die Welt auf einmal überraschend anders aus. Was machen ein dummer Affe, ein armes Schwein oder eine blöde Kuh, um nicht zu verhungern? Warum verbarrikadiert sich ein König in seinem kleinsten Zimmerchen, und was macht eigentlich ein Granitblock im Kino? Fragen über Fragen, die nach Antworten drängen. Und manchmal ist die Antwort noch überraschender als die Frage – 30 Hohler-Geschichten zum Staunen und Kichern.
Der Räuber Bum
- 30 pages
- 2 hours of reading
Der Nachthafen
- 32 pages
- 2 hours of reading
INHALTSVERZEICHNIS (Fortsetzung): Der unternehmungslustige Prinz. Das Dilemma der Sozialarbeit. Das Buchstabengericht. Die Lieblingsbemerkung des Senators. Der schlecht versorgte Knopf. Special guest: Es barndutsches Gschichtli (s Totemugerli). Die Ruckreise von Amerika. Das Kind im Manne. Die schone Schweiz. U- und S-Bahn. Das Rotkappchen. Das Flusspferd. Der Elefant. Ein Schwank aus der Jugend. Uber die Gendarmerie. Der Affe. Die Schreibmaschine. Die Hexe. Die Ente. Das Auto. Der Dinosaurier in der Schule. Der dicke Fussball. Der Telefonbeantworter
Idyllen
- 173 pages
- 7 hours of reading
Eigentlich wollte Franz Hohler nur ein Jahr lang ausprobieren, ob seine Kunst Anklang findet. Entstanden ist ein ganzes Lebenswerk. Seit dem ersten Bühnenerfolg 1965 hat er nicht mehr aufgehört, seine eigenen Ideen zu verwirklichen: als Liedermacher und Kabarettist ebenso wie als Autor von Kinderbüchern, Theaterstücken, Romanen, Erzählungen und Gedichten. Nun blickt Hohler zurück. Im Gespräch mit Klaus Siblewski gewährt er überraschende Einblicke in sein Schaffen, nimmt seine Leserinnen und Leser mit an die Orte und in die Geschichten, in denen er daheim ist. Er erzählt, wie seine Neugier ihm das Leben rettete, wieso General Guisan einst ein Rivale war und weshalb er sich für einen Performance-Künstler avant la lettre hält. Und er erklärt, wie die Tschipo-Kinderbücher, das »bärndütsche Gschichtli« und seine Romane entstanden sind. Von erlebten und erfundenen Geschichten handelt dieser Band, der Hohler als fabulierenden Menschenfreund voller Witz und feinsinnigem Humor zeigt.
Das Kabarett-Buch
- 302 pages
- 11 hours of reading
Vor fast dreißig Jahren erschien Franz Hohlers erste Sammlung mit Gedichten, der Band »Vierzig vorbei«, damals von Lesern und Kritikern gleichermaßen geliebt. Jetzt legt der Autor einen weiteren Gedichtband vor – mit Gedanken über das Älterwerden. Darin geht Hohler der Frage nach, wie das Alter uns verändert und die Zeit zu einem kostbaren Gut macht. Mit »Alt?« widmet er sich einer Lebensphase, in der der Tod zwar „die Sonnenbrille abnimmt und dich anschaut“, die aber zugleich auch Aufbruch und ein Bekenntnis zum „Carpe Diem“ sein sollte. Eine Sammlung sprachlicher Kabinettstücke – voller Tiefe, Nachdenklichkeit und zugleich Freude am Leben.
Vallemaggia: Cielo in casa - Himmel im Haus
- 163 pages
- 6 hours of reading
'Die Vorstellung, dass die kirchlichen Feierlichkeiten wie Taufe, Hochzeit und Abdankung uber Hunderte von Jahren unter diesen Kirchendecken und Gewolben stattfanden, fasziniert mich.' Edy Brunner Im Tessiner Maggiatal befinden sich zahlreiche Kirchen, Oratorien und Kapellen mit wunderbaren, ganz unterschiedlichen Deckenmalereien. Edy Brunner hat 89 dieser Kirchendecken fotografiert - im Panoramaformat und streng orthogonal. Dies fuhrt zu einer neuen Sichtweise auf Vertrautes, so dass sich die entstandenen Bilder wohltuend von den bekannten Kalenderansichten des Tessins abheben. 'Himmel im Haus' enthalt neben den Fotografien auch eine Einfuhrung von Bruno Donati, dem ehemaligen Direktor des Museo Vallemaggia, der uber Geschichte und Besonderheiten dieses Tales und seiner Kirchen berichtet. 12 Fotografien haben Franz Hohler zu kurzen Texten inspiriert, die einen ganz eigenen Zugang zu den Kirchen ermoglichen. Das Buch begleitet die Museumsausstellung in Cevio von Mai bis Oktober 2009 sowie weitere Fotoausstellungen. In Planung sind Ausstellungen in den Istituti Svizzeri in Mailand und Rom.
Eine Handvoll Menschen und mehr
von und über Manfred Schwarz, Hörspielautor, Dramatiker, Journalist: mit den Dramen "Eine Handvoll Menschen", "Der Mann des Möglichen", dem Hörspiel "Wer schrie Kreuzige ihn?" ...
- 228 pages
- 8 hours of reading
Ravensburger Taschenbücher - 10: Tschipo und die Pinguine
- 207 pages
- 8 hours of reading
Tschipos Träume bringen ihn in abenteuerliche Lagen - auch nach dem Aufwachen, wenn z. B. ein leibhaftiger Pinguin vor seinem Bettsteht.
Die Macht der Worte. Autoren, Autorinnen und ein Künstler setzen sich mit dem Thema Macht auseinander. Zielgruppe: Kunstinteressierte, politisch und philosophisch Interessierte.
Halbzeit
Fünfzig 50-Jährige zur Schweiz: Provokationen, Optionen, Visionen
- 297 pages
- 11 hours of reading
German, French, Italian
Der Tanz im versunkenen Dorf
- 32 pages
- 2 hours of reading
Alles beginnt damit, dass Conradin anstelle eines Fischs ein winziges Männlein fängt, das ihn zum Mitternachtstreffen auf den Grund des Stausees einlädt. Dort unten versammeln sich die guten Geister, denen der Stausee das Leben schwer macht: Die Bäche versiegen, die Fische fliehen, und zu allem Überfluss können sie nicht einmal mehr richtig rumpeln. Wenn das so weitergeht, machen sie ihren nächsten Tanz in der Stadt, dann können die Menschen etwas erleben - denn auch gute Geister lassen sich nicht alles gefallen ...
Hätte Hugo nicht einen Brief an den „Presidänten“ geschrieben, hätten wir vielleicht nie erfahren, warum plötzlich Frieden ist. Wer nicht weiß, dass auf dem Mond Wunder ganz normal sind, der wird kaum glauben, dass dort plötzlich ein Vogel mit glänzendem Gefieder auftaucht. Sind Geschichtenerzähler nicht überhaupt raffinierte Geheimniskrämer? Die folgenden sind es in jedem Fall: Martin R. Dean, Catalin Dorian Florescu, Franz Hohler, Peter Höner, Thomas Hürlimann, Max Huwyler, Ulrich Knellwolf, Tim Krohn, Hans Manz, Klaus Merz, Brigitte Schär, Jürg Schubiger, Anita Siegfried, Verena Stössinger, Claudia Storz und Bettina Wegenast.
Das Ende eines ganz normalen Tages
- 112 pages
- 4 hours of reading
Schöne, grausige, kluge, witzige, bewegende und anrührende Alltags-Geschichten von Franz Hohler, dem anerkannten „Meister der kurzen Form“. Franz Hohler muss nur die Augen aufschlagen und schon begegnet er den abgründigsten Menschen. Und den merkwürdigsten Situationen. Oft genügen ganz kleine Ereignisse, um unser Leben grundsätzlich aus der Bahn zu werfen und uns mit manchmal überraschenden Wahrheiten über uns selbst zu konfrontieren.
Die Prinzessin, der General und die Sängerin
- 120 pages
- 5 hours of reading
Alex Capus, Franz Hohler und Pedro Lenz sind wunderbare Erzähler. Mit ihren Geschichten auf dem Schweizer Schriftstellerweg in Olten begleiten sie die Zuhörer auf der Audiotour durch die Stadt. Die 32 Kurzgeschichten, die in diesem Buch versammelt sind, könnten aber auch in Zürich, Berlin, Wien, Basel oder Bern spielen. Capus beschreibt die helle Aufregung im Strandbad: Stéphanie von Monaco liegt bäuchlings auf ihrem Badetuch und raucht eine Zigarette. Hohler lässt uns an seinen Kindheitserinnerungen teilhaben. So erfahren wir, warum er und General Guisan wegen eines Kusses Rivalen wurden. Und Lenz erliegt der Sängerin, die nur für ihn alleine in aller Öffentlichkeit ein Lied singt.





















![111 [Hundertelf] einseitige Geschichten](https://rezised-images.knhbt.cz/1920x1920/71977104.jpg)












































