Heinz Schilling was a Professor of Early Modern History at Humboldt University in Berlin. His research primarily explored early modern European history, delving into subjects such as religion, politics, migration, foreign policy, and social and cultural dynamics. His work provides a foundational understanding of the forces that shaped the early modern period and its lasting impact on the world.
A comprehensive and balanced biography of Martin Luther from one of Germany's leading social and political historians. It paints Luther not as a lone hero, but as a soldier in a mighty struggle for religion and its role in the world; a difficult, contradictory character, who changed the world by virtue of his immense will.
Das römisch-deutsche Reich, das seit dem hohen Mittelalter als Heiliges Römisches Reich bezeichnet wird, galt bereits im Mittelalter als das Reich schlechthin. Nicht nur durch seine Verbindung mit dem Kaiserreich, sondern auch durch die Rolle, die ihm in der christlichen Weltordnung zugewiesen war, unterschied es sich grundsätzlich von allen anderen abendländischen Reichsbildungen. Mit der Kaiserkrönung Karls des Großen 800 gewann das Abendland ein eigenes, eng mit Rom und dem Papsttum verbundenes Kaisertum und emanzipierte sich damit vom griechisch-orthodox geprägten byzantinischen Kaisertum. Die Wiederherstellung des abendländischen Kaisertums durch Otto des Großen 962 führte zu einer dauerhaften Verknüpfung der römischen Kaiserwürde mit dem deutschen Königtum. Das Werk definiert die Begriffe Reich und Kaisertum unter politischen, rechtlichen, verfassungs- und ideengeschichtlichen Aspekten.
DIE WELT ZUR ZEIT LUTHERS - EINE FASZINIERENDE ZEITREISE Wie sah die Welt zur Zeit Luthers eigentlich aus? Heinz Schilling, einer der großen Kenner der Epoche, nimmt uns mit auf eine faszinierende Zeitreise, die uns nach Italien und Spanien, zu den Osmanen, an den chinesischen Kaiserhof und ins Reich der Azteken führt. In diesem Buch wird das Zeitalter der Reformation aus einem ungewohnten Blickwinkel betrachtet. Es nimmt die Ereignisse von 1517 als Ausgangspunkt für eine Erkundung der Welt, in der Luther und seine Zeitgenossen lebten. Über 30.000 verkaufte Exemplare der Hardcover-Ausgabe Spannend, kurzweilig und höchst informativ Die Weltgeschichte des Reformationsjahres 1517
Ein historisches Jahrhundertunternehmen: In vierzig klugen und glänzend geschriebenen Beiträgen präsentieren herausragende Autoren aus dem In- und Ausland die wichtigsten Bezugspunkte im kulturellen Gedächtnis der Deutschen. Der erste Band ist der Auftakt zu einem einzigartigen Abenteuer Geschichte. Die Erinnerung wird als ein dynamisches, emotionales Netz beschrieben, das nicht nur Individuen, sondern auch Gemeinschaften prägt. Gedenkfeiern, Denkmäler, Mythen und Rituale sowie die Beschwörung "herausragender" Persönlichkeiten und Ereignisse bilden die emotionalen und oft umkämpften Bezugspunkte im kollektiven Gedächtnis einer Nation. Diese "Topographie" deutscher Erinnerung umfasst insgesamt drei Bände mit über 100 Beiträgen, die nicht nur die Geschichte der Erinnerungsorte beleuchten, sondern auch deren Entstehung als "loci memoriae". Es wird untersucht, wie und warum diese Orte zu Kristallisationspunkten des kollektiven Gedächtnisses wurden und wie sich deren Bedeutungsgehalt im Laufe der Geschichte bis in die Gegenwart verändert hat. Das Ergebnis ist kein nostalgisches Werk, sondern ein Buch der Entdeckungen und kritischen Auseinandersetzung mit der Geschichte, das als Beispiel lebendiger Erinnerungskultur dient und in dieser Form in Deutschland einzigartig ist.
Dieses Buch handelt von Aufstieg und Herrschaft des Nationalsozialismus, mithin von Krisen, Ängsten und Hoffnungen, von politischer Gewalt und Massenmobilisierung, von Führerideologie und Hitler-Mythos, von erwzungener Gefolgschaft und freiwilligem Konsens, von Entrechtung und Verfolgung und Krieg