»Eine Meisterin des autobiographischen Erzählens.« FAZ» Barbara Honigmann ist eine Klasse für sich: Ob sie von einer lebhaften Begegnung mit einem jüdischen Geschäftsmann im Flugzeug nach New York erzählt, die in der Frage gipfelt: Worüber reden eigentlich Gojim? Oder ob sie davon berichtet, wie sie als 14-Jährige in Ost-Berlin den Existentialismus für sich entdeckte. Mit ihrem feinen Sinn für Komik, offen und direkt schreibt sie über ihren Lebensweg im ganz wörtlichen Sinne »un-verschämt« jüdisch, persönlich und lebensklug.
Barbara Honigmann Book order (chronological)
Barbara Honigmann's literary work is distinguished by its profound exploration of identity and memory, often delving into themes of displacement and the search for belonging. Her writing style is sharp and introspective, characterized by a unique ability to weave together personal experience with broader philosophical concerns. Beyond her prose, her engagement with painting infuses her texts with a distinct visual and sensory dimension. Her compelling narratives resonate with readers through their authenticity and evocative power.






Georg
- 160 pages
- 6 hours of reading
Die ergreifende Annäherung einer Tochter an ihren Vater Die Geschichte von Georg führt um die halbe Welt: Herkunft aus Frankfurt, Odenwaldschule, Paris – London – Berlin, dazwischen Internierung in Kanada, nach der Emigration der Weg in die DDR. Und bei alldem die wiederkehrende Erfahrung: »Zu Hause Mensch und auf der Straße Jude«. Lakonisch und witzig, traurig und mitreißend erzählt Barbara Honigmann von ihrem Vater und ihrer Familie. Ein großes Buch über Deutschland – und die bewegende Liebeserklärung an einen außergewöhnlichen Mann.
Chronik meiner Straße
- 151 pages
- 6 hours of reading
Barbara Honigmann lebt in Straßburg, weit weg vom berühmten Zentrum. Hier gibt es keine Parks, kein Europaparlament und keine Kathedrale. Was es gibt, ist Vielfalt: orthodoxe und weniger orthodoxe Juden, einen dreibeinigen Hund, eine ältere Dame, die nicht zurückschreckt vor der Bepflanzung fremder Balkone, einen dunkelhäutigen Priester in weißem Gewand und einen Splitternackten mit dem Po in der Sonne. Barbara Honigmann begegnet in ihrer Straße der ganzen Welt im Kleinen, erfährt von Tragödien, schließt Freundschaften, stellt sich den Enttäuschungen, aber auch Träumen ihrer Nachbarn. Ein Buch, wie es nur das Leben selbst schreibt.
Ich gönne mir das Wort Gott
- 328 pages
- 12 hours of reading
Das überirdische Licht
- 156 pages
- 6 hours of reading
Im Winter 2005 reiste Barbara Honigmann nach New York. Unaufdringlich, persönlich und mit viel Witz berichtet sie von einem Aufenthalt zwischen Campus und Boheme, jüdischen „connections“ und „communities“. Unversehens wird daraus eine Reise zurück nach Deutschland - in die Vergangenheit, in der Begegnung mit alten Berliner Freundinnen oder im Gespräch mit Verwandten, die vom Holocaust verschont geblieben sind und die sie nun zum ersten Mal trifft. Eine der am meisten beschriebenen Städte der Welt erscheint in einem ganz persönlichen Licht.
Ein Kapitel aus meinem Leben
- 141 pages
- 5 hours of reading
Das unglaubliche Leben einer außergewöhnlichen Frau im Europa der Kriege und Diktaturen. Eine Tochter erzählt von ihrer Mutter. Geboren 1910 in Wien, aufgewachsen im Grenzgebiet zwischen Ungarn und Kroatien, schließlich vor den Nazis über Wien, Paris und Spanien nach London geflohen. Zwischen 1933 und 1945 mit dem legendären britischen Doppelagenten Kim Philby verheiratet - Die erzählende Tochter findet nur „Bruchstücke eines Lebens“ und verzichtet darauf, zusammenzusortieren, was die Mutter doch „offensichtlich selbst zersplittert hat“. Sie befragt die Männer der Mutter, den Vater, den Geliebten der Pariser Zeit, sie erfindet die Mutter neu, als Legende, „kurz hinter der Wahrheit und dicht neben der Lüge.“
Anna, eine junge jüdische Frau in Ost-Berlin, verlässt Mitte der siebziger Jahre zum ersten Mal ihre Stadt und geht als Regisseurin an ein Provinztheater. Ihr bisheriges Leben, die Berliner Boheme, bleibt zurück und sie gerät in einen kleinen Kreis, der gerne etwas Besonderes wäre, doch unter seiner Abgeschlossenheit leidet. Einziges Band zwischen diesen beiden völlig unterschiedlichen Welten sind Annas Briefe. Der Roman wurde mit dem Kleist-Preis 2000 ausgezeichnet.
Damals, dann und danach
- 134 pages
- 5 hours of reading
Das Leben einer jüdischen Künstlerin »Es war schwer, der Geschichte und den Geschichten unserer Eltern zu entrinnen.« Barbara Honigmann, nach dem Krieg geborene Jüdin, ist 1984 von Ostberlin nach Straßburg gezogen. Von dort, von ihrer neuen fremden Heimat aus, erkundet sie die zwei Seiten ihres Lebens: das »Damals«, die vergangenen Spuren ihrer Familiengeschichte, und das »Danach«, ihre Gegenwart, die von der Vergangenheit geprägt bleibt. Ein überaus persönliches Buch, das von vier Generationen erzählt und davon, wie eng Gestern und Heute verknüpft sind.
Soharas Reise
Roman
»... eine Reise, die mit dem Ende der Lektüre noch lange nicht endet.« Der Spiegel Zwei Reisen: Nach dem Algerienkrieg, mit sechzehn, wird Sohara wie alle arabischen Juden aus der algerischen Heimat vertrieben und nach Frankreich »repatriiert«; Jahre später holt sie ihre mit Hilfe einer »Tora-Connection« vom Vater entführten Kinder von London nach Straßburg zurück. Im Zentrum aber steht vor allem die Reise, die dazwischen liegt, die Lebensreise, das Exil, der Aufbruch.



