Dream of Empire
- 336 pages
- 12 hours of reading
336p large cloth with white jacket, jacket torn and rubbed, cover, interior in very good condition, a heavy book, this copy published in the year 1973






336p large cloth with white jacket, jacket torn and rubbed, cover, interior in very good condition, a heavy book, this copy published in the year 1973
English, German (translation)
Die Welt von gestern in 375 alten Photographien
Alte Photographien aus Wien
oder Die schönste Illusion der Gehenwart
Österreich in Geschichten und Bildern
Gemeinsam mit dem Psychologen Friedrich Czagan und dem Bildhauer Heinrich Deutsch hatte Karl Prantl 1959 im St. Margarethener Steinbruch das weltweit erste Bildhauersymposion veranstaltet. Nachdem ein erster Erfolg abzusehen war, es handelte sich dabei tatsächlich um die bis zu diesem Zeitpunkt größte private Kunstinitiative für zeitgenössische Kunst im Nachkriegsösterreich, beschlossen die Bildhauer eine Vereinigung zu gründen, die eine Fortsetzung des Bildhauersymposions auch im nächsten Jahr gewährleisten sollte. In den Folgejahren fanden, mit wenigen Unterbrechungen, nahezu dreißig weitere Symposien in St. Margarethen statt. 110 internationale Künstler hinterließen mit mehr als 150, großteils monumentalen Sandsteinskulpturen einen nachhaltigen Eindruck und prägten durch deren Aufstellung auf dem Ruster Hügel die Landschaft des Burgenlands. Rund 60 Kunstwerke befinden sich noch an den Orten ihrer Entstehung. Die Festschrift ist, wie das erste Bildhauersymposion 1959, als Initiale zu sehen. Sie soll auffordern sich der kunstwissenschaftlichen Bedeutung des Symposions zu widmen und seine internationale Bedeutung herauszuarbeiten. ( Alfred Weidinger )
Aufbruchsstimmung im Nachkriegs-Wien: In der Wohnung der Familie Harnoncourt probt der eben erst gegründete Musikkreis Concentus Musicus und revolutioniert die Aufführungspraxis barocker Musik, das Ensemble die reihe von Friedrich Cerha schockiert mit zeitgenössischer Musik, der junge Friedrich Gulda sprengt die Grenzen zwischen U-Musik und E-Musik und in Fatty’s Saloon spielt ein junger Joe Zawinul neben internationalen Jazzgrößen wie Ella Fitzgerald. Der Jazz-Fan Franz Hubmann ist mitten drin und hält mit seiner Leica fest, was er sieht: leidenschaftliche Musiker, kompromisslose Komponisten, aufbegehrende Dirigenten, auf diversen Instrumenten dilettierende Künstler und originale Wienerlied-Interpreten. Als „unbestechlicher Chronist des Wesentlichen und vermeintlich Unwesentlichen“ (André Heller) dokumentiert er eine ungemein vitale Wiener Szene, die mit unserem Bild einer grauen und tristen Stadt nach dem Krieg wenig gemein hat. Einige der gezeigten Fotografien sind inzwischen Ikonen dieses „Cartier-Bresson Österreichs“, vieles ist jedoch neu entdeckt und bislang unpubliziert: ein endlich gehobener Schatz an Bildern, die Geschichten erzählen. Herbert von Karajan, von 57 bis 64 künstlerischer Leiter der Wiener Staatsoper, holte bedeutende Sänger nach Wien und begründete so den Weltruf des Hauses. Magnum, die von den Amerikanern gesponserte in Wien gegründete Zeitschrift, deren wichtigster Bildautor Franz Hubmann war
Im Österreichischen Volkshochschularchiv wurde nach fast einem Jahrhundert eine weltweit einzigartige, aus den Beständen der Wiener Urania stammende Sammlung von Diapositiven erstmals systematisch gesichtet und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Zum Zeitpunkt ihrer Entstehung illustrierten sie Vorträge zu verschiedensten Themen. Miniaturmaler kolorierten die schwarzweißen Fotografien von Hand, um sie lebendiger zu gestalten. So wurde aus jedem einzelnen Bild ein Unikat von hohem ästhetischen und dokumentarischen Wert. in originalen Holzkistchen überdauerten die Bilder Kriege und den Einzug moderner Medien. Die Farben der insgesamt ca. 60.000 Glasdiapositive sind frisch wie am ersten Tag. Die Themenvielfalt ist groß: In Kooperation mit dem Österreichischen Volkshochschularchiv wurde 'Wien - Die Welt von gestern in Farbe' sowie die Folgebände 'Niederösterreich' und 'Salzkammergut' mit großem Erfolg publiziert. Dieser einzigartige Bilderschatz erweckt eine längst versunkene Welt in authentischen Farben wieder zum Leben und nimmt uns mit auf eine faszinierende Welt in alte Zeiten.
In 1006 Jahren regierten 61 Könige und KAiser das Heilige Römische Reich, waren Symbol eines irdischen Modells, daß seine Kraft und seine Faszination aus dem religiösen Weltbild des Mittelalters bezog ..
Franz Hubmann, Doyen der österreichischen Photographiekunst, wird neunzig Jahre alt. Nicht Grund genug, sondern Gebot der Stunde, dem Werk dieses von Kritikern als „Cartier-Bressons Österreichs“ bezeichneten Photographen eine umfassende Werkschau zu widmen. Hubmann hat wie kaum ein anderer seinen Beitrag zur österreichischen Photographiegeschichte geleistet. Als Mitbegründer der legendären Zeitschrift magnum gelang ihm im Wien der Nachkriegszeit der Anschluss an die elementaren Leistungen der Live-Photographie.
Ernst Trost belegt seinen Standpunkt, dass Österreich mehr als ein geographischer oder politischer Begriff ist – es ist ein „Zustand“. In zehn großen Essays führt er den Leser durch die komplexe, tausendjährige Geschichte des Landes. Die Zahl Tausend Jahre ist dabei willkürlich, da die Wurzeln Österreichs mit der Belehnung des ersten Babenberger Markgrafen Luitpold im Jahr 976 beginnen, um das Reich gegen östliche Reiterangriffe zu schützen. Trost schildert fast drei Jahrhunderte babenbergischer Herrschaft, die eine Blütezeit für das aufstrebende Österreich darstellt. Nach dem Tod Friedrichs II. 1246 umfasste das Babenbergische Österreich bereits die wesentlichen Kernländer der heutigen Republik. Die Habsburger, die von 1282 bis 1918 die Herrscher stellten, erweiterten den Kleinstaat zur Großmacht. Heute umfasst die Republik auch Salzburg, Tirol, Vorarlberg und das Burgenland. In einer Zeit, in der Österreich erneut eine zentrale Rolle in Europa spielt, könnte Trosts Werk als „Ratgeber für Österreich-Interessenten“ dienen. Seine faszinierende Erzählweise hält den Leser auf einer ereignis- und abenteuerreichen Reise durch die Geschichte dieses mitteleuropäischen Kernlandes in geistiger Spannung.
Der Dom lebt, Der „Steffl“ - das Wahrzeichen von Wien Die Stephanskirche und ihre Stadt Wien - ein neues Jerusalem Orientierung Rund um den Dom Rundgang im Dom
Landschaft, Kultur, Geschichte
Brandstätter, Wien, 1985. 403 S. mit 1119 Farbbildern von F. Hubmann, E. Lessing, G. Riha, G. Trumler u. a., Ln. U., Quart (Widm.a.V.)
Book by Hubmann, Franz