Ein gemütliches Walross wird von seiner Heimat Eisland aufs Meer geschwemmt und fühlt sich auf einer unbekannten Insel einsam. Nach einer abenteuerlichen Reise entdeckt es ein goldenes Instrument am Meeresboden, was sein Leben verändern könnte.
Dieter Hildebrandt präsentiert in diesem Buch eine amüsante Auswahl der besten Schiller-Parodien, inspiriert von Generationen von Schülern und Dichtern. Die ironischen Bilder des Karikaturisten Luis Murschetz ergänzen die Texte perfekt und verleihen dem Werk zusätzlichen Charme.
Wie sehen Karikaturisten die Welt? Luis Murschetz beschreibt sie, wie er sie zeichnet: mit feinem Strich und immer auf den Punkt gebracht, dabei stets genügend Raum für die Phantasie des Lesers lassend. Ob er skandinavische Torfbeeren aus der Nähe und Braunbären aus der Distanz betrachtet oder in Asien schwitzt wie ein Hutpilz im Bambusdämpfer: diese ironisch-poetischen Reisegeschichten machen Fernweh im Ohrensessel zum Genuss.
Sechzehn Jahre Helmut Kohl. Wie er so war, hat der Karikaturist und Dokumentarist Luis Murschetz mehr als deutlich gemacht: 'so raumfüllend, dass er langsam gar nicht mehr hineinpasst[e] in seine kleine Republik. (Die hat er eigens, damit sie Platz für ihn hat, ein ganzes Stück größer gemacht)', schreibt Herbert Riehl-Heyse in seinem Vorwort. Vier Legislaturperioden haben Murschetz reichlich Zeit gegeben, des Kanzlers Physiognomie, seine Körpersprache und Gestik zu studieren; das Ergebnis ist ein Sammelband voller Kuriositäten und hintergründigem Humor.
Die kleinen, weissen Hasen, die immer aus dem Zylinderhut gezaubert werden, legen mit ihrem ausgeprägten Hang zum Spielen den Theaterbetrieb völlig lahm. (ab 5)
Der Ruf 'Die Festspielgäste kommen!' ertönt in Bayreuth etwa mit dem Unterton wie bei den Lachsfischern der Ruf: 'Die Lachse kommen!'Bebildert und gebildet, liebenswert und frech ist dieser Führer durch Bayreuth. Rosendorfer zeigt Freunden und Feinden die Festspielstadt und erzählt, was er alles an Bayreuth liebt. Daß ihm dabei der Schalk die Feder führt, wundert niemanden, der Rosendorfer kennt.
Grabowskis heimelige Kellerwohnung unter der grünen Wiese fällt umweltzerstörenden Städteplanern zum Opfer – und Grabowski begibt sich auf die Suche nach einer neuen friedlichen Wohnstatt.