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Linus Reichlin

    June 9, 1957
    Der Assistent der Sterne
    Manitoba
    Señor Herreras blühende Intuition
    Der Hund, der nur Englisch sprach
    In einem anderen Leben
    Kampf dem Orgasmus!
    • In einem anderen Leben

      Roman

      • 384 pages
      • 14 hours of reading

      Kennen Sie die Sehnsucht danach, aus Ihrer Familiengeschichte auszubrechen? Als er noch ein Kind war, kamen ihm seine Eltern oft wie Richard Burton und Liz Taylor vor. Sie waren das schillernde Paar in einer spießigen Umgebung: schön, erfolgreich, voller Leidenschaft – und ständig flogen die Teller durch die Luft. Der Ehekrieg tobte, bis ein tragischer Unfall ihm ein Ende setzte. Und mittendrin: er, Luis. Zwanzig Jahre später lässt ein Zufall die Erinnerung an seine Jugendjahre wieder aufleben: Luis, ein Meister der Verdrängung, hatte damals alle Familienbande radikal gekappt. Er nutzt den Wink des Schicksals, sich endlich der Vergangenheit zu stellen, die ihn, seine Beziehungen und vor allem ihr Scheitern stärker bestimmt, als er sich eingestehen will. Und so beginnt für Luis eine Erinnerungsreise zu seinen Anfängen, zu seinen drei wichtigen Beziehungen und seinen Versuchen, den richtigen Rhythmus für sich in der Welt zu finden. Eine Reise, an deren Ende er – vielleicht – den richtigen Takt finden wird …

      In einem anderen Leben
      4.1
    • Der Hund, der nur Englisch sprach

      Roman

      • 320 pages
      • 12 hours of reading

      Linus Reichlin liefert in seinem Roman ein grandioses Vexierspiel über die Grenzen unserer Wirklichkeitswahrnehmung. Die Begegnung mit einem Hund wird zum Auslöser eines turbulenten Abenteuers zwischen Einbildung und Realität. Extrem schräg und mit hohem Suchtfaktor. Felix Sell hat eine eher pragmatische Sicht aufs Älterwerden. Wenn er sich ein neues Bücherregal kauft, schätzt er zum Beispiel vorher ein, ob das Preis-Leistungs-Lebenserwartungs-Verhältnis gewahrt ist. Und wenn er in seiner Plattensammlung auf einen uralten LSD-Trip stößt, probiert er ihn natürlich aus, er hat schließlich nichts zu verlieren. Doch als kurz darauf ein kleiner Hund vor seiner Tür steht und fluchend reinkommen will, gerät Felix Sells entspannte Perspektive auf das Dasein ins Wanken. Denn bevor er herausfinden kann, ob der englisch sprechende Hund real oder eine Erfindung seines frisch berauschten (oder zu alten?) Gehirns ist, dringen zwei (offenbar echte?) Verfolger in seine Wohnung ein. Felix bleibt nichts übrig, als erstmal das Naheliegende zu tun: den Hund in Sicherheit bringen und Indizien dafür sammeln, ob er existiert oder nicht. Was er nicht ahnt: Dies ist der Anfang eines Geschehens, das ihn für immer aus seinem festgefahrenen (Rest-)Leben beamen wird.

      Der Hund, der nur Englisch sprach
      3.0
    • Señor Herreras blühende Intuition

      • 272 pages
      • 10 hours of reading

      Ein turbulenter Roman über Wahrheit und Phantasie, Schein und Sein, Yoga und Dichtung – so poetisch, witzig und schräg wie ein Film von Pedro Almodóvar Ein Schriftsteller zieht sich in ein abgelegenes Kloster in Spanien zurück. Doch sonderbarerweise scheint alles, was er dort erlebt, aus einem seiner Romane zu stammen. Der Koch des Klosters, ein ehemaliger Matador, bestärkt den Schriftsteller noch darin, dass er alles schon vorhergesehen hat. Im Verlauf der turbulenten Geschichte schaukeln sich die beiden immer weiter in eine alternative Wirklichkeit hinein, bei der am Schluss aus einer spanischen Zisterzienser-Nonne eine deutsche Textildesignerin wird, die ein Problem mit der Mafia hat. Oder ist es vielleicht wirklich so?

      Señor Herreras blühende Intuition
      3.8
    • Manitoba

      • 288 pages
      • 11 hours of reading

      »Ich befand mich inmitten eines Ereignisses von epochalen Ausmaßen, und ich wusste nicht, wo mein Platz ist.« Als kleiner Junge erfuhr er von seiner Mutter das Familiengeheimnis: Sein Urgroßvater war ein Indianer, in den sich seine Urgroßmutter, eine Lehrerin in einer amerikanischen Missionsschule, verliebte. Nach seinem Mord kehrte sie in die Schweiz zurück. Während es draußen schneite, klang die Geschichte wie ein exotisches Märchen. Jahre später, als er ein mäßig erfolgreicher Schriftsteller ist, begibt er sich auf die Spur seiner Ahnen. Die Tagebuchaufzeichnungen seiner Urgroßmutter sollen ihm helfen, seine indianischen Wurzeln zu finden, doch sie erweisen sich als ungenau und widersprüchlich. Je tiefer er gräbt, desto löchriger wird die Geschichte seiner Abstammung, während er das Schicksal der Arapaho und anderer Indianerstämme entdeckt, die in Reservate gedrängt wurden. Die Geringschätzung ihrer hochentwickelten Kultur ärgert ihn zunehmend, je mehr er sich mit ihr identifiziert. Als er in einer abgelegenen Hütte in Manitoba versucht, wie seine Vorfahren zu leben, wird ihm jedoch klar, dass auch er als unwillkommener Eindringling wahrgenommen wird.

      Manitoba
      3.3
    • In seinem zweiten Buch überschreitet der Krimipreisträger von 2009 erneut die Genre-Grenzen. Hannes Jensen, ein ehemaliger Inspecteur der Polizei von Brügge, begeht einen fatalen Fehler: Während eines Seminars in Island schläft er mit einer ihm kaum bekannten Frau. Zurück in Brügge, trägt er die Spuren dieser Nacht in Form eines Liebesbisses am Hals, den er mit einem Kaschmirschal zu verdecken versucht. Annick, die er liebt, ist mit anderen Problemen beschäftigt, darunter die Sorgen um ihre beste Freundin, die von einem afrikanischen Wahrsager erfahren hat, dass ihre Tochter von einem Mann mit einem Mal am Hals getötet werden wird. Jensen, ein leidenschaftlicher Hobby-Physiker, glaubt nicht an Schicksal und sieht das Leben als eine Abfolge von Zufällen. Doch die Ereignisse der nächsten Tage bringen ihn zum Zweifeln an seinem Weltbild. Je mehr er sich gegen die schicksalhaften Verstrickungen wehrt, desto mehr wird er in sie hineingezogen. Der Roman thematisiert die komplexen Beziehungen zwischen Schicksal und Zufall, Liebe und Betrug und bleibt bis zum Schluss spannend.

      Der Assistent der Sterne
      3.6
    • Keiths Probleme im Jenseits

      • 256 pages
      • 9 hours of reading

      Die schlechte Nachricht: Wir werden alle sterben. Die gute Nachricht: Einer nicht. Linus Reichlins Roman thematisiert die Unwahrscheinlichkeit unserer Existenz und die heilende Wirkung von Whiskey. Fred Hundt, ein Spezialist für Wahrscheinlichkeitstheorie, erklärt Fünftklässlern die Relativität von Zeit und Raum, als sein alter Freund Ben Harper anruft. Die beiden haben sich bei einem risikoreichen Single-Urlaub in der Karibik kennengelernt und geschworen, in Krisensituationen füreinander da zu sein. Ben, ein Arzt für Prominente in Kalifornien, steckt offenbar in einer Krise und will, dass Fred sofort nach L.A. kommt. Fred ist nicht abgeneigt, denn seine Stimmung ist miserabel: Sein Lieblingsmusiker Keith Richards ist gestorben, was für ihn den Beginn des großen Verschwindens markiert. Die Reise zu Ben wird jedoch zu einem Glücksfall. Freds Fachkenntnisse werden auf die Probe gestellt, und er landet schließlich mit Keith Richards höchstpersönlich auf einer einsamen Insel, wo er mit unerwarteten Herausforderungen konfrontiert wird. Reichlins Buch ist grotesk, witzig und klug, und es weckt den Wunsch, viel Musik zu hören und Bourbon zu trinken.

      Keiths Probleme im Jenseits
      3.4
    • Tęsknota atomów

      • 304 pages
      • 11 hours of reading

      Tylko pięć dni dzieli inspektora Hannesa Jensena od zakończenia służby. Na upragnionej emeryturze policjant planuje całkowicie poświęcić się swojmu hobby - doświadczeniom z fizyki. Tego deszczowego, leniwego dnia na komisariacie nieoczekiwanie pojawia się pijany Amerykanin, by pokazać list z pogróżkami, jaki właśnie otrzymał. Jensen lekceważy obawy swojego klienta. Po jego tajemniczej śmierci, zawieszony w obowiązkach za niezłożenie zawiadomienia w tej sprawie, rozpoczyna śledztwo na własną rękę.

      Tęsknota atomów
      3.4
    • Er

      Roman

      Die schwarze Schwester der Liebe. Der Brügger Kriminalist Hannes Jensen lernt in Berlin Lea, eine so hübsche wie eigenwillige Frau kennen und verliebt sich – zu seiner eigenen Überraschung – Hals über Kopf in sie. Er fühlt sich von der Aura des Rätselhaft-Verschlossenen angezogen, die sie umgibt. Doch Lea gibt sich nicht ohne Grund so verschlossen. Diverse Menschen suchen nach ihr. Als Neueinsteiger in der Liebe ist Hannes Jensen ganz schnell auch der Schattenseite der Leidenschaft ausgesetzt. Überall meint er Indizien dafür zu sehen, dass noch ein zweiter Mann in Leas Leben eine Rolle spielt. Jensen steigert sich dermaßen in seine Verdächtigungen hinein, dass er, der einst ein guter Ermittler war, nicht in der Lage ist, das eigentliche Geheimnis zu lüften, das Lea umgibt. Schlimmer noch: Jensen ist so blind vor Eifersucht, dass er die Frau, die er liebt, nicht schützen kann ... »Spannend bis zur letzten Minute« (Stern)

      Er
      3.0
    • Ein abenteuerlicher Roman über Krieg und Liebe Moritz Martens, einst gefragter Kriegsreporter, lernt durch einen Zufall Miriam Khalili kennen. Ihr Vater war einst aus Afghanistan geflohen, sie selbst ist in Berlin aufgewachsen. Miriam erzählt Martens eine unglaubliche Geschichte: Sie würde eine junge Afghanin kennen, die als Junge verkleidet seit Monaten mit einer Talibangruppe durch die Berge zieht. Es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, bis das Mädchen enttarnt wird. Um sich zu retten, sei sie bereit, für zehntausend Dollar ein Interview zu geben. Die beiden reisen zusammen nach Afghanistan, doch schon in der Transall nach Feyzabad beginnt Martens an der Echtheit der Geschichte zu zweifeln. Ganz offensichtlich war Miriam noch nie zuvor in Afghanistan und verwickelt sich auch sonst immer mehr in Widersprüche. Doch Martens liebt das Unvorhersehbare und lässt sich trotzdem auf das Abenteuer ein. Er kann nicht ahnen, wie sehr das, was ihn in Afghanistan erwartet, sein Leben verändern wird. »Das ist große Literatur und auch noch spannend erzählt.« FAZ

      Das Leuchten in der Ferne
      3.2