Der Vater von Georg Forster, ein angesehener Wissenschaftler, erhielt 1772 das Angebot, Captain James Cook auf seiner zweiten Weltumsegelung zu begleiten. Er setzte durch, dass sein 17-jähriger Sohn Georg als Zeichner mitreisen durfte. Am 13. Juli 1772 stachen sie an Bord der Resolution in See. Die Reise führte sie durch den Südatlantik, den Indischen Ozean und antarktische Gewässer in den Südpazifik, wo sie zahlreiche Inseln Polynesiens erkundeten, bevor sie am 30. Juli 1775 nach England zurückkehrten. Während ihrer dreijährigen Expedition entdeckten sie Neuseeland, Tonga, Neukaledonien, Tahiti, die Marquesas-Inseln und die Osterinsel und widerlegten die Theorie eines großen, bewohnbaren Südkontinents. Georg Forster beteiligte sich als Zeichner an Studien zur Tier- und Pflanzenwelt, hatte jedoch ein besonderes Interesse an vergleichender Länder- und Völkerkunde. Er erlernte schnell die Sprachen der Einheimischen und seine Berichte über die Polynesier sind bis heute anerkannt, da sie die Bewohner mit Empathie und ohne vorgefasste Meinungen darstellen. Gleichzeitig vermied er die Idealisierung als „edle Wilde“. Während sein Vater den wissenschaftlichen Bericht für die Admiralität verfasste, veröffentlichte Georg Forster 1777 die Reisebeschreibung „A Voyage Round The World“, die hier in einer modernisierten deutschen Übersetzung mit den Kupferstichen der Originalausgabe als E-Book vorliegt.
Gerhard Steiner Books






Die komischen Streiche und Possen des Till Eulenspiegel mit der Narrenkappe sind längst sprichwörtlich geworden: Bürger, Bauern und Priester gleichermaßen bekommen bei seinen »Eulenspiegeleien« ihr Fett weg. Das Volksbuch eines unbekannten Verfassers erschien im frühen 16. Jahrhundert und fand seinen Weg in alle Weltsprachen. In enger Anlehnung an die alte Ausdrucksweise werden die tolldreisten und manchmal im wahrsten Sinn des Wortes kackfrechen Geschichten in dieser herrlich illustrierten Ausgabe neu erzählt.
Wenn Sie sich dafür interessieren, warum sich Kinder vor weißen Ärztekitteln fürchten, warum ein Schüler ein Störenfried bleibt oder wie man mit drei Bällen jongliert, möglichst viel Wissen aus einem Buchkapitel herausholt, Dreieckskonstruktionen leichter zustande bringen, Streichholzrätsel lösen oder Schachspielen lernen kann, dann ist Ihr Griff zum Buch «Lernen» genau richtig. Sie erhalten nicht nur Antworten auf die oben gestellten Fragen, sondern eine moderne Einführung in die Psychologie des Lernens anhand von 20 Szenarien aus dem Alltag. Das Buch eignet sich vortrefflich als Text für entsprechende Lehrveranstaltungen; die eingebauten didaktischen Lernhilfen aber, beispielsweise die vorausgeschickten wesentlichen Begriffe des jeweiligen Kapitels oder die «Memos» am Ende jedes Kapitels, machen das Buch auch geeignet für ein Selbststudium.



