Set in Austria, this novel is the relentlessly bleak tale of three generations of child abuse. Told from the point of view of Vera, who was beaten frequently by her mother Marie, told to be "grateful" and kept trapped between her feuding parents, it examines the seemingly unbreakable cycle of abuse and masochism. Integrated into the text of Vera's memories isthe narrative of Marie's own brutalized childhood, as told to Vera: growing up on a farm in a large family during World War II, Marie too was beaten by her parents, forced to do backbreaking labor and driven into a loveless marriage. Vera relates her past in obsessive detail in an attempt to understand her own daughter's unhappiness. She vowed never to lay a hand on her, to love rather than torture her child, only to realize that she has damaged her through her inability to experience love or happiness. Though completely believable and psychologically acute, Three Daughters closes in on itself and is claustrophobically, unnecessarily repetitive.
Anna Mitgutsch Books
Anna Mitgutsch is an author whose work is characterized by a deep exploration of the human psyche and social relationships. Her writing often delves into themes of identity, memory, and the search for roots in a complex world. Mitgutsch focuses on the detailed portrayal of characters' inner experiences and how external circumstances shape their destinies. Her stylistic precision and insightful perspective on human nature make her literary creations unforgettable.






Sie faszinieren – im Guten wie im Schlechten. Anna Mitgutsch schreibt Porträts außergewöhnlicher Menschen: In Briefform ergründet sie Bruchstellen im Leben, zeichnet fein ziselierte Psychogramme und schildert das Unausgesprochene in vergangenen Beziehungen. Die Großmutter im Böhmerwald, die erste große Liebe im Amerika der Hippiezeit, die feministische Dichterin in West Virginia. Es sind Begegnungen, die das Bild einer ganzen Generation aufleben lassen. Literarisch kunstvoll, eindringlich, couragiert. Geschichten, bei denen Mitgutsch aus Erlebtem, Erfahrenem schöpft und immer wieder die eigene Biografie mit erfasst – von der Kindheit in Oberösterreich, den zahlreichen Reisen und Aufenthalten in England, Korea und Israel, bin hin zu den prägenden Jahren in den USA.
An den Rändern des Schweigens. Wo sind die Grenzen der Sprache und was liegt dahinter? Der Horizont war vielleicht immer schon die größte Versuchung der Künste. Anna Mitgutsch beschreibt die Versuche der Dichter, über den Rand des Denkbaren hinaus zu gelangen. Sie spannt dabei einen großen historischen Bogen von Gilgamesch bis ins 20. Jahrhundert, dem die Idee des Horizonts zwar abhanden gekommen ist – nicht aber die Sehnsucht danach. Von Emily Dickinson über Jorge Luis Borges zu Imre Kertész eröffnen sich spannende Grenzgänge und machen Lust auf neue Entdeckungsreisen in die Literatur. Anna Mitgutsch weckt mit ihrem brillanten Essay die Neugierde auf eine Welt, die Rätsel bleibt. Absolut empfehlenswert!
Die Annäherung
Roman
Die berührende Geschichte einer schwierigen Vater-Tochter-Beziehung entfaltet sich, als Theo wegen eines Schwächeanfalls ins Krankenhaus eingeliefert wird. Er erkennt, dass er am Ende seines Lebens angekommen ist und fühlt sich hilflos und ohnmächtig. In seinen Gedanken reflektiert er über seine verstorbene erste Frau und die Versäumnisse seiner Vergangenheit, während seine glückliche Ehe mit Berta ins Wanken gerät. Doch in diesem letzten Lebensjahr findet er durch die junge ukrainische Pflegerin Ludmila eine neue Liebe, die ihm näherkommt als Berta und seine entfremdete Tochter Frieda. Für Frieda ist die Zuneigung zwischen Theo und Ludmila schmerzhaft und unverständlich. Dennoch erfüllt sie Theos Bitte und reist in die Ukraine, um Ludmila zurückzubringen. Im Gegenzug erhält sie Zugang zu Theos Kriegstagebuch, in dem sie Antworten auf die Frage sucht, ob ihr Vater sich als Wehrmachtsangehöriger schuldig gemacht hat. Die Reise wird zu einer Spurensuche in die Vergangenheit und einem Versuch, die Kluft zwischen der Kriegsgeneration und ihren Nachkommen zu überbrücken. Anna Mitgutschs Figuren balancieren zwischen Nähe und Distanz, Zuneigung und Ressentiment, auf der Suche nach einer Lösung, die möglicherweise nie gefunden werden kann. Letztlich erkennen sie, dass Glück ein Schwebezustand ist, der niemals enden muss.
«Abschied von Jerusalem» ist ein fesselnder Roman, geschrieben mit politischer Sensibilität und psychologischer Hellsicht.
Wenn du wiederkommst
- 271 pages
- 10 hours of reading
»Wir hatten nur ein Leben, es war zu kurz für alles, was wir von ihm erwarteten.« Jerome und die Erzählerin haben ein ganzes Leben gebraucht, um ein Liebespaar zu werden, das ihren hohen Ansprüchen genügt. Doch als Jerome plötzlich stirbt, versucht die Erzählerin, mit einer eindringlichen Totenklage das Versprechen eines Neuanfangs über den Tod hinaus einzulösen. Ihre Liebe ist nicht das Ergebnis eines ersten Blicks, sondern das Versprechen von Verlässlichkeit zwischen zwei Menschen, die sich so nah und vertraut sind wie Geschwister. Diese Nähe übersteht die dunklen Seiten ihrer Beziehung, wie Untreue und die oft ausschließenden Obsessionen, bis hin zur scheinbar endgültigen Trennung. Jahre später scheint ein Neuanfang möglich, doch dann stirbt Jerome. Verzweifelt kämpft die Erzählerin gegen die Realität des Todes an, als könnte sie ihn zurückholen oder ihm ein letztes Zeichen seiner Liebe entlocken. Sie erinnert sich an ihre letzten gemeinsamen Momente und die letzten Worte beim Abschied am Flughafen von Boston. Während sie die Glücksmomente und Verletzungen ihrer langen Liebesgeschichte beschwört, steht sie den gesellschaftlichen Ritualen der Trauer und den Bemühungen der Verwandten, ihr die Bedeutung als Ehefrau abzusprechen, wehrlos gegenüber. Doch in der gemeinsamen Trauer mit ihrer Tochter gelingt es ihr, die Beziehung zu ihrem Ehemann und Vater in all ihrer Widersprüchlichkeit lebendig werden zu lassen.
Das andere Gesicht
Roman
»Ich habe immer darauf gewartet, daß das Leben anfängt... Immer hatte ich das Gefühl, vorläufig zu leben, provisorisch, in Erwartung des Lebens. Ich sah mir selber zu, mit sehnsüchtigem Blick auf die anderen, die schon mittendrin standen im Leben und das bekamen, was ich mir nicht zu nehmen getraute.« Das ist Sonja. Ihre Freundin Jana dagegen läßt sich rückhaltlos von ihren Gefühlen mitreißen, lebt in einer Phantasiewelt. Sonja und Jana verbindet von Kindheit an eine fragile, sich auf einem schmalen Grat bewegende Freundschaft. Später gibt es Achim, den beide lieben, der beide begehrt, der sich - ein abenteuernder, egozentrischer Künstler - nicht einlassen will auf die Liebe. »Das Wirkungsvolle dieser Schilderungen von Hoffnungen und Erwartungen, von Mißverständnissen und Fremdheit, von zerbrochener, aber schließlich doch wieder intakter Freundschaft basiert vor allem darauf, daß es der Autorin gelingt, mit den von ihr gewählten Mitteln der Sprache mehr als vordergründige Spannung zu vermitteln und so das Interesse des Lesers an der Handlung bis zum Schluß in Anspruch zu nehmen.« -- Wiener Zeitung
Ausgrenzung
- 264 pages
- 10 hours of reading
Ein radikales Buch Die Geschichte einer Mutter und ihres verhaltensgestörten, wie die Ärzte sagen, autistischen Sohnes. Die Geschichte einer starken Frau und eines zarten Kindes, die sich selbst eine Welt erschaffen, weil sie in die Welt der anderen nicht zugelassen werden. »Ein Buch, das in seiner Radikalität nicht immer leicht zu ertragen ist - dessen suggestiver Kraft man sich aber nicht entziehen kann.« (Barbara von Becker in der »SZ«)
Bei den traditionellen Festen der Leondouris ist Edna die Gastgeberin und der Mittelpunkt, die ihre weitläufige Familie zusammenhält. In ihrem Haus am Beacon Hill erzählt sie Geschichten aus dem Leben ihrer Vorfahren, die als Familienbesitz in den Jüngeren fortleben sollen. Ihre Erinnerungen reichen Jahrhunderte zurück, sodass Familien- und jüdische Geschichte zu verschmelzen scheinen. Im Mittelpunkt stehen ihr Vater Joseph, der von der Levante nach Amerika kam, ein Onkel, der im Gefängnis saß, die bittere Armut der Familie im jüdischen Viertel von Boston und der märchenhafte Aufstieg mancher Familienmitglieder. Sie erinnert sich an ihre erste große Liebe, die tragisch endete. Am Tisch sitzen auch ihr Großneffe Marvin, seine zum Judentum konvertierte Frau und ihr behinderter Sohn. Marvin liebt seine Familie, wünscht sich aber, alles hinter sich zu lassen und neu zu beginnen. In ihrer heranwachsenden Großnichte Adina entdeckt Edna eine 'echte' Leondouri: Adina, die 'Prinzessin', ist schön, klug und hat den Abenteuergeist ihres Urgroßvaters. Der Roman spielt in Boston mit seinen sich wandelnden Einwanderervierteln und eleganten Stadtteilen. Anna Mitgutschs Werk ist ein bewegendes Epos über die Sehnsucht nach Glück, voller faszinierender Charaktere und Schicksale, das den Leser unwiderstehlich fesselt.
Zwei Leben und ein Tag
- 349 pages
- 13 hours of reading
In jedem Leben gibt es den Augenblick, wo das Glück an die Grenzen des Vorstellbaren stößt. Edith und Leonard, die nach einem Nomadenleben in Amerika, Südostasien und Osteuropa getrennt sind, können nicht voneinander lassen. Ihr gemeinsamer Sohn Gabriel ist der Grund für ihr ständiges Grübeln über seine Kindheit und die Gründe für sein Außenseitertum. Edith kehrt mit dem inzwischen erwachsenen Gabriel in ihr Elternhaus in Österreich zurück und beginnt, Briefe an Leonard zu schreiben. In diesen reflektiert sie über ihr gemeinsames Leben, die Höhen und Tiefen ihrer Beziehung, die ständigen Umzüge und die Ängste eines Lebens ohne Zugehörigkeit. Sie fragt sich, warum sie trotz ihrer Liebe zueinander immer wieder scheiterten und ob sie für Gabriels Schicksal verantwortlich sind. Edith denkt auch an Herman Melville, den großen Exzentriker der amerikanischen Literatur, dessen Leben und Werk sie und Leonard einst faszinierten. Diese Briefe sind ein Spiegelbild ihrer Liebe, der zerbrochenen Ehe und der vorgezeichneten Wege, die Gabriel in ein grausames Ende führen werden. Anna Mitgutsch präsentiert einen virtuosen Roman, der durch Dichte und Klarheit besticht und die Frage aufwirft, ob Glück jemals greifbar war.



