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Anna Mitgutsch

    October 2, 1948

    Anna Mitgutsch is an author whose work is characterized by a deep exploration of the human psyche and social relationships. Her writing often delves into themes of identity, memory, and the search for roots in a complex world. Mitgutsch focuses on the detailed portrayal of characters' inner experiences and how external circumstances shape their destinies. Her stylistic precision and insightful perspective on human nature make her literary creations unforgettable.

    Das andere Gesicht
    Wenn du wiederkommst
    Abschied von Jerusalem
    Die Annäherung
    Unzustellbare Briefe
    Three Daughters
    • Set in Austria, this novel is the relentlessly bleak tale of three generations of child abuse. Told from the point of view of Vera, who was beaten frequently by her mother Marie, told to be "grateful" and kept trapped between her feuding parents, it examines the seemingly unbreakable cycle of abuse and masochism. Integrated into the text of Vera's memories isthe narrative of Marie's own brutalized childhood, as told to Vera: growing up on a farm in a large family during World War II, Marie too was beaten by her parents, forced to do backbreaking labor and driven into a loveless marriage. Vera relates her past in obsessive detail in an attempt to understand her own daughter's unhappiness. She vowed never to lay a hand on her, to love rather than torture her child, only to realize that she has damaged her through her inability to experience love or happiness. Though completely believable and psychologically acute, Three Daughters closes in on itself and is claustrophobically, unnecessarily repetitive.

      Three Daughters
      3.9
    • Sie faszinieren – im Guten wie im Schlechten. Anna Mitgutsch schreibt Porträts außergewöhnlicher Menschen: In Briefform ergründet sie Bruchstellen im Leben, zeichnet fein ziselierte Psychogramme und schildert das Unausgesprochene in vergangenen Beziehungen. Die Großmutter im Böhmerwald, die erste große Liebe im Amerika der Hippiezeit, die feministische Dichterin in West Virginia. Es sind Begegnungen, die das Bild einer ganzen Generation aufleben lassen. Literarisch kunstvoll, eindringlich, couragiert. Geschichten, bei denen Mitgutsch aus Erlebtem, Erfahrenem schöpft und immer wieder die eigene Biografie mit erfasst – von der Kindheit in Oberösterreich, den zahlreichen Reisen und Aufenthalten in England, Korea und Israel, bin hin zu den prägenden Jahren in den USA.

      Unzustellbare Briefe
      5.0
    • Die berührende Geschichte einer schwierigen Vater-Tochter-Beziehung entfaltet sich, als Theo wegen eines Schwächeanfalls ins Krankenhaus eingeliefert wird. Er erkennt, dass er am Ende seines Lebens angekommen ist und fühlt sich hilflos und ohnmächtig. In seinen Gedanken reflektiert er über seine verstorbene erste Frau und die Versäumnisse seiner Vergangenheit, während seine glückliche Ehe mit Berta ins Wanken gerät. Doch in diesem letzten Lebensjahr findet er durch die junge ukrainische Pflegerin Ludmila eine neue Liebe, die ihm näherkommt als Berta und seine entfremdete Tochter Frieda. Für Frieda ist die Zuneigung zwischen Theo und Ludmila schmerzhaft und unverständlich. Dennoch erfüllt sie Theos Bitte und reist in die Ukraine, um Ludmila zurückzubringen. Im Gegenzug erhält sie Zugang zu Theos Kriegstagebuch, in dem sie Antworten auf die Frage sucht, ob ihr Vater sich als Wehrmachtsangehöriger schuldig gemacht hat. Die Reise wird zu einer Spurensuche in die Vergangenheit und einem Versuch, die Kluft zwischen der Kriegsgeneration und ihren Nachkommen zu überbrücken. Anna Mitgutschs Figuren balancieren zwischen Nähe und Distanz, Zuneigung und Ressentiment, auf der Suche nach einer Lösung, die möglicherweise nie gefunden werden kann. Letztlich erkennen sie, dass Glück ein Schwebezustand ist, der niemals enden muss.

      Die Annäherung
      4.1
    • «Abschied von Jerusalem» ist ein fesselnder Roman, geschrieben mit politischer Sensibilität und psychologischer Hellsicht.

      Abschied von Jerusalem
      3.7
    • Das berührende Porträt einer wechselvollen, intensiven Liebe Sie wollten vernünftig lieben, mit Maß und Respekt. Leidenschaftlich und doch voller Achtung für die Freiheit des anderen. Ein ganzes Leben haben Jerome und die namenlose Erzählerin gebraucht, um ein Liebespaar zu werden, das den eigenen hohen Ansprüchen genügt. Doch dann stirbt Jerome plötzlich, und die Erzählerin versucht mit einer eindringlichen, bewegenden Totenklage, das Versprechen eines Neuanfangs einzulösen, über den Tod hinaus. Gegen die oft unfreiwillig komischen gesellschaftlichen Rituale des Trauerns, gegen die Verwandtschaft, die sie nie als die »Lebensfrau« Jeromes akzeptieren wollte, gelingt ihr das wahrhaftige Porträt einer von Enttäuschungen und Verletzungen nicht verschont gebliebenen, lebenslangen, großen Liebe.

      Wenn du wiederkommst
      3.9
    • »Ich habe immer darauf gewartet, daß das Leben anfängt... Immer hatte ich das Gefühl, vorläufig zu leben, provisorisch, in Erwartung des Lebens. Ich sah mir selber zu, mit sehnsüchtigem Blick auf die anderen, die schon mittendrin standen im Leben und das bekamen, was ich mir nicht zu nehmen getraute.« Das ist Sonja. Ihre Freundin Jana dagegen läßt sich rückhaltlos von ihren Gefühlen mitreißen, lebt in einer Phantasiewelt. Sonja und Jana verbindet von Kindheit an eine fragile, sich auf einem schmalen Grat bewegende Freundschaft. Später gibt es Achim, den beide lieben, der beide begehrt, der sich - ein abenteuernder, egozentrischer Künstler - nicht einlassen will auf die Liebe. »Das Wirkungsvolle dieser Schilderungen von Hoffnungen und Erwartungen, von Mißverständnissen und Fremdheit, von zerbrochener, aber schließlich doch wieder intakter Freundschaft basiert vor allem darauf, daß es der Autorin gelingt, mit den von ihr gewählten Mitteln der Sprache mehr als vordergründige Spannung zu vermitteln und so das Interesse des Lesers an der Handlung bis zum Schluß in Anspruch zu nehmen.« -- Wiener Zeitung

      Das andere Gesicht
      3.9
    • Die Nachbarn fragen besorgt, ob das Kind krank sei, während Marta mit ihrem Sohn Jakob, der mit fünfzehn Monaten nicht allein gehen kann und mit zwei Jahren kaum spricht, in die Klinik geht. Jakob schreit oft stundenlang, und die Schuldzuweisungen an Marta beginnen. Sie wird aufgefordert, über ihre Beziehung zu Jakob nachzudenken, während sein „Fall“ in ein System gepresst werden soll, das ihn als autistisch klassifiziert. Doch Jakob ist nicht krank, sondern anders. Er hat andere Begabungen und reagiert unerwartet auf seine Umwelt. Seine Worte bilden keine Sätze, sondern werden zu rhythmischen Ritualen. Marta versucht, in Jakobs Welt einzutauchen, um ihn besser zu verstehen, und richtet ihr Leben ganz nach ihm aus. Sie erklärt den Fachleuten, dass ihr Kind ein „Grenzfall“ ist, doch die Kluft zu den anderen bleibt bestehen. Marta fühlt sich zunehmend isoliert, als würde eine unsichtbare Mauer um sie wachsen. Mit beklemmender Eindringlichkeit beschreibt die Autorin, wie Marta und Jakob an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden, während sie versuchen, sich in einer Welt zurechtzufinden, die ihre Andersartigkeit nicht akzeptiert.

      Ausgrenzung
      3.9
    • Eine kraftvolle Familiensaga über ein ganzes Jahrhundert. Bei den Leondouris wird oft und ausgelassen gefeiert. Und immer, wenn alle Familienmitglieder um den reich gedeckten Tisch versammelt sind, erzählt die Hausherrin Edna mitreißende Episoden aus der wilden, ereignisreichen Familiengeschichte. Diese verweben sich mit den Biografien der um den Tisch versammelten zu einer kraftvollen Familiensaga, die vor dem Hintergrund der zur Metropole wachsenden Hafenstadt Boston spielt.

      Familienfest
      3.6
    • Zwei Leben und ein Tag

      • 349 pages
      • 13 hours of reading

      In jedem Leben gibt es den Augenblick, wo das Glück an die Grenzen des Vorstellbaren stößt. Edith und Leonard, die nach einem Nomadenleben in Amerika, Südostasien und Osteuropa getrennt sind, können nicht voneinander lassen. Ihr gemeinsamer Sohn Gabriel ist der Grund für ihr ständiges Grübeln über seine Kindheit und die Gründe für sein Außenseitertum. Edith kehrt mit dem inzwischen erwachsenen Gabriel in ihr Elternhaus in Österreich zurück und beginnt, Briefe an Leonard zu schreiben. In diesen reflektiert sie über ihr gemeinsames Leben, die Höhen und Tiefen ihrer Beziehung, die ständigen Umzüge und die Ängste eines Lebens ohne Zugehörigkeit. Sie fragt sich, warum sie trotz ihrer Liebe zueinander immer wieder scheiterten und ob sie für Gabriels Schicksal verantwortlich sind. Edith denkt auch an Herman Melville, den großen Exzentriker der amerikanischen Literatur, dessen Leben und Werk sie und Leonard einst faszinierten. Diese Briefe sind ein Spiegelbild ihrer Liebe, der zerbrochenen Ehe und der vorgezeichneten Wege, die Gabriel in ein grausames Ende führen werden. Anna Mitgutsch präsentiert einen virtuosen Roman, der durch Dichte und Klarheit besticht und die Frage aufwirft, ob Glück jemals greifbar war.

      Zwei Leben und ein Tag
      3.4
    • Roman um eine junge Amerikanerin, die nach 16jähriger Ehe ihren Mann und ihre Kinder in Österreich verläßt, um in ihrer Heimat ein neues Leben zu beginnen

      In fremden Städten
      3.4