This book describes what human beings are capable of doing to other human beings when democratic values have been destroyed and replaced by an ideology advocating intolerance, hate and violence. The book presents the facts about the Holocaust and attempts to explain how the unimaginable became reality.
"This book is the first to use the new archival sources to examine the record of the 'free world' during the Nazi persecution and mass murder of the Jews, and ask why so little was done to help the Jews. Acclaimed historians and new researchers from round the world reveal how much Britain, the SUA, Switzerland, and Sweden knew about the fate of the Jews and explains why only a few, exceptional individuals understood the catastrophe that was unfolding." -- BOOK JACKET.
Das Thema Holocaust kann nur vermittelt werden, wenn historische Fakten und individuelle Schicksale betrachtet werden. Täter und Opfer haben Namen, Gesichter und Stimmen – sie sind Juden, Sinti und Roma, politische Regimegegner, Behinderte, Homosexuelle, ausländische Kriegsgefangene und Zivilisten. Dieses Buch bietet Eltern und Lehrern Materialien, um mit Kindern und Schülern über grundlegende menschliche und demokratische Werte zu sprechen. Es ist keine umfassende Darstellung des nationalsozialistischen Gewaltsystems, sondern liefert das notwendige Grundwissen, um ein Verständnis für dessen unfassbare Grausamkeit zu schaffen.
Der Inhalt umfasst: Jüdisches Leben vor dem Krieg, das System des Massenmords, rassistisches Denken, die Verfolgung, Widerstand und Befreiung, Mitwissen und Wegsehen, das Leben in den Ghettos, die Deportationen in Europa sowie eine Literaturliste mit weiterführender Sachliteratur und Leseempfehlungen.
Das Buch wurde 1997 im Auftrag des schwedischen Ministerpräsidenten Göran Persson verfasst, nachdem eine Studie ergab, dass Schüler und Eltern in Schweden wenig über den Holocaust wussten. Der Ministerpräsident initiierte das Projekt Levande Historia, um die Werte des Humanismus und der Demokratie zu fördern, insbesondere in Bezug auf die Jugend, Eltern, Schulen und Universitäten.