W czasie II wojny światowej miliony pracowników z ZSRS, Polski, Francji, Czechosłowacji, Włoch i innych krajów trafiło do Niemiec. Ich wykorzystywanie miało ogromne znaczenie dla podtrzymania działania machiny wojennej III Rzeszy oraz odpowiedniej kondycji niemieckiej gospodarki jako całości. Książka Ulricha Herberta stanowi przełomowe studium tej tematyki, uwzględniające zarówno punkt widzenia funkcjonariuszy nazistowskiego reżimu oraz niemieckich przedsiębiorców, jak i wyzyskiwanych zagranicznych robotników. Analizą objęto ich zatrudnienie, m.in. w przemyśle zbrojeniowym, rolnictwie, górnictwie, budownictwie czy kolejnictwie. Dzięki imponującemu zakresowi badań praca uzmysławia nam zarówno skalę, jak i znaczenie tego zjawiska dla zrozumienia historii II wojny światowej. Jednocześnie autor umieszcza je w szerszym kontekście dziejów Niemiec pierwszej połowy XX wieku. Ulrich Herbert (ur. 1951) – niemiecki historyk, emerytowany profesor Uniwersytetu we Fryburgu Bryzgowijskim, wybitny znawca dziejów III Rzeszy. Autor m.in. książek Wer waren die Nationalsozialisten? (2021) oraz przełożonej na język polski Werner Best. Studium biograficzne (wyd. pol. 2007). Laureat Nagrody Leibniza.
Ulrich Herbert Book order






- 2023
- 2023
Was bedeutete Migration in Europa nach 1945? Bisherige Arbeiten zur Migrationsgeschichte verbleiben entweder im nationalen Rahmen oder untersuchen transnationale Organisationen und Prozesse. Kaum finden sich Studien, die diese Ebenen kombinieren. Im vorliegenden Band werden nun Migrationsprozesse und Migrationspolitik in 13 Ländern Europas von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart untersucht. Dabei geht es zum einen um die Migrationsprozesse selbst, um staatliche und behördliche Regulierungsversuche und deren Auswirkungen sowie um die Reaktionen der Einwanderungsgesellschaften und die der Migranten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Perspektive der Nationalstaaten, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede, Parallelen und Sonderwege zu identifizieren, Vergleiche zu ermöglichen und transnationale Prozesse zu erkennen. Vor allem zwischen den west- und osteuropäischen Ländern lassen sich dabei unterschiedliche Phasen erkennen zwischen Nachkriegs- und postkolonialer Migration, Arbeitsmigration, Binnenmigration, vor allem in der Sowjetunion, Ein- und Auswanderungsprozessen nach dem Zusammenbruch der Sowjetimperiums und der Migration aus den Bürgerkriegsstaaten, vor allem aus Syrien und Afghanistan, nach 2010.
- 2021
"Wer waren die Nationalsozialisten? Diese einfache Frage berührt den Kern der NS-Herrschaft. Denn wer sie präzise beantworten will, der muss wissen, wer das Dritte Reich ermöglicht und durch sein Handeln - oft bis zuletzt - unterstützt hat. Ulrich Herbert, einer der angesehensten Zeithistoriker der Gegenwart, geht in diesem Buch den spezifischen Merkmalen der nationalsozialistischen Diktatur nach und analysiert von den Ursprüngen des Judenhasses bis zum Werdegang einstiger NS-Funktionäre in der Bundesrepublik zentrale Themen der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts. War es eine kleine Gruppe von Verbrechern, die das deutsche Volk ins Schlepptau nahm? Ein Projekt traditioneller Eliten? Oder doch eine von breiten Schichten der Bevölkerung getragene faschistische Bewegung? Die Antworten auf die Frage, wer die Nationalsozialisten waren, sind ebenso zahlreich wie die Versuche, personelle Kontinuitäten auszublenden und zwischen den Verbrechen des Regimes und der eigenen Verantwortung einen Trennstrich zu ziehen.Indem Ulrich Herbert diese Frage zum Ausgangspunkt seiner Studien nimmt, dringt er tief in den Charakter der NS-Diktatur ein und legt zentrale Aspekte ihrer Herrschaft frei. Seine prägnant argumentierenden Aufsätze bündeln nicht nur seine Überlegungen zur Geschichte des Nationalsozialismus, sondern spiegeln zugleich den Weg, den die NS-Forschung in den letzten Jahrzehnten genommen hat." -- From publisher's website
- 2019
Germany in the 20th century faced immense challenges, including two world wars, a failed democracy, Hitler's dictatorship, the Holocaust, and a division lasting 40 years post-World War II. Despite these trials, the country also experienced a robust welfare state, economic prosperity, liberalization, globalization, and the longest period of peace in European history. This account surveys German history during a century marked by extremes. The author, Ulrich Herbert, presents a dual perspective on this era. On one side, the world wars and significant catastrophes create a historical divide before and after 1945, highlighting Germany as the birthplace of radical ideologies that shaped its governance. This legacy influenced both halves of the century. Conversely, the emergence of a modern industrial society led to ongoing conflicts regarding social and political order, irrespective of the prevailing political system. Herbert explores the collapse of the first half of the century and the transformation from a post-fascist, devastated society into one of the world's most stable liberal democracies in the latter half. His analysis interweaves themes of war and terror, utopia and politics, capitalism and welfare, socialism and democracy, as well as culture, gender, and globalization.
- 2017
Geschichte der Ausländerpolitik in Deutschland
Saisonarbeiter, Zwangsarbeiter, Gastarbeiter, Flüchtlinge
Saisonarbeiter, Fremdarbeiter, Gastarbeiter, Flüchtlinge – diese Begriffe markieren verschiedene Etappen der deutschen Ausländerpolitik. Ausländer waren nie nur willkommene Arbeitskräfte, sondern auch Objekte wirtschaftlicher und bevölkerungspolitischer Kalkulationen sowie Zielscheibe von völkischer und rassistischer Diffamierung. Ulrich Herbert zeichnet in seiner Darstellung vom Kaiserreich bis zur Ära Kohl die Geschichte dieser ambivalenten Politik nach, deren Auswirkungen bis heute spürbar sind. Die jüngsten fremdenfeindlichen Gewalttaten zeigen, dass Intoleranz in Deutschland keineswegs der Vergangenheit angehört. Insbesondere in den neuen Bundesländern ist ein besorgniserregendes Klima entstanden, das viele Ausländer verunsichert und im Widerspruch zum Bild einer aufgeklärten Zivilgesellschaft steht. Während die Diskussion über Ursachen und Gegenmaßnahmen an Fahrt gewinnt, schwankt die öffentliche Debatte über die Ausländerpolitik zwischen Integration und Abwehr, Arbeitskräftebedarf und Überfremdungsangst. Herberts umfassende Analyse bietet wichtige Orientierung für die Gestaltung der Ausländerpolitik. Er beleuchtet die Widersprüche, die seit den Anfängen im Kaiserreich bestehen, und zeigt, wie bereits polnische Saisonarbeiter mit antipolnischen Repressionen konfrontiert wurden. Seine differenzierte Darstellung der Methoden und Instrumente der Ausländerpolitik, einschließlich des Zwangsarbeitersystems im NS-Regime, verdeu
- 2016
The Murder of the Jews and Popular Consent
German Society during the Nazi Dictatorship
- 2016
Keine andere Zeit ist in den letzten Jahrzehnten gründlicher erforscht worden als die Jahre von 1933 bis 1945. Ulrich Herbert bietet mit diesem Band eine knappe Gesamtdarstellung des Dritten Reiches auf dem neuesten Stand. Nach einer Analyse der Faktoren, die den Aufstieg des Nationalsozialismus und die Etablierung der Diktatur ermöglicht haben, ist der größere Teil des Buches den Jahren von 1939 bis 1945 gewidmet, in denen sich die deutsche Geschichte in eine europäische und welthistorische Dimension ausweitet. Klar und prägnant im Urteil informiert der Band über Hitlers Krieg gegen die Sowjetunion, die deutsche Besatzungsherrschaft in Europa und die Ermordung der europäischen Juden.
- 2016
In der neuen Weltordnung
Zur deutschen Geschichte seit 1990
Die Wiedervereinigung Deutschlands im Jahr 1990 markiert symbolhaft das Ende des Kalten Krieges samt seiner bipolaren Teilung der Welt in Ost und West. Doch die Freude über die wiedergewonnene nationale Einheit sowie die Hoffnung auf eine neue, friedlichere Weltordnung trübten sich rasch ein. Zu groß waren die Herausforderungen und Krisen, mit denen die Bundesrepublik konfrontiert wurde. Der wirtschaftliche Zusammenbruch Ostdeutschlands, die Durchsetzung der europäischen Wirtschafts- und Währungsunion, zwei Kriege gegen den Irak, der Zerfall Jugoslawiens, Stagnation und Rechtsradikalismus im Innern, Globalisierungs- und Migrationsschübe sowie heftige Erschütterungen der Weltökonomie hielten die deutsche Politik in Atem. Bis heute ist das wiedervereinigte Deutschland dabei, seine Rolle in der neuen Weltordnung zu definieren. 25 Jahre nach der Wiedervereinigung analysiert Ulrich Herbert, einer der besten Kenner der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts, diese Entwicklungen im Rückblick und diskutiert Deutschlands neue Rolle in der Welt.
- 2015
Die historischen Studien untersuchen die Zusammenhänge zwischen ideologischer Grundlage, wirtschaftlichem Nützlichkeitsdenken und politischer Praxis im Umgang mit den »Fremden« in Deutschland im Verlaufe des 20. Jahrhunderts. Folgende Themenkomplexe werden diskutiert: - die politischen und geistesgeschichtlichen Traditionen des Rassismus; - die Widersprüche zwischen wirtschaftlichen und ideologischen Zielsetzungen bei der Beschäftigung von KZ-Häftlingen und Zwangsarbeitern; - das Verhalten der deutschen Arbeiterschaft während der Diktatur; - die Ausgrenzung der ausländischen Opfer des NS-Regimes bei der westdeutschen »Wiedergutmachung« nach 1945/49; - die Versuche der »Vergangenheitsbewältigung« in beiden deutschen Staaten; - die Entwicklung der deutschen Ausländerpolitik.
- 2014
Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert
- 1451 pages
- 51 hours of reading
„Eine beeindruckende Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert - eine Bilanz politischer Entscheidungen in Zeiten technokratischer Raserei.“ Patrick Bahners, Frankfurter Allgemeine Zeitung Deutschland im 20. Jahrhundert – das sind zwei Weltkriege, eine gescheiterte Demokratie, Hitler-Diktatur und Holocaust, ein 40 Jahre lang geteiltes Land. Aber es ist auch Sozialstaat, Wohlstand, Liberalisierung und Globalisierung, eine erfolgreiche Demokratie und die längste Friedensperiode der europäischen Geschichte. Ulrich Herberts bedeutendes Werk ist die brillante Vermessung eines ungeheuren Jahrhunderts – und ein Maßstab, an dem sich Zeitgeschichte künftig wird messen lassen müssen.
