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Rolf Steininger

    August 2, 1942

    This author's work concentrates on historical analyses, focusing on the pivotal periods and events of post-war Germany, Austria, and South Tyrol. Through extensive research, they illuminate the complex processes that have shaped modern Europe. Their approach to history is deep and analytical, offering readers detailed insights into political and social developments. The author's academic background and specialization in contemporary history establish them as a significant interpreter of the recent past.

    Beck Paperback - 6338: Kleine Geschichte Südtirols
    Der Mauerbau
    Der Umgang mit dem Holocaust
    Der Staatsvertrag
    The German Question
    South Tyrol: a minority conflict of the twentieth century
    • "South Tyrol, a region in the heart of the Alps about half the size of Connecticut, brings into sharp focus an important part of twentieth-century history. Tyrol, a province that had been part of Austria for over 500 years and was almost totally German-speaking, was split in two after World War I and the southern part awarded to Italy as "spoils of war."" "Rolf Steininger traces the history of this troubled region during several periods: 1918-1922, in which he covers the period from the division of Tyrol to the march on Bozen; 1922-1938, in which he reviews fascist policy towards South Tyrol; the "Option" of 1939; the resettlement and so-called reunification from 1943-1945; South Tyrol's role as a bargaining chip in the Cold War, and the Gruber-Gasperi Agreement of 1946; and the volume closes with a discussion of the plan negotiated in 1969 for a new autonomy for South Tyrol that came to be known as the "Package.""--Page 4 de la couverture.

      South Tyrol: a minority conflict of the twentieth century
      3.8
    • The German Question

      The Stalin Note of 1952 and the Problem of Reunification

      • 208 pages
      • 8 hours of reading
      The German Question
    • Der Staatsvertrag

      Österreich im Schatten von deutscher Frage und Kaltem Krieg 1938-1955

      • 198 pages
      • 7 hours of reading

      Die Überblicksdarstellung zur langen Geschichte des österreichischen Staatsvertrages! Rolf Steininger zeigt erstmals Zusammenhänge auf, die bisher nicht gesehen wurden. Die Verzahnung der österreichischen Frage mit der deutschen Frage und dem Kalten Krieg eröffnet ganz neue Perspektiven und macht die Entscheidungen in Bezug auf Österreich und den Staatsvertrag erst verständlich. Aus dem Inhalt: Der „Anschluss„ Nach dem „Anschluss“: Österreich als Opfer Die Zukunft Österreichs: die Nachkriegsplanung der Alliierten 1945/46: Renner-Regierung und „deutsches Eigentum„ 1945/46: Südtirol und der Kalte Krieg 1946–1949: Im Schatten von containment und deutscher Frage 1950–1954: Stalin-Note, Kurzvertrag und roll back 1955: Deutsche Frage und „österreichische Schweinerei“

      Der Staatsvertrag
      4.5
    • Der Mauerbau

      • 411 pages
      • 15 hours of reading

      In der Nacht zum 13. August 1961 begann jene Aktion, die zu den einschneidendsten Ereignissen der deutschen Nachkriegsgeschichte gehört. Wenige Tage zuvor hatte der Kreml dafür grünes Licht gegeben: SED-„Kampfgruppen der Arbeiterklasse“, Volkspolizei und Einheiten der Nationalen Volksarmee riegelten die Sektorengrenze zwischen Ost- und West-Berlin mit Stacheldraht ab. Wenig später wurde aus dem Stacheldrahtverhau die Mauer, die Teilung der Nation im wahrsten Sinne des Wortes zementiert. Der Mauerbau war der Höhepunkt der Berlinkrise, die der sowjetische Führer Nikita Chruschtschow im Herbst 1958 mit einem Ultimatum an die Westmächte ausgelöst hatte und die bis 1963 andauerte. Sie war eine der gefährlichsten Krisen des Kalten Krieges und im Rückblick nach Einschätzung des damaligen stellvertretenden US-Verteidigungsministers Paul Nitze gefährlicher als die Kubakrise 1962. Auf der Grundlage bislang nicht zugänglicher amerikanischer, britischer und deutscher Akten untersucht der Autor diese zentrale Phase des Ost-West-Konfliktes – mit neuen, zum Teil völlig überraschenden und aus deutscher Sicht zumeist deprimierenden Erkenntnissen.

      Der Mauerbau
      4.0
    • Vom Ötzi über Oswald von Wolkenstein bis zu den Freiheitskämpfern um A ndreas Hofer, von altsteinzeitlichen Spuren menschlichen Lebens über römerzeitliche Transitstrecken, mittelalterliche Burg- und Städtegründungen bis ins von Kriegen erschütterte 20. Jahrhundert, das erst 1992 mit der Autonomie für die Südtiroler ein versöhnliches Ende Brigitte Mazohl und Rolf Steininger erzählen die wechselvolle Geschichte dieser uralten Kulturlandschaft zwischen germanischem Norden und romanischem Süden.Seit 15 000 Jahren leben Menschen in der durch schroffe Felsen und liebliche Täler gekennzeichneten Gebirgslandschaft, die wir Südtirol nennen. Von 59 v. Chr. bis zur Völkerwanderungszeit gehörte diese Transitregion zum Imperium Romanum, ab dem 6. Jahrhundert wurde sie von Bajuwaren besiedelt. 1363 fiel die Grafschaft Tirol an die Habsburger - für über ein halbes Jahrtausend. Seit 1919 ist Südtirol vom nördlichen und östlichen Landesteil abgetrennt. Doch in der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino wächst seit 1998 wieder zusammen, was zusammengehört.

      Beck Paperback - 6338: Kleine Geschichte Südtirols
      4.0
    • Die Kubakrise 1962

      • 173 pages
      • 7 hours of reading

      Am 27. Oktober 1962 stand die Welt am Rande eines Atomkrieges: Sowjetische Atomraketen auf Kuba waren einsatzbereit, von den 80 Marschflugkörpern mit je einem Atomsprengkopf in Hiroshima-Stärke waren drei gegen die US-Basis Guantánamo in Stellung gebracht, auf einem sowjetischen U-Boot ein Nukleartorpedo scharf gemacht worden, während die amerikanischen Militärs letzte Einzelheiten für die Invasion Kubas und die Beseitigung Fidel Castros festlegten. Der atomare Holocaust blieb der Welt dennoch erspart. Eine der gefährlichsten Krisen des Kalten Krieges wurde in letzter Minute entschärft. Wie diese Krise entstanden war und wie sie verlief, untersucht der Autor – einer der besten Kenner des Kalten Krieges – auf der Basis neuester Quellen aus westlichen und östlichen Archiven.

      Die Kubakrise 1962
      3.5
    • Der Vietnamkrieg

      • 127 pages
      • 5 hours of reading

      Der Vietnamkrieg ist das wohl grausamste Kapitel in der Geschichte des Kalten Krieges. Über den Verlauf, das Ausmaß und die Folgen berichtet der renommierte Historiker Rolf Steininger. Rolf Steininger ist ordentlicher Professor und Vorstand des Instituts für Zeitgeschichte der Universität Innsbruck, Senior Fellow des Eisenhower Center for American Studies der University of New Orleans und Jean-Monnet-Professor.

      Der Vietnamkrieg
      3.9
    • Der Kalte Krieg

      • 128 pages
      • 5 hours of reading

      Rolf Steininger ist ordentlicher Professor und Vorstand des Instituts für Zeitgeschichte der Universität Innsbruck, Senior Fellow des Eisenhower Center for American Studies der University of New Orleans und Jean-Monnet-Professor. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Zeitgeschichte; zuletzt erschien: Deutsche Geschichte. Darstellungen und Dokumente in vier Bänden (2002).

      Der Kalte Krieg
      3.9
    • Der Nahostkonflikt

      • 127 pages
      • 5 hours of reading

      Auf Basis neuester Literatur wird der Dauerkonflikt im Nahen Osten von Rolf Steininger dargestellt und analysiert. Die Bände der Reihe FISCHER KOMPAKT stellen ihre Themen auf knappem Raum und in prägnanter Weise dar. Sie bieten verlässliche und kompetente Kurzdarstellungen bestimmter Wissensgebiete. Die Orientierungsleistung, die sie für den Leser erbringen, erreichen sie auch durch eine optimale graphische Gestaltung. Diese Gestaltung ist, neben den Umschlägen, ein hervorstechendes Kennzeichen der Reihe.

      Der Nahostkonflikt
      3.6
    • Besiegt, besetzt, geteilt

      Erinnerungen an Deutschland 1945 bis 1949

      • 200 pages
      • 7 hours of reading

      "Heribert Schwan und Rolf Steininger haben in den vergangenen Jahren Interviews mit jenen Akteuren geführt, die die Bundesrepublik Deutschland seit ihrer Gründung maßgeblich mitgestaltet haben. Sie legen in diesem Band jene Teile dieser Interviews vor, die die Jahre 1945 bis 1949 umfassen und die bislang noch nicht veröffentlicht wurden. Für alle Interviewpartner war das Kriegsende besonders prägend. Es war der Gedanke "Gott sei Dank, der Krieg ist vorbei", wie es Helmut Schmidt formulierte, der als Oberleutnant in britische Gefangenschaft geriet. Hans-Dietrich Genscher erinnert sich: "Man hatte überlebt, und man musste neu anfangen." Egon Bahr meinte: "Zukunft war überhaupt nicht." Aber es war doch Zukunft -- trotz Hunger und Zerstörung, wenn auch mit ganz unterschiedlichen Erinnerungen. Für Klaus Harpprecht war es eine "sehr, sehr glückliche Zeit, eine Zeit, die ich nicht missen möchte", für Friedrich Nowottny waren es "schon schlimme Jahre". Insgesamt sind diese Interviews bewegende Dokumente, die eine Zeit lebendig werden lassen, an die sich viele Deutsche kaum noch erinnern und die sich noch mehr Deutsche kaum mehr vorstellen können."--Page 4 of cover.

      Besiegt, besetzt, geteilt
    • Kein Frieden im Nahen Osten

      Die Geschichte Israels von Theodor Herzls Judenstaat 1896 bis zur Gegenwart

      • 166 pages
      • 6 hours of reading

      Die chronologische Erzählweise in Rolf Steiningers "Geschichte Israels" wird durch die Einbeziehung historischer Berichte deutscher Generalkonsuln und österreichischer Botschafter bereichert, die neue Perspektiven auf die Ereignisse bieten. Der Fokus liegt auf den Konflikten zwischen Arabern und Juden, der Entwicklung diplomatischer Beziehungen sowie wichtigen historischen Momenten bis 1990, einschließlich der Intifada und der Annexion des Golan. Der Band enthält zudem 41 Fotos und drei Faksimiles, die die Darstellung der komplexen Geschichte Israels visuell unterstützen.

      Kein Frieden im Nahen Osten
    • Die überarbeitete Neuauflage von „Der Mauerbau. Die Westmächte und Adenauer in der Berlinkrise 1958–1963“ behandelt den Bau der Berliner Mauer und die damit verbundene Krise. Sie enthält ein neues Kapitel über den Mauerfall 1989 sowie 67 Bilder und 11 Faksimiles, die die Bedeutung der Berlinkrise dokumentieren.

      Berlinkrise und Mauerbau. 1958 bis 1963 Mit einem Kapitel zum Mauerfall 1989
    • Die Anmerkung behandelt die Teilung Deutschlands, die Gründung der DDR und die These der "verhinderten Neuordnung". Sie beleuchtet die Sozialisierung, Adenauers Wiedervereinigungspolitik, die Stalin-Note von 1952, den 17. Juni 1953 sowie die Europäische Verteidigungsgemeinschaft und die NATO-Mitgliedschaft der Bundesrepublik.

      Deutsche Geschichte seit 1945. Tl.2. 1948-1955. Darstellung und Dokumente
    • 1949

      Zwei deutsche Staaten: Die Entstehung von BRD und DDR

      1949
    • Am Nachmittag des 14. Mai 1948 verkündete der Zionistenführer Ben Gurion im Museum von Tel Aviv die Unabhängigkeitserklärung für Israel. Die Vorgeschichte dieses Ereignisses ist sowohl einzigartig als auch faszinierend. Bereits 1896 forderte der Wiener Theodor Herzl einen Staat nur für Juden und ermutigte seine Landsleute mit den Worten: »Wenn ihr wollt, ist es kein Märchen.« 1917 sicherten die Briten den Zionisten ihre Unterstützung für eine »nationale Heimstätte in Palästina«, wo jedoch 500.000 Araber lebten. 1922 erhielt Großbritannien das Mandat für Palästina. 1937 schlug London eine Teilung in einen jüdischen und einen arabischen Staat vor, was von den Zionisten akzeptiert, jedoch von den Arabern abgelehnt wurde. Angesichts des drohenden Krieges änderten die Briten 1939 ihre Politik und schränkten die jüdische Einwanderung ein. Nach dem Krieg kam es zu jüdischen Terroraktionen gegen die Briten, was dazu führte, dass Großbritannien im Februar 1947 sein Mandat an die UNO zurückgab. Im November 1947 beschloss die UNO die Teilung Palästinas, die von den Arabern abgelehnt wurde. Es folgte ein blutiger Krieg zwischen Arabern und Juden, der mit der Unabhängigkeit Israels um Mitternacht des 14. Mai begann. Nur elf Minuten später erkannte Präsident Truman Israel an, während mehrere arabische Staaten Israel angriffen, was den ersten israelisch-arabischen Krieg einleitete, der mit einem Sieg Israels endete.

      Die Gründung des Staates Israel - 14. Mai 1948
    • Der Krieg begann am Morgen des 5. Juni 1967 mit einem Präventivschlag Israels gegen Ägyptens Luftwaffe, die vollständig zerstört wurde. Nach nur drei Stunden stellte General Ezer Weizmann fest: „Wir haben den Krieg gewonnen.“ Israelische Panzer stießen anschließend zum Suezkanal vor; in einer massiven Operation wurde die Westbank und Ost-Jerusalem erobert. Am 10. Juni gegen Mittag fiel Kuneitra, der Hauptstützpunkt der Syrer auf dem Golan. Der Weg nach Damaskus war frei, als die Israelis ihren Vormarsch stoppten. Wir wissen heute warum: die Sowjets hatten die USA in ultimativer Form aufgefordert, Einfluss auf die Israelis zu nehmen, andernfalls würde man militärisch eingreifen. Es waren dramatische sechs Tage, die die politische Landkarte des Nahen Ostens vollkommen veränderten. Die Araber hatten eine totale militärische Niederlage erlitten, Israel das Dreifache seines ursprünglichen Territoriums erobert und war Besatzungsmacht geworden. Dabei war der Sechstagekrieg – die Bezeichnung stammt vom damaligen israelischen Generalstabschef Ytzhak Rabin – im Grunde lediglich eine Fortsetzung der beiden vorangegangenen Kriege, des Unabhängigkeitskrieges 1948/49 und des Suezkrieges 1956. Die Araber hatten zwar beide Kriege verloren, aber ihr Ziel war gleich geblieben: die Vernichtung Israels. Davon konnte von nun an keine Rede mehr sein.

      Der Sechstagekrieg
    • Vom 17. Juli bis 2. August 1945 trafen sich die „Großen Drei“ – der britische Premierminister Winston Churchill, US-Präsident Harry S. Truman und Sowjetdiktator Josef Stalin – in Potsdam zur letzten „Kriegskonferenz“. Von Churchill stammte der vielsagende Codename für diese Konferenz: Terminal – Endstation. In erster Linie ging es dort um die zukünftige Behandlung Deutschlands. Man einigte sich schnell auf bestimmte Grundsätze: Entwaffnung, Entmilitarisierung, Entnazifizierung, „demokratische“ Umgestaltung des Erziehungs- und Gerichtswesens, „demokratischer“ Wiederaufbau des politischen Lebens und der lokalen Selbstverwaltung. In allen Beratungen rückte eine Frage immer mehr in den Mittelpunkt, die mitentscheidend für das Schicksal Deutschland werden sollte: die Reparationen. Damit verbunden war die zukünftige Westgrenze Polens, die Oder-Neiße-Linie. Stalin forderte 10 Milliarden Dollar für die Sowjetunion, was der Westen ablehnte. Am Ende wurde ein amerikanischer Plan akzeptiert: Jede Besatzungsmacht sollte seine Reparationsansprüche aus der jeweils eigenen Zone befriedigen; dafür erkannte der Westen die Oder- Neiße-Linie als Westgrenze Polens an. Diese Lösung erwies sich für die Einheit Deutschlands als verhängnisvoll.

      Die Konferenz von Potsdam - 17. Juli-2. August 1945
    • 17. Juni 1953

      • 207 pages
      • 8 hours of reading

      Der 17. Juni 1953 stellte bis zum Ende der DDR ein Trauma für die SED-Führung dar. Dies wurde besonders im Herbst 1989 deutlich, als Erich Mielke, Chef der Staatssicherheit, besorgt fragte, ob der 17. Juni erneut ausbrechen könnte. Auch Kurt Hager, ein ehemaliger ZK-Sekretär, bemerkte, dass die Situation schärfer sei als 1953. Seit diesem Tag lebte die SED in ständiger Angst vor ihrer Bevölkerung, was ihre Politik maßgeblich prägte und letztlich zu ihrem Untergang führte. Die SED-Oberen fürchteten den Unmut der Bürger über nicht erfüllte Verbesserungen mehr als die wirtschaftlichen Folgen einer unzureichend fundierten Anhebung des Lebensstandards. Der 17. Juni markierte somit den Beginn des langen Endes der DDR und ist ein Schlüsselereignis in der deutschen und europäischen Nachkriegsgeschichte, da es der erste Aufstand im Ostblock war. Jahrzehntelang wurde dieser Tag von der DDR als ein von außen gesteuerter faschistischer Putsch dargestellt, und eine wissenschaftliche Auseinandersetzung war nicht möglich – die Darstellung war reine Propaganda. Mit dem Ende der DDR hat sich dies jedoch grundlegend geändert. Auf der Grundlage zuvor unzugänglicher Akten entsteht ein neues, aufschlussreiches Bild des 17. Juni 1953.

      17. Juni 1953
    • Ein neues Land an Rhein und Ruhr

      • 358 pages
      • 13 hours of reading

      Die Grundung Nordrhein-Westfalens 1946 ist keine der nach dem Zweiten Weltkrieg ublichen sie ist ein Stuck europaischer Geschichte. Im Kern ging es den Alliierten um die Zukunft des Abtrennung der "Waffenschmiede" des Dritten Reiches, Internationales "Ruhrterritorium," separates Ruhrland, ein oder zwei Lander? Die Briten entschieden sich am Ende fur das grosse Land Nordrhein-Westfalen. Wie es dazu kam, schildert Rolf Steininger anschaulich anhand zahlreicher Dokumente aus der Besatzungszeit der Alliierten.

      Ein neues Land an Rhein und Ruhr
    • Besiegt - besetzt - geteilt

      • 192 pages
      • 7 hours of reading

      "Heribert Schwan und Rolf Steininger haben in den vergangenen Jahren Interviews mit jenen Akteuren geführt, die die Bundesrepublik Deutschland seit ihrer Gründung maßgeblich mitgestaltet haben. Sie legen in diesem Band jene Teile dieser Interviews vor, die die Jahre 1945 bis 1949 umfassen und die bislang noch nicht veröffentlicht wurden. Für alle Interviewpartner war das Kriegsende besonders prägend. Es war der Gedanke "Gott sei Dank, der Krieg ist vorbei", wie es Helmut Schmidt formulierte, der als Oberleutnant in britische Gefangenschaft geriet. Hans-Dietrich Genscher erinnert sich: "Man hatte überlebt, und man musste neu anfangen." Egon Bahr meinte: "Zukunft war überhaupt nicht." Aber es war doch Zukunft -- trotz Hunger und Zerstörung, wenn auch mit ganz unterschiedlichen Erinnerungen. Für Klaus Harpprecht war es eine "sehr, sehr glückliche Zeit, eine Zeit, die ich nicht missen möchte", für Friedrich Nowottny waren es "schon schlimme Jahre". Insgesamt sind diese Interviews bewegende Dokumente, die eine Zeit lebendig werden lassen, an die sich viele Deutsche kaum noch erinnern und die sich noch mehr Deutsche kaum mehr vorstellen können."--Page 4 of cover

      Besiegt - besetzt - geteilt