Drinking Games
- 288 pages
- 11 hours of reading
Part memoir and part social critique, Drinking Games is about how one woman drank and lived - and how, for her, the last drink was just the beginning.





Part memoir and part social critique, Drinking Games is about how one woman drank and lived - and how, for her, the last drink was just the beginning.
Von einer Reise nach Israel und zu mir selbst
Lange ist Israel für Sarah Levy nur das Land, in dem sie als Kind ihren Familienurlaub verbringt, wo es nach Klementinen duftet und man zum Frühstück Avocado in die Pita drückt. Als Studentin erlebt sie das Land als Konfliktschauplatz, anstrengend und voll verkrusteten Misstrauens. Bis eine Reise Sarahs Blick auf Israel verändert – und letztlich den Blick auf sich selbst. Mit Anfang 30 verliebt sie sich in das Land und die Menschen, die sie dort trifft, in ihre Lebenslust, ihre Verletzlichkeit, ihre Wärme. Eine andere Reise beginnt, eine größere – tiefgreifender, als Sarah es jemals erwartet hat. 2019 lässt sie ihr Leben in Hamburg zurück und wandert nach Israel aus. Seither blickt sie meist begeistert, oft auch entgeistert, auf das kleine Land, in dem ihr ständig hochdramatische Familiengeschichten aufgedrängt werden. Oder zumindest Tupperdosen mit Rote-Bete-Salat. In ihrem Buch erzählt Sarah Levy davon, wie Israel für sie zum Sehnsuchtsort wurde und warum sie erst dort vollends verstand, was es bedeutet, Jüdin aus Deutschland zu sein.
Ein eindringlicher, persönlicher Bericht aus Israel und ein Plädoyer für die Menschlichkeit auf beiden Seiten eines zerstörerischen Kriegs. Sarah Levy stellt sich die Frage, ob Israel noch ihr Land ist, seit die rechtsnationale Regierung die Gesellschaft spaltet. Nach dem brutalen Angriff der Hamas am 7. Oktober 2023 verändert sich ihr Leben in Tel Aviv radikal. Gemeinsam mit ihrem Partner und Kind flieht sie nach Frankfurt, wo sie erkennt, dass auch Deutschland nicht mehr ihr Land ist. Das Israel, in das sie zurückkehrt, kämpft um seine Seele: Freunde tragen Waffen, Verwandte wünschen den Palästinensern die Auslöschung, Nachbarn verdächtigen sie des Verrats. Der Alltag zwischen Schutzbunker und Verlust führt Levy an ihre Grenzen – als Mutter, Partnerin und Deutsche, die begreifen muss, dass die Hoffnung auf Frieden mit den Palästinensern verloren scheint. Sie fragt sich, wer ihr Sohn in dieser Umgebung sein wird. Levy beschreibt mit kritischem Mitgefühl, wie Radikalisierung und Polarisierung ein Land und sie selbst verändern. Ihr Werk ist zutiefst persönlich, politisch und ehrlich und beleuchtet die Wunde des Nahostkonflikts aus verschiedenen Perspektiven. Es ist ein Buch für jene, die jenseits der polarisierten Debatte nach Zwischen- und Grautönen suchen.
Éveil à la Conscience pour un monde meilleur
Autobiografický román mladé židovské vdovy, která si najde křesťanského milence...