Die Auswirkungen des heutigen Geldsystems sind enorm, doch viele Menschen sind sich der sozial ungerechten Werteumverteilung, der Ressourcenverschwendung und des Kaufkraftverlusts nicht bewusst. Benjamin Mudlack bietet mit Grafiken und klaren Erklärungen Abhilfe und zeigt Lösungsmöglichkeiten auf. Als gelernter Bankkaufmann und diplomierter Wirtschaftsinformatiker hat er durch seine unternehmerischen Tätigkeiten tiefe Einblicke in marktwirtschaftliche Prozesse gewonnen. Mudlack betont, dass wir uns an naturgegebenen dezentralen Konzepten orientieren sollten, da zentralistisch-statische Modelle nicht in der Lage sind, sich ständig verändernde Probleme zu lösen. Das individuelle Handeln jedes Menschen wird im aktuellen System ignoriert. Trotz der Allgegenwärtigkeit von Geld wird es von den wenigsten Menschen durchdacht. Mudlack liefert verständliche Anregungen, um dies nachzuholen. Die Relevanz des Themas wird auch von Experten hervorgehoben: Das Buch bietet einen klaren Einblick in die Wirkungen des Geldsystems, ist hervorragend recherchiert und verständlich erklärt. Es ist ein Muss für alle, die das System durchschauen und nach Lösungsansätzen suchen. Wer über Ungleichheit und Ungerechtigkeit klagt, aber die Ursachen im Geldsystem ignoriert, ist nicht glaubwürdig. Mudlack legt den Finger in die Wunde und regt zum Nachdenken an.
Benjamin Mudlack Books


Neues Geld für eine freie Welt
Warum das Geldsystem kein Herrschaftsinstrument sein darf
- 576 pages
- 21 hours of reading
In seinem Buch stellt Benjamin Mudlack die weit verbreitete Annahme in Frage, dass über Geld nicht gesprochen werden sollte. Er beleuchtet die Missverständnisse und Irrtümer im Umgang mit Geld und analysiert die Folgen des unendlichen Geldschöpfens durch Zentralbanken sowie die Festlegung von Zinsen. Mudlack beginnt mit den Grundlagen des Geldes und erklärt die Zusammenhänge zwischen Wert und Preis. Dies bildet die Basis für das Verständnis, wie Geld als Herrschaftsinstrument missbraucht werden kann. Er diskutiert auch die Herkunft des Geldes und die Frage nach einer optimalen Geldmenge. Darüber hinaus bezieht Mudlack die Ideen bedeutender Denker wie Ludwig von Mises, Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich August von Hayek und Carl Menger in seine Überlegungen ein. Durch eine Kombination aus theoretischen Analysen und praktischen Beispielen zeigt er die Auswirkungen der Geldpolitik der Zentralbanken auf und bietet Perspektiven für einen alternativen Umgang mit Geld, der auf Freiheiten und Entpolitisierung abzielt. Ein Vorwort von Carlos A. Gebauer ergänzt die Ausführungen des Autors.