In Andreas Altmanns Gedichten tritt die Natur nicht als Gegenwelt in Erscheinung, sondern wird als unmittelbar Erfahrenes ins Erleben geholt. Es findet eine dichterische Anverwandlung statt. - Es ist die Psyche der Natur, die zur Sprache kommt, und zugleich die Natur der Psyche. Rettung stellen Andreas Altmanns Gedichte gleichwohl nicht dar. Die Katastrophe scheint nicht mehr vor uns, sondern längst um und in uns. Lakonisch heißt es in Anspielung auf die berühmten Verse Rilkes: „wer jetzt kein haus hat, stirbt.“ - Wer, wie Andreas Altmann, mehr als ein halbes Leben lang gedichtet hat, muss sich und der Welt keine Kunstfertigkeit mehr beweisen. Vielleicht resultiert daraus die beindruckende Fähigkeit des unverstellten Sprechens. Dabei trifft mancher Satz den Leser wie ein Schlag. Andere Zeilen scheinen frappierend einfach und doch schwebt ein poetischer Zauber über ihnen. - Der Gedichtband wird durch 16 Farbtafeln ergänzt, die Andreas Altmanns „Fabelhäuser“ zeigen, fotografiert von Wolfgang Jaros.
Andreas Altmann Books
Andreas Altmann is a compelling voice in travel literature, known for his immersive journeys and introspective narratives. His writing delves into the human condition against the backdrop of global exploration, often chronicling his experiences traversing continents with minimal resources. Altmann's unique perspective captures the raw beauty and challenging realities of the world, offering readers profound insights into diverse cultures and the nature of adventure itself.






Das »Heilige Land« – in Wirklichkeit ist es ein verdammtes Land, verdammt zum Unfrieden, zu Gewalt und Hoffnungslosigkeit. Aber, fragt Andreas Altmann, vielleicht ist es gerade deshalb verdammt, weil es Juden, Christen und Muslimen heilig sein muss? Der Reporter spricht mit den Vertretern aller drei Religionen, versucht zu verstehen, was sie bewegt und woher der Hass kommt, der die Palästinenser so oft zu Opfern der israelischen Politik macht. Und manchmal zu Tätern. Er bereist die Städte und Dörfer mit offenen Augen, rabiat neugierig, immer auf der Suche nach den besonderen Geschichten. Und jedes Jahr zeigt auf bestürzende Weise aufs Neue, wie wahr diese Beobachtungen sind.
Getrieben.
- 208 pages
- 8 hours of reading
Andreas Altmann ist getrieben von Reiselust. In diesem Buch präsentiert er größtenteils unveröffentlichte Abenteuer- und Liebesgeschichten, die seine Reisen in die Ferne und zugleich eine Reise zu sich selbst darstellen, auf der Suche nach dem wilden Leben. Altmanns unbezwingbares Verlangen nach unmittelbaren Erfahrungen führt ihn durch Schmerz und Leid, wenn sie ihm Augenblicke größtmöglicher Intensität versprechen. Der Leser kann voyeuristisch, schaudernd oder gerührt an Erlebnissen teilnehmen, die von Diebstählen und Drogenexzessen bis zu romantischen Verführungen und speziellen sexuellen Erfahrungen reichen. Reflexionen über Sprachverfall, seine literarische Initiation und eine preisgekrönte Reportage über ein Aidskloster ergänzen die Erzählungen des Kisch-Preisträgers. Altmann sucht das Lebendige im Widerständigen und Überraschenden, im Fremden, nicht in Ordnung und Bestätigung. Seine antibürgerliche Amoralität wird so zu einem besonderen Weg der Sinnsuche. Er bewahrt den menschlichen Blick auf die Zustände, wertet nicht, sondern fühlt mit, sieht Elend, aber auch Witz, Schönheit und Poesie. Es ist ein spannendes, unterhaltendes und warmes Reisebuch.
Mexiko – das glühende Land, dieser riesige Staat, der zuletzt durch den Streit um Trumps Mauer Schlagzeilen machte, wird von Andreas Altmann in seinem neuen Buch mit klarem Blick beschrieben. Altmann hat selbst eine Zeit lang in Mexiko gelebt, für sein Buch kehrte er zurück. Er reist für seine Reportage kreuz und quer durch die mexikanischen Bundesstaaten und erzählt von besonderen Orten und Menschen. Er sammelt Geschichten, die Hirn und Herz erfreuen, sie beglücken, sie traurig machen. Ein Land voller Widersprüche, voller Freude und Schrecken. Wie gewohnt lässt Altmann nichts aus, er schaut hin, er will wissen. Ein Buch, das den Leser mitreißt und zum Nachdenken und Mitfühlen einlädt.
Frauen.Geschichten.
- 336 pages
- 12 hours of reading
Frauen sind für Andreas Altmann Wundergeschöpfe: anbetungswürdig und inspirierend. Doch auch rätselhaft und manchmal furchteinflößend. In diesem Buch erzählt er von den Frauen seines Lebens, ganz gleich, ob es sich dabei um einmalige Begegnungen handelte oder längere Freundschaften. Es geht um das mitreißende und bisweilen auch anstrengende Drama zwischen Frau und Mann, die Wunder der Liebe, aber auch um Enttäuschung, Lüge, Zurückweisung, gar Szenen, die vor Gericht oder in Anwesenheit der Polizei endeten. Es sind beglückende, aber auch traurige Momente dabei, beängstigend schwere und heiter-leichte, ja, aberwitzig lustige.
Sucht nach Leben
- 205 pages
- 8 hours of reading
Andreas Altmann ist Deutschlands bekanntester Reiseschriftsteller. Ihn treibt eine unstillbare Neugier, die Sucht nach Leben. Er geht weite Wege, um Neues zu entdecken: Geschichten und Menschen, die mit unserer gewöhnlichen Realität wenig gemein haben. So trifft er eine Geisha zum Dinner, spielt den Sünder bei einem amerikanischen Televangelisten ebenso wie 'Gott' auf der Südseeinsel Tanna. Ein andermal lässt er sich als Sex-Schwächling bei indischen Quacksalbern kurieren, dann wieder als Zen-Schüler in einem Tempel in Kyoto auf den rechten Weg führen. Es ist ein Kosmos des Kuriosen, des Andersartigen, des Menschlichen, den Andreas Altmann in diesen ›Geschichten von unterwegs‹ präsentiert. Es sind Geschichten, die sich einbrennen.
Gebrauchsanweisung für Heimat
- 224 pages
- 8 hours of reading
Neu-Delhi, Brazzaville, Wien oder Andreas Altmann hat schon die unterschiedlichsten Orte als Heimat erlebt. Radikal ehrlich und voller Poesie nähert er sich einem Begriff, der so aufgeladen wie schwer zu fassen ist. Er schildert, wo auf seinen Reisen ihm Heimatverbundenheit, Heimatfreude und Fremdheit begegneten, welche Fragen zu Herkunft und Identität er sich stellt – und wie wichtig für ihn Freundschaften, Sprache, Musik sind, um sich heimisch zu fühlen. Er erzählt von den intensivsten Momenten unterwegs und in seiner Wahlheimat Paris, in die er immer wieder zurückkehrt. Und von der Leere der Wüste, der Einsamkeit und Stille, in der er die größte Vertrautheit empfindet.
Bloßes Leben
Reportagen
Der große Reiseautor wieder in Bestform Besondere Begegnungen, ungestüme Landschaften, wertvolle Erkenntnisse – das Reisen erweitert nicht nur unseren Horizont, sondern lehrt uns zu leben . Und wer kann uns dieses Leben in seiner rohen, manchmal erschreckenden und meist überwältigenden Vielfalt besser nahebringen als der begnadete Reporter Andreas Altmann ? In dieser Auswahl seiner gefeierten Reportagen lässt er uns an seinen Begegnungen in aller Welt teilhaben, erzählt von den unterschiedlichsten Menschen und ihren Schicksalen und nimmt uns mit nach Lappland und in den Sudan, nach Mumbai und Chicago, zu Kamelrennen und Himalajawallfahrten. Das immerwährende Interesse an anderen Menschen und ihren Umständen treibt ihn vorwärts. Bloßes Leben in einem Band.
Dies beschissen schöne Leben
- 250 pages
- 9 hours of reading
Andreas Altmann knüpft da an, wo sein Bestseller 'Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend ' aufgehört hat. Nie wieder zurück in die Provinz, das war klar, aber was will er wirklich? Die Antwort heißt: LEBEN. Länder und Ideen, Drogen und Frauen, Missetaten und Mönchstum. Altmann schildert seine Erfahrungen mit Schonungslosigkeit gegen sich selbst – und mit Leidenschaft und Witz. Es sind die Geschichten eines Davongekommenen, der beschlossen hat, ganz nah ranzugehen: ans Leben.
Für Andreas Altmann ist das Reisen seit vielen Jahren eine existentielle Daseinsform. Sein unstillbarer Erfahrungshunger und die Lust auf Abenteuer treiben ihn nach Südostasien: Thailand, Kambodscha und Vietnam. Ohne festen Plan folgt er seiner Intuition und meidet Touristenströme, interessiert sich für die kleinen Dinge und die Menschen am Rande der Zivilisation. Als scharfer Beobachter und begnadeter Zuhörer begegnet er Bettelmönchen, ehemaligen Kriegsfotografen, Barbesitzern und Überlebenden vergangener Regime. Er bringt fast alle zum Reden und dokumentiert ihre Geschichten. Altmann registriert die Schönheiten und Schattenseiten der Länder, fasziniert von der Vielfalt der buddhistischen Strömungen und der leidvollen Geschichte. Er sucht einen verschollenen Freund auf der vom Tsunami verwüsteten Insel Phuket, arbeitet als freiwilliger Helfer in einem Aids-Kloster und besucht Heiligtümer sowie Bibliotheken. Zwischen Bangkok und Hanoi erkundet er pulsierende Städte und einsame Landstriche in maroden Eisenbahnzügen, Pickup-Taxis und Fahrradrikschas. Gelegentlich findet er einen Platz zum Schreiben in einem abgeschiedenen Café oder einer stillen Hinterhofpension. Altmanns Tagebuch ist ein wildes road movie und eine Reflexion über das Exotische, das Vertraute, das Fremde und das eigene Selbst.



