For the historian this 1988 edition "History of the Goths" is important to those studying the East Germanic people whose branches played a big role in the fall of the Roman Empire. Book is in excellent condition. Dust cover has slight fading on cover spine only and short scratch on back, otherwise, condition is like new. From private owner's collection. Prompt shipping with protective packaging.
Von den Anfängen bis zur Mitte des sechsten Jahrhunderts. Entwurf einer historischen Ethnographie
596 pages
21 hours of reading
Die Geschichte der Goten - also die Geschichte eines Volkes, das um Christi Geburt erstmals auftaucht, dem es in der Folge gelingt, auf römischem Boden eigene Reiche zu gründen, und dessen Existenz mit dem Untergang dieser Reiche ein Ende findet - ist nicht leicht zu erzählen. Diese Aufgabe hat Herwig Wolfram souverän bewältigt; er hat "eine Lücke in der Geschichtsschreibung geschlossen" (Der Spiegel).
Der Versuch, aus dem Vielvölkerstaat eine habsburgische Staatenkonföderation zu bilden, steht auf der Grundlage des Barock und der Aufklärung. Der Aufstieg des Bürgertums verstärkt jedoch die nationalen Konflikte, was zum Scheitern der "mitteleuropäischen Versuchsanstalt" führt.
In diesem Buch versammeln die renommierten und bekannten Historiker Georg Kugler und Herwig Wolfram die wichtigsten und spannendsten 99 Fragen zur österreichischen Geschichte. „Woher kommt der Titel Erzherzog in Österreich?“, „Wie kam Österreich zu seinem Namen, was bedeutet er und wo ist er entstanden?“, sind nur zwei Fragen, die die Autoren beantworten und damit einen Bogen vom Beginn Österreichs bis heute spannen. Sachkundig und kompakt!
Dieses Buch handelt von Aufstieg und Herrschaft des Nationalsozialismus, mithin von Krisen, Ängsten und Hoffnungen, von politischer Gewalt und Massenmobilisierung, von Führerideologie und Hitler-Mythos, von erwzungener Gefolgschaft und freiwilligem Konsens, von Entrechtung und Verfolgung und Krieg
DAS GOTENREICH - VON DEN ANFÄNGEN BIS ZUM NIEDERGANG Dieser Band bietet eine kompakte, informative und anregende Darstellung der Goten und ihrer Geschichte. Er vermittelt knapp und prägnant den Wissensstand über die Ursprünge dieses sagenumwobenen Volkes, seine bedeutendsten Persönlichkeiten, seine Lebensformen und Kultur, sein Ausgreifen in das römische Reich und nach Nordafrika; er schließt mit dem Ende des spanischen Gotenreichs im 8. Jahrhundert n. Chr.
Vorwort -- I. Die Germanen -- Ii. Die Germanen Und Ihre Herkunft -- Iii. Die Entstehung Der Germanischen Grossstämme -- Iv. Die Wanderung Der Germanischen Völker Oder Die Umgestaltung Der Römischen Welt -- Schlusswort -- Die Quellen -- Literaturverzeichnis -- Register. Herwig Wolfram. Includes Bibliographical References (p. 117-120) And Index.
Der ostfränkische König Ludwig der Deutsche war mächtig, jedoch kein Kaiser. Die Fürsten der Mährer und Pannoniens strebten nach Unabhängigkeit von der bayerischen Kirche. Papst Nikolaus I. änderte seine Politik und beanspruchte die pannonische Kirche. Die Conversio stellte das umstrittene Gebiet als Teil Karantaniens dar, um den Einfluss Roms zu mindern.
Mit dem Tod Arnulfs von Kärnten (* um 850, reg. 887- 899) endete die tatsächliche karolingische Herrschaft über das ostfränkische Reich, aber auch die Reihe der Karolingerkaiser. Arnulf zählte zu den konservativen Reformern, denen meist nachhaltiger Fortschritt gelingt. Er trug zur Umgestaltung der karolingischen Welt bei, indem er den Anspruch seiner Familie, die Herren Europas zu sein, als Transformation und Anpassung an die Möglichkeiten seiner Zeit gestaltete. Dass diese zunächst erfolgreiche Politik Stückwerk blieb, ist auch dem Ausbruch der schweren Krankheit in seinen letzten Lebensjahren geschuldet. Trotzdem sind manche Entscheidungen, die er traf oder die zu seiner Zeit getroffen wurden, bis heute wirksam geblieben. So trug sein Handeln etwa zum Werden eines vorwiegend bayerisch-slawisch-ungarischen Ostmitteleuropas bei.
Das Bild des Bayernherzogs Tassilo III. (748–788) ist in der Geschichte ein Beispiel dafür, dass der Sieger in der Erinnerung Recht behält und der Besiegte eben Unrecht hatte. Selbst für die wissenschaftliche Geschichtsschreibung blieb Tassilo bis vor kurzem der „kleine Geist“, „Treubrüchige und Verräter“ oder „talentlose Politiker“, der seinen Vetter ersten Grades, Karl den Großen, mutwillig provozierte, bis es zur Katastrophe kam. Nur zu leicht wird dabei vergessen, dass Tassilo gegen das expansive Großreich der Franken seinem Bayern eine derart starke und dauerhafte Struktur verlieh, dass Land und Leute von seinem eigenen und dem Untergang seiner Familie nicht mehr beschädigt werden konnten. Die Nachwelt sollte ihm dafür nicht bloß in Bayern danken. Herwig Wolfram schildert eindrücklich das Schicksal des Bayernherzogs
Waren die Germanen Barbaren? Was wissen wir über die Moorleichen? Wie waren die Germanen bewaffnet? Kannten die Germanen die Demokratie? Was sind Runen? Wie klingt das gotische Vaterunser? Wie wurde aus Arminius Hermann der Cherusker? Wie versuchen heute Neonazis, den Germanenbegriff zu mißbrauchen? Allen, die sich solche und vergleichbare Fragen zu Geschichte, Kultur, Religion, Wirtschaft und Gesellschaft der Germanen schon einmal gestellt, ohne darauf überzeugende Antworten erhalten zu haben, sei dieses kleine Buch empfohlen!
Mit Konrad II. (1024–1039) beginnt das Jahrhundert der Salier. Unter seiner Herrschaft triumphiert der Reichsgedanke, die "deutsche Kaiserherrlichkeit“ erreicht ihren Höhepunkt. Er fügt dem Reichsgebiet Burgund hinzu und wird so der erste Kaiser dreier Reiche. Zugleich hat er die innenpolitischen Grundlagen der kaiserlichen Macht erweitert und auch in der Kirchenpolitik gegenüber Papst, Klerus und Äbten das volle Gewicht seiner Stellung zur Geltung gebracht. Kaum ein anderer Kaiser des Hochmittelalters besitzt diese erstaunliche politische Durchsetzungskraft. In seiner Biographie Konrads II. lotet Herwig Wolfram die Gründe für den Erfolg des ersten Saliers aus. Der international renommierte Mediävist begreift Konrad als einen fast modern anmutenden Politiker, der die Fähigkeit besaß, sich vorgegebener staatlicher, gesellschaftlicher Strukturen zu bedienen, um die eigene Herrschaft durchzusetzen und die Opposition zu marginalisieren. Konrad und seine Frau Gisela, deren einflussreiche Rolle als engste Ratgeberin des Kaisers Wolfram herausstellt, gewinnen so neue und zugleich vertraute Züge. Mit souveräner Quellenkenntnis und Darstellungskunst erzählt dieses Buch die Geschichte des Kaisers und seiner glanzvollen Epoche.
Aufgabe einer Gesellschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts ist es, die Bereiche Wirtschaft, Gesellschaft, Politik und Kultur miteinander zu verknüpfen und den Katastrophen der ersten Jahrhunderthälfte nachzuspüren und Erklärungen zu finden. Die Leitperspektive zielt dabei auf die Frage, ob und wie sich die Lebenschancen der Menschen verändert haben.
Wer waren die Germanen? Was war die Völkerwanderung? Was ist die europäische Kontinuität. Die Geschichte des Römerreichs und seiner Germanen beendete die Völkerwanderung. Der römische Staat gab das Gewaltmonopol auf. Die Steuereinhebung wurde privatisiert. Das allgemeine justinianische Kaiserrecht galt zwar im byzantinischen Rom und Ravenna, aber nicht mehr im langobardischen Pavia und Mailand, noch weniger an Rhein und Donau und auf den britischen Inseln. Die Städte schrumpften, die Provinzialisierung nahm zu. Herwig Wolfram beschreibt in diesem Buch die Entstehung, die Dauer und die Wirkungsgeschichte der germanischen Königreiche, die das Erbe Roms antraten. Die Geschichte dieser Herrschaftsbildungen, ihr vermeintlicher Glanz und ihr tragischer Untergang, den bloß das Frankenreich vermeiden konnte, erregen bis heute unser Interesse. Der Autor führt in Herkunft und Mythen, Leben und Wirken der Germanen ein, porträtiert ihre Stämme und erzählt die Geschichte der »Völkerwanderung“. Eine grundlegende und kenntnisreiche Darstellung der Welt der Germanen, die zu einem tieferen Verständnis dieser Welt beiträgt.