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Oskar Panizza

    November 12, 1853 – September 28, 1921

    Oskar Panizza was a provocative German writer and dramatist known for his polemical style. He used his writing as a form of therapy against his own psychological instability. Panizza fiercely opposed established church and state authorities, leading to his works being banned and him serving prison time. His writings often delivered sharp critiques of social and political powers, making him a controversial yet significant literary figure of his era.

    Dialoge im Geiste Huttens
    Genie und Wahnsinn
    Das Liebeskonzil
    Aus dem Tagebuch eines Hundes
    Eine Mondgeschichte
    Die Menschenfabrik
    • 2021

      In "Dämmerungsstücke" präsentiert Oskar Panizza grotesk-fantastische Erzählungen, die 1890 seinen Durchbruch markierten. Inspiriert von Edgar Allan Poe, provozierte er 1895 mit dem antikatholischen Stück "Das Liebeskonzil" einen Skandal. Panizza wurde zum literarischen Provokateur und litt in seinen letzten Lebensjahren unter Wahnvorstellungen.

      Dämmerungsstücke
    • 2019

      Die Menschenfabrik

      • 64 pages
      • 3 hours of reading

      Schon 1890, lange vor Orwell und Huxley, hat Oskar Panizza sich in Die Menschenfabrik prophetisch, fesselnd und verstörend mit den Gemeinsamkeiten und Unterschieden von Mensch und Maschine auseinandergesetzt. Seine Erzählung handelt von der Optimierung der Menschheit, von der drohenden Herrschaft der künstlichen Intelligenz – und fragt danach, was den Menschen überhaupt ausmacht.

      Die Menschenfabrik
    • 2019

      "Das war sein Leben, darüber schrieb er. Das 'Panizza-Lesebuch' zeigt den wütenden, den verzweifelten, aber auch den bisher kaum bekannten humorvollen, spöttischen Panizza in Prosa, Briefen, Gedichten und essayistischen Texten. Neuentdecktes gegen den Katholizismus und über die Passionsspiele in Oberammergau erinnert an den Pamphletisten, Volkskundler und Theaterwissenschaftler. Seine erstmals vollständig gedruckten Notizen aus dem Amberger Zuchthaus spiegeln Gefängnistexte von Rosa Luxemburg bis Peter-Paul Zahl wider. In Korrespondenz mit emanzipierten Schriftstellerinnen stellt das 'Panizza-Lesebuch' erstmals auch den amourösen Mephisto Panizza vor. Von seiner militant religiösen Mutter überwacht und als Zögling einer pietistischen Knabenschule möglicherweise missbraucht, taumelte er in seinen Fantasien ein Leben lang zwischen grossen Frauen wie Franziska zu Reventlow und schlichten Freudenmädchen"--Page 4 of cover

      "Ein Bischen Gefängnis und ein Bischen Irrenhaus"
    • 1982

      Ein alter, kranker und böser Gott Vater ist erzürnt über die ausschweifenden Orgien, die im 15. Jahrhundert von den Menschen und dem Papst gefeiert werden. Maria und ein kranker Christus versuchen, den tobenden Alten davon abzubringen, die Menschen auszurotten, und schlagen stattdessen einen Pakt mit dem Teufel vor. Dieser erfindet die Syphilis und erhält im Gegenzug ein neues Portal zur Unterwelt sowie das Recht, seine Gedanken zu äußern. Panizzas groteske Himmelstragödie führt zu seiner Verurteilung zu einem Jahr Einzelhaft. Nach seiner Strafe verlässt er Deutschland als gebrochener Mann und lässt sich in der Schweiz nieder. Von dort wird er ausgewiesen und zieht nach Paris, wo er 1899 "Parisjana. Deutsche Verse aus Paris" veröffentlicht. Diese werden in Deutschland sofort beschlagnahmt, was zu einer Anklage wegen Majestätsbeleidigung führt. Der ausgebildete Nervenarzt leidet unter Wahnvorstellungen, dass Kaiser Wilhelm II. ihn verfolgt, und verbringt seine letzten Jahre in geschlossenen Nervenheilanstalten, bis er 1921 stirbt. Die Neuausgabe enthält eine Biographie des Autors und berücksichtigt die Eigenwilligkeiten von Panizzas Orthographie.

      Das Liebeskonzil
    • 1979

      Oskar Panizza: Dialoge im Geiste Huttens Erstdruck: Zurich (Verlag der Zurcher Diskuionen) 1897. Die Eigenwilligkeiten von Panizzas Orthographie wurden beibehalten. Neuausgabe mit einer Biographie des Autors. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2017. Textgrundlage ist die Ausgabe: Oskar Panizza: Dialoge im Geiste Huttens. Mit einem Vorwort von Heiner Muller, Panizzajana von Bernd Mattheus und Beitragen im Geiste Panizzas von Karl Gunther Hufnagel und Peter Erlach, Munchen: Matthes & Seitz, 1979. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgefuhrt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Ulrich von Hutten, Kupferstich von Bernigeroth.. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.

      Dialoge im Geiste Huttens