Was ist Europa? Weder die Geographie, noch die Geschichte des Kontinents erlauben eindeutige Antworten. Europa ist nicht statisch, sondern nur dynamisch zu verstehen. Es ist der Kontinent, dem es in der Neuzeit gelungen ist, globale Innovationen zu verwirklichen. Von Europa aus haben sich die Papstkirche ebenso wie die Aufklärung, der Kapitalismus ebenso wie die sozialistische Doktrin ausgebreitet. Europa hat ein halbes Jahrtausend Weltgeschichte geschrieben. Vor diesem Hintergrund ist eine eurozentrische Weltsicht entstanden, die im ›amerikanischen Zeitalter‹ weder machtpolitisch noch kulturell aufrecht zu halten ist. Bei ihrer Standortbestimmung von Europa bewegt sich Elisabeth Lichtenberger in einem breiten Spektrum von Disziplinen, von den Geowissenschaften, der Geographie und Geostrategie, den historischen Disziplinen, den Sozialwissenschaften, der Ökonomie und Politologie bis zur Regionalplanung. Sie gibt damit dem Leser einen fundierten Überblick über unseren Kontinent, seine Entwicklung, Probleme und Chancen und seine heutige Stellung in der Welt.
Elisabeth Lichtenberger Book order (chronological)






Elisabeth Lichtenberger gibt einen umfassenden Überblick über die Entwicklung, Funktion und Gestalt der Stadt sowie ihre Zukunftsperspektiven. Sie zeigt, dass sich Städte mit der Abfolge politischer Systeme tiefgreifend ändern. Dabei gilt ihr Blick insbesondere der Stadtentwicklung des 20. Jahrhunderts. An zahlreichen, gut illustrierten Beispielen werden Leitbilder in den Bereichen Politik, Städtebau und Technik dargestellt. Die kleinräumige Betrachtung veranschaulicht die Struktur der unterschiedlichen Stadträume und deren Funktionen für die Gesellschaft. Die Autorin arbeitet die verschiedenen Wohnräume und Wohnformen, die Institutionalisierung der öffentlichen Einrichtungen sowie die Entwicklung von Einzelhandelsgeschäften zur ›Shopping-Mall‹, von der Hinterhofindustrie zum ›industrial state‹, vom Kleinbüro zum Bürohochhaus prägnant heraus. Abschließend widmet sie sich der Zukunft der Stadt und ihrer Bedeutung als lebendiges Innovationszentrum der europäischen Kultur.
The book is the first geographic work on Austria to appear since the 1920s. It presents the results of research work in the fields of history, politics, regional planning, economics, sociology and the earth sciences, in part effected by the research focus Austria. Space and Society„ which was started by the Austrian Research Foundation in 1994 and coordinated by the author. The book´s purpose is threefold:\n1. to furnish a representative introduction to the country - a sort of a “calling card„,\n2. to serve as “information base for the sophisticated general reader - on account ot the variety of topics covered and the wealth of its maps and statistical data,\n3. to inform the international scientific community about Austrian problems of European relevance, e. g. the three-dimensional superimposition of the international leisure society upon the local society in high mountain environments, the impact of international migration upon segregation in urban and rural areas, the development of new regional disparities through the internationalization of the real estate market.
Nach der Öffnung der Grenzen nach dem Osten und dem Beitritt in die EU ist diese Dokumentation von Raum und Gesellschaft auch eine Chance für die österreichische Geographie ..
Teubner Studienbücher der Geographie - 1: Stadtgeographie
Begriffe, Konzepte, Modelle, Prozesse
- 280 pages
- 10 hours of reading
Auf dem 7. Kongress der European Cultural Foundation 1971 in den Niederlanden trafen Stadtforscher, Stadtplaner, Architekten und Kommunalpolitiker zusammen, um das Thema "Citizen and City in the Year 2000" zu diskutieren. Die daraus resultierende sprachliche Verwirrung führte dazu, Inhaltsanalytiker hinzuzuziehen, um die Verständigungsschwierigkeiten zwischen Wissenschaftlern und Politikern offenzulegen. Ziel war es, die Unvollständigkeit der Informationen sowie die Vermischung von Utopie und Wirklichkeit zu analysieren und ein Klassifikationssystem für Problemhorizonte zu entwickeln. Angesichts der wachsenden Komplexität urbaner Realitäten wurde der Ruf nach einer besseren Verständlichkeit der Städte laut, ebenso wie der Wunsch nach einer Rückkehr zu menschlichen Maßstäben. Wissenschaftler in der Stadtforschung bemühen sich, überschaubare Bereiche des komplexen Phänomens Stadt abzutrennen, sei es durch sachliche oder räumliche Zerlegung. Es werden analytische Technologien entwickelt, um den für den menschlichen Verstand nicht mehr durchschaubaren städtischen Gesamtverbund – bestehend aus städtischer Gesellschaft und der Organisation des physischen Stadtraums – zumindest sektoriell transparent zu machen.
Wien
Bauliche Gestalt und Entwicklung seit der Mitte des 19. Jahrhunderts
