Wussten Sie, dass Berlin mal die zweitgrößte Stadt der Welt war? Dass hier die erste öffentliche Filmvorführung überhaupt stattfand? Oder dass in der Hauptstadt die elektrische Straßenbahn erfunden wurde? Diese und 330 weitere frappierende Fakten sind in „Da kiekste!“ versammelt.
1871 wird Berlin zur Hauptstadt des Deutschen Reiches, und damit nimmt die Geschichte der Stadt in ungeahntem Maße Fahrt auf. Aus der Großstadt wird die Viermillionenstadt, aus der brandenburgisch-preußischen Residenz eine Weltstadt. Eine Metropole der Kunst und der Wissenschaft, aber auch ein Ort der großen Politik. Wohl keine andere Stadt wird so sehr in den weltpolitischen Strudel des 20. Jahrhunderts gezogen wie Berlin. Das überstolze Kaiserreich, Inflation und Wirtschafts- krise, Naziherrschaft und Kriegszerstörung, Kalter Krieg und Wiedervereinigung – all das prägt das Gesicht Berlins und er- klärt, warum die Stadt so aussieht und funktioniert, wie sie es heute tut. Wer fundiertes, aber kompaktes Wissen sucht, der ist mit diesem Buch bestens bedient, auch dank der Exkurse, Hin- tergrundgeschichten und zahlreichen historischen Abbil- dungen. Die „Berlin-Geschichte von der Reichsgründung bis heute“ basiert auf der „Kleinen Berlin-Geschichte“, die erstmals 2005 im Jaron Verlag erschien, und knüpft nahtlos an die „Ber- lin-Geschichte von den Anfängen bis zur Reichsgründung“ an, die im Frühjahr 2021 erschienen ist.
Der 1931 in Krakau geborene israelische Architekt Zvi Hecker ist bekannt für seine ungewöhnlichen Bauwerke, deren Form sich an der Funktion orientiert und oft aus geometrischen Prinzipien und mathematischen Gesetzen abgeleitet ist. Ein markantes Beispiel ist die 1991–95 errichtete Heinz-Galinski-Schule in Berlin-Charlottenburg. Die auffällige Architektur, die an die Metapher der Sonnenblume erinnert, besteht aus verschiedenen ineinandergreifenden Gebäudeteilen, die den Sonnenlauf und das Licht berücksichtigen, um die Klassenräume zu erhellen. Von oben betrachtet ähnelt das Gebäude einem aufgeschlagenen Buch. Der Architekturkritiker Dr. Arnt Cobbers beschreibt in seiner Publikation den Lebensweg und das Wirken des in Berlin lebenden Architekten. Hecker war an der Stadtplanung für Tel Aviv, Montreal und Philadelphia beteiligt und entwarf seit 1960 zahlreiche Verwaltungs-, Wohnungs- und Kulturgebäude, vor allem in Israel, aber auch in den Niederlanden, Kanada und dem Iran. Der neue Band der Reihe „Architekten und Baumeister in Berlin“ konzentriert sich auf die Heinz-Galinski-Schule, für die Hecker 1995 den Deutschen Kritikerpreis für Architektur erhielt. Die Publikation enthält zahlreiche Abbildungen, Skizzen und Simulationen und bietet einen informativen Einblick in das Gesamtwerk des international renommierten Architekten.
Daniel Libeskind ist einer der erfolgreichsten Architekten des postmodernen Dekonstruktivismus. Seine Architektur verbindet Inhalt und Form in ganz besonderer Art und Weise. International an so außergewöhnlichen Projekten wie der Errichtung des Denkmals am New Yorker Ground Zero beteiligt, hat er auch in Deutschland mehrere einzigartige Bauwerke geschaffen. Ob die Libeskind-Villa in Datteln, das Felix-Nussbaum-Haus in Osnabrück oder der Düsseldorfer Kö-Bogen – Libeskinds Gebäude bestechen durch ihre ausgefallenen Konstruktionen. Die bedeutendsten Bauten des US-amerikanischen Architekten hierzulande sind das Jüdische Museum Berlin und das Militärhistorische Museum Dresden. Sie rückt der Kunsthistoriker und Architektur-Experte Dr. Arnt Cobbers in den Mittelpunkt seines Text-Bild-Bandes über das Wirken Daniel Libeskinds in Deutschland. Cobbers beschreibt den Lebensweg des Architekten, gibt einen Einblick in dessen Arbeitsweise und widmet sich den bereits realisierten, im Bau befindlichen und den geplanten Bauten Libeskinds in Deutschland. Die beiden spektakulären Museen in Berlin und Dresden werden als Musterbeispiele für den eigenwilligen Stil des Architekten vorgestellt, dessen Genialität vor allem darin liegt, Geschichte durch Architektur auszudrücken. Das mit zahlreichen Fotografien, Skizzen und Simulationen bebilderte Buch ist ein perfekter Begleiter durch die architektonische Welt Daniel Libeskinds.
Tracing the Steps of the Elector of Saxony in and around Dresden
Augustus the Strong, one of the most enigmatic figures in Saxony’s history, was a man of many talents: commander-in-chief, statesman, art collector, hunter and ladies’ man. Evidence of his wide-ranging influence can be found all over Saxony: He designed Dresden, the royal seat of power, into a baroque metropolis with magnificent architecture and unique art collections that attracted visitors from all over Europe in the 18th century. Extravagantly furnished palaces and lusciously designed gardens along the Elbe River attest to the glory of the electoral court. Augustus, his affairs with women and his proclivity for pomp and pageantry, continue to be shrouded in legend still today. This book is both an intriguing biography and an entertaining travel guide: Tracking the journey of his life, it leads readers to sites in Saxony that continue to imbue the presence of Augustus – Dresden, the Moritzburg Castle, the Königstein Fortress, and more. Brilliant photographs bring to life the baroque world oft the Saxon elector.
Auf den Spuren des sächsischen Kurfürsten in Dresden und Umgebung
August der Starke, die schillerndste Figur der sächsischen Geschichte, war Kriegsherr, Staatsmann, Kunstsammler, Jäger und Frauenheld. Überall in Sachsen hat sein wechselvolles Wirken Spuren hinterlassen: Er gestaltete seine Residenzstadt Dresden zu einer barocken Metropole, die mit prächtigen Bauten und beispiellosen Kunstsammlungen bereits im 18. Jahrhundert Besucher aus ganz Europa anlockte. Entlang der Elbe künden verschwenderisch ausgestattete Schlösser und üppige Gärten vom Glanz des kurfürstlichen Hofes. Spektakuläre Legenden ranken sich bis heute um seine Person, seine Frauengeschichten und seine Vorliebe für Prunk und Pomp. Das Buch ist fesselnde Biographie und hilfreicher Reisebegleiter in einem: Dem Lebensweg des legendären Herrschers folgend, führt es zu den Stätten in Sachsen, in denen man noch heute auf Augusts Spuren wandeln kann – von Dresden über Schloss Moritzburg bis zur Festung Königstein. In brillanten Fotos lässt es die barocke Welt des sächsischen Kurfürsten wiederaufleben.
Die Publikation „Die Hitlerzeit – Ihre Spuren in Berlin“ führt den Leser in drei Touren zu bedeutenden Stätten der NS-Diktatur in Berlin. Sie beleuchtet die nationalsozialistische Architektur, ehemalige Tatorte und Gedenkstätten, die an die grausame Vergangenheit erinnern.