Es ist ein regnerischer Abend, an dem Lukas Gsell – ein gescheiterter Schriftsteller – den Hund seines kranken Nachbarn auf der Promenade hoch über der Stadt ausführt. Von der Leine gelassen, verbellt der Hund einen allein auf einer Bank sitzenden Mann. Gsell eilt hinzu, leint den Hund an und entschuldigt sich. Doch der Mann winkt nur ab. Am nächsten Morgen erfährt Gsell, dass sich der wortkarge Mann noch in derselben Nacht eine Kugel in den Kopf geschossen hat. Es handelt sich um einen gewissen Markus Morgart, einen international agierenden Investor. Er hat den Selbstmordversuch überlebt, aber eine partielle Amnesie davongetragen. Gsell, der sich in einer ihm selbst unklaren Weise für das Geschehen mitverantwortlich fühlt, besucht ihn in der Rehabilitation und wird nach einigem Zögern als Begleiter auf einer Reise akzeptiert, mit der Morgart in sein Leben zurückfinden will...
Ulrich Ritzel Book order (chronological)






Nadjas Katze
- 448 pages
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Privatermittler Berndorf ermittelt in eigener Sache. Die pensionierte Lehrerin Nadja Schwertfeger entdeckt in einem Antiquariat eine Erzählung über das Kriegsende 1945. In einem kleinen Dorf hören Einheimische, Flüchtlinge und versprengte Soldaten kurz vor dem Einmarsch der US-Army eine Rundfunkübertragung zu Hitlers bevorstehendem Geburtstag. Als der Strom ausfällt, gerät die Zusammenkunft außer Kontrolle. Nadja findet ein bemerkenswertes Detail: eine schwarze Stoffkatze mit rosa Tatzen, die sie selbst besitzt und die ihr von ihrer Mutter übergeben wurde, als diese sie nach Kriegsende einer anderen Frau überließ. Entschlossen, die Wahrheit über das beschriebene Dorf zu erfahren, beginnt sie ihre Recherchen. Doch die Dorfbewohner sind schweigsam. Schließlich wird sie an Hans Berndorf verwiesen, einen ehemaligen Polizisten, der ebenfalls dort aufgewachsen ist. Sie überredet ihn, mit ihr auf eine Zeitreise zu gehen, die in den entscheidenden Stunden des Zusammenbruchs des Dritten Reiches spielt. Während sie die Ängste und Hoffnungen der Menschen in dieser Zeit erleben, wird auch Berndorfs eigene Kindheit lebendig.
Berliner Filz. Berndorf ermittelt. Vorwahlkampf in Berlin. Eine energische und populäre, weil hart durchgreifende Staatsanwältin soll als Kandidatin für das Amt des Regierenden Bürgermeisters aufgebaut werden. Noch mehr wird sie ins Rampenlicht gerückt, als sie die Ermittlungen in zwei Mordfällen übernimmt: Innerhalb von 24 Stunden waren ein Senatsangestellter und ein Polizeihauptkommissar erschossen worden, und zwar mit ein- und derselben Waffe. Zuerst mit Verwunderung, dann mit Verdruss stellen Staatsanwältin und die Beamten der Mordkommission fest, dass sich ein privater Ermittler in den Fall einzumischen beginnt. Es ist ein Ex-Kommissar aus Ulm. Sein Name: Hans Berndorf …
Ein neuer Fall für Ex-Kommissar Berndorf: aktuell, brisant, temporeich Eine Frühlingsnacht in Berlin. Ein junger Mann geht am Alten Garnisonsfriedhof vorbei, ein Landrover lauert im Dunkel und nimmt langsam Fahrt auf, am Ende liegt ein Toter auf der Straße – und Ex-Kommissar Hans Berndorf, mittlerweile Fachmann für private Ermittlungen, scheint als einziger an der Auflösung dieses Verbrechens interessiert. Besonders brisant: der Tote war vermutlich Opfer einer Verwechslung, die eigentliche Zielperson schwebt immer noch in höchster Gefahr. Als Berndorf dies begreift, ist er selbst schon ins Visier von Leuten geraten, die drei Nummern zu groß für ihn sind. Die es nicht zulassen, dass die lukrative Endabwicklung der glänzenden Geschäfte, die sie im zurückliegenden jugoslawischen Bürgerkrieg getätigt haben, von einem ausgedienten Polizisten durchkreuzt wird. Doch manchmal scheitern die Mächtigen an Dingen, die zu unbedeutend sind, als dass sie sie ins Kalkül gezogen hätten. Ein Politiker gerät in die Verlegenheit, sich nicht mehr groß äußern zu können. André, ein halbwüchsiger Taschendieb, erbeutet ein Notebook mit verfänglichen Informationen. Ein kleiner Betrüger wittert die Chance zum großen Betrug. Eine geschwätzige alte Dame hat einen verfänglichen Zeitungsausschnitt aufbewahrt. Und Berndorf lernt, was für ein nützliches Gerät ein Spaten sein kann. Aber wird er damit durchkommen?
Beifang
Roman
Ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimipreis! Der ausgediente Kriminalbeamte Hans Berndorf bekommt den Auftrag, Ermittlungen zu dem Mord an einer jungen Frau zu führen, deren Ehemann in Ulm vor Gericht steht. Doch als Berndorf eintrifft, ist sein Auftraggeber – der Verteidiger des Angeklagten – tot, auf dem Hauptbahnhof von einem Güterzug überrollt. Hat er Selbstmord begangen oder ist er vor den Zug gestoßen worden? Das ist nicht die einzige Frage, vor der Berndorf steht. Ein Beweisstück ist spurlos verschwunden: ein Schmuck, den die Ermordete getragen hatte. Die Ermittlungen führen Berndorf weit über seinen ursprünglichen Auftrag hinaus. In dem Dickicht von alltäglichen Verstrickungen, von Lügen und Niedertracht, das Berndorf freizulegen versucht, stößt er schließlich auf das Verbrechen, das vor Jahrzehnten am Anfang von allem stand.
Die enthauptete Leiche einer Frau. Ein Mann ohne Vergangenheit. Ein verschollener Junge. Kriminalkommissarin Tamara Wegenast, Nachfolgerin des pensionierten Kommissar Berndorf, ermittelt in ihrem bislang schwierigsten Fall. Und muss gleichzeitig um ihr eigenes Leben fürchten: Seit Wochen wird sie mit Drohbriefen überschüttet, als deren Verfasser ein Kai Habrecht firmiert. Doch der ist tot, und zwar seit Jahren – Wegenast selbst hat ihn erschossen ... Hochspannung vom Deutschen Krimipreisträger Ulrich Ritzel.
Eine Leiche, ein geheimes Tagebuch und eine Spur, die in die Vergangenheit führt – Hochspannung made in Germany. Ulm: In einer Wohnung der Gemeinnützigen Heimstätten wird eine ältere Frau tot, schon fast mumifiziert, aufgefunden. Ein Routinefall, scheint es. Charlotte Gossler ist eines natürlichen Todes gestorben, wurde nur viel zu lange von keinem vermisst. Doch dann stößt Kommissar Kuttler auf ein Tagebuch ihres Sohnes, der vor Jahren bei einem Unfall mit Fahrerflucht ums Leben kam, und der Fall nimmt eine unerwartete Wendung …
Spannend, vielschichtig, atmosphärisch dicht: Neue Geschichten vom Deutschen Krimipreisträger Ulrich Ritzel, Erfinder des Kommissar Berndorf. Der Mann, der sich im "IC Alpenland" um Kopf und Kragen redet und eingeholt wird von einer alten Schuld. Die reizende Schwiegermutter, die anhebt, ihren Sohn zu verteidigen, und fast wider Willen ein grässliches Geschehnis offenbart. Der von der Vergangenheit gequälte Inhaber der Pension "Halders Ruh", einst Dienststellenleiter im Jugendamt und Liebhaber von Modelleisenbahnen. Sie alle tragen Geheimnisse in sich, die sie lieber verdrängen und über die sie schliesslich stolpern. Ulrich Ritzels Erzählungen sind wie kleine Krimis, die noch lange nachwirken, nachdem man sie zu Ende gelesen hat.
Eigentlich will Ex-Kommissar Berndorf seinen wohlverdienten Ruhestand genießen. Doch dann kommt alles ganz anders: Ein Journalist stellt zu viele Fragen nach Nazigold in jenen Bombenkratern, die zu stillen Waldteichen voll gelaufen sind. Und nach Mobbing in pazifistischen Kirchenkreisen. Als ein junger Sinti beschuldigt wird, den Lokalreporter und heimlichen Sexfotografen Hollerbach umgebracht zu haben, gerät Berndorf in ein explosives Geschiebe aus Waffenhändlern, alten Stasi-Seilschaften und behördlich abgesegneter US-Spionage.
Zwei packende Krimis in einem Band. Zwei Fälle für Kommissar Berndorf, der eigentlich seinen wohlverdienten Ruhestand genießen wollte: Die Entlassungsurkunde hat er im ersten Band gerade ausgehändigt bekommen, als ihn der Brief eines Selbstmörders dazu zwingt, sich erneut in schwierige Ermittlungen zu stürzen. Diese werden zu einer Zeitreise in den heißen RAF-Sommer des Jahres 1972. Auch im zweiten Fall stößt er durch Zufall auf eine ungelöste Frage. Denn sein ehemaliger Kollege Jonas Seiffert ist gestorben; zurückgelassen hat er nicht nur seinen Hund … Ritzel ist mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Deutschen Krimipreis und dem Burgdorfer Krimipreis. Nominiert für den Friedrich-Glauser-Preis.
Kantig, nachdenklich, leicht melancholisch und literarisch gebildet. Das ist Kommissar Berndorf, mit dem sich Ulrich Ritzel seit seinem erfolgreichen Erstling „Der Schatten des Schwans“ zu den Großen des Krimigenres gesellt hat. Für seinen zweiten Berndorf-Krimi „Schwemmholz“ wurde er mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet und für den Glauserpreis nominiert. Beim Frühjahrshochwasser wird in Ulm nicht nur „Schwemmholz“ angetrieben - in einem überfluteten Neubau taucht eine Leiche auf. Kommissar Berndorf und seine Assistentin Tamara Wegenast auf den Spuren eines groß angelegten Komplotts um Gelder, Großaufträge und Gefälligkeiten, in das mehr als nur ein Würdenträger verwickelt ist und das Berndorf fast das Leben kostet ...
Januar 1998: In einem verschneiten Steinbruch bei Ulm wird die Leiche eines Arbeitslosen gefunden. Was hat den Mann aus Görlitz hierher geführt, und wer hat ihn mit Psychopharmaka voll gepumpt? Doch das ist nicht das einzige Problem, mit dem Kommissar Berndorf und seine Kollegin Tamar Wegenast sich herumschlagen müssen. Zugleich werden sie vom spektakulären Ausbruch eines „Lebenslänglichen“ in Atem gehalten: Der Rasiermesser-Mörder nimmt blutige Rache an den Juristen, die ihn vor Jahren verurteilt haben. In einer atemberaubenden Handlung zwischen der Schwäbischen Alb, Görlitz und Tel Aviv wird eine Spur sichtbar, die zurückführt in die düsteren Kapitel medizinischer Forschung in der NS-Zeit. Als Berndorf dabei den Schonraum eines schwäbischen Klüngels aus Polit- und Wirtschaftsprominenz verletzt, wird er von einer Stuttgarter Sonderkommission suspendiert.






