Der Autor Jan P. Beckmann beleuchtet in seinem Buch die Herausforderungen aktueller bioethischer Debatten, insbesondere die Unklarheit des Begriffs menschlicher Autonomie in Bezug auf ethische Fragen zu Beginn und Ende des Lebens. Zudem thematisiert er die Gefahren, die durch die Verschiebung von individueller Verantwortung hin zu anonymen Kollektivsubjekten entstehen, insbesondere im Kontext der Ökonomisierung des Gesundheitswesens, die das ärztliche Ethos gefährdet. Beckmann bietet eine tiefgehende Analyse dieser komplexen und konfliktbeladenen Themen.
Jan P. Beckmann Book order (chronological)




Seit der Zeit der ersten erfolgreich durchgeführten Organtransplantationen hat sich die Transplantationsmedizin vielfältig weiterentwickelt. Inzwischen handelt es sich bei den meisten Transplantationen um standardisierte Eingriffe, bei denen neben menschlichen auch künstliche und tierische Organe transplantiert werden. Nach wie vor stellen Transplantationen vielfach die einzige Möglichkeit dar, Leben zu retten bzw. die Lebensqualität stark einschränkende Therapieverfahren zu beenden. Aufgrund des anhaltenden Organmangels steht eine Organtransplantation jedoch nicht allen Patienten rechtzeitig zur Verfügung, so dass jedes Jahr Menschen aufgrund des Mangels an Spendeorganen versterben. Anhaltend kontrovers diskutiert werden daher unter anderem mögliche Strategien zur Minderung des Organmangels. Darüber hinaus bilden Fragen, die die Freiwilligkeit und die Bedingungen der Zulässigkeit der Lebendspende bestimmter Organe, das anzusetzende Todeskriterium und die Frage einer „gerechten" Verteilung der vorhandenen Organe betreffen, Schwerpunkte der ethischen, juristischen und medizinischen Debatte. Der Sachstandsbericht Organtransplantation stellt die derzeitigen rechtlichen Regelungen in Deutschland vor und bietet eine Einführung in die verschiedenen Problemfelder des Themas aus medizinischer Sicht.
An einer Fülle von Beispielen wird aufgezeigt, was 'Philosophie im Mittelalter' heißt, wie sie sich entwickelt hat und worin ihre Bedeutung besteht. Für keine andere Epoche der Philosophiegeschichte gilt, wie sehr die Entdeckung und Einschätzung ihrer philosophischen Bedeutung an die kritische historische Forschung gebunden war und ist. Alle Beiträge sind Originalarbeiten international renommierter Mediävisten.
Wilhelm von Ockham
- 213 pages
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