Fünf Hunde erben 1 Million
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Die Geschichte von den pfiffigen Tieren, die ihr Erbe mit viel Mut und Phantasie gegen ein Ganovenpaar verteidigen
Hans Johann Georg Traxler was a German painter, cartoonist, illustrator, and author of children's books. After studying painting and lithography at the Städelschule in Frankfurt, he became a founding member of the German satirical magazines 'Pardon' and 'Titanic.' His work appeared in publications such as ZEIT, SZ, and FAZ. Furthermore, he wrote, drew, and illustrated over forty works, including children's books, cartoons, and adaptations of classical literature, highlighting his versatility and profound engagement with various artistic mediums.






Die Geschichte von den pfiffigen Tieren, die ihr Erbe mit viel Mut und Phantasie gegen ein Ganovenpaar verteidigen
Eddy ist der Jüngste in der Herde, deshalb darf er auf Tante Adele reiten und auf Mamas Rüssel in die Schlammgrube rutschen. Seit er weiß, dass Wilderer großen Elefanten die Stoßzähne abschneiden, möchte Eddy am liebsten nie erwachsen werden. Eddys Brüder können darüber nur lachen. Doch als Eddy eines Tages verschwunden ist, machen auch sie sich Sorgen. Kann er allein in der Wildnis überleben? Zum Glück landet Eddy in einer Elefantenstation. Bis er aber seine Herde wiedersieht, braucht er viel Hilfe – und vor allem den Mut, ein Großer zu werden. Der kleine Elefant Eddy, der lieber nicht gegen Wilddiebe und gefährliche Tiere kämpfen will, ist Traxlers anrührendster Bilderbuch-Held.
Einstmals nahm sich Georg Ossegg, Studienrat zu Aschaffenburg, die Freiheit, das Grimmsche Märchen von 'Hänsel und Gretel' als Tatsachenbericht zu lesen und wurde damit zum Begründer einer wissenschaftlichen Disziplin, die man „Märchenarchäologie“ nennen könnte. Hans Traxler hat die Geschichte dieser Passion festgehalten, die mit Beharrlichkeit und Spürsinn die „Wahrheit“ über Hänsel und Gretel ans Licht brachte. Sein reichhaltig illustriertes, mit Fotos, Zeichnungen, Karten und vielen archäologischen Dokumenten ausgestatteter Klassiker aus dem Jahr 1963 ist nun wieder lieferbar. Die Neuausgabe hat er um einen Anhang zur Entstehungs- und Wirkungsgeschichte („Grausame Tatsachen!“) seines Buches ergänzt.
Das Eis schmilzt, das Wasser steigt und plötzlich stehen Eisbären und Eskimos vor der Tür. Was ist passiert? Ein traumhaft schönes Bilderbuch zum Klimawandel. Johanns Welt ist in Unordnung. Sein Zimmer steht unter Wasser, der Garten, die Felder, die Wiesen sind überschwemmt, im Wasser treiben Eisschollen und in einem Kajak rudern Männer und Frauen in Eskimopelzen auf ihn zu. Wollen die etwa zu ihm? Schnell schleicht er sich zu seiner Oma ins Dachzimmerchen, die vor dem Fernseher sitzt und seufzt: »Das Wetter spielt total verrückt. Wie soll das bloß alles enden?« Die grünen Stiefel kommen zur rechten Zeit. Die Klimakatastrophe ist in aller Munde, die Kinder hören mit. Aber wie kommt bei ihnen an, worüber die Erwachsenen reden? Möglicherweise genau so, wie Hans Traxler davon erzählt: in traumhaften Bildern einer fantastischen Geschichte. Sie kommen zu uns, die großen und kleinen Eisbären, Schlittenhunde und Robben, die riesigen Walrösser, die Eskimos – in echt oder nur im Traum?
Komm, Emil, wir gehn heim! Franz, der Junge, der ein Murmeltier sein wollte. Sofie mit dem großen Horn
Ein Junge und ein Murmeltier, die alles miteinander teilen, nicht einmal der Winterschlaf kann sie trennen … Ein kleines Mädchen, das lieber ins Horn bläst, als die zweite Geige (bzw. Flöte) zu spielen … Und von einem Schwein, das noch einmal Schwein gehabt hat … Hans Traxler erzählt drei Geschichten von wunderbarer Freundschaft zwischen Mensch und Tier – mit einem Augenzwinkern und vielen farbigen Bildern. »Es ist eine Lust zu lesen. … Die Lektüre ist eine Augenlust, so zahlreich sind die winzigen Details, die vom scharfen Blick Traxlers für seine Umgebung künden.« Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung »Der neue Geniestreich eines begnadeten Zeichners und Geschichtenerzählers.« Deutschlandfunk
Die rührend-komische Geschichte eines Jungen, der ein Murmeltier sein wollte, wenigstens einen Winter lang. Franz und das Murmeltier Albert sind unzertrennlich - bis der erste Schnee fällt, da ist Albert auf einmal spurlos verschwunden. Das sei ganz normal bei Murmeltieren, sagt Franz' Vater, die hielten nämlich Winterschlaf. Hört sich anstrengend an, denkt Franz, aber was sein Freund Albert aushält, schafft er auch: Er wird Winterschlaf halten, oben auf dem Dachboden, in einer großen alten Kiste. Jedenfalls wird er's versuchen ... Ein Lehrstück über Natur und Freundschaft des bekannten Künstlers Hans Traxler.
"Es war einmal ein Mann" ist Traxlers Buch der Bücher, ein Standardwerk der Nonsense-Literatur, ein geliebter Familienklassiker.
„Komische Zeichner wie Hans Traxler werden nur alle plusminus 70 Jahre gebacken“, urteilte Robert Gernhardt. Am 21. Mai feiert Hans Traxler seinen 80. Geburtstag, mit 17 verkaufte er seine erste Karikatur an eine Illustrierte und seither zeichnet er ohne Unterlass: Dieser Band gibt einen repräsentativen und äußerst vergnüglichen Überblick über sein cartoonistisches Schaffen - von ihm selbst aus seinem großen OEuvre ausgesucht, bearbeitet, und durch neue oder bislang ungedruckte Blätter ergänzt.
Das Gummibärchen – ein unbekanntes Wesen? Einerseits kennt sie jeder, die meisten lieben sie; und selbst dem, der sie nicht mag, wird hier geholfen. Denn andererseits sind Gummibärchen nicht nur Geschmacks-, sondern auch Kulturträger! Über die Gummibärchen und ihre Rolle, die sie in allen möglichen Zeiten und Ecken der Weltgeschichte gespielt haben, weiß wohl niemand besser Bescheid als Hans Traxler, der Historie und Wesen der possierlichen Spezies gründlich studiert hat und in detailreichen Zeichnungen wichtige, repräsentative und auch für die Menschheit lehrreiche Szenen festgehalten hat. Noahs Arche, das alte Rom, die Völkerwanderungszeit, das Mittelalter, die berüchtigten mongolischen Gummibärchenhorden – das Gummibärchen war und ist überall dabei und ist aus keiner seriösen Kulturgeschichtsschreibung wegzudenken. Im Grund hat es nur einen natürlichen Feind: den Kindergeburtstag.
Anlässlich von Goethes 250. Geburtstag erscheint eine Festschrift, die gesammelte Verrisse des Dichters präsentiert. Die Sammlung bietet eine humorvolle Auseinandersetzung mit Geschmäckern und enthält farbige Bilder von Hans Traxler.
Hans Traxler erzählt in drei Geschichten von Hunden, die sein Leben prägten: der geliebte Mischlingshund Ignaz, eine Dogge mit Nahtoderlebnis und geheimnisvolle Höllenhunde, die sein Idyll stören. Spannend, komisch und gruselig, begleitet von farbigen Illustrationen im typischen Stil Traxlers.
Im Februar 2068 taucht auf einem Kleidermarkt in Kampala zum ersten Mal die Riesenmotte TINEOLA MAXIMA auf. Am 28. März erreicht eine gewaltige Wolke von Milliarden dieses apokalyptischen Insekts die Halbinsel von St. Tropez. Sie fliegt, sich ständig vergrößernd, über Europa und schließlich über den ganzen Erdball, dringt in alle Bildermuseen ein, vom Louvre bis zur Tretjakow-Galerie und weiter, zerfrisst die Leinwände und hinterlässt nur leere Bilderrahmen und silbrige Häufchen von Mottenkot darunter. Nachdem die Menschen sich von diesem Desaster erholt haben, beschließen sie, einen Neuanfang zu wagen, da sie ohne Bilder nicht leben mögen. Leider müssen sie feststellen, dass die Kunstakademien seit Generationen keine der Fertigkeiten mehr vermittelt haben, die dazu nötig wären. Die Professoren sind dazu auch gar nicht in der Lage, weil sie selbst nicht darüber verfügen, so wenig wie ihre Vorgänger und Vorgängerinnen. Was tun?
Hans Traxler hat für dieses Bändchen eine Auswahl seiner schönsten Bildergedichte getroffen, die sich den großen Namen in der Literatur, der Malerei, der Philosophie und Wissenschaft widmen: von Goethe über Flaubert zu Robert Gernhardt, von Leonardo da Vinci über van Gogh zu Hockney, von fernöstlicher Weisheit zu Marx und Nietzsche, von Newton über Darwin zu Freud - eine hochkarätige und hochamüsante Versammlung von Klassikern.
Die Insel Bimini, entdeckt vor rund 400 Jahren, ist ein legendärer Ort voller Mythen, darunter der Brunnen der ewigen Jugend. Heinrich Heine beschreibt Bimini als Paradies in seinen Gedichten. Peter Härtling hat eine Auswahl von Heines Gedichten und autobiografischen Texten zusammengestellt, ergänzt durch die Illustrationen von Hans Traxler.
Hans Traxler präsentiert seine eigene Interpretation des bekannten Kinderverses „Finster war's, der Mond schien helle“ und spielt mit der Frage, wer blitzschnell um die Ecke fährt und wohin.
Wo verbringen Teufel ihren Urlaub? Was lernt so ein kleiner Teufelsbraten in der Schule? Und warum spricht man davon, dass vor der Mona Lisa im Louvre „der Teufel los“ sei? Hans Traxler hat sich eingehend mit der Spezies der Teufel beschäftigt und mit leichter Hand Wissens- und Liebenswertes über die Unterwelt zusammengetragen. Und wenn er mit einem höllischen Vergnügen dokumentiert, wohin die Einflüsterungen des Teufels führen können, hat man fast Mitleid mit seinen Opfern. Aber nur fast.
Acht Kunstgeschichten
Hans Traxler ist ein Meister der komischen Kunst und ein großer Erzähler, der in diesen acht Kunstgeschichten den Kulturbetrieb auf höchst vergnügliche Weise beleuchtet. Hätte Kasimir Malewitsch sein legendäres Schwarzes Quadrat geschaffen ohne diese heute vollkommen vergessene Gruppe anarchistischer Malschülerinnen an der Kaiserlichen Akademie zu St. Petersburg? Wäre Piet Mondrian zu solchem Ruhm gekommen, hätte eine gute, aber etwas zerstreute Fee ihm nicht ein Kästchen in die Wiege gelegt mit einem Linealchen, einem rechten Winkel, einem Bleistift, vier Pinseln und vier Fläschchen mit den Farben Rot, Blau, Gelb und Schwarz? Und was ist mit dem kunstinteressierten Mann, der anlässlich einer Retrospektive von Niki de Saint Phalle eine Nacht in einer riesenhaften Nana verbringt und danach von einer fleischgewordenen Nana durch halb Europa verfolgt wird? Ist jeder Mensch ein Künstler (Beuys) oder wird jeder Mensch in Zukunft für eine Viertelstunde berühmt sein (Warhol)? Das darf man nach der Lektüre dieser herrlichen Satiren getrost bezweifeln.
Ein Sommermonat auf einem prächtigen Landsitz in East Sussex. Das klingt traumhaft. Entsprechend groß ist die Freude, als ein Ehepaar von seinen englischen Freunden eingeladen wird, während deren Ferien Haus und Hund zu hüten. Schwimmen in der Pevensey Bay, Ausflüge mit dem Bluebell Express, Besuche in der Tate Gallery, Wandern in den Downs – die beiden schmieden Pläne. Doch sie haben die Rechnung ohne Sniffler gemacht, den Dachshund ihrer Gastgeber. Der hat panische Angst, allein gelassen zu werden, und ersinnt immer neue Tricks, um seine Dogsitter am Verlassen des Grundstücks zu hindern … Wie sie dennoch einen einmaligen und unvergesslichen Urlaub verleben, erzählt Hans Traxler spannend, komisch und manchmal auch gruselig. Und er hat seine Erzählung mit vielen farbigen Bildern in seinem unverwechselbaren Stil illustriert.
Als »Taugenichts« von seinem Vater aus dem Elternhaus vertrieben, zieht der verträumte Müllersohn mit nichts als seiner Geige im Gepäck in die Welt, auf der Suche nach Freiheit, Individualität und Künstlertum. Auf seinen Reisen begegnet er seiner großen Liebe, wird enttäuscht, zieht weiter. Doch ein Liebesbrief ruft ihn zurück... erfüllt sich nun sein Traum? Die musikalische Novelle gilt als Meisterwerk der Spätromantik und begeistert mit fesselnder, lebendiger Erzählkraft.
Die Dokumentation des Märchens der Brüder Grimm
Paula, die leuchtende Gans, bleibt allein zurück, als Timm und seine Familie in den Urlaub fahren. Mutig folgt sie einem Schwarm Wildgänse in den Süden und meistert dabei Herausforderungen mit ihrem Stromkabel. Schließlich findet sie ihre Familie in Südfrankreich und wird zur Heldin. Ein Sammelband von Hans Traxler für die ganze Familie.
In "Teufel und Schutzengel" untersucht Hans Traxler die Entstehung von Teufeln und Schutzengeln. Er zeigt, wie die Teufel das Paradies aufmischten und Gott dazu brachte, Schutzengel zu erschaffen. Mit Humor und Kreativität präsentiert er Wissenswertes über beide Wesen in Text und Bild.
„Die Gans Paula ist anders als ihre Artgenossen: Sie leuchtet. Der kleine Timm, überaus angetan von seiner lebenden Lampe, will sie sogar mit in die Ferien nehmen. Als die Eltern den Ausflug verbieten, hat Paula einen Plan.“
Christian Morgenstern entstammt einer seinerzeit berühmten Malerfamilie. Doch er, der Dichter, wurde weitaus bekannter als alle Maler seiner Familie zusammengenommen. Eins allerdings ist ihm aus dem malerischen Erbteil geblieben: eine bildhafte Sprache, die zum Illustrieren einlädt. Hans Traxler hat die Gedichte dieses Bandes ausgewählt und illustriert. Dazu hat er durchaus reale Orte und Landschaften herangezogen. So spaziert das »Nasobēm« durch eine Kellerstraße im österreichischen Weinviertel; der Vater auf dem Bild zu »Hans und Liese« ist der österreichische Kaiser Franz Joseph mit dem Thronfolger Karl an der Hand. Das »Hemmed« flattert über einer Almhütte beim Abstieg vom Schafberg im Salzkammergut und der »Weite Horizont« öffnet sich am Starnberger See. Hans Traxler hat nicht nur die witzig-komischen Gedichte ausgewählt, sondern auch die weniger bekannten ernsten, die Morgenstern im langen Schatten seiner Krankheit zum Tode schrieb, wie »Stilles Reifen« und »Was möchtest du noch einmal sehn / wenn du ein einst tot bist?« So entstand ein Buch der Gedichte und Zeichnungen, das aus der Perspektive des Künstlers, der selbst die Doppelbegabung von Wort und Bild hat, auch den anderen Morgenstern zeigt.
'Maria Moser lag in ihrem Bett und träumte' – mit diesen Worten beginnt eine Geschichte, die einem irgendwie bekannt vorkommt. Aber wieso sieht der Engel, von dem Maria träumt, frappant einer blonden Nachrichtensprecherin ähnlich, warum wird der kleine Kurti ausgerechnet am 24. Dezember geboren, warum spricht er nicht und hält nur sein kleines weißes Nashorn fest, wo ihn doch die Verwandtschaft Jahr für Jahr mit den nagelneusten Geschenken überhäuft? Wie kommt Marias Mann, der ehemalige Zimmermann Josef, im Baumarkt an die Kreissäge? Wer flüstert Maria in der Quizshow alle Antworten in Sekundenschnelle zu, und wie gelingt es Kurti am Ende doch, sich der aufgehäuften Geschenke zu entledigen? Und welche Rolle spielt dabei der heilige Nikolaus, der doch traditionell der Geschenkebringer und nicht der Geschenkeabholer ist? In schönem Legendenton erzählt uns Hans Traxler eine irgendwie uralte Geschichte, die doch verflixt zeitgemäß ist. Und macht sie durch seine Illustrationen selbstverständlich noch anschaulicher.
Einsam haben sich Herr Lohmeier und seine Frau in ihrem Haus gefühlt, bis sie sich beim Bauern einen ganz kleinen Kater besorgen. Sie nennen ihn Willi, weil Katzen so gut auf Namen mit möglichst vielen „i“ hören. Aber Willi wächst und wächst und hört nicht auf zu wachsen. Bald muss er im Auto auf dem Beifahrersitz sitzen und Herr Lohmeier muss sein geliebtes Mittagsschlaf-Sofa räumen. Plötzlich heißt es: „Bei Lohmeiers lebt ein Monster!“. Raubtierfänger und Fernsehteams rücken an, aber die Lohmeiers geben ihren Willi nicht her … Der hat sowieso etwas ganz anderes im Kopf: Er hat sich in eine kleine rote Katze verliebt. Ein Bilderbuch mit subtilem Humor für alle, die Tiere und Katzen mögen.
Das Weinviertel, Österreichs größte Weinregion, wird im Norden von der Thaya, im Osten von der March und im Süden von der Donau begrenzt. Mit einer Weinbaufläche von etwa 12.800 Hektar und fruchtbaren Lößböden gedeiht hier insbesondere der Grüne Veltliner. Der Name steht zudem für historische Kellergassen, Heurigen, den „Brünnerstrassler“ und den pfeffrigen Weinviertel DAC. Hans Traxler begibt sich auf eine Spurensuche zur Geschichte des Weines, Weinbaus und Weingenusses im östlichen Weinviertel. Durch zahlreiche Gespräche mit Zeitzeugen rekonstruiert er die Entwicklung des Weinbaus, insbesondere im vergangenen Jahrhundert. Anhand der weinbaulichen Kleinregionen dokumentiert er die Menschen, Weinbauern und Heurigen sowie die Veränderungen in der Arbeitswelt und der Weinkultur. Historische Fotografien und Dokumentenreproduktionen verdeutlichen die Wandlungen in Weinbau, Weinbereitung und den Ansprüchen der Weingenießer. Die Reise beginnt im Norden, in Poysdorf, Falkenstein und Herrnbaumgarten, und führt bis zur Staatsgrenze im Osten mit Gesprächen in Traunfeld, Martinsdorf, Hohenruppersdorf, Matzen, Ollersdorf und Mannersdorf an der March sowie entlang der südlichen Grenze des Weinviertler Hügellandes von Großengersdorf bis Hagenbrunn.
Im Frühsommer fuhr Hans Traxler in den Urlaub mit der Absicht, »ein paar kleine Landschaftsbilder zu malen«. Doch unverhofft kommt oft: Schon am ersten Morgen beim Frühstück fiel dem Zeichner ein Vierzeiler ein, und von da an brachte jeder Tag ein neues Gedicht. Knappe und längere, über Katzen und Päpste, Banker und Bauchtänzerinnen, Künstler und Bischöfe, kurz, Gedichte über Gott und die Welt: »Das ging 20 Tage so, ganz ohne mein Zutun, und dann war plötzlich Schluss.« Schluss mit dem Dichten. Aber in den darauffolgenden Monaten wollten die solchermaßen entstandenen Verse durchaus noch illustriert werden – pro Zeile ein Bild. Das Ergebnis sind 20 komische Bildergedichte, mit 210 wunderschönen farbigen Zeichnungen, in bedrucktes Leinen gebunden, mit einem respektlosen Nachwort des Dichters, Malers und Zeichners über Hochkunst und Karikatur.
Bevor es Schutzengel gab, waren die Menschen vom Aussterben bedroht: Ihre durchschnittliche Lebenserwartung war auf vierzehn Jahre gesunken. Also hatte Gott ein Einsehen, und nach ein paar Anfängerfehlern mit fatalen Folgen (man erinnere sich nur an Rotkäppchen oder Ötzi) brachte er ein akzeptables Modell zustande. Heute können wir uns ein Leben ohne Schutzengel gar nicht mehr vorstellen - was ihr hartes Los allerdings nicht unbedingt erträglicher macht. Wie gut sich Hans Traxler (der Schöpfer von „Aus dem Leben der Gummibärchen“) mit menschlichem Leichtsinn und der bekannten, aber weitgehend unerforschten Spezies Schutzengel auskennt, ist in diesem Buch in Bild und Text nachzulesen.
Nach "Alles von mir!" (BA 8/99) jetzt ein 2. "großer" Traxler. Doch das ist keineswegs eine Reprise, den vorliegenden Band mit neuen Werken und willkommenen Wiederholungen kann man mit Fug und Recht als gleichberechtigten Partner des Vorgängers vorstellen. Wieder sind es Cartoons und Bildergedichte vom Feinsten, bevölkert mit gut erdachten skurrilen Menschen und Tieren, meist aber mit realen Gestalten aus Politik, Kultur- und Geistesgeschichte, überschäumend von originellen Einfällen und (meist hintergründigem) Humor und in unverwechselbarer Manier meisterhaft gezeichnet und koloriert. Und wie beim Vorgänger hat der Verlag der Sammlung nicht nur ein adäquates Großformat, sondern eine gediegene Aufmachung mit gutem Papier, sorgfältigem Druck, Hardcover und Fadenheftung spendiert, und das zum selben Preis. K. Podack (SZ) wird auf einem Beiblatt mit Kritikerstimmen zu "Alles von mir!" zitiert: "Die 50 Mark....sind keine vergeudete Verehrung, sondern nur der kleine Preis für das Entreebilett in ein großes Kuck- und Kicherglück" - dasselbe gilt auch für diesen gleichermaßen empfohlenen Titel. (1)
Nach seinem „verdienstvollen Werk“ ('tz', München) 'Aus dem Leben der Gummibärchen', „diesem Bilderbuch mit den kurzen, gescheiten, wunderbar märchenhaften Texten“ ('Die Weltwoche', Zürich) ist er wieder der Menschheitsentwicklung auf der Spur.
Hans Traxler wurde 1929 in Herrlich, einem Dorf in Nordböhmen, geboren und ist als Maler, Illustrator und Autor tätig. Er war langjähriger Mitarbeiter der Satirezeitschriften Pardon und Titanic , die er mitbegründete. Traxlers Werke erschienen außerdem im ZEIT-Magazin , in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung , in der Süddeutschen Zeitung . Er wurde mit vielen Preisen für sein Lebenswerk ausgezeichnet, u. a. 2015 mit dem Wilhelm-Busch-Preis und zuletzt mit dem Friedrich-Stoltze-Preis 2018. Hans Traxler wurde 1929 in Herrlich, einem Dorf in Nordböhmen, geboren und ist als Maler, Illustrator und Autor tätig. Er war langjähriger Mitarbeiter der Satirezeitschriften Pardon und Titanic , die er mitbegründete. Traxlers Werke erschienen außerdem im ZEIT-Magazin , in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung , in der Süddeutschen Zeitung . Er wurde mit vielen Preisen für sein Lebenswerk ausgezeichnet, u. a. 2015 mit dem Wilhelm-Busch-Preis und zuletzt mit dem Friedrich-Stoltze-Preis 2018.
Eine gereimte Bildergeschichte vom Sommer in St. Tropez, ein Buch für alle, die den Süden lieben - und für die vielen Anderen, die trotzdem immer wieder hinfahren. Zu letzteren zählt der Zeichner, Satiriker und Dichter Hans Traxler, der letztes Jahr auf der Halbinsel St. Tropez seinen Sommerurlaub verbrachte. Dort entstand dieses satirisch-komische Gedicht über ein gestörtes Paradies, das er mit 20 farbigen Bildern opulent illustrierte.
»Lebet wohl, wir kehren nie, Nie zurück von Bimini!«