How authoritarian and racist discourse functions
Leo Löwenthal Books






Mitmachen wollte ich nie
- 288 pages
- 11 hours of reading
Die Gespräche zwischen Helmut Dubiel und Leo Löwenthal zeichnen die biographischen Stationen und die intellektuelle Entwicklung des berühmten Sozialwissenschaftlers von der Weimarer Republik bis zu der Studentenrevolte in Berkeley nach. Aufgrund der zeitgeschichtlichen Zeugenschaft, die in der lebensgeschichtlichen Erfahrung Löwenthals aufgehoben ist, entsteht ein umfassendes Panorama der gesellschaftlichen und geistigen Situationen von den zwanziger Jahren bis in die Gegenwart.
Falsche Propheten
Studien zur faschistischen Agitation
Lautstark schwingen sich selbsternannte Tribunen des Volkes, esoterische »Querdenker« und autoritäre Demagogen zu Verteidigern der demokratischen Ordnung auf, deren Werte sie eigentlich ablehnen. Um Gefolgschaft zu organisieren, schüren sie Ängste vor drohendem Chaos und spinnen Verschwörungstheorien über anonyme Mächte, die das Schicksal der Nation bestimmen. Vorschläge zur Lösung komplexer gesellschaftliche Probleme sind ihre Sache nicht. Vielmehr verlegen sie sich auf eine aggressive Rhetorik des Kampfes gegen »die Politiker«, »die Linken«, »die Flüchtlinge« und immer wieder: »die Juden«. Was sich wie eine Kurzbeschreibung von Aspekten der politischen Kultur unserer Tage liest, ist Gegenstand eines Buches, das vor mehr als siebzig Jahren geschrieben wurde. In Falsche Propheten analysiert Leo Löwenthal Themen und Techniken politischer Demagogie. Er fragt, warum die immergleichen Phrasen und Phantasmen verfangen, legt dar, weshalb dem Agitator so schwer beizukommen ist, und warnt vor Unterschätzung. Denn nicht selten ist die Agitation »Generalprobe fürs Pogrom«. Falsche Propheten ist ein Klassiker der politischen Psychologie. Inwiefern es auch ein Buch für unsere Gegenwart ist, zeigt Carolin Emcke in ihrem Nachwort zu dieser Neuausgabe.
Untergang der Dämonologien
- 284 pages
- 10 hours of reading
Die Zerstörung einer Zukunft
Gespräche mit emigrierten Sozialwissenschaftlern
- 351 pages
- 13 hours of reading
Erst in den späten 60er Jahren wurden die Namen und die Theorien vieler 1933 von den Nazis vertriebenen Sozialwissenschaftler wieder in nennenswertem Umfang an deutschen Universitäten bekannt. In diesen Gesprächen mit Emigranten, die als Sozialwissenschaftler und als Sozialisten oder Kommunisten verjagt wurden, geht es um die Veränderungen, die die Emigration, die Erfahrungen des Faschismus und Stalinismus bewirkten: für das persönliche Leben, für Themen der wissenschaftlichen Arbeit, für die Veränderung, Korrektur oder Ablegen alter politischer Ideen und Hoffnungen. Und es geht um die Frage nach Kontinuität, politischer und wissenschaftlicher, durch die Katastrophen dieses Jahrhunderts hindurch, um die Bewertung von Intentionen auch und vielleicht gerade dort, wo theoretische Loyalitäten und politische Mitgliederschaften aufgegeben wurden. Das buch, das auf einer Sendereihe von WDR und SFB beruht, enthält Gespräche und Interviews mit Günther Anders, Hans Gerth, Marie Jahoda, Loe Löwenthal, Adolph Lowe, Toni Oelsner, Alfred Sohn-Redel und Karl-August Wittfogel. (source: publisher)
Schriften Band 3
Falsche Propheten



