How authoritarian and racist discourse functions
Leo Löwenthal Books






Mitmachen wollte ich nie
- 288 pages
- 11 hours of reading
Die Gespräche zwischen Helmut Dubiel und Leo Löwenthal zeichnen die biographischen Stationen und die intellektuelle Entwicklung des berühmten Sozialwissenschaftlers von der Weimarer Republik bis zu der Studentenrevolte in Berkeley nach. Aufgrund der zeitgeschichtlichen Zeugenschaft, die in der lebensgeschichtlichen Erfahrung Löwenthals aufgehoben ist, entsteht ein umfassendes Panorama der gesellschaftlichen und geistigen Situationen von den zwanziger Jahren bis in die Gegenwart.
Untergang der Dämonologien
- 284 pages
- 10 hours of reading
Die Zerstörung einer Zukunft
Gespräche mit emigrierten Sozialwissenschaftlern
- 351 pages
- 13 hours of reading
Erst in den späten 60er Jahren wurden die Namen und die Theorien vieler 1933 von den Nazis vertriebenen Sozialwissenschaftler wieder in nennenswertem Umfang an deutschen Universitäten bekannt. In diesen Gesprächen mit Emigranten, die als Sozialwissenschaftler und als Sozialisten oder Kommunisten verjagt wurden, geht es um die Veränderungen, die die Emigration, die Erfahrungen des Faschismus und Stalinismus bewirkten: für das persönliche Leben, für Themen der wissenschaftlichen Arbeit, für die Veränderung, Korrektur oder Ablegen alter politischer Ideen und Hoffnungen. Und es geht um die Frage nach Kontinuität, politischer und wissenschaftlicher, durch die Katastrophen dieses Jahrhunderts hindurch, um die Bewertung von Intentionen auch und vielleicht gerade dort, wo theoretische Loyalitäten und politische Mitgliederschaften aufgegeben wurden. Das buch, das auf einer Sendereihe von WDR und SFB beruht, enthält Gespräche und Interviews mit Günther Anders, Hans Gerth, Marie Jahoda, Loe Löwenthal, Adolph Lowe, Toni Oelsner, Alfred Sohn-Redel und Karl-August Wittfogel. (source: publisher)
Schriften Band 3
Falsche Propheten
In steter Freundschaft
Briefwechsel Leo Loewenthal und Siegfried Kracauer 1922-1966
- 292 pages
- 11 hours of reading
Das 20. Jahrhundert brachte für das bürgerliche Leben Zerstörung durch Weltkriege, Inflation, Revolution und industriellen Massenmord. Die bisherige Stetigkeit der 'Normalität', an der sich Individuen orientieren konnten, wurde erschüttert. In der Abwesenheit äußerer Kontinuität müssen die Individuen selbst Stetigkeit schaffen. Der Briefwechsel zwischen Leo Löwenthal und Siegfried Kracauer dokumentiert den Widerstand gegen diesen Verlust. Er zeigt, wie zwei der bedeutendsten kritischen Intellektuellen des 20. Jahrhunderts trotz der Katastrophen ihre Freundschaft und geistigen Positionen bewahren konnten. Der erstmals veröffentlichte Austausch umfasst etwa 180 Briefe, die von 1922 bis zu Kracauers Tod 1966 reichen. Er offenbart nicht nur die Beständigkeit der Freundschaft zwischen Löwenthal und Kracauer, sondern auch die Komplexität der Beziehungen zu Adorno, Benjamin und Bloch. Löwenthals letzte umfassende Rede, gehalten zu Ehren Kracauers, rundet den Band ab. Die Briefe ermöglichen uns, Zeugen eines lebhaften Dialogs zwischen zwei Menschen zu werden, die einer Lebensform huldigten, deren Ende Benjamin in „Deutsche Menschen“ bereits beschrieben hatte – möglicherweise voreilig, wie die Briefe nahelegen.
Schriften
- 381 pages
- 14 hours of reading
Die in diesem letzten Band der Schriften Leo Löwenthals gesammelten Arbeiten können als Dokumente seiner intellektuellen Entwicklung vom Studenten zum jungen Gelehrten betrachtet werden. Anläßlich akademischer Examina entstanden, sind sie gleichwohl eine philosophische Vorwegnahme jener moralischen und politischen Einstellungen, die für den reifen Löwenthal charakteristisch sind.
Das Utopische soll Funken schlagen ...
Zum hundertsten Geburtstag von Leo Löwenthal
- 200 pages
- 7 hours of reading
Leo Löwenthal, der neben Theodor W. Adorno, Max Horkheimer und Herbert Marcuse zum engsten Kreis des Frankfurter Instituts für Sozialforschung zählt, wurde am 3. November 1900 in Frankfurt am Main geboren. Aus Anlass seines 100. Geburtstages erscheint dieser Band. Orientiert an einigen wichtigen Lebensabschnitten Löwenthals sind hier zum Teil unveröffentlichte Texte aus dem Löwenthal-Archiv der Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt am Main versammelt. Sie dokumentieren den intellektuellen Werdegang und die Arbeitsschwerpunkte des Wissenschaftlers. Neben einigen Texten aus der Jugendzeit (wie „Bekenntnis zur Revolution“) und Briefen u. a. von Adorno und Kracauer an Löwenthal erscheint hier erstmals eine längere Abhandlung über den jüdischen Religionsphilosophen Maimonides, die in den 20er Jahren entstand, als Löwenthal an verschiedenen jüdischen Institutionen Vorlesungen über das Thema „Judentum und deutscher Geist“ hielt. Die Analysen und Diskussionen zum Antisemitismus stellen den Schwerpunkt der Arbeiten des Instituts für Sozialforschung während des New Yorker Exils da. Aus dieser Zeit gelangen hier ein ausführlicher Brief an Herbert Marcuse über die sogenannte „Sündenbocktheorie“ und zwei weitere Abhandlungen Löwenthals zum Abdruck. Darüber hinaus enthält der Band zwei bislang unveröffentlichte Reden aus den Jahren 1952 und 1985.






