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Carl Djerassi

    October 29, 1923 – January 30, 2015
    Menachem's Seed
    Cantor's Dilemma, English edition
    Four Jews on Parnassus
    Newton's Darkness
    Tagebuch des Grolls 1983 - 1984
    In Retrospect
    • In Retrospect

      • 398 pages
      • 14 hours of reading

      These are the reflections of a nonagenarian polymath describing the shift from a fifty-year-long career as a world-famous chemist to a subsequent twenty-five-year immersion in "science-in-fiction" and "science-in-theater," which is virtually unique among contemporary scientists. Sharply self-critical, yet full of humor, this autobiographical account covers themes such as the future of sex in an age of technological reproduction, the history of the Pill seen through the eyes of one of its inventors, innovative -- even unique -- pedagogic experiments, the insoluble homelessness of a refugee, suicide, and art collecting. This book is also heavily illustrated with 94 individual pictures.

      In Retrospect
      4.0
    • Tagebuch des Grolls 1983 - 1984

      • 192 pages
      • 7 hours of reading

      Am 8. Mai 1983 wird Carl Djerassi von der großen Liebe seines Lebens, Diane Middlebrook, verlassen. Der Naturwissenschaftler und „Vater der Pille" macht sich an ein für ihn neuartiges Experiment: Gekränkt und unglücklich nimmt er Rache in Form einer „poetischen Vulkaneruption“. Er beginnt, Gedichte zu schreiben, die in jeder Hinsicht offen sind – zum einen, weil sie einen höchst persönlichen und intimen Einblick in die Gefühlswelt Djerassis erlauben, zum anderen, weil sie formal frei gestaltet sind. Dieser Gedichtband ist das lyrische Tagebuch eines Mannes, der voll Zorn und Selbstmitleid, aber auch mit schonungsloser Ehrlichkeit das Ende seiner Beziehung betrauert, bis Diane 1984 zu ihm zurückkehrt und ihn wenig später heiratet. Erst mehrere Jahre nach ihrem Tod 2007 hat sich Djerassi abermals mit diesen Gedichten beschäftigt und sie überarbeitet. Das Zusammenspiel seiner beiden Lebenssprachen eröffnet neue Blickwinkel auf den Wissenschaftler, den Kunstkenner und vor allem auf den Menschen Carl Djerassi.

      Tagebuch des Grolls 1983 - 1984
      3.5
    • Newton's Darkness

      • 192 pages
      • 7 hours of reading

      The name of Isaac Newton appears in virtually every survey of the public's choice for the most important persons of the second millennium. Yet the term "darkness" can be applied to much of Newton's personality.

      Newton's Darkness
      3.9
    • Four Jews on Parnassus

      • 203 pages
      • 8 hours of reading

      Four men -- Four wives -- One angel (by Paul Klee) -- Four Jews -- Benjamin's grip.

      Four Jews on Parnassus
      3.4
    • When Professor Isidore Cantor reveals his latest breakthrough in cancer research, the scientific community is galvanized. Cantor's most promising research fellow, Dr. Jeremiah Stafford, has only to conduct the experiment that will prove the brilliant hypothesis and win cantor the Nobel Prize. But how far will the young assistant go to guarantee the results?

      Cantor's Dilemma, English edition
      3.6
    • Menachem's Seed

      • 208 pages
      • 8 hours of reading

      In Menachem's Seed , Carl Djerassi , world-renowned scientist and inventor of the birth-control pill, brings us a new novel that explores the human--and passionate--side of science. Melanie Laidlaw and Menachem Dvir meet at a series of international conferences where jet-setting scientists come together to discuss the global implications of their discoveries. Melanie runs a foundation that awards grants for innovations in reproductive technology; Menachem is an infertile nuclear engineer and a married man. Naturally, they fall in love. What follows is a story of sexual steam, stolen seed, and religious conversion--a very modern romance that hinges on a cutting-edge scientific breakthrough. As Melanie and Menachem discover, what science makes possible, only two hearts can make right.

      Menachem's Seed
      3.2
    • Cantors Dilemma

      • 287 pages
      • 11 hours of reading

      Der erfolgreiche Chemiker Carl Djerassi, Miterfinder der Anti-Baby-Pille, legt seinen ersten Roman vor, in dem er den Werdegang des Nobelpreisträgers Cantor schildert. Den Gipfel seiner wissenschaftlichen Karriere erreicht der Biochemiker allerdings auf nicht ganz legale Weise. 'Eine brilliante Geschichte über Moral und Politik der Wissenschaft von heute, aufregend, bewegend und hinreißend erzählt' (Iris Murdoch).

      Cantors Dilemma
      4.4
    • Das Bourbaki-Gambit

      • 283 pages
      • 10 hours of reading

      Vier anerkannte Wissenschaftler aus Amerika, Österreich und Japan werden von ihrer jeweiligen Universität in den Ruhestand geschickt. Da die Betroffenen dies als Kränkung empfinden, beschließen sie, sich am wissenschaftlichen Establishment zu rächen. Gemeinsam und anonym forschen sie unter dem Namen "Diana Skordylis" und erzielen sensationelle Ergebnisse auf den Gebieten der Krebs- und der Aidsforschung. Für Fachkreise ist "Diana Skordylis" der Name einer anerkannten Wissenschaftlerin, der man sogar einen Preis zukennen will...

      Das Bourbaki-Gambit
      4.0
    • Die Mutter der Pille

      • 520 pages
      • 19 hours of reading

      Die Entdeckung der Pille hat die Verhaltensnormen der Menschheit neu geprägt. Eine unkonventionelle Autobiografie über Carl Djerassi

      Die Mutter der Pille
      4.0
    • Oxygen

      Ein Stück in zwei Akten

      Das Bestreben etwas Neues als erster zu entdecken, ist eine wichtige Motivation. Die moralischen Konsequenzen werden in dem Stück "Oxygen" behandelt, in dem es um die Entdeckung von Sauerstoff geht, dem für das Leben auf der Erde wichtigsten Element. Im Zentrum des Stückes stehen chemische und politische Revolutionen sowie der Nobel-Preis, der 2001 zum 100. Mal vergeben wird. Das Stück spielt 1777 und 2001; zur Aufführung werden drei Schauspieler und drei Schauspielerinnen benötigt, die elf Personen darstellen. Die Urauffühung wird im Frühjahr 2001 in San Diego stattfinden, die deutsche Premiere im September. Die weltberühmten Autoren Carl Djerassi und Roald Hoffmann bürgen aufgrund ihrer Erfahrungen als Wissenschaftler - Carl Djerassi ist bekannt als "Vater der Pille" und Roald Hoffmann erhielt 1982 den Nobelpreis für Chemie - und als Schriftsteller - Djerassi schrieb mehrere erfolgreiche Romane, Hoffmann viel beachtete Lyrik - für Kompetenz und Spannung.

      Oxygen
      3.0
    • NO

      • 334 pages
      • 12 hours of reading
      NO
      3.3
    • Kalkül

      • 137 pages
      • 5 hours of reading

      Keine abgehobenen Intelligenzbestien vom Schlage eines Dr. Strangelove, sondern echte Wissenschaftler mit all ihren Abgründen und "Stammesgeheimnissen"Der "Vater der Pille" wird 80 - zwei seiner bekanntesten Theaterstücke in einem Band.

      Kalkül
    • Phallstricke. Tabus

      Zwei Theaterstücke aus den Welten der Naturwissenschaft

      • 197 pages
      • 7 hours of reading

      Zwei Theaterstücke aus der Welt der Wissenschaft (2003), 'EGO'. Roman und Theaterstück (2004), 'Aufgedeckte Geheimnisse'. Zwei Romane aus der Welt der Wissenschaft: 'Menachems Same' und 'NO' (2005), 'Phallstricke. Tabus'. Zwei Theaterstücke aus den Welten der Naturwissenschaft und der Kunst (2006), 'Vier Juden auf dem Parnass'. Ein Gespräch (mit Fotokunst von Gabriele Seethaler, 2008), 'Vorspiel'. Theaterstück (2011), 'Tagebuch des Grolls. A Diary of Pique 1983-1984' (übersetzt von Sabine Hübner, 2012), 'Chemie im Theater. Killerblumen'. Ein Lesedrama (2012), 'Der Schattensammler. Die allerletzte Autobiografie'. Carl Djerassis Bücher werden aus dem Amerikanischen von Ursula-Maria Mössner übersetzt.

      Phallstricke. Tabus
    • Chemie im Theater. Killerblumen

      Ein Lesedrama

      • 96 pages
      • 4 hours of reading

      Amüsant und lehrreich wie kein anderer bringt Carl Djerassi die Wissenschaft ins Theater. Der Chemiker, Autor und "Vater der Pille" beweist in seinem Lesedrama "Chemie im Theater. Killerblumen" aufs Neue seine Vielseitigkeit. In der pointierten Realsatire auf die Welt der Wissenschaft erzählt Djerassi die Geschichte des jungen Wissenschaftlers Jerzy Krzyz. Dieser ist Spezialist im Fachgebiet Champagner-Blaseologie und versucht mit allen Mitteln, im Wissenschaftsbetrieb Fuss zu fassen, bis er eines Tages eine, wie er glaubt, sensationelle Entdeckung macht. Mit einem aufschlussreichen Vorwort über die Bedeutung des Lesedramas. Carl Djerassi, emeritierter Professor der Chemie, Stanford University, geboren 1923 in Wien, 1938 nach Amerika geflohen, wo er sich als Naturwissenschaftler einen Namen machte. Zahlreiche wissenschaftliche und literarische Publikationen. Bei Haymon zuletzt: Vorspiel. Theaterstück (übersetzt von Ursula-Maria Mössner, 2011), Tagebuch des Grolls. A Diary of Pique 1983-1984 (übersetzt von Sabine Hübner, 2012).

      Chemie im Theater. Killerblumen
    • "Science in Fiction" hat Carl Djerassi die Form der Literatur genannt, zu der er 1989 mit Cantors Dilemma seine erste überzeugende Probe gegeben "Denn Djerassi ist ein mitreißender Erzähler", schrieb die FAZ damals, "der es versteht, eine spannende, tempogeladene Geschichte voll witziger Dialoge zu schreiben, die dem Leser auf unterhaltsame Weise Einblicke in die ,Seele der modernen Wissenschaft' erlauben." Nach dem "Nobelpreis-Roman" Cantors Dilemma folgte 1993 Das Bourbaki Gambit, in dem es um das leidenschaftliche Verlangen von Naturwissenschaftlern nach Anerkennung durch ihresgleichen geht und um die Frage, ob Kollegialität und Freundschaft unter Wissenschaftlern denn möglich ist oder Mißgunst und Ehrgeiz, Gier nach Erfolg und finanzieller Nutzen die Szene beherrschen. Seit Jahren sind beide höchst aktuellen Romane vergriffen. Für die Neuausgabe in einem Band hat Carl Djerassi ein zusammenfassendes Vorwort geschrieben und Das Bourbaki Gambit stark überarbeitet.

      Stammesgeheimnisse
    • Nach einem Autounfall ist der zweijährige Lucas hirntot. Der ehrgeizige Neurologe Quintus Swann wagt ein Experiment: Er hält den Jungen künstlich am Leben und beobachtet seine körperliche sowie sexuelle Entwicklung. Jahre später, als Lucas gesundheitlich stark beeinträchtigt und zum Jugendlichen herangewachsen ist, wird er wieder in die Obhut seines Vaters und seiner Stiefmutter Opuntia gegeben. Während der Vater auf Distanz bleibt, entwickelt sich zwischen Lucas und Opuntia eine innige Beziehung mit ungeahnten Konsequenzen. In seinem letzten Roman erzählt Carl Djerassi die bewegende Geschichte eines versehrten Kindes, das zum Spielball widerstreitender Interessen und Ideologien wird. Der mit über 30 Ehrendoktoraten ausgezeichnete Wissenschaftler geht zentralen ethischen Fragen nach: Wie weit darf moderne Wissenschaft gehen? Wie können Forscherdrang und Ethik im Gleichgewicht bleiben? Wann ist ein Leben noch ein Leben? Und welche Auswirkungen hat die Trennung von Sexualität und Fortpflanzung auf die Gesellschaft? Mit präziser Analyse und feiner Ironie zeichnet er ein erhellendes Porträt der texanischen Gesellschaft zwischen Religion und Geld. Djerassi, als Naturwissenschaftler einflussreich, widmet sich in seinen literarischen Werken aktuellen Themen und ermöglicht unterhaltsame sowie kritische Einblicke in die Welt von Wissenschaft und Forschung.

      Verurteilt zu leben
    • Wie im vorherigen Buch „Stammesgeheimnisse“ bringt der Haymon-Verlag zwei vergriffene Romane von Carl Djerassi zurück. Der renommierte Wissenschaftler, der auch als Literat erfolgreich ist, bietet in seinen Werken faszinierende und oft beunruhigende Einblicke in die Welt der Forschung und Wissenschaft. Er beleuchtet die Geheimnisse einer eigenen „Stammeskultur“. In den Romanen NO (nach der chemischen Formel für Stickoxyd) und Menachems Same, die mit einer neuen Einführung des Autors präsentiert werden, stehen Themen wie künstliche Befruchtung und männliche Potenz im Mittelpunkt. Djerassi zeigt, wie zerstrittene Wissenschaftler die Welt tiefgreifender beeinflussen können als die internationale Politik, die ebenfalls in Menachems Same behandelt wird. Im Vorwort betont er, dass es ihm darum ging, das Verhalten von Wissenschaftlern zu beschreiben und nicht nur ihre Taten. Während die ersten Romane sich auf Universitäten konzentrieren, zielt er in den letzten Bänden darauf ab, Verhaltensmuster von Forschern in der Industrie und Naturwissenschaftlern in geopolitischen Kontexten zu erfassen. Djerassi, ein ehemaliger Nobelpreiskandidat und talentierter Erzähler, vermittelt diese komplexen Themen auf exzellente Weise.

      Aufgedeckte Geheimnisse
    • Der Schattensammler

      Die allerletzte Autobiografie

      • 477 pages
      • 17 hours of reading

      Haymon, Innsbruck, 2013. 477 S. mit zahlreichen Abb., Pappband mit Schutzumschlag, 22 cm (Einband fleckig, sonst gutes Exemplar)

      Der Schattensammler
    • Als "Mutter der Pille" erlangte Carl Djerassi weltweite Berühmtheit. 1923 in Wien geboren und 1938 in die USA emigriert erzielte Djerassi nicht nur Spitzenleistungen als Chemiker, sondern feiert seit mehr als einem Vierteljahrhundert auch große Erfolge als Roman- und Theater­autor. Für diese zweite literarische Karriere hat er gleich zwei innovative Genres kreiert: Science-in-Fiction und Science-in-Theatre. In beiden betätigt er sich nach eigener Aussage als "intellektueller Schmuggler", indem er höchst erfolgreich eine Synthese von Natur- und Geisteswissenschaften bzw. die Integration von Wissenschaft in die Kunst realisiert. Djerassi bezeichnet seinen wissenschaftlichen und künstlerischen Weg als polygam. In seinem Vortrag spricht er über die Vorteile dieser Art von Polygamie, sein bewegtes Leben, seine wissenschaftliche Karriere und sein künstlerisches uvre. Eingeleitet wird das 3. Heft der Reihe von einer ausführlichen Würdigung Djerassis durch den renommierten österreichischen Parasitologen Horst Aspöck. Weitere Informationen finden Sie auch im Internet auf der Homepage des Dekanats der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien: www.univie.ac.at/dekanat-phil-kult/

      Nach 70 Jahren: Wiener Amerikaner oder amerikanischer Wiener?
    • This man's pill

      • 235 pages
      • 9 hours of reading

      Dem Autor ist vor 50 Jahren, am 15. Oktober 1951, in einem kleinen Labor in Mexico City der entscheidende Schritt zur synthetischen Herstellung des Hormons Gestagen gelungen, was die „Antibabypille“ ermöglicht hat. In seinem neuesten Buch, das zeitgleich in Englisch und Deutsch erscheint, verfolgt Djerassi genauer, als er das bisher getan hat, die Geschichte der „Pille“ mit ihren Vorstufen, etwa den Forschungen und Ergebnissen des Innsbrucker Biologen Prof. Ludwig Haberlandt aus den zwanziger Jahren, schildert die Auswirkungen seiner Erfindung auf Gesellschaft und Politik und sinniert über die sich abzeichnende Trennung von Sex und Fortplanzung. Auch persönliche Erinnerungen an die turbulenten fünfziger und sechziger Jahre breitet der vorzügliche Erzähler Djerassi vor dem Leser der zwölf Essays aus. Aus dem Amerikanischen von Ursula - Maria Mössner

      This man's pill
    • Menachems Same

      • 249 pages
      • 9 hours of reading

      Dies ist der dritte Band der "Science-in-Fiction"-Tetralogie, einer von Djerassi begründeten Romangattung aus der Welt der modernen Wissenschaft. Carl Djerassi, Chemiker, wurde berühmt als "Vater der Anti-Baby-Pille". Schlüsselthemen im vorliegenden Roman sind die männlichen Fortpflanzungsfähigkeit und ihre Grenzen, neue Methoden zur Behandlung der Unfruchtbarkeit von Frauen, die folgenreichen Ereignisse im Nahen Osten der 70er Jahre.

      Menachems Same
    • Marx, verschieden

      • 275 pages
      • 10 hours of reading

      Marx, verschieden - bk780; Haffmans Verlag; Carl Djerassi; Paperback; 1994

      Marx, verschieden
    • Ego

      • 282 pages
      • 10 hours of reading

      Vor zehn Jahren hat Carl Djerassi seinen Roman "Marx, verschieden" über die Obsessionen eines erfolgreichen Autors geschrieben, der, anstatt sich über sein Selbstwertgefühl klar zu werden, seinen eigenen Tod in Szene setzt. In seinem neuesten Theaterstück "EGO" greift Djerassi das Thema wieder auf. Das Buch vereint beide Versionen. Der letzte Roman des Schriftstellers Stephen Marx wurde vom Starkritiker Noah Berg - früher einmal sein Entdecker und Förderer - derart verrissen, daß Marx auf Rache sinnt. Wie, wann und warum wurde aus dem Bewunderer ein Verfolger? Gönnt der Kritiker seinem Schützling den Erfolg nicht? Genau das wird für Marx zum zentralen Problem, zur fixen Idee. Der Literaturbetrieb als Tummelplatz beleidigter und beleidigender Eitelkeiten. Die Urteilskraft ist durch Sympathien und Antipathien getrübt. Erst wenn der Autor gestorben, sein Werk damit abgeschlossen und die Ausstrahlung der Persönlichkeit erloschen ist, kann der Schriftsteller auf gnädige Richter hoffen. Das will der Autor Marx, und er inszeniert sein eigenes Ableben ... In seinen vorangehenden Romanen und Theaterstücken waren es vor allem Probleme und Eitelkeiten der Wissenschaft und ihrer Protagonisten, die Carl Djerassi zum Thema seiner literarischen Arbeit machte. Erstmals seziert der Naturwissenschaftler und Literat in diesem Buch Gedankenwelt und Erfolgsstreben vieler seiner Schriftstellerkollegen.

      Ego
    • Vorspiel

      Theaterstück

      • 103 pages
      • 4 hours of reading

      In Vier Juden auf dem Parnass ließ Carl Djerassi vier Geistesgrößen des 20. Jahrhunderts - Theodor W. Adorno, Walter Benjamin, Gershom Scholem und Arnold Schönberg - ins Gespräch eintreten. Durchwegs in direkter Rede verfasst, schrieb er eine unkonventionelle, nichtsdestoweniger sorgfältig recherchierte Biographie, von der ausgehend Djerassi nun den Sprung zu seinem nächsten Werk getan Das Personal für sein ebenfalls in Gesprächsform gestaltetes Vorspiel ist nicht minder Theodor W. und Gretel Adorno, Hannah Arendt und Walter Benjamin - wobei Arendt und Adorno eine heftige gegenseitige Abneigung ebenso verbindet wie ihre tiefe Bewunderung für Walter Benjamin. Ein ominöses Fräulein X macht den furiosen Reigen rund um Philosophie und Politik, berufliche und persönliche Eifersucht komplett.So nimmt sich Djerassi zwar in seinem Werk viele literarische Freiheiten heraus, aber So oder ähnlich könnte es gewesen sein.

      Vorspiel