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Robert Pfaller

    January 1, 1962
    Zwei Enthüllungen über die Scham
    Die Illusionen der anderen
    Ästhetik der Interpassivität
    Das schmutzige Heilige und die reine Vernunft
    Schluß mit der Komödie!
    The Final Countdown
    • Das schmutzige Heilige und die reine Vernunft

      Symptome der Gegenwartskultur

      • 333 pages
      • 12 hours of reading

      Vieles, was noch vor wenigen Jahren als mondän galt wie z. B. das Rauchen, wird in unserer heutigen Kultur als schmutziges, gesundheitsgefährdendes Ärgernis thematisiert. Früher wurden solche Praktiken kulturell aufgehoben, indem man sie in einen Rahmen des »Heiligen« stellte. Gegen dieses »Heilige« macht nun eine Vernunft Front, die sich als »rein« versteht und die Welt entzaubern möchte.

      Das schmutzige Heilige und die reine Vernunft
      4.2
    • Ästhetik der Interpassivität

      • 366 pages
      • 13 hours of reading

      Menschen, die Filme aufzeichnen, statt sie anzusehen. Studenten, die Texte kopieren, statt sie durchzuarbeiten. Bücherfreunde, die Bücher im Regal reihen, statt sie zu lesen. Solche Phänomene erfasst Robert Pfaller mit dem Begriff der »Interpassivität«, also der Delegation des Genusses an andere Menschen, an Geräte, Tiere oder Pflanzen. In der Alltagskultur allgegenwärtig, finden sie vermehrt Eingang in künstlerische Strategien nicht zuletzt als Kritik an den lautstark der Kunst angetragenen Vorstellungen der Interaktivität. Ausgehend von der Grundfrage, warum die Leute ihren Genuss nicht haben wollen, sondern ihn anderen zuschieben, entwickelt Pfaller eine Ästhetik der Interpassivität, die er sowohl in ihren theoretischen Prinzipien als auch in kleinen Fallstudien (z.B. zu Adi Hoesle, Robert Jelinek, Dostojewski und zum Tanz) entfaltet.

      Ästhetik der Interpassivität
      4.0
    • Die Illusionen der anderen

      Über das Lustprinzip in der Kultur

      • 342 pages
      • 12 hours of reading

      Es gibt zwei Typen von Einbildungen: den vertrauten Typ, den Menschen stolz als ihre Überzeugungen reklamieren, und den weniger beachteten Typ, der oft anderen zugeschrieben wird. Letztere werden nie von jemandem selbst anerkannt, etwa wenn jemand nicht sagt: „Ich glaube an den Weihnachtsmann“. Diese Einbildungen existieren ohne Eigentümer und erscheinen als „Illusionen der anderen“. In dieser Studie werden sie als das allgemeine Lustprinzip in der Kultur identifiziert. Sie sind in der Kunst, Alltagskultur, Spielen, Sport, Erotik und therapeutischen Glückstechniken präsent. Überall dort, wo große Mengen an Lust entstehen, sind diese anonymen Illusionen am Werk. Die Analyse ihrer Faszinationskraft erklärt, warum sie besonders auf jene Menschen eine extreme Macht ausüben, die nicht an sie glauben. Zudem wird die kulturelle Tendenz untersucht, durch die diese eigentumslosen Einbildungen zunehmend von bekenntnishaften Überzeugungen überlagert und verdeckt werden.

      Die Illusionen der anderen
      3.5
    • Eine scharfsinnige und provokante philosophische Analyse der aktuellen gesellschaftlichen Debatte um das Thema »Shaming« von SPIEGEL-Bestseller-Autor Robert Pfaller. In der Kultur der sozialen Medien wird oft gefordert, dass sich andere schämen sollten: Großkonzerne, Steuerhinterzieher, weiße, männliche Heterosexuelle, Dicke, Hässliche, Gegner. Früher suchte man den Dialog mit Andersdenkenden; heute versucht man, sie zum Schweigen zu bringen. Scham ist ein zentrales Element, denn sie impliziert immer das Verlangen, sich zu verstecken oder zu verschwinden. Pfaller untersucht die Hintergründe dieses Phänomens und widerlegt die beiden Hauptirrtümer über Scham: Erstens die Annahme der Kulturanthropologen, dass Menschen in Schamkulturen ihr Verhalten nach den Meinungen anderer ausrichten. Zweitens die psychoanalytische These, dass Scham aus einem »Idealungenügen« resultiert, also aus Minderwertigkeitsgefühlen. Beide Auffassungen werden widerlegt. Pfaller entwickelt zudem effektivere Strategien, um aus den leidvollen Zuständen der Scham zu entkommen. Es genügt nicht, Barbiepuppen zu modifizieren oder dickere Models auf Laufstege zu schicken. Ein besseres Verständnis der Scham eröffnet neue Perspektiven und Auswege aus der Pseudo-Schamkultur. Pfallers Stärke liegt in seiner Fähigkeit, paradoxe Entwicklungen unserer Zeit prägnant zu erfassen.

      Zwei Enthüllungen über die Scham
      3.0
    • Das Vademecum der Lebenskunst Nach dem großen Erfolg von Robert Pfallers Studie ›Wofür es sich zu leben lohnt‹ sind in dem vorliegenden Band alle Interviews in Originalfassung versammelt, die rund um die Themen dieses philosophischen Bestsellers kreisen: Genuss und Verbot, Rauchen und Neoliberalismus, Glück, Neid und – natürlich – die Liebe. Eine Vertiefung und Weiterentwicklung seiner Ideen, aber auch eine Einführung in Robert Pfallers Gedankenwelt.

      Kurze Sätze über gutes Leben
      3.0
    • Wofür es sich zu leben lohnt

      Elemente materialistischer Philosophie

      Ein Leben, welches das Leben nicht riskieren will, beginnt unweigerlich, dem Tod zu gleichen. Unsere Kultur hat sich den Zugang zu Glamour, Großzügigkeit und Genuss versperrt – wir vermeintlich abgebrühten Hedonisten rufen schnell nach Verbot und Polizei, beim Rauchen, Sex, schwarzen Humor oder Fluchen. Alles Befreiende oder Mondäne dieser Praktiken geht dabei verloren. Robert Pfaller untersucht in seinem Buch, warum es so gekommen ist und was sich dahinter verbirgt. In Analysen u. a. zum pornographischen Pop, zum schmutzigen Frühling, zu Tischmanieren, zu »meinem« Geschmack und zum Scheitern entlarvt er die aktuellen Tendenzen der Kultur und benennt ihren politischen Preis. »die feinste philosophische Waffe für Hedonisten gegen die Puritaner«Helmut A. Gansterer »Pfallers Analyse ist so klug wie witzig… Ein überraschendes Lese- und Denkvergnügen.«Eva Menasse, Die Welt

      Wofür es sich zu leben lohnt
      3.8
    • Erwachsenensprache

      Über ihr Verschwinden aus Politik und Kultur

      Überall wird im öffentlichen Diskurs heute auf Befindlichkeiten Rücksicht genommen: Es werden vor Gefahren wie »expliziter Sprache« gewarnt, Schreibweisen mit Binnen-I empfohlen, dritte Klotüren installiert. Es scheint, als habe der Kampf um die korrekte Bezeichnung und die Rücksicht auf Fragen der Identität alle anderen Kämpfe überlagert. Robert Pfaller, Autor des Bestsellers »Wofür es sich zu leben lohnt«, fragt sich in »Erwachsenensprache. Über ihr Verschwinden aus Politik und Kultur«, wie es gekommen ist, dass wir nicht mehr als Erwachsene angesprochen, sondern von der Politik wie Kinder behandelt werden wollen. Steckt gar ein Ablenkungsmanöver dahinter? Eine politische Strategie? Es geht darum, als mündige Bürger wieder ernst genommen zu werden – doch dann sollten wir uns auch als solche ansprechen lassen.

      Erwachsenensprache
      3.8
    • Die blitzenden Waffen

      Über die Macht der Form

      • 288 pages
      • 11 hours of reading

      Ein ebenso glänzender wie scharfsinniger Beitrag zur jahrtausendealten Debatte über Wesen und Form, Essenz und Oberfläche, Argument und Rhetorik Warum lieben wir bestimmte Autos – und oft nicht die nützlichsten? Warum berührt uns ein bestimmtes Kunstwerk, während andere uns kalt lassen? In welchen Worten muss ein guter Ratschlag formuliert sein, damit er beim Gegenüber Wirkung zeigt? In seinem neuen Buch untersucht der Philosoph Robert Pfaller Funktion, Bedingung und Wirkungsweise der Form, um ihrem Geheimnis auf die Spur zur kommen – ihrer Macht. Schon Quintilian wusste: »Ein Redner muss nicht nur mit scharfen Waffen kämpfen, sondern auch mit blitzenden.« Robert Pfaller geht einen Schritt weiter: Er erklärt, warum überhaupt nur blitzende Waffen scharf sein können. Der Bestseller-Autor von »Erwachsenensprache« und »Wofür es sich zu leben lohnt« räumt auf mit unserer Vorstellung, wir würden uns von Oberflächen nicht täuschen lassen und direkt in die Tiefe der Dinge blicken. Stattdessen postuliert Robert Pfaller ein sehr viel komplexeres Beziehungsgefüge: die Dialektik von Form und Inhalt.

      Die blitzenden Waffen
      3.2