Ostdeutsch oder angepasst. Gysi und Modrow im Streitgespräch
- 157 pages
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This author is not primarily known as a literary figure, but rather as a political personality. Their work and influence focus on the political stage and ideological debates, rather than fictional writing.






"Dieses Buch dokumentiert in Auszügen die Breite öffentlicher kommunikativer Aktionen - Reden, Interviews, Briefe usw. - von Gregor Gysi, sowie einen Teil der öffentlichen Reaktionen anderer auf sie. Insofern zeigt es insgesamt einen wichtigen Ausschnitt politischer Kultur der letzten Jahre in seiner Widersprüchlichkeit. Gregor Gysi ist dank der Art und Weise seiner öffentlichen kommunikativen Handlungen inhaltlich wie als Persönlichkeit ein für die zahlreichen Fans wie auch für die Gegner, die er sich redlich verdient hat, schwer zu kalkulierendes Ereignis." (Aus dem Vorwort).
In "Gysi gegen Guttenberg" treffen unterhaltsame Gegensätze aufeinander. Die beiden Ex-Politiker diskutieren relevante Themen wie den Ukrainekrieg und Klimapolitik und gehen darüber hinaus zu großen Lebensthemen wie Krisen und Neuanfängen. Der Dialog fordert zum Nachdenken und zur Auseinandersetzung an, selbst bei unterschiedlichen Meinungen.
Vor der Wende standen Gregor Gysi, Sohn des DDR-Kulturministers Klaus Gysi, und Friedrich Schorlemmer, Pfarrerssohn und Oppositioneller, auf verschiedenen Seiten. In einem persönlichen Gespräch mit Journalisten Hans-Dieter Schütt reflektieren sie über ein verschwundenes Land und ihre Erlebnisse. Sie diskutieren, was Bestand haben wird und was auf den Müll der Geschichte gehört. Gysi, als systemnahe Figur der DDR, und Schorlemmer, Kritiker des Regimes und Mitinitiator der Bürgerrechtsbewegung „Schwerter zu Pflugscharen“, erinnern sich an die Herausforderungen eines Landes, das sie und 17 Millionen andere geprägt hat. Ohne Vorurteile versuchen sie, über das nachzudenken, was an dem gesellschaftlichen Projekt DDR bedenkenswert bleibt. In einer Zeit, in der entfesselter Kapitalismus Menschen sowie Umwelt zur Ressource macht, wird die Notwendigkeit deutlich, Alternativen zu beschreiben. Dieses Gespräch ist ein Versuch, über Grenzen hinweg zu reflektieren und die Lehren aus der Vergangenheit für die Zukunft zu nutzen.
Gregor Gysi – so offen und persönlich wie noch nie Gregor Gysi, Legende der Linkspartei und alternativer Elder Statesman, wird auf seinen Lesereisen seit Jahren von Hans-Dieter Schütt begleitet. So kam es zu den Gesprächen am Imbissstand, die in diesem Buch versammelt sind: Gysi in seinem Element, schlagfertig, pointiert, lebensklug. Über Wodka, Fußball und Ostdeutschland, über die Letzte Generation und die erste deutsche Kanzlerin, über die Medien, Sinnlichkeit und Gott. Gysi on tour durchs Leben – wie es ist, wie es sein sollte und wie wir es verändern könnten.
Beliebt und gefürchtet als scharfzüngiger Kritiker in der Öffentlichkeit, verehrt als Anwalt ostdeutscher Interessen, verleumdet als Stasispitzel und Kriegstreiber - ein politischer Querdenker zieht Bilanz.§'Mein Weg hin zum und im vereinigten Deutschland', schreibt Gregor Gysi, 'war nicht nur in dem Sinne einmalig, wie jedes Leben einmalig ist, sondern meine Situation spiegelt in besonderer Weise die Kompliziertheit des Vereinigungsprozesses wider. Über viele Jahre haben sich an mir die Geister geschieden, und ich will versuchen, die Frage zu beantworten, weshalb das eigentlich so war und zum Teil noch so ist. In diesem Sinne ist 'Ein Blick zurück, ein Schritt nach vorn' ein höchst persönliches Buch.'
Antworten auf die Klimakrise
Dieser Band ergänzt das grelle Licht der Katastrophennachrichten und das fahle Licht der Langzeitstudien um das Mondlicht Eichendorffs: 21 aktuelle Essays zur Klimakrise von Politiker:innen wie Gregor Gysi, dem Philosophen Gert Scobel oder den FridaysForFuture-Aktivistinnen Carla Reemtsma und Leonie Bremer treffen auf Gedichte von Eichendorff, Goethe & Co. Ihr Ineinandergreifen erforscht die Klimakrise auf neue Weise und führt uns so vor Augen, was längst auf dem Spiel steht: Die Schönheit der Natur, die Genießbarkeit unserer Welt – die Mondnacht. Pro verkauftem Exemplar wird 1€ an FridaysForFuture gespendet. Herausgegeben von Chris Verfuß und Felix Erdmann.
Gregor Gysi hat linkes Denken geprägt und wurde zu einem seiner wichtigsten Protagonisten. Hier erzählt er von seinen zahlreichen Leben: als Familienvater, Anwalt, Politiker, Autor und Moderator. Seine Autobiographie ist ein Geschichts-Buch, das die Erschütterungen und Extreme, die Entwürfe und Enttäuschungen des 20. Jahrhunderts auf sehr persönliche Weise erlebbar macht. „Gregor Gysi ist wohl der amüsanteste und schlagfertigste, auch geistig beweglichste Politiker, der seit Menschengedenken die Bühne der deutschen Öffentlichkeit betreten hat.“ ZEIT „Erstaunlich, was sich alles ereignen muss, damit irgendwann das eigene Leben entstehen kann.“ Gregor Gysi
Was hat uns Karl Marx heute zu sagen? Ist der Kapitalismus noch zu retten? Oder brauchen wir eine neue Gesellschaftsidee? Gregor Gysi untersucht kritisch, unterhaltsam und pointiert die Bedeutung des Marx’schen Denkens und seiner Rezeption, die von akademischer Erbauungsliteratur bis zum Popart-Design reicht. Seine These: Die Menschheit braucht eine neue Utopie. „Karl Marx war einer der größten Historiker und Ökonomen nicht nur unseres Landes, sondern der Geschichte.“ Gregor Gysi. Als linker Politiker hat man ein Verhältnis zu Marx, und angesichts der Niederlage historischen Ausmaßes, die die Linke im 20. Jh. erfahren hat, kann dieses Verhältnis nicht völlig ungebrochen sein. Gregor Gysi hat aber auch ein sehr persönliches Verhältnis zu Marx: Das hat mit seinem Leben und Arbeiten in der DDR zu tun sowie damit, dass er die SED „übernommen“ und an vorderster Stelle an deren Umformung zu einer modernen Linkspartei mitgewirkt hat. Ein Prozess, in dem Auseinandersetzungen über den Marxismus eine große Rolle spielten. Gysi schildert die Bedeutung, die Marx für seine Biographie, aber auch für linkes Denken und linke Politik und die gesamte Gesellschaft hat. Überdies untersucht er die brennenden Fragen der Gegenwart und in welcher Weise Marx` Denken für ihre Lösung hilfreich sein kann.
Gysis autobiographische Notizen zeigen, daß der Ostdeutsche und demokratische Sozialist viel zu berichten hat. Der Mann, an dem sich die Geister scheiden, erzählt von den Jahren als Anwalt in der DDR, von der turbulenten Zeit seit 1989, in der er Vorsitzender der PDS wurde, von seinen Erfahrungen mit der deutschen Einheit. Dabei gibt Gysi auch Persönliches preis, offenbart seine Hoffnungen und Ängste - immer mit der Portion Humor, für den ihn alle schätzen.
In "Was nun? Über Deutschlands Zustand und meinen eigenen" beschreibt Gregor Gysi seine Zeit als Mitglied der Berliner Landesregierung. Mit viel Ironie und zuweilen grimmigem Humor schildert er den Wahlkampf in der Hauptstadt und die turbulenten Monate als Bürgermeister und Senator bis zu seinem Rücktritt. Aber "Was nun?" ist mehr als nur eine persönliche Bilanz. Es ist vor allem ein räsonierendes Buch, in dem es um die Entwicklung und Zukunft Deutschlands geht, natürlich um die PDS und die Chancen des demokratischen Sozialismus. Gysi befasst sich mit den Voraussetzungen des Friedens ebenso wie mit der Absurdität des Krieges. Er schreibt über die Macht der Medien und versucht die Perspektiven von Wirtschaftspolitik und sozialer Gerechtigkeit zu verbinden.
Das Land steckt in der Krise. Seine Parteien auch. Im Chinesischen besteht das Wort 'Krise' aus zwei Schriftzeichen. Das eine heißt 'Gefahr', das andere 'Chance'. Der notorische Optimist Gregor Gysi glaubt wie Obama: Das Beste kommt noch. Er sieht Chancen, die sich aus den Veränderungen im Lande ergeben, und thematisiert Probleme, die andere nur stiefmütterlich behandeln: die soziale Zerklüftung der Gesellschaft, die Militarisierung der Außenpolitik, die Vernachlässigung ganzer Regionen … Gysi spricht diese und andere existenzielle Fragen an und sucht nach Auswegen aus der Krise der Gesellschaft und seiner Partei.
Kanzlerduell der Herzen
Ein ganz linkes Ding. Ein Zwei-Personen-Stück. Ein Pingpong mit Geistesblitzen. Ein jeder des anderen Sparring-Partner. Der versierte Oppositionspolitiker und der ebenso versierte Clown streitend vereint: im Einsatz gegen politische Routine. Gregor Gysi, der die Politik mit Witz reicher machen möchte; Martin Sonneborn, der mit seinem Witz der Politik ein Armutszeugnis ausstellt – zwei testen im Gespräch, wie weit man gehen muss, um aus dem Rahmen zu fallen. „ Die PARTEI und die Linke an der Macht: Martin, da wäre was los in Deutschland!“ „Punk! Es wäre Punk. Purer Punk!“
Gregor Gysi – wie kaum ein anderer Politiker prägte er die vergangenen 25 Jahre deutscher Einheit. Schnell avancierte er vom DDR-Anwalt zum Politprofi und Talkshow-Star. Gysi wurde zunächst bewundert und gehasst, verschaffte sich Schritt für Schritt beachtliche Anerkennung im Osten und genießt nun Respekt im gesamten Land. Mit seinen Reden fasziniert er bis heute selbst politische Gegner. Nach seinem Rücktritt aus der ersten Reihe der Politik legt er nun eine erste Bilanz vor. Er spricht mit Stephan Hebel über die Reize des Westens und die DDR-Nostalgie, Sozialismus und Marktwirtschaft, Erfolge und Niederlagen seiner Partei, die bewegendsten Begegnungen und den Preis, den die Politik dem Menschen Gregor Gysi abverlangte. Ein einzigartiges Dokument deutscher politischer Zeitgeschichte.
... weil es um Mehrheiten und nicht um Wahrheiten geht | Ein anekdotenreicher Blick hinter die Kulissen des Politikbetriebs
Ein Blick hinter die Kulissen des Politikbetriebs Politiker müssen etwas zu sagen haben, aber Reden ist auch gefährlich. Jeder Satz kann aus dem Zusammenhang gerissen, auf die Goldwaage gelegt und vom politischen Gegner bewusst fehlinterpretiert werden. Nichts ist so einfach wie man es gerne hätte, aber komplizierte Sachverhalte zu erklären ist in Zeiten von kurzen Aufmerksamkeitsspannen eine besondere Herausforderung. Oft müssen Themen wie die Veräußerungserlösgewinnsteuer erst einmal »übersetzt« werden, um auf ihre Relevanz für Bürgerinnen und Bürger hinzuweisen und damit ihr Interesse zu wecken. Wer in der Politik erfolgreich sein will, lernt früh das zu sagen, was die Wählerinnen und Wähler vermeintlich hören wollen. Und das können auch Halbwahrheiten sein. Gregor Gysi erklärt, wie Kommunikation im politischen Betrieb funktioniert, warum die Abgeordneten nicht nach Professionalität aufgestellt werden, welche Redezeitbegrenzungen im Bundestag gelten, warum er sich in Talkshows vor allem an die Zuschauer wendet und weniger an die Mitdiskutanten, wie unterschiedlich Printmedien und Talkshows funktionieren und wie wichtig, aber auch wie schwierig es ist, Sachverhalte vereinfacht und zugleich korrekt darzustellen. Ein anekdotenreicher Blick hinter die Kulissen des Politikbetriebs.
Von Armin Mueller-Stahl und Hans-Christian Ströbele bis Roger Willemsen: Gregor Gysi trifft Menschen, die etwas zu sagen haben - prominente Zeitzeugen des politischen und kulturellen Lebens. Der wortgewandte Anwalt und Politiker ist hier der charmant Fragende und neugierig Interessierte, der seinen Gästen die Bühne überlässt. Jedes Gespräch ist eine Entdeckungsreise durch ein außergewöhnliches Leben und zugleich eine Zeitreise durch Deutschland.
German
Gregor Gysi - doch nicht als jemand, der befragt wird, sondern der Andere befragt. Eine neue Rolle für ihn und für die Zuhörerinnen und Zuhörer.§In seinem Berliner Wahlkreis in Hellersdorf/Marzahn veranstaltet Gregor Gysi seit Anfang 1999 eine Gesprächsreihe "Über Gott und die Welt", deren erste Runden mit diesem Buch nun auch gedruckt vorliegen. Zu Gast bei Gregor Gysi waren im Jahr 1999 Daniela Dahn am 29. Januar, Lothar de Maizière am 9. März, Hans-Otto Bräutigam am 17. Mai und Lothar Bisky am 5. Juli.§Mit seinen Befragungen versucht Gregor Gysi seinen Gesprächspartnern Selbstporträts zu entlocken. Selbstporträts mit Einblicken in die deutsch-deutsche Geschichte aus Vor- und Nachwenden.§Die Gespräche wurden von Zeitzeugen-TV Berlin aufgezeichnet und für die Druckfassung von den Herausgebern leicht gekürzt und stilistisch überarbeitet. (Aus dem Vorwort)
Einsichten und Aussichten für Politik und Gesellschaft
Im Gespräch mit Hans-Dieter Schütt
Gysi und Diestel. Zwei Rechtsanwälte, zwei gelernte Rinderzüchter. Zwei aus dem Osten, die in den Westen gingen. Zwei aus der Politik. Der eine links, der andere konservativ: Gysi war letzter SED-Vorsitzender und Protagonist der Linken, Diestel der letzte Innenminister der DDR, dann CDU-Abgeordneter in Brandenburg, später parteilos. In Gesprächen mit dem Journalisten Hans-Dieter Schütt entfalten sie die jüngste deutsche Geschichte, die eng mit ihren eigenen verknüpft ist, und blicken auf das vereinte Deutschland – so kritisch wie zuversichtlich. Dabei entsteht noch einmal jene wilde Phase nach 1989, als das Unerwartete Wirklichkeit wurde: Vieles änderte sich, Widersprüche bleiben. Das neue Buch von Bestsellerautor Gregor Gysi. Exklusive Erinnerungen einer Schlüsselfigur der Wendezeit: Peter-Michael Diestels Perspektiven als letzter DDR-Innenminister.
Mit dem Fall der Mauer am 9. November 1989 begann ein neues Kapitel in der deutschen Geschichte. Nach Jahrzehnten der Teilung wurde der Weg zur Deutschen Einheit am 3. Oktober 1990 und zu einer neuen Weltordnung frei. Heute, 30 Jahre später, sind Zeitzeugen gefragt, um die dramatischen Ereignisse lebendig zu halten und zu zeigen, dass vieles auch anders hätte verlaufen können. In diesem Buch kommen prominente Zeitzeugen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu Wort, die ihre persönlichen Erfahrungen und ihre Rolle bei der Deutschen Einheit reflektieren. Sie ziehen Bilanz und wagen einen Ausblick auf zukünftige Herausforderungen. Das historische Lehrstück bezeugt, dass das Ringen um nationale Einheit, demokratische Freiheit und friedliches Zusammenleben Geduld, Mut und Verstand erforderte. Es wird deutlich, dass eine lebendige Demokratie von engagierten Demokraten lebt – damals wie heute. Die Beiträge stammen von Persönlichkeiten wie Ferdinand Bitz, Angela Merkel, Gregor Gysi und Wolfgang Schäuble, die alle ihre Perspektiven und Einsichten teilen, um die Bedeutung der Deutschen Einheit und die Herausforderungen der Zukunft zu beleuchten.