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Bookbot

Albert Ostermaier

    November 30, 1967
    Gemetzel
    Tatar Titus
    Yuba
    fremdkörper hautnah. Gedichte
    Für den Anfang der Nacht
    Teer
    • Teer

      Gedichte

      • 119 pages
      • 5 hours of reading

      Albert Ostermaiers neue Gedichte kommen gerade zur rechten Zeit, da sie dringlich, bildkräftig und mit ungeheurer Intensität davon erzählen, »was das / war die zukunft und wie wir sie / zurückgewinnen«. Gegen die zähflüssige Monotonie der Corona-Gegenwart, gegen die Quarantäne des »ich lebe / in anführungszeichen« setzt er quicklebendige Gedichte, die den Alltag erhellen, wie aus dem Nichts Zuversicht zaubern und zum Aufbruch verlocken: »der / horizont setzt seine sieben / segel«. Den Zumutungen der Zeit begegnet er hier mit erfrischendem Eigensinn (»die welt ist aus den fugen du / aber sagst wir fügen uns nicht«) und ansteckender Lebenslust (»schau nur über dein herz ist / gras gewachsen roll es ein / und rauch es«). Und ganz nebenbei entwirft er eine neue Arithmetik der Liebe, die nicht nur die Gesetze der Mathematik außer Kraft setzt.

      Teer
      5.0
    • Für den Anfang der Nacht

      Liebesgedichte

      • 137 pages
      • 5 hours of reading

      abtropfen wenn unsre lippen augen haben hör besser auf mich anzusehen & schmink dir diese blicke ab die an mir kleben bleiben werd ich nie was soll die augenwischerei uns bindet nur die haut & die hat sich genug erregt lass mich dich trösten kann ich nicht zum weinen hab ich nur spucke übrig

      Für den Anfang der Nacht
      4.6
    • Albert Ostermaier, ein junger Lyriker und Dramatiker in der Tradition von Brecht und Toller, ist bekannt für Gedichte, die emotional berühren. Seine neuen Gedichte aus der "harten Gegenwart" vereinen kraftvollen Übermut und zärtliche Brechungen und zeigen fremde Eindrücke hautnah.

      fremdkörper hautnah. Gedichte
      4.3
    • Yuba

      Gedichte

      • 96 pages
      • 4 hours of reading

      Yuba County, ein Bezirk im Norden Kaliforniens, ist ein Landstrich mit einer blutigen Geschichte von Rassismus, Vertreibung, sozialer Ausgrenzung. Von Dürren geplagt, dünn besiedelt und überdurchschnittlich arm, bietet die Gegend wenig Perspektiven. Die amerikanische Fotografin Maya Mercer hat einheimische Jugendliche in einem Trailer Park inszeniert und fotografiert. Ausgehend von ihrer Arbeit The Parochial Segments verdichtet Albert Ostermaier Motive und Figuren ihrer Bilder zu einem Chor aus Stimmen der Stimmlosen. Seismographisch zeichnen seine Gedichte die Spuren von Gewalt, Missbrauch, Genozid, Drogenkrise, Hoffnungslosigkeit und Widerstand auf. Ostermaiers Gedichte beschönigen nichts, zeigen schonungslos das traumatisierte Innen und zerstörte Außen. Zugleich sind sie jedoch der Versuch einer Wiedergewinnung und Verteidigung der Würde der Gezeichneten, eine Klage zur Veränderung. Die Sprache ist ein Resonanzraum, sie ist biblisch, brutal, zärtlich, verzweifelt, direkt oder Metamorphose, Erinnerung, Aufschrei – aber auch das: Hoffnung.

      Yuba
      4.0
    • Das alte Lied, für die Bühne neu erzählt: Ein Drama um Liebe und Betrug, große Freundschaft und ihren bitteren Verrat. Und im Mittelpunkt ein unermesslicher Schatz: Der legendäre Schatz der Nibelungen, das geraubte Gold, dessen Glanz alle verblendet. Gemischte Gefühle bei den Hunnen. Kriemhilds sagenhafte Verwandtschaft ist im Anmarsch. Also lässt sich ihr Sohn Ortlieb die alten Geschichten erzählen. Von Siegfried und Brünhild und dem düsteren Hagen. Hagen, der Kriemhild Nacht für Nacht im Traum erscheint. Der sie um ihre Liebe und um ihr Gold gebracht hat. Und der als Einziger weiß, wo es versteckt ist. Das soll er ihr nun verraten. Und dafür ist sie bereit, alles zu opfern…

      Gemetzel
      3.5
    • Seine Zeit zu sterben

      Roman

      • 303 pages
      • 11 hours of reading

      Champagnerflaschen, Wodkakübel, großzügige Ausschnitte und noch großzügigere Erinnerungslücken am nächsten Morgen: Kitzbühel zur Zeit der »Streif«, des halsbrecherischsten aller Abfahrtsrennen. Es herrscht Wildkaiserwetter in der glitzernden Welt der Alpin-Dekadenz, als plötzlich ein Kind auf der Piste spurlos verschwindet. Und mit ihm die hart erkämpfte Winteridylle. Ein Unfall? Eine Entführung? Ein Missbrauch? Inmitten von Party, Politik und Promis beginnt eine atemlose Suche. Zu allem Unglück zieht auch noch aus heiterem Himmel ein Schneesturm auf, der alle Lügen wegfegt, den Schnee von gestern aufwirbelt und den Tod anweht … In seinem rasanten neuen Roman, der aus der Kälte kommt und ans Herz geht, erzählt Albert Ostermaier von einem Wettlauf mit der Zeit und dem Tod, der wie eine Lawine alles unter sich zu begraben droht.

      Seine Zeit zu sterben
      3.5
    • Die Liebende

      • 81 pages
      • 3 hours of reading

      Mit sämtlichen Gefühls- und Spielarten der Liebe wird der Pariser Polizeikommissar Olivier konfrontiert. Er hat eine Frau zu verhören, die von sich behauptet sie verwandle die Männer nach dem Akt in alle möglichen und unmöglichen Gestalten, sie entstelle ihre Rivalinnen, bringe Liebhaber und Liebhaberinnen um. Zunächst glaubt der Kommissar, es mit einer Verwirrten zu tun zu haben. Dann begreift er, daß die Person ein ungeheures Wissen um Gefühle von Liebe und Haß, Zuneigung und Zerstörung hat. Immer wieder hört er die Bänder ihres Verhöres ab um dem Geheimnis dieser Frau auf die Spur zu kommen. Am Ende dieser großartig komponierten, spannenden und weit ausgreifenden Erzählung finden die Polizeikollegen den Kommissar ermordet auf.

      Die Liebende
      2.0
    • Albert Ostermaiers Gedichte sind Polaroids der Gegenwart, die den Moment feiern und gleichzeitig auf der Flucht sind. Sie verbinden das Chaos Kalkuttas mit der Einsamkeit des Death Valley und reflektieren den Rhythmus der Städte sowie die Melancholie endloser Landschaften. Die Hektik der Metropolen und die nervöse Statik großer Gefühle finden ihren Ausdruck. Jenseits von Idylle und Zynismus verschmelzen harte und weiche Emotionen, wobei ein Liebesgedicht mit zärtlichen Worten von einem kalten Metall im Mund spricht, das an den Zähnen geschliffen wurde. Das Sprechen wechselt zwischen Flüstern und Schreien. Die Texte tragen oft ein gestisches Element, was nicht überrascht, da der Autor auch als Theaterautor bekannt ist. Politische Themen und persönliche Erlebnisse sind eng miteinander verwoben, als wäre es eine natürliche Notwendigkeit. In der Brechthommage „face fatzer“ wird beispielsweise die Beziehung zwischen Mensch und Natur thematisiert. Diese Gedichte werden im November 1999 dramatisiert auf die Bühne des Marstalls/Bayrisches Staatsschauspiel gebracht.

      Heartcore, m. CD-Audio
      3.5
    • Erreger

      • 112 pages
      • 4 hours of reading
      Erreger
      3.5