60 Jahre Baden-Württemberg In seiner unnachahmlichen Art schildert Otto Borst die Geschichte Baden-Württembergs – emotional und persönlich, zugleich aber höchst informativ. Der regionalen Vielfalt verpflichtet, bringt er zugleich seine eigene Perspektive in die Darstellung ein. Nicht dürre Zahlen und Fakten, sondern geistige Strömungen, Ideen und Menschen stehen dabei im Vordergrund. Es ist das letzte Werk des populären Landeshistorikers. Otto Borst, der 'Altmeister schwäbischer Geschichtsbetrachtung', ist im Jahr 2001 während der Arbeit an diesem Band verstorben. Die Herausgeber Susanne und Franz Quarthal haben die fertigen Teile zu einem Ganzen zusammengefügt. Anlässlich des 60-jährigen Landesjubiläums wurde der Band von ihnen um ein aktuelles Geleitwort ergänzt.
Otto Borst Book order (chronological)






Geschichte als Musik
- 315 pages
- 12 hours of reading
Geschichte sieht man nicht nur, man hört sie auch. Haydns Kaiser-Quartett, Tschaikowskys „Jahr 1812“ oder die Hymne auf Graf Eberhard im Bart „Preisend mit viel schönen Reden“ sind bekannte Beispiele dafür. „Musik“, stellt der Historiker Professor Otto Borst fest, „kann Geschichte wie in einem Gefäß aufbewahren und immer wieder zum Klingen bringen.“ Aus dem Inhalt: Zeitzeugen? Geschichte als Musik (Irmelin Schwalb) „Heil dir im Siegerkranz.“ zum „Hymnenmix“ (Waltraud Linder-Beroud) Volkslied des Mittelalters (Heinz Rainer Reinhardt) Württembergische Gesangbücher (Heinz Dietrich Metzger) Musik im aufgeklärten Absolutismus (Heinrich Deppert) „Deutschlands Liederkrone“ (Friedhelm Brusniak) „Alt Heidelberg, du feine, du Stadt an Ehren reich“ (Harald Pfeiffer) ermüden„ (Reiner Nägele) Kampfmusik der deutschen Arbeitersänger (Dietmar Klenke) Zur Jazz-Rezeption in der Weimarer Republik und im “Dritten Reich" (Guido Fackler) die Erfindung der Schweiz in der Musik (François de Capitani).
In Baden und Württemberg erblühte um 1900 ein reiches Eigenleben - mit erstaunlichem Aufschwung auf den Feldern der Innenpolitik, der Wirtschaft, der Schulen und Hochschulen, der sozialen Bereiche, der Kunst. Der Band untersucht in verschiedenen Aufsätzen diese Zwischenepoche. Inhalt: Die südwestdeutschen Bundesstaaten in bayerischen Gesandtschaftsberichten (Thomas Schnabel) Prozeß: Die Beziehungen zwischen dem Elsaß und Baden (Bernard Vogler) von 1904 und 1906 (Hans Fenske) (Bernd Thum) zwischen Ambition und Anpassung (Dietrich Kreidt) Badische und der Württembergische Kunstverein: Zwischen Tradition und Avantgarde (Jutta Dresch) Handel: „Glück auf zur Fahrt ins 20. Jahrhundert“ (Hugo Ott) Die Großherzoglich-Badischen und Königlich-Württembergischen Sozialdemokraten (Karl Weingärtner) Morsetaste - Telefon: Requisiten der Frauenarbeit in Baden (Christel Hess) Zang).
Württemberg und seine Herren
- 373 pages
- 14 hours of reading
Württemberg und seine Herren
Landesgeschichte in Lebensbildern; ein Buch der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen
- 373 pages
- 14 hours of reading
Ein großes, die Konturen eines halben Jahrtausends umfassendes Gemälde vom Leben und Alltag des Menschen ist hier entworfen. Von der Dumpfheit des mittelalterlichen Dorfes ist die Rede, von der Schinderei, aber auch der Vielfalt des bäuerlichen Arbeitstages, vom bunten Lebenswirbel in der mittelalterlichen Stadt, vom Glücksrad, das sich dort zwischen Gauklern, ehrbaren Zunftbürgern und allerlei fahrendem Volke drehte, von der durch Fehde oder Fest nur selten durchbrochenen Einsamkeit der ritterlichen Burg, vom herben, aber auch erfindungsreichen Ordensalltag im mittelalterlichen Kloster.




