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Werner Schneyder

    January 25, 1937 – March 2, 2019

    Werner Schneyder is a Swiss satirist and author. He is renowned for his sharp wit and critical observation of society, frequently employing humor to dissect complex social and political matters. His writings delve into themes of human nature, societal conventions, and the inherent absurdities of daily existence. Schneyder's distinctive voice blends intellectual rigor with an accessible vernacular, ensuring his insights connect with a broad readership.

    Ansichten eines Solisten
    Krebs
    Werner Schneyder über Sport
    Zeitspiel
    Erich Kästner
    Meiningen oder die Liebe und das Theater
    • Krebs

      • 157 pages
      • 6 hours of reading

      Es ist der letzte, der wirklich letzte der vielen Abschiede. Ich merke, ich darf nur ganz leise küssen. Berührungen schmerzen. In zehn Tagen bin ich wieder zu Hause. Bis dahin muss ich durchhalten. Du musst gar nichts. Es ist Krebs. Was fängt man mit diesem Befund an? Lebt man weiter im Bewusstsein, dass er ein Todesurteil ist? Oder ergreift man jede noch so kleine Chance? Werner Schneyder erinnert sich in diesem Buch an den Ausbruch der Krankheit bei seiner Frau, an ihren Verlauf, an das Ende. Persönlich, offen, ohne Pathos, aber mit der tiefen Verzweiflung desjenigen, der dem geliebten Menschen beim Sterben zusehen muss, erzählt Werner Schneyder von den letzten zwei gemeinsamen Jahren. Ein Leben, eine Lebenspartnerschaft werden der Medizin überantwortet. Er stellt die Fragen, die in Momenten der Normalität kaum jemand auszusprechen wagt: Welche Maßnahmen sind überhaupt sinnvoll? Welche nur Quälerei? Ist Leben um jeden Preis wirklich noch Leben? Haben wir zu sterben verlernt? Seine Nacherzählung ist in ihrer literarischen Brillanz nicht nur schonungslose Krankengeschichte, sondern auch kritische und fragende Reflexion über die verschiedenen Möglichkeiten des Arzt-Patienten-Verhältnisses, über die Verhältnismäßigkeiten von Therapien, über Grenzsituationen der Existenz. Werner Schneyders Buch ist auch eine letzte Liebeserklärung, ein Plädoyer für Partnerschaft.

      Krebs
      3.8
    • Ansichten eines Solisten

      • 446 pages
      • 16 hours of reading

      Die Welt, wie Werner Schneyder sie sieht. Österreichs berühmtester "Meinungsträger" mit seinen provokant-nachdenklichen "Ansichten eines Solisten". Werner Schneyder ist eine Institution. Zunächst Kabarettist, dann Erzähler und Regisseur, meldet er sich seit Jahrzehnten mit Kommentaren über Kultur und Gesellschaft zu Wort. Zu seinem 65. Geburtstag präsentiert er nun seine subjektive Welt- und Zeitsicht in einer Folge von glänzend geschriebenen Essays, Polemiken und Glossen. Im Abschnitt Politik geht es um die Funktion der politischen Parteien, um die Stellung des Intellektuellen zur Politik, um das Wesen der "militaristischen Marktwirtschaft". Zentral ist die Abrechnung mit Jörg Haider. Der Abschnitt 'Kultur' umfasst Forderungen an die Kulturpolitik, die Beschreibung vom Wesen und Unwesen des Kulturjournalismus, Schneyders finale Auseinandersetzung mit Thomas Bernhard. Im Abschnitt Kulturmenschen werden Tote und Lebende, Freunde und Weggefährten porträtiert: Helmut Qualtinger, Eri ka Pluhar, Andre Heller, Dieter Hildebrandt ... Der Abschnitt 'Gesellschaft' glossiert Spielarten der Zivilisation. Im Schlussabschnitt 'Sport' sind die Spracharmut des Sportjournalismus und des Autors gespaltenes Verhältnis zum Boxen wesentliche Themen.

      Ansichten eines Solisten
      3.0