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Armin Mohler

  • Scribifax
April 12, 1920 – July 4, 2003
Der faschistische Stil
Georges Sorel
Gegen die Liberalen
Ravensburger Tagebuch
Die konservative Revolution in Deutschland 1918 - 1932
Der Nasenring
  • Das in fünf Auflagen erschienene bio-bibliographische Handbuch Armin Mohlers ist längst ein Klassiker und unverzichtbares Hilfsmittel für jeden, der sich mit der Geschichte der rechten und konservativen geistesgeschichtlichen Strömungen während der Weimarer Republik beschäftigt. Wie wichtig dieses Buch für die Wissenschaft geworden ist, mag sich auch aus der Tatsache ergeben, daß der Begriff „Konservative Revolution“ selbst, den Mohler für diese Strömungen geprägt hat, inzwischen zum sprachlichen Allgemeingut geworden ist. Der Hamburger Soziologe Stefan Breuer hat diese Begriffsbildung Mohlers „eine der erfolgreichsten Schöpfungen der neueren Ideengeschichtsschreibung“ genannt. Für die sechste Auflage wurde das Standardwerk von einem der profundesten Kennern der Materie, Karlheinz Weißmann, überarbeitet, in dessen Hände Mohler die Fortführung seines Werkes vor seinem Tod legte. Ohne den bisherigen Duktus des Buches zu ändern, hat Weißmann eine Fülle von neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen in diese Neuauflage einfließen lassen. Über 350 Personen werden in Kurzbiographie mit ausführlicher Bibliographie vorgestellt, darunter Carl Schmitt, Ernst Jünger, Oswald Spengler, Thomas Mann, Edgar Julius Jung, Ludwig Klages, Hans Zehrer und der Tat-Kreis, Othmar Spann, Hans Freier, Stefan George, Hermann Löns, Hugo von Hofmannsthal, Gottfried Benn, Martin Niemöller, Ernst Niekisch u. a. Erstmals mit umfassendem Bildteil!

    Die konservative Revolution in Deutschland 1918 - 1932
    4.2
  • Armin Mohler, Publizist, Kunsthistoriker und Politologe, der bei Karl Jaspers in Basel über „Die konservative Revolution in Deutschland“ promovierte, war 1949 bis 1953 Secretarius bei Ernst Jünger in Ravensburg und Wilflingen. Aus dieser Zeit stammt das Tagebuch, das als private Dokumentation nicht zur Veröffentlichung bestimmt war und das aus diesem, von Allüre und Kalkül freien Stil und Inhalt seinen besonderen Reiz und Wert zieht. Die Wilflinger Zeit, in der Mohler das Tagebuch eingestellt hatte, wird von seiner Ehefrau Edith in einem Nachtrag erzählt. Zwei Sichtweisen, zwei Interessenslagen ergeben ein stereoskopisches Bild. „Picasso ist gefährlicher als Hitler, weil er Mutationen schafft.“ (11.12.1949) „Nein, wir sind in einer Zeit gewaltigen Aufbaus. Ganze Länder werden zusammengeschmolzen für künftige Imperien. In 50 Jahren wird es dem Menschen gut gehen. Ich möchte das Jahr 2000 erleben.“ GJ: „Warum?“ EJ: „Weil ich neugierig bin.“

    Ravensburger Tagebuch
    3.0
  • Gegen die Liberalen

    • 80 pages
    • 3 hours of reading

    Eine treffsichere „Liberalenbeschimpfung“ und ein typischer Mohler: Man liest und weiß, daß man rechts ist - oder eben nicht.

    Gegen die Liberalen
    4.0
  • Der faschistische Stil

    • 96 pages
    • 4 hours of reading

    Dieser Schlüsseltext faßt den Faschismus nicht als historisches Ereignis, sondern als zeitlose Haltung.Mohlers »physiognomischer Zugriff« ist zugleich haarsträubend und genial, verrückt und stark. Benedikt Kaiser zeichnet in einem dichten Nachwort die Wirkmächtigkeit dieses Essays nach.

    Der faschistische Stil
    3.6
  • Notizen aus dem Interregnum

    • 96 pages
    • 4 hours of reading

    1994 war ein entscheidendes Jahr für die Wochenzeitung „Junge Freiheit“, die sich vom nationalrevolutionären Flügel ihrer Mitarbeiter trennte und den nationalliberalen Kurs von Dieter Stein fortsetzte. Dies wird besonders deutlich im Verhältnis zu Armin Mohler, einem Vordenker der Neuen Rechten in Deutschland, der ab Januar 1994 13 Kolumnen für die Zeitung schrieb. Diese „Notizen aus dem Interregnum“ führten jedoch zu einem Bruch, als Stein eine provokante Kolumne Mohlers über Revisionismus und deutsche Souveränität kommentierte und mit einer Antwort von Salcia Landmann kombinierte. Diese Kombination drängte Mohler in eine argumentative Ecke, die ihm nicht zusagte. Infolgedessen stellte Mohler seine Beiträge ein und schrieb nicht mehr für die JF. Götz Kubitschek hat den Vorfall in einem Nachwort nachgezeichnet. Im vorliegenden 39. kaplaken sind alle Texte, einschließlich Landmanns Entgegnung, erstmals gebündelt veröffentlicht. Die Aktualität der Texte ist frappierend: Mohler lieferte in der ersten Folge einen Begriff, der bis heute nachwirkt, als er über „die zweite Geburt“ sprach, die einen Menschen zum „Rechten“ mache. Diese sei geglückt, wenn man erkenne, dass niemand die Wirklichkeit vollständig verstehen könne, was auch verhindere, das Leben mit Utopien zu vergeuden.

    Notizen aus dem Interregnum
    4.5