Explore the latest books of this year!
Bookbot

Wolfgang Adam

    Neue Sensoren und Aktoren für produktionstechnische Anwendungen
    "Krieg ist mein Lied"
    GottesdienstPraxis
    Montaignes Kalender
    Bibliographie Paul Raabe
    Sensoren für die Produktionstechnik
    • 2021

      Montaignes Kalender

      • 129 pages
      • 5 hours of reading

      Michel de Montaigne trug über Jahrzehnte in den historischen Kalender ,Ephemeris historica' (Paris 1551) des protestantischen Gelehrten Michael Beuther handschriftliche Notizen ein. Der Kalender ist Teil der im 16. Jahrhundert florierenden Praxis der reformatorischen Memorialkultur, zu deren bedeutenden Vertretern Philipp Melanchthon und Paul Eber gehören. Solche Jahresverzeichnisse waren immer nach dem gleichen Prinzip angelegt: Der Benutzer der ,Ephemeris historica' fand in der Regel auf jeder Seite des Kalenders für diesen Tag erinnerungswürdige biblische oder historische Ereignisse im Druck aufgeführt, der frei gebliebene Raum lud zum Einfügen eigener Beobachtungen ein. Die in dieser Weise als Merkbüchlein verwendete ,Ephemeris' mutierte so unter medialen Gesichtspunkten zu einem Mischtext zwischen Druck und Handschrift. Indem Montaigne Lebenswendepunkte aus dem privaten Umfeld und politische Geschehnisse von großer Bedeutung notiert, wird der Kalender zu einem faszinierenden Gedächtnis-Reservoir, mit den Worten Montaignes: zu einem ,magasin de la memoire'.

      Montaignes Kalender
    • 2019

      Praktizierter Gallotropismus

      • 191 pages
      • 7 hours of reading

      Die Anthologie französischer Texte von deutschen Autoren schließt das DFG/ANR-Projekt ‚Gallotropismus‘ ab, dessen wissenschaftliche Dokumentation bereits in drei Bänden vorliegt. Eine gallotropische Ausrichtung ist im späten 17. und im 18. Jahrhundert in nahezu allen Lebensbereichen und Kommunikationsräumen des Alten Reiches und der Schweiz zu beobachten. Dies zeigt sich sowohl in der höfischen Welt als auch in der urbanen Geselligkeit, in den Bereichen Ästhetik, bildende Kunst, Musik und Literatur sowie in Wissenschaft und Gelehrsamkeit. Diese Einstellung manifestiert sich in vielfältigen künstlerischen Formen und unterschiedlichen literarischen Gattungen. Vorgestellt werden unter anderem Briefe von Winckelmann, Goethe, Wieland, Sophie von La Roche und Friedrich dem Großen sowie Beispiele aus pragmatischen Textsorten wie Memoiren, Essays, Programmschriften und Satiren.

      Praktizierter Gallotropismus
    • 2016

      Der zweite Band untersucht die Gründe für die offensichtliche Attraktion des französischen Modells auf die deutsche Kultur in den Bereichen Literatur, Historiographie, Architektur und Geselligkeit. Ab der Mitte des 18. Jahrhunderts zeigen sich in der deutschen kulturellen und wissenschaftlichen Szene deutliche Distanzierungsversuche gegenüber dem französischen Denk- und Lebensstil. In den Jahrzehnten vor der Französischen Revolution steht das französische Zivilisationsmodell zunehmend in Konkurrenz zu anderen kulturellen Vorbildern, wie den Phänomenen des Anglotropismus und Sinotropismus. Die Wirkungen des gallotropistischen Einflusses sind in der Neuen Welt und in anderen europäischen Kulturräumen länger spürbar. Die Untersuchung schließt mit einem Blick auf die anhaltenden Auswirkungen der französischen Attraktivität in der Literatur der klassischen Moderne und der Gegenwart.

      Gallotropismus im Spannungsfeld von Attraktion und Abweisung
    • 2016

      Mit Hilfe des neu eingeführten literaturwissenschaftlichen Terminus des Tropismus wird das komplexe Phänomen der deutschen Orientierung am französischen Zivilisationsmodell vom letzten Drittel des 17. Jahrhunderts bis zum Epochenjahr 1789 analysiert. Der neutrale Begriff vermeidet den in der Forschung häufig verwendeten Schematismus von Bewunderung und Ablehnung. Der erste Band dieser vierbändigen Publikation, die aus einem von der DFG und ANR geförderten Projekt hervorgeht, beschreibt die Bestandteile und Variationen des Zivilisationsmodells in den unterschiedlichen Bereichen der deutsch-französischen Kulturbeziehungen. Es werden spezifische Formen des Gallotropismus in der Poesie, einschließlich Poetik, Essayistik, Reisebeschreibungen sowie in narrativen und dramatischen Artikulationen, detailliert untersucht. Darüber hinaus werden kulturelle Praktiken wie Tanz, Galanterie und die höfische Lebenswelt betrachtet. Der Ansatz zielt darauf ab, die vielfältigen Wechselwirkungen und Einflüsse zwischen den beiden Kulturen zu erfassen und zu analysieren, ohne in vereinfachende Dichotomien zu verfallen.

      Gallotropismus - Bestandteile eines Zivilisationsmodells und die Formen der Artikulation
    • 2012

      Verspätete Ankunft

      • 209 pages
      • 8 hours of reading

      Bei Michel de Montaignes 'Journal de voyage' handelt es sich um einen Text der Frühen Neuzeit. Erst 1774 hat Anne-Gabriel Meunier de Querlon das in Französisch und Italienisch verfaßte Tagebuch der Italienreise Montaignes von 1580/81 publiziert und kommentiert, unterstützt von Giuseppe Bartoli. Bereits drei Jahre später liegt eine anonym erschienene Übersetzung ins Deutsche vor, verfasst von dem reformierten Prediger Johann Heinrich Friedrich Ulrich. Dieser überträgt den Text Montaignes sowie die Kommentare der französischen Erstausgabe und fügt er darüber hinaus zahlreiche eigene Anmerkungen hinzu. In der deutschen Ausgabe des Tagebuchs durchkreuzen sich somit in polyphoner Weise Montaignes Original aus der Frühen Neuzeit sowie de Querlons, Bartolis und Ulrichs Kommentare aus dem 18. Jahrhundert. Die Studie widmet sich der philologischen Rekonstruktion dieser Geschichte der Übertragung von Montaignes 'Journal de voyage'. Indem so die Stimme eines deutschen Aufklärers in der Übersetzung eines Textes aus der französischen Renaissance vernehmbar gemacht wird, eröffnet sich ein frappierender Zugang zu den facettenreichen kultur- und literaturgeschichtlichen Diskursen des späten 18. Jahrhunderts.

      Verspätete Ankunft
    • 2012

      Das frühneuzeitliche Reich zeichnete sich durch eine spezifische Vielschichtigkeit und Polyzentralität aus. Während die ältere Geschichtsschreibung dies mit Blick auf die späte Entwicklung zum Nationalstaat als Defizit ansah, haben neuere Forschungen die produktiven Wirkungen der Vielfalt und Konkurrenz der zahlreichen Zentren des Alten Reiches hervorgehoben. Das Handbuch trägt diesen Gegebenheiten erstmals Rechnung, indem es mehr als 50 Orte aus dem deutschen Sprachraum der Frühen Neuzeit in ihren kulturellen Zentralitätsfunktionen vorstellt. In einem einheitlichen Artikelaufbau werden die strukturellen Faktoren, die Institutionen des kulturellen Lebens, wichtige Personen, Gruppen oder Sozietäten sowie Medien und Korrespondenznetze dargelegt. Des Weiteren wird die Selbst- und Außenwahrnehmung durch Zeitgenossen sowie die Rezeption durch die Nachwelt berücksichtigt. Abgeschlossen wird jeder Eintrag mit knappen Informationen zur örtlichen Überlieferungs- und Archivsituation sowie mit einer Auswahlbibliographie. Mit dem Handbuch wird ein neuartiges, der historischen Kulturraumforschung verpflichtetes Nachschlagewerk zur Kulturgeschichte des Alten Reichs in der Frühen Neuzeit vorgelegt.

      Handbuch kultureller Zentren der Frühen Neuzeit
    • 2011

      Sensoren für die Produktionstechnik

      • 248 pages
      • 9 hours of reading

      Die Erfassung physikalischer Größen durch Sensoren ist entscheidend für moderne Fertigungs- und Produktionstechniken. Das Buch bietet eine umfassende Einführung in die Grundlagen der Messwerterfassung und beleuchtet deren Anwendung in verschiedenen Produktionsbereichen. Es werden bauliche Ausführungsformen und praktische Einbaubeispiele vorgestellt, die sich auf Handhabungstechnik, Fügetechnik, Materialfluss sowie spanende Fertigung und Kunststoffverarbeitung konzentrieren. Die Autoren bringen ihre umfangreiche Erfahrung aus der anwendungsnahen Forschung und Entwicklung ein, um praxisnahe Informationen zu liefern.

      Sensoren für die Produktionstechnik
    • 2009

      "Weimarer Beiträge"

      • 272 pages
      • 10 hours of reading

      Die Weimarer Beiträge waren das 'zentrale Diskussions- und Führungsorgan' fur Asthetik, Literatur- und Kulturwissenschaften in der DDR. Wer sich uber Forschungsergebnisse, Richtungsentscheidungen und Meinungsstreit informieren wollte, musste auf diese renommierte Fachzeitschrift zuruckgreifen. Aber wie funktionierte und wirkte dieses Publikationsorgan? Wie war die redaktionelle Arbeit organisiert? Welche Themen wurden behandelt? Und auf welche Weise? Detaillierte Auskunft gibt dieser Band auf der Grundlage unveröffentlichten Archivmaterials, aus der Sicht der Beteiligten, vor allem aber aus fachgeschichtlicher Perspektive. Es entstand ein facettenreiches Bild literaturwissenschaftlicher Praxis in der DDR zwischen Eigensinn und politischen Steuerungsversuchen.

      "Weimarer Beiträge"
    • 2007
    • 2007

      Mit dieser biographischen Dokumentation, den Zeugnissen und vielen unveröffentlichten Originaltexten des Dichters wird erstmals eine verläßliche Lebensbeschreibung des früh verstorbenen Autors vorgelegt. Wilhelm Kunze wird am 1. 9. 1902 in Nürnberg geboren. Im Haus seines Onkels, Hans Wohlbold, lernt Kunze Thomas und Heinrich Mann sowie Rudolf Steiner kennen. Kinderlähmung und eine schwere Herzkrankheit überschatten die Kinderzeit. Ab 1922 werden erste Gedichte und Novellen veröffentlicht, die u. a. Hermann Hesse zu einer enthusiastischen Rezension bewegen. Es kommt zu einem regen Briefwechsel. Kunze heiratet 1925 und wird freier Schriftsteller. Von da an bis 1933 liefert er regelmäßig kulturkritische Beiträge für verschiedene Zeitungen Nürnbergs. Als einen der ersten setzen die Nationalsozialisten Kunze auf die Negativliste. Kunze leidet immer stärker an der politischen Situation in Deutschland, auch sein ohnehin schwacher Gesundheitszustand verschlechtert sich dramatisch. 1939 wird sein letztes Buch Blauer Himmel um die Erde (1936) beschlagnahmt. Wilhelm Kunze stirbt - isoliert und vereinsamt - am 1. 7. 1939 an Herzinsuffizienz in Nürnberg.

      Das kurze Leben des Nürnberger Dichters Wilhelm Kunze