Berührungen
Kleine Prosa






Kleine Prosa
Ein japanischer Tourist macht unter der Skulptur von Mario Merz «Das philosophische Ei» vor dem Abflug nach Hause ein Foto von seiner Frau. Sechs Figuren werden im Gedränge der Bahnhofhalle darauf mitabgebildet. Es ist Morgen. Die Autorin folgt den Figuren durch den Tag, schlüpfe in ihr Bewusstsein, in ihre unterschiedlichen Welten. Sechs Geschichten, bis zum Abend. Diesen nebligen Frühherbst Tag erleben sie alle so verschieden, weil alle in ihrer Wahrnehmung, in ihren Welten, ihrer Geschichte gefangen sind. Es ergeben sich Begegnungen, doch alle sind sie allein in einer von unterschiedlichsten Individuen belebten Welt. Das Ende ist ein Tod und die Sicht auf eine Zukunft. Es ist, was immer wieder geschieht nach den Proportionen des Lebens.
Man rennt nicht, wenn man ein gesittetes Mädchen ist, man spricht nur leise und gemessen, und macht einen Knicks vor den Respektspersonen. Aber Alice möchte rennen, turnen und Sport treiben. Sie möchte wie als kleines Mädchen kopfunter an Stangen hängen, an denen man die Teppiche sauber klopft. Sie betrachtet mit Sehnsucht die Bilder von Männern und Frauen mit langen Stöcken in der Hand und hölzernen Brettern an den Füssen, die auf weiten Schneefeldern dahin sausen.
Eine kurze Liebesbeziehung verändert das Leben einer alleinstehenden Frau über 50.
Flügel im Kopf - bk423; Fischer Verlag; Hedi Wyss; pocket_book; 1986
Glück ist, keine Angst zu haben
Bind 3 har hovedtemaet: Verden der omgiver os
Das rosarote Mädchenbuch - bk488; Fischer Verlag; Hedi Wyss; pocket_book; 1976