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Bernd Guggenberger

    January 1, 1949
    Die Neubestimmung des subjektiven Faktors im Neomarxismus
    Wertverzicht in der Industriegesellschaft?
    Sein oder Design
    Das Menschenrecht auf Irrtum
    Eine Verfassung für Deutschland
    Wohin treibt die Protestbewegung?
    • Der Politikwissenschaftler und Publizist Bernd Guggenberger aus Bielefeld plädiert für das Recht des Menschen, versagen zu dürfen in einer Welt, deren Strukturen einen Irrtum nicht zulassen können und versuchen, ihn kalkulierbar zu machen, sei es im täglichen Leben oder in der gegenseitigen atomaren Bedrohung.

      Das Menschenrecht auf Irrtum
    • Die Bundesrepublik Deutschland präsentiert sich auf den ersten Blick als ein Musterbeispiel für repräsentative Demokratie, gekennzeichnet durch eine hohe Wahlbeteiligung, die bei den Bundestagswahlen 1976 bei 90,7 % und 1980 bei 88,6 % lag. Politische Parteien orientieren sich stark zur Mitte, und der ideologisch flexible Wechselwähler wird zum zentralen Ziel parteipolitischer Ansprache. In einem Umfeld, in dem ernstzunehmende Konkurrenz auf den extremen Flügeln fehlt, richten sich die Programme vor allem an die "denkende Minderheit" in der politischen Mitte, um Stimmen zu gewinnen. Die Mechanismen der Konkurrenzdemokratie begünstigen diesen Trend und führen zu einer Verengung des parteipolitischen Spektrums. Außenseiterparteien haben es schwer, im Parlament Gehör zu finden, was sich in den Wahlergebnissen der Bundestagswahl 1976 zeigt, wo sie zusammen weniger als ein Prozent der Stimmen erhielten. Selbst die Grünen erzielten 1980 nur 0,5 %. Die überwältigende Mehrheit der Wähler – 99,1 % 1976 und 98,1 % 1980 – unterstützte die etablierten Parteien CDU/CSU, SPD und FDP. Erst 1983 änderten sich diese Zahlen leicht durch den Einzug der Grünen in den Bundestag mit 5,6 %. Angesichts dieser stabilen Wahlergebnisse erscheint es schwer, an der Stabilität der zweiten deutschen Demokratie zu zweifeln.

      Bürgerinitiativen und repräsentatives System
    • Einsprüche

      Kritik der politischen Tagesordnung

      • 309 pages
      • 11 hours of reading

      German

      Einsprüche
    • Politische Bildung nimmt sich vornehmlich der Extreme an. Rechts- und Linksradikalismus sind ihr legitimer Dauergegenstand. Während so die Abweichungen von der Mitte ständig erörtert und problematisiert werden, bleibt die Mitte selbst, die Mitte als erfüllter Ort, seltsam unbestimmt. Die Autoren des Sammelbandes benennen die Gründe für den Niedergang der Mitte, versuchen aber zugleich, zu ihrer Rekonstruktion beizutragen, indem sie die politische Mitte als Zentrum der Demokratie kennzeichnen und die gesellschaftliche Mitte als Ort des Maßes und der Mäßigung rehabilitieren.

      Die Mitte - Vermessungen in Politik und Kultur
    • Das digitale Nirwana

      Vom Verlust der Wirklichkeit in der schönen neuen Online-Welt

      • 267 pages
      • 10 hours of reading
      Das digitale Nirwana