Brand and Wissen highlight the fact that capitalism implies uneven development, as well as a constant and accelerating universalisation of a Western mode of production and living. The logic of liberal markets since the 19th century, and especially since World War II, has been inscribed into everyday practices that are usually unconsciously reproduced. The authors show that these practices are a main driver of the ecological crisis and economic and political instability. The book also implies that people's everyday practices, including individual and societal orientations and identities, rely heavily on the unlimited appropriation of resources; a disproportionate claim on global and local ecosystems and sinks; and cheap labour from elsewhere. This availability of commodities is largely organised through the world market, backed by military force and/or the asymmetric relations of forces as they have been inscribed in international institutions. Moreover, the 'Imperial Mode of Living' implies asymmetrical social relations along class, gender and race within the respective countries. Here too, it is driven by the capitalist accumulation imperative, growth-oriented state policies and status consumption
Ulrich Brand Books






Conflicts in Environmental Regulation and the Internationalisation of the State
Contested Terrains
- 282 pages
- 10 hours of reading
The book explores the intersection of biodiversity politics and international treaties, highlighting how sustainable development discourse has influenced state policies on a global scale. It analyzes the dynamics of international cooperation and the regulatory frameworks that shape biodiversity conservation efforts, emphasizing the complexities of governance in addressing environmental challenges.
Limits to Capitalist Nature
- 152 pages
- 6 hours of reading
The book provides for a historical-materialist understanding of the multiple crises of capitalism, focusing on the ecological crisis and its interaction with other crisis phenomena (financial crisis, crisis of democracy, economic crisis). Drawing on political ecology, Gramscian theory of hegemony, critical state theory and the regulation approach, it introduces the concept of an imperial mode of living in order to better understand the everyday practices and perceptions as well as the social relations of forces and institutional constellations that facilitate environmentally destructive patterns of production and consumption. Furthermore, it develops a historical-materialist critique of the green economy concept that has been propagated in recent years as a solution not only for the ecological but also for the economic crisis. Finally, the book proposes a democratisation of societal nature relations as a way out of the crisis that requires overcoming capitalist property relations and the exclusive forms of controlling nature guaranteed by them.
Imperiale Lebensweise
Zur Ausbeutung von Mensch und Natur im globalen Kapitalismus. Globale Auswirkungen verstehen, Kapitalistische Praktiken und ihre Alternativen
Imperialismus? Haben wir den nicht längst hinter uns gelassen? Bedenkt man, in welchem Maße sich der globale Norden nach wie vor an den sozialen und ökologischen Ressourcen des globalen Südens bedient, rücken die Begriffe »globaler Kapitalismus« und »Imperialismus« immer näher zusammen. Unsere Produktions- und Konsumweise setzt einen überproportionalen Zugriff auf Ressourcen, Arbeitskraft und biologische Senken im globalen Maßstab voraus. Mit anderen Worten: Die Ausbeutung von Mensch und Natur hält nach wie vor an – und vertieft sich sogar. Die Autoren legen eine umfassende Krisenbeschreibung vor, die zeigt, wie inadäquat die aktuellen, oft technischen und markt-förmigen Problemlösungsstrategien sind. Das Buch erinnert eindringlich daran, wie notwendig eine umfassende »sozial-öko-logische Transformation« hin zu einer solidarischen Lebensweise ist und wie man ihr den Weg ebnen kann.
Das Lehrbuch von Sackmann richtet sich an Ausbilder in kleinen und mittelständischen Handwerksbetrieben. Es bietet praxisorientiertes Wissen zur Qualifikation, Prüfungsvorbereitung und beruflichen Tätigkeit. Die Inhalte sind in sieben Lernfelder gegliedert und orientieren sich an den Anforderungen der AEVO und AMVO.
Der bildungspolitische Diskurs hat in den letzten Jahrzehnten einen radikalen Paradigmenwechsel erfahren: 'Wettbewerb der Bildungsstandorte', 'Effizienzsteigerung', 'Arbeitsmarktfähigkeit ', so lauten die zentralen Schlagworte.Unverändert gilt dagegen, dass Bildungssysteme zur Reproduktion sozialer Ungleichheiten beitragen. Das liberale Versprechen der Chancengleichheit durch Bildung ist längst ersetzt durch ein neues: Eigenverantwortliches, lebenslanges Lernen sichere die Arbeitsmarktfähigkeit. Leistungsmoral und Konkurrenz, aber auch die Angst vor sozialem Abstieg liefern den Nährboden für neue Lern- und Laufbahnbedürfnisse bis hin zum Selbstmarketing.Die Finanzkrise heizt die Dynamik an. Spareinschnitte und Wirtschaftlichkeitsvorgaben setzen auch das öffentliche Bildungswesen dem Markt aus. Dieser entscheidet zunehmend, welche Bildung stattfindet und welche Kompetenzziele verfolgt werden.
Post-Wachstum und Gegen-Hegemonie
Klimastreiks und Alternativen zur imperialen Lebensweise Mit einem Beitrag zur Corona-Krise
In diesem Buch geht Ulrich Brand der Frage nach, was heute getan werden kann, damit gesellschaftliches Leben, Arbeit, soziale Institutionen und Infrastrukturen, Demokratie und Staat sowie das Verhältnis zwischen Gesellschaft und Natur dauerhaft und weltweit zukunftsfähig werden. Dabei geht er auch auf jüngere Erfahrungen in Lateinamerika ein. Angesichts der weltweiten Herausforderungen im Frühjahr 2020 fragt er darüber hinaus: Wie sähe eine linke Politik in Zeiten der Corona-Krise aus, aber auch gegen einen sich möglicherweise verfestigenden autoritären Grünen und "Corona-Kapitalismus", in dem die Tendenzen von Ungleichheit, Naturzerstörung und Autoritarismus fortgeschrieben werden? Wie kann die gesellschaftliche Öffnung, die in der Krise plötzlich bisher Undenkbares möglich macht, genutzt werden, um für eine gerechtere, demokratischere, aber vor allem für eine Gesellschaft zu streiten, die auch künftigen Generationen ein erfülltes Leben auf unserem Planeten ermöglicht? Welche Rolle spielen dabei die internationale Politik und andere Weltregionen. Quelle: Klappentext
Kapitalismus am Limit
Öko-imperiale Spannungen, umkämpfte Krisenpolitik und solidarische Perspektiven. Von den Autoren des Bestsellers »Imperiale Lebensweise«. Herausforderungen und Chancen der Krise
Wir befinden uns in einer seltsamen Zwischenzeit: Die meisten von uns haben sich eingestanden, dass es so nicht weitergehen kann, aber echte Lösungen scheinen in weiter Ferne. Es ist eine Zeit, in der »das Alte stirbt und das Neue nicht zur Welt kommen kann« (Gramsci), geprägt von Kämpfen zwischen den Aktivistinnen des Wandels und den Verteidigern des Status quo. Ulrich Brand und Markus Wissen unterziehen diese Gegenwart einer kritischen Diagnose. Sie zeichnen nach, wie die Herrschaft der imperialen Lebensweise bröckelt, angegriffen von unübersehbaren Umweltkrisen, aber auch von denjenigen, die die Ausbeutung von Mensch und Natur nicht länger mittragen wollen. Diese Kämpfe entscheiden die Zukunft der Menschheit, und der Ausgang ist alles andere als gewiss. Wird der Status quo verteidigt und nehmen damit autoritäre Tendenzen zu? Werden wir einen »grünen Kapitalismus« entwickeln, und welche Folgen hätte dieser für den Rest der Welt? Oder finden wir in eine gerechtere, bessere Art des Lebens? Ein hellsichtiger Blick auf die großen Konflikte der Gegenwart.
