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Wolfgang Hermann

    September 27, 1961
    Herr Faustini bekommt Besuch
    Walter oder die ganze Welt
    Herr Faustini und der Mann im Hund. Roman
    Herr Faustini verreist
    Krachkultur 21/2020
    Das japanische Fährtenbuch
    • Das japanische Fährtenbuch

      • 78 pages
      • 3 hours of reading

      Tokyo: Labyrinth aus Zeichen und Masken. Wolfgang Hermanns Aufzeichnungen aus der japanischen Hauptstadt tasten sich von Augenblick zu Augenblick, vorbei an blinden Spiegeln, und geben nicht vor, Bescheid zu wissen, sie bleiben im Staunen und Warten. Die Spannung im Nicht-Verstehen auszuhalten, sie mit Sprache zu erfüllen, in Neugierde und Faszination zu verharren – das alles steht hinter diesem Text, der in seiner offenen Form an Hermanns Paris Berlin New York anschließt. Wolfgang Hermann lehrte als Lektor an einer Tokyoter Privat-universität, widmete sich in seiner Freizeit dem japanischen Bogenschießen (Kyudo) und streifte durch die Stadt. Das japanische Fährtenbuch erschien erstmals 2003 als Jahresgabe des Franz-Michael-Felder-Vereins, war rasch vergriffen und wird hier in erweiterter Form dem Lesepublikum neu zugänglich gemacht.

      Das japanische Fährtenbuch
      5.0
    • Krachkultur 21/2020

      • 200 pages
      • 7 hours of reading

      Die KRACHKULTUR bringt bahnbrechende Literatur aus der ganzen Welt. Große Autoren und neue Stimmen. Leise und laute. Zu heiklen Themen wie Heimat und Sexismus, und zu den schönen Momenten im Leben, die im Alltag untergehen. Die spannende Literaturzeitschrift für heute. Jedes Heft sorgt für Debatten, von FAZ bis Neues Deutschland. Die Süddeutsche sagt, die KRACHKULTUR tanzt „niemandes Pfeife nach“. FAZ Woche nennt sie „ein kleines Mirakel“. Der Bayerische Rundfunk mahnt: „Nicht versäumen!“ Für das Hamburger Abendblatt ist die Krachkultur gar „Pflichtlektüre für Literaturkenner“. Und Welt kompakt urteilt: „Es gibt in KRACHKULTUR kaum einen Beitrag, sei es Gedicht, Story oder Essay, der sich nicht der Lektüre lohnte.“ Die KRACHKULTUR wird mit Texten die Welt nicht aus den Angeln heben – aber sie rüttelt sie manchmal gehörig durch. Im aktuellen Heft steht ein Interview mit Colson Whitehead, der für Underground Railroad und Die Nickel Boys gleich zweimal den Pulitzer-Preis erhielt. Außerdem geht es um das Frauenbild im Deutschrap, ein Violine spielendes Wunderkind in der DDR, Beethovens Sterbezimmer und einen mehr oder weniger echten Tag im Leben von Bob Dylan. Mit dabei sind Skandalautor Tom Kummer, Pop-Literat Eckhart Nickel, der große englische Lyriker Philip Larkin und Bestseller-Biologe Josef H. Reichholf.

      Krachkultur 21/2020
      5.0
    • Herr Faustini lebt allein in einem kleinen Dorf nahe der Schweizer Grenze. Er verbringt viel Zeit in öffentlichen Verkehrsmitteln. Er spürt den „Reststücken herrenloser Zeit“ nach, in einer auf Nutzen und Gewinn ausgerichteten Welt. Er nimmt gern den längsten und niemals den kürzesten Weg, er sucht nach Inseln stillstehender Zeit. Als seine Schwester, die im Süden verheiratet ist, einen runden Geburtstag feiert und ihn einlädt, macht er sich auf eine Reise, die ihn weit aus seinem gewohnten Leben entführt. Herr Faustini, unangepasst, traumverloren und oftmals ziemlich ungeschickt, ist nicht ganz von dieser Welt - doch ohne ihn wäre sie um vieles ärmer.

      Herr Faustini verreist
      4.0
    • Herr Faustini, bekannt aus "Herr Faustini verreist", erlebt diesmal eine Reise ins Übersinnliche. Auf Anraten seiner Nachbarin reinigt er seine Gedärme und schwebt bald über dem Boden. Er erkennt, dass er durch den Hund Tobi mit einer besonderen Geschichte verbunden ist. Ein heiteres Märchen für Fantasievolle.

      Herr Faustini und der Mann im Hund. Roman
      2.5
    • Herr Faustini bekommt Besuch

      Roman

      • 120 pages
      • 5 hours of reading

      Faustini. Er kann es selbst kaum glauben, als eines Tages eine unbekannte Frau mit dem Teenagerjungen Hugo vor seiner Tür steht und diesen wie nebenbei als den gemeinsamen Sohn vorstellt. Herr Faustini möge sich gefälligst ein paar Tage um ihn kümmern, nach all den Jahren sei das wohl nicht zu viel verlangt. Da soll Herr Faustini, der immer ein überschaubares Leben geführt hat, also plötzlich Vater sein. Aus der Vertrautheit seines Alltags gerissen, begibt sich Herr Faustini auf eine Reise, deren Ziel er diesmal nicht bestimmen kann. Nicht unbedingt das Vatersein oder das Verbindende zwischen Vater und Sohn stehen bald im Mittelpunkt dieser Annäherung, sondern die Schönheit, wie sich der liebenswerte Eigenbrötler Herr Faustini und der junge Hugo ineinander spiegeln. Wolfgang Hermann geht in diesem neuen Abenteuer seines Herrn Faustini auf humorvoll-melancholische Weise dem Menschsein auf den Grund – leichtfüßig und mit dem Bewusstsein für das Gute in uns.

      Herr Faustini bekommt Besuch
    • Insel im Sommer

      Erzählung

      • 71 pages
      • 3 hours of reading

      Wie kann man als Vater weitermachen, wenn das Schlimmste passiert ist, wenn das eigene Kind plötzlich nicht mehr da ist? Wie überwindet man diesen Verlust? Mit »Insel im Sommer« ist Wolfgang Hermann eine berührende Erzählung über einen Neubeginn nach einem tragischen Schicksalsschlag gelungen. Mit gebrochenem Herzen reist der Vater in den Süden Frankreichs, an all die Orte, an denen er mit seinem Sohn glücklich war. Er ist auf der Flucht vor Vergangenem, begleitet von dem immer wieder aufbrechenden Schmerz, den diese Orte in sich bergen. Doch unverhofft beginnt etwas Neues, eine Geschichte, in Bewegung gesetzt von einem neugierigen kleinen Mädchen. Wolfgang Hermann knüpft an sein international erfolgreiches Buch »Abschied ohne Ende« an und erzählt von dem Versuch, nach einem großen Verlust nicht aufzugeben. Mit seiner poetischen Sprache vermittelt er eine ganz besondere Atmosphäre, die nachhaltig berührt. Und so entdeckt der Leser inmitten all der Schatten auch neues Licht.

      Insel im Sommer
    • In Wirklichkeit sagte ich nichts

      Erzählungen

      • 125 pages
      • 5 hours of reading

      „Ich spüre, wie die Nacht zögert. Schritt für Schritt weicht sie zurück. Eine Handbreite noch, und der Tag ist über die Schwelle“, heißt es am Ende der Erzählung Die Tunesische Nacht, in welcher der Erzähler versucht, dem Winter zu entkommen und – wie die meisten von Wolfgang Hermanns Figuren – ein Leben zu führen, das ihm ganz allein gehört. Wie der Protagonist der Erzählung Die Treppe, der sich nach langer Krankheit auf die Seite der „Zeitdiebe“ schlägt. Oder jener am Pariser Flughafen gestrandete Iraner, dem der Leser in Warte im Schatten auf mich begegnet. Es geht darin um nichts und doch um alles. Aus der Gleichzeitigkeit des Schönen und des Schrecklichen, dem ständigen Grenzgang zwischen Wirklichkeit und Unwirklichkeit entwickeln diese Erzählungen ihre Kraft und ihre Zerbrechlichkeit. „Wolfgang Hermanns Werk zeigt, wie schön das Schwere sein kann.“ Erich Hackl

      In Wirklichkeit sagte ich nichts
    • Sachte und konsequent erzählt Wolfgang Hermann in diesem knapp gehaltenen Roman die Geschichte eines Menschen, dem Flucht zum Stillstand wird, der von Ort zu Ort hastet und das Unstetsein dabei als Laster empfindet. Behutsam, wie es sein Zustand erfordert – er liegt nach einem Herzanfall im Krankenhaus –, nähert sich der Ich-Erzähler den vergangenen Jahren, die durch ständiges Unterwegssein gekennzeichnet waren. Die Orte, an denen er verweilt, bieten ihm die Möglichkeit, sich in die realen Landschaften und deren Beschreibung zu versenken, um so Abstand zu gewinnen.

      Fliehende Landschaft
    • »Seit ihrer Eheschließung mit meinem Vater kannte Mutter vor allem eins: den Verzicht.« Wolfgang Hermann skizziert in seiner neuen Prosa feinfühlig und einprägsam eine Frau, die ihr Leben nicht so gestalten konnte, wie sie es sich erhofft hatte: selbstbestimmt, frei und künstlerisch. Anneliese wächst im Vorarlberg der Zwischenkriegszeit auf. Sie will ihr eigenes Geld verdienen, mit ihrem eigenen Auto fahren und versucht, sich zu emanzipieren. Doch das ist nicht so einfach: Zunächst arbeitet sie unbezahlt für ihren Vater im Sägewerk, später im Büro ihres Mannes. Mit der Heirat scheint auch der Traum von Liebe und der Schauspielkarriere zu platzen. Kann sie sich von ihren gesellschaftlichen Fesseln befreien? Wird sie dem kalten, harten Ehemann entkommen? Wolfgang Hermann porträtiert in seiner Erzählung das Leben einer Bregenzer Tischlertochter, einer Frau und Mutter, die einer scheinbar unglücklichen Ehe zu entfliehen versucht. Gleichzeitig schafft er einfühlsam das Bild einer ganzen Generation aus einer Zeit, die uns staunen lässt.

      Bildnis meiner Mutter
    • Der Garten der Zeit

      • 128 pages
      • 5 hours of reading

      »Wohin geht die vergessene, die nicht aufgebrauchte Zeit? Sie sammelt sich in verborgenen Kammern und bildet dort Zeitverstecke. « Diese spürt Wolfgang Hermann mit seinen poetischen und stimmungsvollen Miniaturen nach und nach auf. Der Autor nimmt seine Leserinnen und Leser mit auf eine unvergessliche Reise durch den »Garten der Zeit«. Mit lyrischen und atmosphärischen Passagen komponiert er eine Symphonie an Sprachbildern, die dem Vergänglichen standhaft trotzt. Kaum ein Autor versteht es wie er, das Wesen der Zeit und der Natur derart zu inszenieren, konzentriert, authentisch, tiefgründig und zum Nachdenken anregend. So entsteht zwischen den Zeilen eine Sehnsucht, die die Leserinnen und Leser einen Augenblick innehalten lässt. Die literarischen Sprachbilder im »Garten der Zeit« werden von den außergewöhnlichen Illustrationen von Timna Brauer gekonnt in Szene gesetzt.

      Der Garten der Zeit
    • Die Tiere und die Wörter

      • 48 pages
      • 2 hours of reading

      Der Leopard und der Philosophenbär müssen feststellen: Manche Fragen sind sehr schwer zu beantworten. Und je mehr man darüber nachdenkt, desto verwirrender werden sie. Zum Beispiel: Wonach schmecken Buchstaben? Wer hat die Namen erfunden? Warum heißt der Bär Bär - und nicht Büchse? Und überhaupt? Klären lassen sich all diese Fragen nicht, aber man kann herrlich darüber philosophieren. Leopard und Bär plaudern sich in einen Buchstaben-, Wörter- und Sprachwirbel hinein, der Lesespaß macht und zum Nachdenken anregt. Vergnügt und neugierig tanzen Wolfgang Hermanns Figuren durch bunte Wortwelten. Katharina Siegs Interpretation der Geschichte erstrahlt in warmem Farbglanz und überraschenden Bildideen.

      Die Tiere und die Wörter
    • HERR FAUSTINI verlässt nach einem langen eisigen Winter das Haus auf der Suche nach Lebensaugenblicken. „DIE AUGEN DER FRAU im Pelzmantel wurden zusehends größer. Sie hielt sich an ihrem Einkaufskorb fest. Der Blumenverkäufer nahm ihre Hand und führte sie zu seinem Mund, wobei er ihr einen Blick zuwarf, den Herr Faustini aus dem Kino kannte. Auf diesen Blick griffen Filmhelden zurück, wenn es galt, keine Zeit zu verlieren, etwa, wenn der Ehemann für einen Augenblick abgelenkt war. Dieser Blick war eine Vereinbarung, ein Versprechen, eine Verschwörung. Die Frau im Pelzmantel antwortete ihrerseits mit einem aufsteigenden Rot, das ihre Züge verfeinerte. Der Blumenverkäufer richtete sich auf und zeigte das Lächeln des Gewinners.”

      Herr Faustini bleibt zu Hause
    • Wolfgang Hermanns Erzählungen zeichnen auf kleinem Raum eine ganze Welt. Zwei junge Männer verlieren sich in einer endlosen Dämmerung. Der Mann auf der Parkbank erschafft durch seinen zärtlichen Blick den Park, den sonst keiner sieht. Ein Mann geht tagaus tagein wie ein Gespenst am kleinen Provinzbahnhof auf und ab. Es heißt, er warte noch immer auf seinen im Krieg verschollenen Sohn. Einer geht zu Fuß den weiten Weg durch den Vinschgau nach St. Christoph am Arlberg, nachdem ihm in Bozen das Fahrrad gestohlen wurde. Die letzten Gesänge erzählen vom Ausverkauf eines Landes, von einer verschwindenden Welt. Eines Morgens erstrahlt die Kleinstadt in tiefgelbem Licht vom Wüstensand, den ein Wind herbeiträgt. Der Wanderer bricht auf und sieht von einem Hügel weit hinaus bis ans Ende der Welt. Erzählungen wie Bruchstücke einer verwundeten Welt, die durch den Blick eines Einzelnen zu neuer Anwesenheit findet.

      Die letzten Gesänge
    • Die Kunst des unterirdischen Fliegens

      • 188 pages
      • 7 hours of reading

      Selten war eine gescheiterte Existenz sympathischer! Was haben eine neurotische italienische Tänzerin, das Studium der Betriebswirtschaftslehre und ein Wochenendworkshop beim Männerbüro gemeinsam? Sie bilden Stationen im Leben des Ich-Erzählers, der davon träumt, ein richtiger Mann zu werden. Wenn da nicht seine Liebe zum Nichtstun, zum Flanieren und zu allen schönen Dingen des Lebens wäre. Helga, der alles gelingt, zeigt wenig Verständnis für die Schwächen ihres Mannes, der im Grunde seines Herzens genau weiß, dass er die an ihn gestellten Erwartungen nie erfüllen wird. Ihm genügt das einfache Leben in der Pension Maria, wo er, nachdem ihn seine Frau des Hauses verwiesen hat, das Dasein eines Tagträumers lebt. Ein Roman, der dem Leser keine andere Wahl lässt, als diesen versponnenen Einzelgänger zu lieben.

      Die Kunst des unterirdischen Fliegens
    • Die Augenblicke des Herrn Faustini

      Roman

      • 135 pages
      • 5 hours of reading

      In Herrn Faustinis Welt ist nichts mehr selbstverständlich. Seit es jenen Riss in seinem Inneren getan hat, sieht er sich selbst beim Leben zu. Herr Faustini beschließt, sich in Reparatur zu geben. Auf Frau Nussbächles psychotherapeutischen Rat hin lässt er den Finger über die Landkarte fliegen und landet in einem kleinen Ort an der Deutschen Weinstraße. Aber es wäre nicht Faustini, wäre seine Reise dorthin nicht voll von Ablenkungen und Umwegen. So geht er auf Einkaufstour mit Emil, dem Kleinbahnspezialisten, macht eine Rheinschiffsreise mit den van der Hoochs und folgt der Frau mit dem anmutigsten Gang der Welt. Jener Frau, die Faustini, ohne es zu ahnen, im tiefsten Inneren verwandelt. Mit seinen zwei Romanen rund um den liebenswürdigen Neurotiker hat Wolfgang Hermann die Leserherzen erobert. Nun verzaubert er mit einem neuen Faustini-Abenteuer – eine Geschichte voll zarter Melancholie und sinniger Heiterkeit, für all jene, die den Gott der kleinen Dinge lobpreisen.

      Die Augenblicke des Herrn Faustini
    • Mit dir - ohne dich

      • 151 pages
      • 6 hours of reading

      Eben noch der Shootingstar unter den Jungautoren, heimisch auf den Sofas sämtlicher Fernsehstationen der Welt, sitzt Richard Marten seit einiger Zeit höchstens seinen Schreibtischsessel durch, und auch das ohne Erfolg. Von seiner Frau verlassen, die Flasche immer griffbereit, hat er bald jedes Klischee des abgehalfterten Schriftstellers erfüllt – als plötzlich der erste Brief zur Tür hereinflattert. In einer fatalen Fortsetzungsreihe breitet eine Unbekannte ihr exzessives Sexleben vor ihm aus – und bringt Richard auf einen vermeintlich rettenden Gedanken. Ihr leidenschaftlicher Bericht entpuppt sich jedoch zunehmend als Akt der Besessenheit. Ab nun bleibt keiner seiner Schritte unbeobachtet und ein tückisches Spiel um Macht und Kontrolle nimmt seinen Lauf … Abseits der lichten Wege seines traumtänzerischen Herrn Faustini führt Wolfgang Hermann den Leser auf dunklen Pfaden durch eine Landschaft menschlicher Abgründe. Mit durchdringender Gestaltungsgabe versetzt er das Geschehen in subtile Spannung – und beweist damit einmal mehr seinen untrüglichen Sinn für das Wagnis Leben.

      Mit dir - ohne dich
    • Konstruktion einer Stadt

      Versuche

      • 110 pages
      • 4 hours of reading

      „Dieses Buch schrieb ich im Bauch von Berlin, als die Stadt noch ein ummauertes, gefesseltes Tier war. Wenn man die Augen schloss, konnte man sein trauriges Knurren hören. Wenn ich an meine Berliner Winter denke, umschließt mich ein körperloses Grau, in dem nichts leichter fällt als sich zu verlieren. Was ich schrieb, waren wohl Protokolle des Verlusts. Ich veröffentliche meine tastenden Protokolle vom Nichtbegreifen des Tiers der Stadt mit großer Verspätung, jetzt, wo das alte Westberlin als Chimäre am Horizont verdämmert.“ Wolfgang Hermann legt mit Konstruktion einer Stadt Versuche vor, eine Stadt – Berlin – flanierend, beobachtend, träumend zu vermessen. Hermann ist kein einfacher Beobachtender, er ist ein mäandernder Requisiteur poetischer Miniaturen, die er – selbst staunend – in den Fundus der Wahrnehmungen urbaner Alltäglichkeit aufnimmt und so zu bewahren hilft.

      Konstruktion einer Stadt
    • Beide Augen zu und durch!

      • 122 pages
      • 5 hours of reading

      Ein blinder Mann, der auf dem Dach herumwerkelt? Ein blinder Mann, der an der Kreissäge arbeitet? Ein blinder Mann, der eigenhändig Stromleitungen verlegt? Das alles ist Wolfgang Hermann, der blinde Hausbauer aus Niederbayern. Der heute 72-Jährige hat das Kunststück vollbracht, sich trotz Erblindung sein eigenes 930 m² großes Haus zu bauen. Man kann es sich kaum vorstellen, bis man es selbst gesehen hat...

      Beide Augen zu und durch!