In 1926, the German pastor Fritz Jahr in Halle coined the term `Bioethik' and defined a `Bio-Ethical Respect every living being as an end in itself and treat it, if possible, as such.' Bioethics since then has grown from medical ethics and social and political strategies to multidisciplinary and integrated disciplines of research and consulting. In 2020, reflecting and mediating the interactive and integrated ecosystems and interactive networks in biology, society, business, technology, and communication, I submit a wider integrated biocultural, corporate, and political `Bio-Cultural Support direct human inter-action and common-sense as an end in itself and use hardware and software tools only in stabilizing healthy and happy cultures in the bodies of ecologies, corporations and politics.' In 1969 a human walked on the moon, in 1989 the Berlin Wall fell down, in 2001 the World Trade Center in New York fell down, in 2020 a global Corona pandemic fell down on people and communities. Biological, political, and corporate bodies change, and we change with them and in `tempora mutantur et nos mutamur in illis.'
Hans-Martin Sass Book order






- 2020
- 2016
Diplomarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung, Social Media, Note: 2,30, Universität Kassel, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Zielsetzung dieser Arbeit ist es, die grundlegenden Aspekte des Einsatzes von kundenindividueller Kommunikation in Unternehmen zu untersuchen. Da die individuelle Ansprache und Kommunikation im Business-to-Business Bereich bereits schon vorherrscht und mitunter zwingend notwendig ist , soll diese Arbeit auf die vom Anbieter initiierte individuelle Ansprache von Kunden, also auf den Business-to- Consumer Bereich, beschränkt werden. Dabei sind folgende Fragen untersuchungsleitend: Welche grundsätzlichen Individualisierungsoptionen lassen sich für die Kommunikation mit Kunden unterscheiden? Wie lassen sich die Wirkungen der Individualisierungsoptionen begründen? Welche Zielsetzungen können grundsätzlich mit der Individualisierung der Kundenkommunikation verfolgt werden? Nach welchen Kriterien/Verfahren können Kunden für eine individuelle Ansprache ausgewählt werden? Welche Individualisierungsgrade sind für welche Kunden sinnvoll? Welche Anforderungen stellt die individuelle Kommunikation an das Datenmanagement? Welche Anforderungen stellt die individuelle Kommunikation an die Organisation eines Unternehmens? Welche Mitarbeiterkompetenzen brauchen Unternehmen zur Umsetzung individueller Kommunikation mit ihren Kunden? Was determiniert die Grenzen der Individualisierung?
- 2016
Cultures in bioethics
- 260 pages
- 10 hours of reading
Biotopes and Bioethics are highly complex and adaptable systems of Bios. Individual bios is terminal, but the stream of Bios goes on. Basic properties of Bios such as communication and cooperation, competence and competition, contemplation and calculation, compassion and cultivation come in different shades of light and dark in individuals and species, in history and ecology. Hans-Martin Sass discusses the territories of Bios and Bioethics, based on his involvement in decades of consulting in academia, business and politics. Special attention is given to the vision and role of Bioethics in research and training, in religious and cultural traditions, and in the survival, happiness, and health of corporate, social and political bodies. Hans-Martin Sass is Senior Research Scholar Emeritus at Georgetown University, Washington DC, and Professor Emeritus of Philosophy at Ruhr University, Bochum. (Series: Practical Ethics - Studies / Ethik in der Praxis - Studien, Vol. 40) [Subject: Bioethics]
- 2009
Ethiker waren bisher zurückhaltend in der Analyse und Diskussion von Risiken, Herausforderungen und Prioritäten bei großen Katastrophen. Eine schwere und tödliche Pandemie kann jederzeit natürlich entstehen oder durch Bioterror und biologischem Krieg ausgelöst werden. Hans-Martin Sass diskutiert am Beispiel unterschiedlicher Szenarien für Pandemie ethische, technische, kulturelle, rechtliche und politische Herausforderungen für die Staatengemeinschaft and für jeden einzelnen Bürger. Er unterscheidet zwischen einer schweren Epidemie vergleichbar der von 1918, einer einfachen Pandemie mit einer Mortalität von bis zu 20%, einer schweren Epidemie mit Mortalität von bis zu 50% und einem Worst Case Scenario von über 50% Toten. Bei jedem dieser Szenarien sind die medizinischen, ethischen, politischen und gesellschaftlichen Risiken und Prioritäten anders. Da vor allem im Falle von biologischem Terror oder Krieg die Vorwarnzeit sehr gering sein dürfte, plädiert er für eine aktuelle ethische Diskussion heute.
- 2007
Begriff und Konzept der Bioethik als einer akademischen Disziplin und als Tugendhaltung wurden 1927 von Fritz Jahr, einem protestantischen Theologen in Halle an der Saale, in einem Leitartikel in der Zeitschrift ‚Kosmos’ vorgestellt. In Anlehnung an Kant formuliert Jahr als bioethischen Imperativ ‚Achte jedes Lebewesen grundsätzlich als einen Selbstzweck, und behandle es nach Möglichkeit als solchen!’. Er erweitert damit den kantischen Ansatz in Reaktion auf physiologische Studien von Wilhelm Wundt und anderen und nach eigenen sozialethischen Überlegungen zu einem breiten Begriff von Bioethik. Der engere Begriff von Bioethik als Ablösung klassischer Arztethik durch partnerschaftliche Ethik in den Heilberufen wurde seit 1970 in den USA entwickelt und hat sich sehr schnell global ausgebreitet. Hans-Martin Sass skizziert das bioethische Modell von Jahr und zeichnet den verschlungenen Weg der Bioethik in Deutschland für die letzten 80 Jahre nach. Er regt an, angesichts neuerer wissenschaftlicher ökologischer Erkenntnisse den bioethischen Imperativ zu einem geoethischen auszuweiten und plädiert für terminologische Klarheit bei der Benutzung der Begriffe Bioethik, Medizinethik, Differentialethik, Angewandter Ethik und Ethik in der Praxis. Der Leitartikel von Fritz Jahr von 1927 und eine Studie zum 5. Gebot von 1930 sind im Anhang abgedruckt.
- 2007
Die Begrenzung der Akzeptanz von Gewebe- und Organtransplantationen auf altruistische Spendebereitschaft, teilweise zusätzlich noch mit Einspruchsrechten durch Angehörige belastet, ist voller ethischer Risiken und widersprecht den ansonsten in allen Kulturen vorhandenen und normativ begründbaren Prinzipien und Tugenden von Solidarität und Reziprozität im persönlichen und beruflichen Leben, der Sorge für Hilfsbedürftige und der grundgesetzlich verbürgten Selbstbestimmung. Modelle von Reziprozität im Schenken, Tauschen, Handeln als praktizierte Solidarität in einem ordnungspolitischen Rahmen zum Schutz für Geber und Empfänger tragen dazu bei, mehr Solidarität zu erlauben und den beklagenswerten Organmangel zu verringern. Es werden insgesamt acht Reziprozitätsmodelle und ihre jeweiligen ethischen Risiken, Unsicherheiten und Vorteile skizziert und ihre regulierte und kontrollierte Einführung in vorsichtigen Schritten empfohlen.
- 2006
Die DIFFERENTIALETHIK von Hans-Martin Sass vertritt einen konsequent normativen und praxisorientierten Ansatz in Ordnungsethik und Medizinethik. Individuelle, berufliche, kulturelle und transkulturelle Tugenden und Prinzipien werden an ihrem kulturübergreifenden normativen Gehalt sowie an ihrer Durchsetzungsfähigkeit für Bürgerrechte und Gewissensfreiheit gemessen. Zu den diskutierten Themen gehören der Gewissensentscheid beim Schwangerschaftsabbruch, Zielkonflikte im Wohlfahrtsstaat, Verantwortungen bei Notstand und Terror, Organhandel, Institutionenethik, Tierethik, E-Health im Internet, Gerechtigkeit im Gesundheitswesen, Gesundheitsmündigkeit in Prädiktion und Prävention und das Recht auf Selbstbestimmung am Lebensende. Interaktive Tugendkataloge und vereinzelte Narrationen sind alternative Methoden des Autors, mit dem Leser ins Gespräch zu kommen.