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Otto Modersohn

    February 22, 1865 – March 10, 1943
    Künstlerkolonie Worpswede
    Otto Modersohn
    Worpswede-Fischerhude 1977
    Otto Modersohn. Das Frühwerk 1884-1889
    Das nachgelassene Werk aus neuer Sicht. Die Handzeichnung
    Paula Modersohn-Becker, Otto Modersohn - Der Briefwechsel
    • Als Paula Becker 1899 den wesentlich älteren Otto Modersohn kennenlernt, ist sie eine junge, ehrgeizige Künstlerin, die um jeden Preis malen will, er dagegen ist längst anerkannt, einer der Gründer der Künstlerkolonie in Worpswede und außerdem verheiratet. Trotz dieser Widrigkeiten ist die gegenseitige Anziehung unübersehbar, und ein Jahr später werden die beiden ein Paar. Schon die ersten Briefe, die sie während Paula Beckers Reisen nach Berlin und Paris wechseln, zeugen von der großen Zuneigung der beiden, aber auch von ihrer tiefen Verbundenheit im künstlerischen Schaffen. In den späteren Jahren dient der schriftliche Austausch immer wieder dazu, sich über Malerei und das Formulieren der künstlerischen Ziele auseinanderzusetzen. Und nicht zuletzt gibt es Anekdoten aus dem Worpsweder Freundeskreis zu erzählen, und Paula Becker berichtet amüsiert vom Ehevorbereitungskurs in Berlin. Der überraschende Fund eines Großteils der Briefe Otto Modersohns an Paula Modersohn-Becker, die lange Jahre als verschollen galten, macht es hier erstmals möglich, diesen lebendigen Austausch ausführlich zu beleuchten .

      Paula Modersohn-Becker, Otto Modersohn - Der Briefwechsel
      2.5
    • In das kleine Moordorf Worpswede, nahe Bremen, zogen Landschaft mit ihrer einmaligen Atmosphäre. Alles wird in Worpswede zur Tonsymphonie: diese rote Mauer mit dem saftigen Efeu, dieses hohe, fast bis zum Boden reichende Strohdach, worüber feuchtgrünes Moos sich wie ein Teppich breitet. Das ganze Land ist in Farbe getaucht. Nicht einmal im Spätherbst entfärbt es sich. Denn tiefbraun lag das Heidekraut. Rostrot sind die Blätter der Eichen. Die Föhrenwaldungen, schwarzen Ackerfeldern und gelben Lehmgruben unterbrochen. Die Wiesen stehen unter Wasser.

      Künstlerkolonie Worpswede