Explore the latest books of this year!
Bookbot

Wilhelm J. G. Möhlig

    Swahili Übungsbuch
    Frühe Kolonialgeschichte Namibias
    A grammatical sketch of Herero (Otjiherero)
    Cultural change in the prehistory of arid Africa
    Towards interdisciplinarity
    The Bantu Languages of the Kenya Coast
    • 2018

      Die Erforschung einer afrikanischen Sprache und der Gesellschaft ihrer Sprecher erfordert eine tiefgehende gegenseitige Kennerschaft zwischen Forscher und Beforschten, die über einen längeren Zeitraum entsteht. Dies gilt besonders für das Jahr 1965, als ein Sprachforscher der Universität Köln mit einem Bantu-Volk am Nordrand der Kalahari in Kontakt trat. Der Fokus liegt auf seinen alltäglichen Erlebnissen und Begegnungen mit der einheimischen Bevölkerung, seinen persönlichen Eindrücken und Missverständnissen. Zudem wird seine zunehmende Integration in die Aufgaben der katholischen Kavango-Mission beschrieben. Ein Höhepunkt ist die musikalische Gestaltung einer Priesterweihe, für die er einen Knabenchor gründete und eine Liturgie komponierte. Der Erfolg führte zur Erlaubnis, afrikanische Musikinstrumente und Melodien in die Gottesdienste einzuführen, nachdem Trommeln seit dem 19. Jahrhundert ausgeschlossen waren. Diese Einführung verschaffte ihm großes Ansehen und Unterstützung für seine Forschungsziele. Trotz der späteren Verbannung durch die Apartheids-Regierung erlebte seine Beziehung zur Bevölkerung nach der Unabhängigkeit eine Wiederbelebung, was zur erfolgreichen Beendigung seines Forschungsprogramms führte. Der Epilog behandelt diesen abschließenden Zeitraum.

      Trommeln in der Kirche
    • 2010

      Towards interdisciplinarity

      • 241 pages
      • 9 hours of reading

      INHALT: Wilhelm J. G. Möhlig: Towards Interdisciplinarity – An Introduction Based on Experiences of the Long-term Project ACACIA Part I Case Studies Following the Accumulation Strategy Olaf Bubenzer / Helga Besler: Sands as Archives of Environmental Change – Examples from Egypt, Sudan and Namibia Frank Förster / Heiko Riemer / Andreas Bolten / Olaf Bubenzer / Stan Hendrickx / Frank Darius: Tracing Linear Structures – Remote Sensing, Landscape Classification and the Archaeology of Desert Roads in the Eastern Sahara Part II Case Studies Following the Discourse Strategy Wilhelm J. G. Möhlig / Frank Seidel / Marc Seifert: The Interdisciplinary Dimension of Linguistic Historiography Friederike Jesse / Reinhard Klein-Arendt: Putting Together Archaeology and Historical Linguistics – The Case of Pottery Eileen Kose / Marc Seifert: The History of Iron Working at the Central Kavango – An Attempt at Interdisciplinary Collaboration . Part III Case Studies Following the Amalgamation Strategy Andreas Bolten / Ute Dieckmann: The Use of GIS for Analysing and Visualizing Historical Socio-economic and Ecological Farm Data in the Outjo District/Namibia Gunter Menz / Jochen Richters: Biomass Production in NW-Namibia – A Remote Sensing Modelling Approach Julia Pauli: Demographic and Anthropological Perspectives on Marriage and Reproduction in Namibia

      Towards interdisciplinarity
    • 2008

      Reference grammar of Herero (Otjiherero)

      • 353 pages
      • 13 hours of reading

      Herero, eine südwestliche Bantu-Sprache, ist eine der Hauptsprachen Namibias und wird von etwa 8% der Bevölkerung gesprochen, was ungefähr 180.000 Sprechern entspricht. Die Sprache hat eine standardisierte Orthographie und wird in Schulen sowie an der Universität von Namibia unterrichtet. Die Literatur ist begrenzt und umfasst Schulbücher, Kurzgeschichten, Gedichte und die Bibel. Ein dreisprachiges Wörterbuch und eine umfassende Grammatik in Afrikaans wurden in den 1980er Jahren veröffentlicht, gefolgt von zwei Kurzgrammatiken. Trotz der relativ geringen Sprecherzahl ist Otjiherero eine bedeutende Sprache Namibias, die eine moderne, systematische und umfassende englischsprachige Grammatik verdient. Das vorliegende Werk liefert nicht nur diese Grammatik, sondern beleuchtet auch die oft übersehenen prosodischen Merkmale wie Ton und Intonation. Es verfolgt die Wanderwege der Herero mit historischer Phonologie bis zu einem Ursprung nahe dem Malawi-See. Die folgenden Kapitel behandeln die Morphologie der Sprache im Vergleich zu anderen Bantusprachen, gefolgt von einer detaillierten Beschreibung der Herero-Syntax, die einfache und komplexe Sätze behandelt. Glossierte Textbeispiele veranschaulichen die Anwendung der diskutierten Regeln. Zusätzlich sind umfassende Wortlisten mit Tonmarkierung und ein Index linguistischer Termini enthalten. Weitere Veröffentlichungen zur Herero-Sprache, -Geschichte und -Kultur sind ebenfalls erhältlich

      Reference grammar of Herero (Otjiherero)
    • 2005

      Das Rumanyo ist eine Bantusprache in Nordnamibia mit den Dialekten Rushambyu und Rugciriku, gesprochen von etwa 120.000 Menschen. Diese Tonsprache wird in lokalen Schulen als Medium verwendet, unterstützt durch Schulbuchliteratur und das Radio Kavango. Eine aktive Gruppe einheimischer Intellektueller fördert die Literatur in ihrer Muttersprache und tritt zunehmend im nationalen Kontext Namibias in Erscheinung. Möhlig hat 1965 eine Wortliste mit 2.000 Stichwörtern in Rugciriku, Französisch und Deutsch sowie 1967 eine Grammatik auf Deutsch veröffentlicht. Die Apartheid-Regierung vereinheitlichte 1988 die Orthographie, was die Grundlage für ein Wörterbuch schuf, das auch von der einheimischen Bevölkerung genutzt werden kann. In Zusammenarbeit mit Experten, insbesondere Karl Peter Shiyaka-Mberema, entstand ein Wörterbuch mit fast 10.000 Schlüsselwörtern. Es besteht aus drei Teilen: Das Hauptstück ist das Rumanyo–Englisch-Wörterbuch, das umfassende Informationen zu Grammatik, Syntax und Semantik enthält. Akzentzeichen zeigen die Tonformeln der Stichwörter, und Querverweise verdeutlichen Ableitungen. Der zweite Teil ist ein Englisch–Rumanyo-Wörterbuch, das auf den Hauptteil verweist. Abgerundet wird das Werk durch eine Kurzgrammatik, die die Informationen systematisch darstellt. Eine separate grammatische Skizze des Rumanyo ist ebenfalls erhältlich.

      A dictionary of the Rumanyo language
    • 2005

      Das Rugciriku ist einer der beiden Dialekte des Rumanyo, einer Bantusprache, die am mittleren Kavango in Nordnamibia gesprochen wird, mit schätzungsweise 60.000 bis 80.000 Sprechern. Es gilt als die kulturell aktivste Sprache unter den vier Kavango-Sprachen, unterstützt durch lokale Literatur und Rundfunkpräsenz. Eine standardisierte Orthographie, die seit 1988 besteht, wurde von der lokalen Bevölkerung angenommen. Das Werk folgt diesen Regeln und behandelt umfassend die Grammatik, einschließlich Laut- und Tonsystemen, Nominal-, Pronominal- und Verbalbereichen sowie Syntax und komplexen Satzstrukturen. Es enthält interlineare Textanalysen, ein Verzeichnis des verwendeten Wortmaterials (Rugciriku-English, English-Rugciriku), eine Bibliographie und einen Sachindex. Das Rugciriku war Teil des Sonderforschungsbereichs 389 „Kultur- und Landschaftswandel im ariden Afrika“ an der Universität zu Köln (1995–2007). Dieses Werk bietet linguistisches Grundlagenmaterial und ist ein wichtiger Beitrag zum sprachhistorischen Vergleich im nordnamibischen Raum. Zudem dient es als Nachschlagewerk und sprachliche Orientierung vor Ort. Der Autor beschäftigt sich seit 1965 mit dem Rugciriku und hat bereits eine Dissertation zur prosodologischen Struktur veröffentlicht sowie ein Wörterbuch in Zusammenarbeit mit einem einheimischen Ko-Autor erstellt. Eine systematische Grammatik, die die gesamte Sprachstruktur berücksichtigt, fehlte bisher.

      A grammatical sketch of Rugciriku (Rumanyo)
    • 2003

      Herero is a Bantu language (G.31) that is spoken mainly in Namibia and parts of Botswana and Angola. The present grammatical sketch of Herero (Otjiherero) contains a concise but complete grammar of the Herero language of Namibia. All aspects of language structure are covered, in particular phonology, tonology, morphology, syntax and lexicon. Two elaborate text examples are included. Because of the limited size tables and paradigms prevail. An index allows quick access to topics beyond the traditional structure of a grammar. The intention of the book is two-fold. It offers a reliable aid for those interested in gaining a practical language proficiency in Herero, while for Herero native speakers it provides a good access to the English language. The study is the result of a collaborative research designed as a European-African partnership project by three bantuists where one of them, Jekura U. Kavari, is a native speaker of Herero.

      A grammatical sketch of Herero (Otjiherero)