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Fred Kaspar

    Hinter der Mauer
    Altstadtfreunde - Altstadtfreude
    Krambude, Boutique und Laden
    • Krambude, Boutique und Laden

      • 207 pages
      • 8 hours of reading

      Jeder Band der EINBLICKE-Reihe widmet sich einem Schwerpunktthema und bietet eine umfassende Übersicht zum Thema "Kleines Bürgerhaus". In diesem Band stehen Kleine Häuser im Fokus, die in städtischen Marktbereichen und Handelszentren angesiedelt waren. Diese kleinen Gebäude dienten Händlern zur Präsentation ihrer Waren, Handwerkern zur Herstellung von Produkten und boten Platz zur sicheren Aufbewahrung wertvoller Güter. Oft beinhalteten sie Arbeits- und Verkaufsräume sowie Schlaf- und Lagermöglichkeiten. Verkaufsboutiquen prägten Stadtzentren, Wallfahrtskirchen und Kurorte. Die Bezeichnungen für diese Bauten variieren, von Bude und Gadem bis hin zu Boutique, Comptoir, Kiosk und Bazar seit dem 17. Jahrhundert. Im Laufe der Zeit wurden sie für unterschiedliche Zwecke genutzt und sind oft nur für Kenner erkennbar. Der Band beleuchtet erstmals die Geschichte, Funktionen und Erscheinungsformen dieses wenig beachteten Bautyps und zeigt seine Bedeutung für die Entwicklung städtischer Zentren in Nordwestdeutschland, ergänzt durch Beispiele aus ganz Europa. Weitere Aufsätze thematisieren Kleine Häuser als Lebensräume der Flussschiffer an der Weser sowie den Wiederaufbau eines Behelfsheims im Freilichtmuseum Detmold, was das wachsende Interesse an der Dokumentation der Lebensverhältnisse "kleiner Leute" verdeutlicht. Die Vergabe des Preises "scheinbar unscheinbar" ist ein zentrales Element der STIFTUNG Kleines Bürgerhaus, mit ausführlic

      Krambude, Boutique und Laden
    • Hinter der Mauer

      Kleine Bürgerhäuser an und auf der Stadtmauer

      • 190 pages
      • 7 hours of reading

      EINBLICKE ist die wissenschaftliche Schriftenreihe der Stiftung „Kleines Bürgerhaus“. Mit ihr soll der Blick über die im Stadtoder Straßenraum erkennbare „äußerliche“ Architektur hinaus auf das Innere der Kleinen Bürgerhäuser gelenkt werden, deren räumliche Verhältnisse Ausdruck der darin ehemals herrschenden Lebensverhältnisse und sozialen Strukturen sind. Im vorliegenden Band 4 „Hinter der Mauer“ stehen so genannte Mauerhäuser im Zentrum. Sie bildeten in einigen Städten einen beachtlichen Teil des Baubestandes. Über die Hintergründe ihrer Entstehung, die Bauherren und Bewohner, ihre bauliche Gestalt und innere Aufteilung sowie die Gründe für ihr weitgehendes Vergessen wird ausführlich anhand ausgewählter Städte Nordwestdeutschlands berichtet. Bei den an der Innenseite der Stadtmauer in mehr oder weniger großer Zahl stehenden schmalen, fast ausnahmslos traufenständig errichteten Wohnhäusern handelte es sich zwar um „Kleine Häuser“, aber dennoch in aller Regel um, rechtlich gesehen, Bürgerhäuser. In einem weiteren Schwerpunkt des Bandes geht es erneut um das Thema „Behelfsheime“. Anhand zweier ortsbezogener Studien zum Behelfsheimbau werden die Schicksale der Erbauer und Bewohner dieser Gebäude deutlich, wodurch diese Bauten sozusagen wieder „mit Leben gefüllt“ werden.

      Hinter der Mauer