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Eckhard Henscheid

    September 14, 1941
    Die Wurstzurückgehlasserin
    Rossmann, Rossmann ...
    Die Vollidioten. Geht in Ordnung-sowieso-- genau---. Die Mätresse des Bischofs
    Roman-Trilogie
    Geht in Ordnung, sowieso, genau: ein Tripelroman über zwei Schwestern, den ANO-Teppichladen und den Heimgang des Alfred Leobold
    Die Vollidioten
    • Dostojewskis Gelächter

      • 282 pages
      • 10 hours of reading

      Als Mystiker und Menschheitsproblematiker, Ersatzchristus, Russlanderneuerer, Verbrechensbekämpfer hat man Fjodor Michailowitsch Dostojewski jahrzehntelang gesehen und vereinnahmt. Doch wer war der große Russe wirklich? Nicht undenkbar, dass der Klassiker unter den Dichtern und Briefeschreibern im deutschsprachigen Raum bislang völlig falsch verstanden wurde. Weithin vergessen jedenfalls ist das besonnene und beinahe revolutionäre Wort Thomas Manns, in diesem Schwer-Romancier könne man einen „ganz großen Humoristen“ erkennen – bei dem es vor allem eins gibt: viel zu lachen. Eckhard Henscheid, selbst schon als ein „von der Romantik verfeinerter Dostojewski“ (FAZ) tituliert, macht sich daran, diesem Missstand abzuhelfen. Eine gleichermaßen geistreiche wie unterhaltsame Streitschrift, die nichts weniger als die Revision einer hochkulturellen Großtorheit im Sinn hat.

      Dostojewskis Gelächter2014
      4.0
    • Götter, Menschen und sieben Tiere

      • 220 pages
      • 8 hours of reading

      28 Einzelwesen – Götter und Menschen – zählen Eckhard Henscheid und sein Leibzeichner F. W. Bernstein in Wagners 'Ring', davon einige, wie die Rheintöchter, in Gruppen. Dazu gesellen sich sieben Tiere, darunter wieder in einem Fall ein Pärchen. Sie allesamt werden in diesem Buch mit großer Sympathie vorgestellt.

      Götter, Menschen und sieben Tiere2013
    • Denkwürdigkeiten

      • 412 pages
      • 15 hours of reading

      Als stilbildender Humorist wird er verehrt, als Universalkritiker gefürchtet, als einer der eigenwilligsten deutschen Schriftsteller gerühmt: Eckhard Henscheid, Mitbegründer der Neuen Frankfurter Schule und der satirischen Zeitschrift TITANIC, schuf ein verblüffend vielfältiges Werk, das zum Großen der Nachkriegsliteratur gerechnet werden darf. Mit Leidenschaft liebt Henscheid die klassische Literatur, Musik, die Oper und die Provinz, und er schreibt anrührend darüber; doch ebenso leidenschaftlich geißelt er alles, was ihm aufgebläht und eitel erscheint. Henscheid kannte alle und stritt mit vielen, gern und glühend. Nun erzählt Eckhard Henscheid von dem, was sein Leben prägte: der Geschmack von Kokosnüssen und der Duft des Katholizismus, liebe Freunde – wie die Weggefährten Robert Gernhardt, F. W. Bernstein und F. K. Waechter – und Lieblingsfeinde. DENKWÜRDIGKEITEN, notiert mit stilistischem Raffinement, bissig, komisch und hintergründig wie immer, immens klug und gebildet wie gewohnt. Eine kleine Geschichte der Bundesrepublik, wie man sie noch nicht gelesen hat – und das Selbstporträt eines großen deutschen Autors.

      Denkwürdigkeiten2013
      3.2
    • Meine wunderbare Buchhandlung

      • 239 pages
      • 9 hours of reading

      Stunden in der gemütlichen Lieblingsbuchhandlung verbringen, stöbern in druckfrischen Neuerscheinungen und vergilbten Lederbänden. Auf Buchhändler und Antiquare treffen, die echte Charaktere sind. Bereitet es nicht mindestens ebenso viel Freude, ein Buch auszuwählen und zu kaufen, wie es anschließend zu lesen? Das meint der bibliophile Autor und Herausgeber Dirk Kruse und wundert sich, dass noch niemand diesen Orten 'irdischen Glücks' eine Anthologie gewidmet hat. Er konnte 15 bedeutende Autoren für die Hommage gewinnen – von Thommie Bayer über Ulrike Draesner und Ulla Hahn bis hin zu Herbert Rosendorfer und Hans-Ulrich Treichel. In Erzählungen und Kurzgeschichten schildern sie die denkwürdigsten, witzigsten, unheimlichsten und kuriosesten Begebenheiten in ihren ›wunderbaren Buchhandlungen‹.

      Meine wunderbare Buchhandlung2010
      3.2
    • Auweia

      • 125 pages
      • 5 hours of reading

      Im Mittelpunkt dieses heiteren Familienromans stehen Privat- und Berufsleben der prominenten Heidi. Eckhard Henscheid berichtet in ausgewählten Episoden von einem vorbildhaften deutschen Leben in Pracht und zuweilen auch Schicksalhaftigkeit. Wenn Romane in der Regel Freude machen sollen, so gilt das für den vorliegenden Fall nur bedingt. Dieses Buch beabsichtigt mit durchaus künstlerischen Mitteln mehr oder weniger das Gegenteil. Von seinen inhaltlichen Reizen abgesehen, sucht der Roman „Auweia“ Sprache dort auf, wo sie normalerweise in der schönen Literatur nichts verloren hat: in ihrer Inferiorität. Inhaltlich-gehaltliche Ähnlichkeiten mit dem Leben einer gewissen deutschen Ex-Spitzentennisspielerin sowie eines noch gewisseren deutschen Supermodels sind nicht ganz zufällig, wenn auch überhaupt nicht beabsichtigt.

      Auweia2007
      2.0
    • In seinen Essays widmet sich Henscheid dem musikalischen Kosmos mit den Fixsternen Mozart, Puccini, Verdi und Wagner. Er analysiert, wie Wagner den „Saft“ in den eher faden 2. Akt seiner Walküre hätte pumpen können. Henscheid strebt nicht nur nach Genuss, sondern will auch verstehen, warum er ihn empfindet. Er untersucht, was in Opern geschieht und welche Emotionen dabei angesprochen werden. Der Grandsigneur der „Humorkritik“ und Meister des Fugs und Unfugs zeigt sich als kompetenter Musikschreiber, der tief in die Materie eintaucht und seine Erfahrungen teilt. Die hohe Kunst, über Musik so zu schreiben, dass der Leser sie hören kann, beherrscht er meisterhaft. Der siebte Band der Werkausgabe versammelt sein berüchtigtes Kompendium „Verdi ist der Mozart Wagners - ein Opernführer für Versierte und Versehrte“, das von der Frankfurter Allgemeinen als „Fabelhaft“ und von Die Zeit mit „Güteklasse A“ bewertet wurde. Zudem enthält er die beiden großen Musiksammlungen „Musikplaudertasche“ und „Warum Frau Grimhild Alberich außerehelich Gunst gewährte“ sowie 14 verstreute Opernkritiken, Essays, Glossen und Musikerporträts und 10 Erstveröffentlichungen.

      Gesammelte Werke in Einzelausgaben2005
    • Dieser neue Band der Henscheid-Werkausgabe bringt drei vergriffene Romane zurück und präsentiert zwei Kurzromane erstmals in Buchform. "Dolce Maria Bionda" (1983) ist ein tragischer, komischer Liebesroman, in dem der deutsche Urlauber Hammer in Bergamo von der Sehnsucht nach einer blonden Frau heimgesucht wird. Seine Suche wird von Musik und einer bunten Romanbesetzung begleitet. "Maria Schnee" (1988) erzählt von Hermann, einem menschenscheuen "Wahrnehmungserotiker", der in einer Pension im bayerischen Hinterland lebt und seine Umgebung mit akribischer Wachsamkeit beobachtet. "Beim Fressen beim Fernsehen" (1970/81) beginnt als Feierabendidylle und entwickelt sich zu einem chaotischen Spiel mit Sprache und Anspielungen. "Die Unverblühten" (1988) ist das Eingangskapitel eines unvollendeten Romans, während "Dr. med. Erika Werner - Roman einer jungen Ärztin" hier erstmals veröffentlicht wird und das Spektrum der Leidenschaften deutscher Ärzte humorvoll zusammenfasst. Die Henscheid-Werkausgabe besticht durch handwerkliche Genauigkeit und ansprechendes Design. Bereits erschienen sind die ersten Bände mit verschiedenen Romanen und Erzählungen, die eine umfassende Sammlung des Werks bieten.

      Dolce Madonna Bionda, Maria Schnee, Beim Fressen beim Fernsehen2004
    • Erzählungen

      • 641 pages
      • 23 hours of reading

      Mit zwei hier erstmals publizierten Erzählungen.

      Erzählungen2003
    • Band 1 der Werkausgabe. Henscheids Romane I enthält die beiden ersten Teile der legendären „Trilogie des laufenden Schwachsinns“: • Die Vollidioten. Es geht um die Verwirrungen, die dadurch entstehen, dass sich ein Schweizer Gastarbeiter in Frl. Czernatzke verliebt. Robert Gernhardt anerkannte neidlos: „Sehr komisch, dafür sorgt schon das Roman-Personal, allen voran Herr Kloßen. Und dann die anderen Verwirrten, die Kulturkrauter, ständig in seltsame Geschäfte verwickelt, wenn sie nicht gerade hinter Bier und Frauen her sind.“ • Geht in Ordnung - sowieso - - genau - - -. „Allein der Titel dieses Romans verdiente schon den Nobelpreis!“, jubelte die Frankfurter Rundschau. „Ich las die wilde Geschichte aus dem ANO-Teppichladen und wusste, dass ich gerettet war. Für alle Zeiten. Wer nach solch entscheidenden Einsichten ins Zwischenmenschliche, Geschlechtliche, dargelegt in funkelnden, gleißenden, für jene durchinnerlichten Zeit geradezu überirdisch wummernden Sätzen, wer da nicht sofort für alle Zeiten emotional abgesichert war, dem konnte keiner mehr helfen“, beschreibt Wolfgang Bortlik in der Schweizer Wochenzeitung seine erste Begegnung mit Teil 2 von Henscheids opus magnum. Mit Erläuterungen und einer editorischen Notiz.

      Die Vollidioten. Geht in Ordnung - sowieso - genau2003
    • Polemiken

      • 784 pages
      • 28 hours of reading

      Band 3 der Werkausgabe. Henscheids Polemiken. Von den berühmten, unter grausamen öffentlichem Gelächter „Erledigten Fällen“ über die Lesebuch-würdigen Klassiker der „Sudelblätter“ bis zu den neuesten, in den letzten Monaten veröffentlichten Strafgerichten, die Henscheid monatlich in der Frankfurter Rundschau veranstaltet: „Nur wenige deutsche Autoren haben in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts so komische Prosa geschrieben“ (Frankenpost). „Was für ein Genie ist dieser Autor“ (Berliner Zeitung). Aus dem Inhalt: Der Entfeinder, Ausländereinpassung, Karasex, Leidkultur, Recruiting-Event, Flirt-Faktor, Luder, Kochs Comeback, Inverno; Infernale, Vom Feinsten, Postfungesellschaft, Eros heute, Klonesk, Ey-Mensch-fuck-quack, Chef im Schweinering, Das Sinequaknon, Veronas Vernichtung, Ekstatisch Sinn machen u. v. a. 787 Seiten. Dünndruck. Fadenheftung. Flexibles Leinen.

      Polemiken2003
      4.0
    • Die „kunstvollste Prosa seit Arno Schmidt, die Humor und Realismus völlig unverkrampft vereint.“ Journal Frankfurt. Nach den beiden ersten Romanbänden und den berühmten Polemiken erscheinen nun in Henscheids Gesammelten Werken in Einzelausgaben die Erzählungen. Der Band enthält die an verschiedenen Orten und in unterschiedlichen Kombinationen erschienenen (und überwiegend vergriffenen) Klassiker und zwei Erstveröffentlichungen („Sterben im Kummertal“, Eine Bergerzählung). Im editorischen Nachwort gibt Henscheid Auskunft über die teils kuriosen, teils abenteuerlichen Geschichten im Zusammenhang mit Entstehung und Erstveröffentlichung seiner Erzählungen („Eine Altleserin aus Biel beschwerte sich und brachte leserbrieflich zum Vortrag, so etwas Gemeines sei in der Schweiz überhaupt noch nicht gedruckt worden; bei der Konkurrenz von G. Kellers Bösartigkeiten immerhin auch ein starkes Lob“) und berichtet über die Reaktionen des Publikums. Hier bieten sich „keineswegs reizlose Kleineinblicke in die damals aktuelle und wohl noch immer unveränderte Mentalitätsgeschichte“ (Henscheid).

      Die Lieblichkeit des Gardasee. Hersbrucker Trilogie. Goethe unter Frauen2003
    • Band 2 der Werkausgabe. Henscheids Romane II enthält Teil 3 der „Trilogie des laufenden Schwachsinns“: Die Mätresse des Bischofs. „Ein Kleinstadt-Kaleidoskop von wahrhaft kosmischen Provinzdimensionen …, das von barocker Heiterkeit nur so strotzt - und das alles am Rande des laufenden Schwachsinns“ (Nürnberger Nachrichten). Dazu der Roman „Im Kreis“. Henscheids Erstling, ein wüst-komischer Frankfurt-Roman, eine Vorstufe zur Trilogie. Mit einer editorischen Notiz. 756 Seiten. Das Beiheft enthält auf 44 S. die 42 Ill. von F. K. Waechter, R. Gernhardt und F. W. Bernstein zu den Romanen Die Vollidioten, Geht in Ordnung - sowieso -- genau --- und Die Mätresse des Bischofs.

      Die Mätresse des Bischofs. Im Kreis2003
    • Der schon recht lange eingeführte Begriff der „Kulturkritik“ scheint seine beste Zeit hinter sich zu haben. Er ist mittlerweile gar etwas in Verruf gekommen, wirkt veraltet und überholt, wie ein Relikt des antiquierten Kulturverständnisses sowohl der Konservativen als auch der Links-Progressisten. Eckhard Henscheid gehört seit Jahrzehnten zu den wichtigsten und unterhaltsamsten Kulturkritikern Deutschlands. Nachdem er zur Jahrtausendwende eine bissige Enzyklopädie der sintflutartigen Verwendung von Kultur-Komposita – von der 'Ahnenkultur' bis zur 'Zynismuskultur' – vorgelegt hat, kommt nun eine Sammlung seiner größeren Aufsätze zur Kulturkritik. Ob sich diese Aufsätze nun am Winzigen und scheinbar Zufälligen entzünden, oder am Großen und Prinzipiellen abarbeiten, sie sind alle von der Überzeugung getragen, daß Kulturkritik weiterhin unabdingbar ist. Aus dem Inhalt: Udo, Sabrina, Wolfgang – SPD-Kultur Die Nackten und die Doofen Von der Grenzerweiterung Zeit der Zerknirschung Pädagogik, Zeitgeist, Dummdeutsch Der Literaturnobelpreis Hitler 2002 Goethe in Bayern J. Fischer – Was ein dummes Leben Roland Koch – Krawallvorschläge Was Effe Effenberg noch machen könnte Eschede-Enschede Verbale Verwerfungen Operetten-Nachruf Kultur-Europacup Generationen – woher und wohin? Fun-Gesellschaft

      Die Nackten und die Doofen2003
      4.0
    • Erotik pur mit Flirt-Faktor

      • 153 pages
      • 6 hours of reading

      Wenn die „Erotik“ beziehungsweise die allgemein grassierende „Sinnlichkeit“ nicht mehr „niveauvoll“ ist, sondern schon „pur“ daherkommt, trotz aller „Leidkultur“ in diesem unseren mit „Ludern“ vollgestopften „Millionium“ mit all seinen „Recruiting-Events“ und zumal im „spannenden“ Umfeld von „Fraport“: dann wird's allemal kriminell, dummdeutsch und zum Fürchten.

      Erotik pur mit Flirt-Faktor2002
      2.7
    • In diesem ganz besonderen Musikbuch wirft der Opernfachmann Eckard Henscheid heikle Fragen auf – wie etwa die, warum Frau Grimhild Alberich Gunst gewährte. Doch selbstverständlich geht es nicht bloß lustig zu. Sondern etwa auch um fast private Liebeserklärungen: an Puccinis Schwester Angelica sowohl als an Madama Butterfly, welche nämlich der Autor scheint's unverzüglich heiraten täte mögen.

      Warum Frau Grimhild Alberich außerehelich Gunst gewährte2001
    • Jahrhundert der Obszönität

      • 607 pages
      • 22 hours of reading

      Welcher Begriff erfasst die Signatur des 20. Jahrhunderts genauer als der der Obszönität? Schamlos war, wie Eckhard Henscheid und Gerhard Henschel zeigen, beinahe alles - von der nationalen Begeisterung angesichts des Ersten Weltkriegs bis hin zu den finalen Vorgängen rund um Lady Di. Und nimmt man verbindend Freuds alte Diagnose hinzu, daß Verlust von Scham Schwachsinn befördere, im individuellen wie im kollektiven Leben, so wird rasch einleuchtend, daß es wenig Anlaß zur Zuversicht gibt.

      Jahrhundert der Obszönität2000
      3.0
    • Goethe unter Frauen

      • 229 pages
      • 9 hours of reading

      Hier packen die elf wichtigsten Frauen in Goethes Leben so willig wie wortreich aus: Goethes Traumelf, die ihn nun endlich wahrlich weiblich einpackt. Es kommen zu Wort: Mutter Aja, Friederike, Charlotte, Lili, Frau von Stein, Christiane, Bettine, Marianne, Ulrike, Ottilie und, nun ja, Gretchen.

      Goethe unter Frauen1999
      4.0
    • Eckhard Henscheids Liebeserklärung an den großen Romantiker Joseph von Eichendorff. Eingebunden in einen erklärenden Begleittext zeigt diese höchstpersönliche Auswahl den Dichter in all seinen Widersprüchen und lädt ein, Eichendorffs Gedichte kennenzulernen oder auf ganz neue Weise wieder zu lesen.

      Aus der Heimat hinter den Blitzen rot1999
    • Als der Ball noch rund war

      Sepp Herberger – Ein deutsches Fußballeben

      • 220 pages
      • 8 hours of reading

      Entgegen aller Schulbuchweisheit wurde die Bundesrepublik erst 1954 gegründet: mit dem Gewinn der Fußballweltmeisterschaft in Bern. Und in Sepp Herberger û dem freundlich-knorrigen Mann, der diesen Nach- kriegssieg ermöglicht hatte û fand die »vaterlose Gesellschaft« eine neue Vaterfigur. In dieser Biographie werden drei große Geschichten erzählt. Zum einen die Geschichte einer Obsession: Fußball, Fußball über alles. Zum anderen die Ge- schichte eines bundesdeutschen Mythos, der mit seinen Tugenden Fleiß, Disziplin und Treue den Traum des Wiederaufbaus verkörperte. Und schließlich ein Bildungsroman, dessen Held einfachen Verhältnissen entstammte und eine weithin mißachtete Kunst zum Lehrstück erhob. Für Herberger, den Arbeitersohn aus Mannheim, war Fußball die einzige Chance zum sozialen Aufstieg. Er stürmte für den SV Waldhof, wurde in die Nationalmannschaft berufen, studierte an der Sporthochschule und wurde 1938 Reichstrainer. In seiner Person spiegelt sich die erstaunlich bruchlose Kontinuität des DFB vom Naziregime bis zur Bundesrepublik. Immer darauf bedacht, sich zu arrangieren, hielt Herberger während des Krieges Kontakt zu seinen Spielern und konnte danach so umgehend mit dem Neuaufbau der Nationalmannschaft beginnen. Was von ihm blieb, das sind Sätze wie »Der Ball ist rund« und «Das nächste Spiel ist immer das schwerste« û einfache Wahrheiten für eine Gesellschaft, die ihre theoretische Revolte noch vor sich hatte.

      Als der Ball noch rund war1997
    • Prominente, Schriftsteller und Journalisten schreiben über die wunderbare Welt des Fussballs, über die Clubs ihres Herzens, die Leiden eines Fans und über Weisheiten, die sich nur auf der Tribüne oder vor dem Fernseher gewinnen lassen. Das definitiv andere Buch zur Fussballeuropameisterschaft 1996.

      rororo: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Die wunderbare Welt des Fußballs.1996
    • Dieses Lesebuch bietet neuen Henscheid-Lesern einen umfassenden Überblick über sein Werk, einschließlich Märchen, Erzählungen, Satiren, Essays, Gedichte und Kunst- sowie Literaturkritik.

      Über Manches1996
      4.0
    • 14 Schwedengeschichten, der Blick in die Heimat und die Pegnitz-Sagen Wie der Schwed um 1623 oder 29 unter der Generalität Knut von der Hurtes wieder einmal gegen den kaiserlichen Alten Tuck losschlug, ist das eine; wie in Schmidtstadt unversehens ein Hund zuammenbrach, indessen gleich nebenan in Tabernackel ein Amerikaner aus Ohio unterherum auffällig wurde, das ist das andere; wie aus dem so unrechtmäßig wie vorteilhaft verkauften und später reuig wiedergekauften Kindlein vom linken Pegnitzufer später der berühmte Präsident G. Washington wurde, das nun freilich dritte. Die Hersbrucker Trilogie heißt erstens so, weil die Stadt Hersbruck in allen drei Sammlungen von Anekdoten, Legenden und Mythen zumindest kurz gestreift wird, und zweitens deshalb, weil dort, in der Kunstdruck-Bücherwerkstätte, die Bände '14 Schwedengeschichten', 'Der Blick in die Heimat' und die 'Pegnitz-Sagen' zuerst einzeln erschienen sind. Das Mittelstück des Triptychons wäre im übrigen formal und stilistisch nicht denkbar ohne das schrecklose segensreiche Wirken der fränkischen Heimatjournalisten Paul A. Hassold und sein grauenhaftes Vorbild.

      Hersbrucker Trilogie1993
    • Der Band vereint verschiedene Erzählformen, von geschlossenen bis offenen Erzählungen, sowie verwandte Genres wie die Erzähllegende und den Offenen Brief. Er enthält alles, was über die drei geschlossenen Kafka-Geschichten hinausgeht.

      Die Lieblichkeit des Gardasee. Gesammelte Erzählungen1992
    • Verdi ist der Mozart Wagners

      • 270 pages
      • 10 hours of reading

      (.) Nichts für bierernste Gralshüter in Sachen Oper! Oder doch? Autor Eckhard Henscheid kann so albern sein wie ernsthaft humoristisch, so lässig wie philosophisch, auch alles zugleich und contra Wagner „und überhaupt“. Da bricht er zum Beispiel eine Lanze für den unterschätzten mozartesken Don Ottavio, erteilt auch mal drei Gastautoren das Wort, macht sich kräftige Gedanken über Zitate und Plagiate, die auch archetypisch sein können, und stöhnt mit Gevatter Verdi: „Dio mio, diese Tenöre!“ Wer etwas über Väter und Onkel, über musikalische Pausen, das „letzte Schnauferl“ oder über höchste und tiefste Töne in der Oper wissen will, der ist mit diesem ebenso satirischen wie gescheiten Spaziergang an der Seite eines sattelfesten und intelligenten Opernkenners nach wie vor gut bedient. Neue MusikzeitungEckhard Henscheid erweist sich als profunder Kenner und Liebhaber von Mozart sowie spezieller der italienischen Oper, von Verdi, Puccini - ganz speziell von Puccinis „Tosca“. Wagner kennt er auch, mag er aber weniger. (.) Henscheid pflegt seine Hobbys und pflückt den Tag. Er lustwandelt nur noch abseits der Pfade, schwärmt von Blüte zu Blüte und sammelt die schönsten, komischsten und absurdesten Stellen. (.)Die Zeit

      Verdi ist der Mozart Wagners1992
      4.0
    • Sudelblätter

      • 444 pages
      • 16 hours of reading

      Kurze Texte zur Literatur, bildenden Kunst und Musik, zu Leuten und Dingen, die dem Autor beim Lesen, Sehen, Hören aufstießen, darunter 19 Beiträge aus der "Zeit."

      Sudelblätter1987
      3.4
    • Die Buchreihe „Die Vollidioten. Geht in Ordnung sowieso--genau. Die Mätresse des Bischofs“ von Eckhard Henscheid umfasst mehrere Bände, die sich mit den Absurditäten und Herausforderungen des modernen Lebens auseinandersetzen. Die Geschichten sind geprägt von einem scharfen, oft ironischen Humor und einer kritischen Betrachtung gesellschaftlicher Normen und Werte. Im ersten Band wird eine Gruppe von Protagonisten vorgestellt, die sich in verschiedenen Lebenslagen und Konflikten wiederfinden. Ihre Interaktionen sind oft von Missverständnissen und komischen Situationen geprägt, die die Absurdität des Alltags verdeutlichen. Die Charaktere sind vielschichtig und verkörpern unterschiedliche Facetten der Gesellschaft, von gescheiterten Existenzkämpfern bis hin zu selbstgerechten Moralaposteln. Der zweite Band, „Die Mätresse des Bischofs“, vertieft die Thematik der Macht und der zwischenmenschlichen Beziehungen. Hier wird die Beziehung zwischen einem Bischof und seiner Mätresse thematisiert, was zu moralischen Dilemmata und gesellschaftlichen Spannungen führt. Insgesamt behandelt die Reihe Themen wie Identität, Moral, Macht und die Suche nach Sinn im Leben. Henscheid gelingt es, durch seinen prägnanten Stil und die lebendigen Charaktere, ein facettenreiches Bild der menschlichen Natur zu zeichnen.

      Die Vollidioten. Geht in Ordnung sowieso--genau. Die Mätresse des Bischofs1985
    • Dummdeutsch

      • 294 pages
      • 11 hours of reading

      'Dummdeutsch', das meint eine Emulsion aus vor allem Werbe- und Kommerzdeutsch, aus altem Feuilleton und neuem Professorendeutsch (und umgekehrt), aus dem Deutsch der sogenannten Psychoszene und dem einer neuen Innerlichkeit, aus eher handfest-törichtem Presse- und Mediendeutsch, aus Sport- und Bürokratendeutsch.

      Dummdeutsch1985
      3.2
    • Unser Goethe

      • 1160 pages
      • 41 hours of reading

      Hrsg. Henscheid, Eckhard ; Bernstein, F. W. Zahlr. Abb. u. Notenbeisp. 1158 S.

      Unser Goethe1982
      3.0
    • Ein Klassiker der literarischen Hochkomik von Eckhard Henscheid erstmals als Buchhandelsausgabe An einem Samstagabend im Jahre 1972 im Frankfurter Nordend, im Umkreis der Gastwirtschaft Mentz, passiert es: Herr Jackopp verliebt sich in Frl. Czernatzke. Eckhard Henscheid, der Erzähler, wird zum 'Postillon d’amour', die Ereignisse über eine Woche lang beobachtend, aber auch unverkennbar willentlich vorantreibend; man könnte sogar sagen: böswillentlich. Unterdessen werden im Mentz gesellschaftspolitische Utopien entwickelt, wird über die Gründung eines 'Vereins zur Abschaffung der Sexualität wegen unerträglicher Banalität der dabei anfallenden Vorgänge' und über die möglichst gedeihliche Emanzipation der Frau diskutiert. Der immer blanke Herr Kloßen erleichtert für seine Zeche den einen oder anderen um einen Zwanzigmarkschein und garantiert mit immer neuen absonderlichen Argumenten die baldige Rückzahlung. Eckhard Henscheid, einstiger Redakteur bei einem Frankfurter Satire-Blatt, ausgewiesener Dostojewski-Kenner und großer Opern-Fan, schreibt in Die Vollidioten süffisant, nicht immer politisch korrekt, mit viel Liebe zum Detail und in fast allen Spielarten des Humors über die Kunst der hochbetriebsamen Ereignislosigkeit.

      Die Vollidioten1979
      4.7