Explore the latest books of this year!
Bookbot

Georg Paul Hefty

    Schwerpunkte der Aussenpolitik Ungarns 1945 - 1973 [neunzehnhundertfünfundvierzig bis neunzehnhundertdreiundsiebzig]
    Die CSU an der Wegscheide
    Das deutsche Politikroulette
    • Das deutsche Politikroulette

      • 192 pages
      • 7 hours of reading

      Wo kommen eigentlich die Regierungen her? Bei Wahlen gilt, Einigkeit macht stark. Erhält eine Partei die absolute Mehrheit der Mandate, dann haben die Wähler auf ihre Art durchregiert: Ihr Wille prägt die Gesetzgebung und bestimmt die Regierung. Haben die Wähler hingegen eine Vielfalt mittelstarker Parteien in das Parlament entsandt und keiner die ausschlaggebende Zahl von Abgeordneten zugestanden, dann setzt das deutsche Politikroulette ein. Von da an zählen die abgegebenen Wählerstimmen nicht mehr viel. Selbst wenn eine angebliche Wunschkoalition oder ein sogenanntes Lager, erst recht wenn ein Überraschungsbündnis regiert, prägen nicht mehr deren Wähler, sondern die Parteifunktionäre die Zukunft. In der repräsentativen Demokratie herrschen wenige – und ihr Alltag ist der ständige Kampf um die Macht einzelner Personen und Parteien. Wie steht es unter diesen Umständen um das Land mitten in Europa? Was wollen die Bürger und was die Politiker? Wer setzt sich wie durch? Wer wird zu welchem Zweck Spitzenkandidat und wer muss warum weichen? Wie wirken sich neue Lebensweisen politisch aus? Es ist hilfreich, neue Sichtweisen und Einschätzungen kennenzulernen, bevor der Bürger am Wahltag den Politikern aller Parteien entgegenhält: Sie haben ihr Spiel gemacht – jetzt entscheiden die Wähler neu.

      Das deutsche Politikroulette
    • Die CSU steht an der Wegscheide. Seit Edmund Stoibers Rücktrittsentschluss gibt es kein Weiterso, kein 'Wir wissen alle, wohin es geht' mehr. Erstmals seit fast zwanzig Jahren steht ein gleichzeitiger Wechsel im Amt des bayerischen Ministerpräsidenten und im Parteivorsitz bevor. Das bietet die Chance, sich ganz neu aufzustellen. Wollen gut 160 000 Parteimitglieder das abnicken, was zwei Männer nächtens abgesprochen haben? Oder sind sie so frei, alle Parteifreunde in den Blick zu nehmen, die bereit und fähig sind, Bayern und die CSU in die Zukunft zu führen — und durch ihre Delegierten erst auf dem Parteitag die Wahl zu treffen? An Wegscheiden gibt es eine probate Entscheidungshilfe: man nimmt den Weg, der länger einsehbar ist. Den nur kurz einsehbaren bevorzugt, wer nach der nahen Biegung ganz neue Aussichten erhofft. Doch in der Natur ist es wie in den Parteien: danach kann nur kommen, was jetzt schon da ist. Georg Paul Hefty war nach dem Studium der Politikwissenschaft Referent der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und beobachtet seither als Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung das Zeitgeschehen. Mit diesem Buch führt er durch mehr als sechs Jahrzehnte Personal- und Machtpolitik in der CSU.

      Die CSU an der Wegscheide