Chinghiz Aitmatov was a writer who bridged worlds, crafting narratives in both Russian and Kyrgyz that synthesized ancient folklore with contemporary life. His distinctive style often explored the profound connection between humanity and the animal kingdom, weaving myths and legends into powerful allegories. Aitmatov's work delves into the complexities of the human condition, reflecting the tumultuous history of his homeland. As a pivotal figure in Kyrgyz literature, his globally celebrated novels offer poignant explorations of rural existence and enduring human spirit.
Set in the vast windswept Central Asian steppes and the infinite reaches of galactic space, this powerful novel offers a vivid view of the culture and values of the Soviet Union's Central Asian peoples.
Вплетение мифологии в реальную жизнь в произведениях Ч. Айтматова создает особый неповторимый авторский стиль. Всемирно известный киргизский писатель исследует проблемы человека в современном мире, утрачивающего связь со своим родом, традициями, грозящие человеку разрушительными последствиями. Автора прежде всего интересует вопрос о пути цивилизации, в которой главной движущей силой становится власть денег, а человечность, доброта, милосердие становятся абстрактными понятиями, превращающимися в пустые слова. Мудрость и философичность произведений Айтматова неизменно остаются привлекательными для читателя.
В 1980 году публикация романа "И дольше века длится день..." (тогда он вышел под названием "Буранный полустанок") произвела фурор среди читающей публики, а за Чингизом Айтматовым окончательно закрепилось звание "властителя дум". Автор знаменитых, переведенных на десятки мировых языков повестей-притч "Белый пароход", "Прощай, Гульсары!", "Пегий пес, бегущий краем моря", он создал тогда новое произведение, которое сегодня, спустя десятилетия, звучит трагически актуально и которое стало мостом к следующим притчам Ч.Айтматова - романам "Плаха" и "Тавро Кассандры".
"Es war im Jahr 1924. Wo heute unser Kolchos liegt, war damals ein kleiner Ail von seßhaften armen Bauern. Ich war vierzehn Jahre alt. Im Herbst erschien im Ail ein fremder Bursche, der einen Soldatenmantel trug. Zuerst hieß es, der Fremde sei in der Armee Kommandeur gewesen, dann stellte sich heraus, dass es Düischen war. Er sein in den AIk geschickt worden, um hier eine Schule zuu gründen und die Kinder zu unterrichten. Zu jener Zeit waren Worte wie Schule und Unterricht ganz neue Begriffe..." So beginnt "Der erste Lehrer", die Geschichte von Düischen, der selbst kaum lesen und schreiben kann, dessen einzige Ausbildung die Liebe zu seinen Schülern ist und der ihnen mit allem, was er weiß, die Welt erschließen will. Eine Geschichte, die - wie Ludwig Harig in denr ZEIT schrieb - zeigt: so kann, so soll, so muss Schule sein.
Der alte Tanabai ist mit seinem Hengst Gülsary auf dem nächtlichen Heimweg in die kirgisischen Berge. Nach einem stürmischen Leben wird dies ihr letzter Gang. Beide sind müde geworden. Wie an Stationen eines Kreuzwegs brechen die Bilder der Vergangenheit hervor, die hitzigen Jahre des Aufbaus und des Weltkriegs, als die Steppe urbar gemacht und aus den Trümmern eine neue Welt aufgebaut wurde. Erinnerungen an ihre Feste, an die Reiterspiele, in denen sie gemeinsam siegten, an ihre großen und kleinen Romanzen. Und dann die Stationen des Abstiegs, der Enttäuschungen, der verständnislosen Funktionäre, die den Prachthengst an die Leine legten und seinen Reiter in die Berge schickten. Aitmatow hat in diesem Roman der Kraft, der Klage und Sehnsucht des Individuums Sprache verliehen, das den Gang der Geschichte in seine Hand nimmt und wieder ihr Opfer wird.
Tschingis Aitmatow, der bedeutende kirgisische Erzähler, präsentiert in diesem Band Märchen aus seiner romantischen Heimat. Bekannt für seine Werke wie "Dschamilja" und "Abschied von Gülsary", erzählt er unvergessliche Geschichten, die das Leben und die Kultur Kirgisistans widerspiegeln.
Aus allen Werken von Tschingis Aitmatow spricht eine einzigartige Verbundenheit, ja, innere Verwandtschaft zwischen Tieren und Menschen, die durch eine gemeinsame Natur miteinander verknüpft sind. Inspiriert oft durch alte Volkssagen, erzählt er von Wölfen und Pferden, vom alternden Schneeleoparden, vom Flug der Ente Luwr, die die Welt erschaffen hat, der Gehörnten Hirschmutter, dem Ruf des Vogels Denenbai und vielen anderen. Bevor er Schriftsteller wurde, arbeitete Aitmatow als ausgebildeter Tiermediziner. Mit seinen Tiergeschichten will er eine Grenze ü »In der Literatur wurden die Tiere bisher aus der menschlichen Sichtweise dargestellt, aber ich möchte die Welt mit ihren Augen betrachten.«
Aitmatow, Rytchëu, Tschinag: Die drei großen Autoren der asiatischen Steppen
und Berge haben sich jeder auf seine Weise mit der Realität des Schamanismus
in ihren Ländern beschäftigt. Diese Anthologie versammelt aus ihren Werken
Szenen von der Arbeit und Wirkung von Schamaninnen und Schamanen, die ihr
Leben prägten.
In dem besagten Jahr, von dem Tschingis Aitmatow erzählt, wurde er sieben, es war sein achtes Lebensjahr. Das eine Märchen erlebte der vaterlose Junge mit Hilfe seines Fernglases. Durch das Glas hindurch suchte er in der Ferne den weißen Dampfer: Einer der Matrosen mußte sein Vater sein. Und um zum weißen Dampfer zu gelangen, wollte der Junge sich in einen Fisch verwandeln.
»Aitmatow erzählt von großen Gefühlen, von Mut und Einsicht, Glück und Untergang. Diese Geschichten sind so schön, dass man sie seinen besten Freunden jedes Jahr wieder zum Präsent machen möchte.« buch aktuell
Die Kolchosbäuerin Tolgonai erzählt am Totengedenktag dem Feld von ihrem Leid. Ihren Mann und ihre drei Söhne hat Tolgonai im Krieg verloren. Das Feld antwortet ihren Klagen, fordert sie auf: »Setz dich, Tolgonai. Du darfst nicht so lange stehen mit deinen kranken Beinen. Setz dich hier auf diesen Stein, wir wollen gemeinsam überlegen. Erinnerst du dich an den Tag, Tolgonai, als du zum ersten Mal hierhergekommen bist?« In einfachen Worten ruft Tolgonai ihr ganzes Leben in Erinnerung.
»Tschingis Aitmatow ist ein Geschichtenerzähler im besten Sinne, ein Meister der Stimmungen.« Gerhard Schröder, Welt am Sonntag
Rußland 1943. Sultanmurat, ein halbwüchsiger Kirgisenjunge und Anführer einer Gruppe gleichaltriger Jungen, wartet in der menschenleeren Steppe, wo sie die Saat vorbereiten, auf die ersten Zeichen des Frühlings, den Kranichzug. Dieses Zeichen der Hoffnung auf eine gute Ernte läßt den Jungen für einen Augenblick die Schrecken des Krieges, die Unerbittlichkeit des Winters und die Anstrengungen der bäuerlichen Arbeit vergessen. Sie wissen nicht, daß in den nahen Bergen eine große Gefahr auf sie lauert. Eines Nachts werden ihnen die vier besten Pferde geraubt. Sultanmurat aber bewährt sich in einer schier ausweglosen Situation.
Als die Wölfin Akbara und ihr Wolf Taschtschajnar ein letztes Mal vor dem schlimmsten Feind - dem Menschen - ausreissen, ahnen sie nicht, dass ihr Ende unausweichlich ist. Denn wo immer der Mensch in das seit Urzeiten herrschende Gleichgewicht der Natur eingreift, wächst die Verwüstung des Lebens. Awdji Kallistratow geht auf die Suche nach den Wurzeln des Materialismus und der Gleichgültigkeit. Jenseits aller Dogmen will er einen neuen Glauben für unsere Zeit finden. Als Ketzer wird er vom Priesterseminar verstoßen. Er tarnt sich als Rauschgift-Kurier und taucht zwischen Moskau und den Steppen Mittelasiens, wo der berauschende Hanf Anascha wächst, in die Drogenszene seines Landes ein. Schließlich gerät er in die Fänge des ehemaligen Offiziers Ober-Kandalow, der sich mit Vorliebe schon immer solcher Typen angenommen hat … Aber auch die Zeit der Schafhirten ist abgelaufen. Als Basarbaj die letzten vier Welpen der Wölfin raubt, beginnt eine Tragödie, die die Welt der Hirten zerstören wird. Tschingis Aitmatow spannt in diesem Roman einen großen Bogen über verschiedenste Schauplätze und durch die Geschichte: Von Moskau bis in die Steppen der Mujun-Kum und zu den Gletschern am Ala-Möngkü, von der Gegenwart bis zum Geschehen auf Golgatha, wo Jesus von Nazareth und Pontius Pilatus darüber streiten, was eigentlich den Menschen zum Menschen macht.
Diese frühen Erzählungen von Tschingis Aitmatow stammen aus den Jahren 1953 bis 1965. Sie dokumentieren den literarischen Weg eines Autors, der zunächst noch unter dem Einfluss der Literatur des 'sozialistischen Aufbaus' stand, aber schon bald seinen eigenen Ton und seine Motive fand und zum Erneuerer einer erstarrten Literatur wurde.
Iljas, ein junger, sympathischer Lastwagenfahrer mit überschäumender Energie, ist schnell zu begeistern und ebenso schnell in maßlose Wut zu versetzen. Asselj, ein stilles, kirgisisches Mädchen, lebt in einem Dorf und soll nach altem Brauch in eine Nachbarsippe hineinverheiratet werden. Als die beiden sich begegnen, entsteht eine Liebe, die sie alle Traditionen und Bräuche vergessen lässt. Für beide beginnt eine glückliche Zeit, die in der Geburt eines Sohnes den Höhepunkt findet. Doch als Iljas tollkühn mit seinem Lastwagen das verschneite Tianshan-Gebirge bezwingen will, beginnt die Katastrophe: Nach dem Misserfolg mag er sich vor seinen Kollegen nicht verantworten, die liebevolle Hilfe Asseljs, den Rat eines Freundes weist er zurück. Immer mehr verstrickt sich Iljas in den Fängen seines Stolzes. So verspielt er sein Lebensglück und scheitert an seiner Unfähigkeit, auf andere zuzugehen und von ihnen Hilfe anzunehmen.
Die Ergänzung zum Roman »Ein Tag länger als ein Leben« als Einzelausgabe: Eine Legende um Tschinggis Chan, der auf dem Weg zur Weltherrschaft von einer Fahnenstickerin zu Fall gebracht wird.Zu Beginn des Feldzugs, mit dem Tschinggis Chan Europa unterwerfen will, erscheint über seinem Haupt eine weiße Wolke am Himmel und folgt jedem seiner Schritte. Ein fahrender Wahrsager hatte ihm schon früh diesen Fingerzeig der Götter vorausgesagt. Mit eisernem Willen schweißt er seine Reiterarmee zusammen und macht sie zu einem Instrument der Unterwerfung immer neuer Völker. Unter Androhung der Todesstrafe verbietet er schließlich den im Tross mitziehenden Frauen das Gebären. Doch die große, heimliche Liebe zwischen der Fahnenstickerin Dogulang und dem Hundertschaftsführer Erdene setzt sich über die Hybris des »Großen Chagans« hinweg. Auf offener Steppe werden die beiden vor der ganzen Armee hingerichtet, aber in dieser Stunde verschwindet die weiße Wolke. Tschinggis Chan zieht nicht weiter.
Drei Männer, der weise Organ sowie Emraijin und Mylgun, Vater und Onkel des elfjährigen Kirisk, die als die besten Jäger des Clans gelten, brechen mit dem Jungen im selbstgebauten Kajak zur Robbenjagd auf. Wie der alte Stammesbrauch es fordert, soll der Junge, der nun das Jägerhandwerk erlernen muß, mit dem Meer Freundschaft schließen, „damit das Meer ihn kennt und er selbst das Meer achtet“.
In Daisaku Ikeda hat Tschingis Aitmatow den Partner gefunden, vor dem er Bilanz über Leben und Werk ablegen konnte. Er war sonst eher wortkarg und verschlossen gewesen, wenn er über sich und sein Werk Auskunft geben sollte. Jetzt erzählt er persönlich, offen und leidenschaftlich, denn »das Wort stirbt, wenn wir es nicht mit anderen teilen«. Ein weiter Horizont wird gezogen, bisher unbekannte Lebensabschnitte und Themenbereiche werden erschlossen. Was hier an Gedanken, Erfahrungen, Hoffnungen und Ängsten geäußert wird, verbindet sich bei Aitmatow immer auch mit persönlichen Erinnerungen. Beide Gesprächspartner mahnen und denken über Auswege nach.
Als der Militärzug mitten in der Nacht bei der kleinen kirgisischen Bahnstation anhält, löst sich ein Schatten von einem Waggon. Ismail ist als Deserteur heimlich von der Front zurückgekehrt. Sejde will zu ihm halten. Welche Frau hat in diesen Tagen schon das Glück, ihren Mann bei sich zu haben! Sie versteckt ihn und bietet dem ganzen Dorf und den Polizeikommissaren die Stirn. Im tiefsten Winter schleppt sie Nahrung in die Berge, wo sie selbst und das ganze Dorf doch Hunger leiden. Aber Furcht, Existenznot und Misstrauen verändern den Menschen. Etwas Ungutes taucht in den Tiefen von Ismails Augen auf. »Aug in Auge« ist Aitmatows Erstling, ein Jahr vor »Dshamilja« erschienen.
Er war noch zu klein, um richtig aufs Pferd zu steigen, da mußte er schon als Sekretär des Dorfsowjets die Steuern eintreiben und den Frauen die Todesmeldungen von der Front überbringen. Aber zu dieser kirgisischen Kindheit gehört auch das Eintauchen in die reichen Überlieferungen seines Volkes, gehören heitere Erinnerungen und Erlebnisse. Die wahre Geschichte einer verbotenen Liebe im Dorf entpuppt sich als Kern der Novelle "Dshamilja" und Aitmatows Jugendfreund Sejtaly als Vorbild des "Ersten Lehrers". Einige Jahre später erntet der junge Viehzuchtexperte Aitmatow Auszeichnungen für seine rund hundert musterhaft gehaltenen Milchkühe. Als er aber seine ersten Novellen publiziert, entfesselt er im Schriftstellerverband einen Sturm der Entrüstung - er hat mit seinen Werken zu viele Tabus gebrochen.
Die Zeit scheint für beide abgelaufen. Der einst unbezwingbare Schneeleopard Dschaa-Bars fühlt seine Kräfte schwinden und will sich zum Sterben in das kirgisische Hochgebirge zurückziehen. Und Arsen Samantschin, der unabhängige Journalist, wird von der Welle des entfesselten Kommerzes in seiner Heimat überrollt. Die Medien kuschen, Oligarchen und Fanatiker drängen sich vor, und seine große Liebe, die Sopranistin Aidana, feiert als Popstar Triumphe. Das Schicksal führt Arsen und den Schneeleoparden in einer atemberaubenden Wendung zusammen: Arabische Prinzen haben sich zu einer luxuriösen Jagdpartie angekündigt. Arsen soll sie als Dolmetscher begleiten. Aber nicht alle im Dorf wollen hinnehmen, dass es bei diesem Geschäft so wenige Gewinner und so viele Verlierer gibt.
Ajtmatov har med romanerne Dzjamilja, Farvel, Gulsary, Den hvide damperog Skafottet skrevet sig ind i verdenshistorien. Skafottet, der blev til i glasnost-perioden, er et modent værk som bygger på ideen om den modsætningsfyldte menneskenatur. Mennesket er en lille partikel i verden, men hele verden er også indbefattet i mennesket selv, og personlighedens indre disharmoni vil - ifølge Ajtmatov - føre menneskeslægten til skafottet
Tschingis Aitmatow erzählt in diesem Band drei Märchen, die er seinen Kindern Eldar und Shirin vorlas. Die Geschichten handeln von einem außergewöhnlichen Äffchen, tapferen Schwestern und dem Schicksal der Königstochter Akbara, inspiriert von kirgisischen Sagen und Legenden.
Mit einem Nachwort von Irmtraud Gutschke zu Leben und Werk von Tschingis Aitmatow
192 pages
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Aus allen Werken von Tschingis Aitmatow spricht eine einzigartige Verbundenheit, ja, innere Verwandtschaft zwischen Tieren und Menschen, die durch eine gemeinsame Natur miteinander verknüpft sind. Inspiriert oft durch alte Volkssagen, erzählt er von Wölfen und Pferden, vom alternden Schneeleoparden, vom Flug der Ente Luwr, die die Welt erschaffen hat, der Gehörnten Hirschmutter, dem Ruf des Vogels Denenbai und vielen anderen. Bevor er Schriftsteller wurde, arbeitete Aitmatow als ausgebildeter Tiermediziner. Mit seinen Tiergeschichten will er eine Grenze überwinden: »In der Literatur wurden die Tiere bisher aus der menschlichen Sichtweise dargestellt, aber ich möchte die Welt mit ihren Augen betrachten.«
Mit Dshamilja hat Tschingis Aitmatow „die schönste Liebesgeschichte der Welt“ erzählt – bis heute wurden die Romane und Erzählungen des kirgisischen Autors in 90 Sprachen übersetzt. Mit den uralten Mythen und Legenden der Kirgisen wuchs er unter Gebirgsnomaden auf, einem Volk dem seit Tschingis Khan unzählige fremde Herrscher immer wieder die Freiheit und die kulturelle Identität rauben wollten. In ihren Figuren so untrennbar sie in ihrer Heimat verwurzelt sind, erkennen wir unser Glück, unsere Sorgen und Nöte; sie sind Mittlergestalten zwischen den Kulturen, schlagen Brücken zwischen Orient und Okzident. Doch wie sieht die „ferne Heimat“ Aitmatows aus, in der Danijar, der Paßgänger Gülsary und der erste Lehrer zu Hause sind? 93 Prozent Kirgisiens bestehen aus Gebirge, liegt über 3000 Meter. Der Fotograf Georg Kürzinger hat sich, fasziniert von den Figuren Aitmatows, mit seiner Kamera auf die Suche nach den selten gewordenen Erben der Nomadenkultur am Ende des 20. Jahrhunderts gemacht. In seinen leuchtenden, kristallklaren Bildern blicken uns von Sonne und Wind gegerbte Gesichter an, die von der Härte des Lebens erzählen und tief in die Seele dieses Volkes blicken lassen; er fängt fröhliche Festgelage ein, wilde Wettkämpfe und unbeschwerte Kinder, die inmitten von Pferden und Schafen und mit einer grandiosen Natur aufwachsen, in der doch der „Fortschritt“ unaufhaltsam Einzug hält.
Flug ins Ungewisse/Der Junge und das Meer/Liebe deinen Nächsten/Veronikas Vermächtnis - bk502; Verlag "Das Beste"; Brian Lecomber/Tschingis Aitmatow/Erich Maria Remarque/Jessica North; Paperback; 1980
Tschingis Aitmatow feiert am 12. Dezember 2008 seinen 80. Geburtstag. Sein umfangreiches Werk, das Romane, Erzählungen und Novellen umfasst, wurde in über neunzig Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet. Eine Ausgabe seines erzählerischen Werks versammelt diese in sechs Bänden sowie autobiografische Texte und Theaterstücke.
Er hatte zwei Märchen. Ein eigenes, von dem niemand wusste. Und ein zweites, das der Grossvater erzählte. Am Ende blieb keins übrig. Davon handelt diese Erzählung.
Tvrdú životnú realitu spojenú s vedeckou fantáziou a mýtmi predstavuje román Deň dlhší ako ľudský vek. Dej sa odohráva počas jedného dňa. Do toto rámca vložil autor mýtické legendy, tragické osudy jednotlivcov v časoch kultu osobnosti i problémy výskumu nových planét. Keď chce hlavnápostava, železničiar EDRGEJ, splniť poslednú vôľu svojho priateľa a pochovať ho na starobylom, mýtmi opradenom cintoríne, stretne sa s prekážkami, pretože cintorín je v zakázanom pásme kozmodrómu. Paralelne s touto realistickou líniou rozvíja sa vedeckofantastická. Posádka kozmickej lode Parita nadviaže spojenie s mimozemskou civilizáciou. No pozemšťania sa boja kontaktu s touto omnoho vyspelejšou planétou, preto s kozmonautami prerušia spojenie. Prelínaním časových rovín chce autor poukázať na svet plný protirečení, kde vládne nespravodlivosť, egoizmus a ľahostajnosť. Využitím starej povesti o zajatcoch mankurtoch, ktorí po krutom mučení stratia pamäť (mankurt zbavený vlastného ja mal z praktického hľadiska celý rad predností. Bol rovnocenný s nemým hoviadkom, čiže úplne pokorný a neškodný). Apeluje na ľudstvo, aby nezabúdalo na tyraniu, útlak. Zdôrazňuje, že každý človek je zodpovedný za osud naššej planéty.
Soubor čtyř nejkrásnějších novel dnes již známého autora z let 1956 - 1977. Obsahuje díla: DŽAMILA, SBOHEM, TRPKÝ ŽIVOTE, BÍLÁ LOĎ, STRAKATÝ PES NA BŘEHU MOŘE a také výpověď Autor o sobě. 1. souborné vydání.
Poprvé ve druhé polovině 20. století přitáhl pozornost ke drogové problematice ve Střední Asii kyrgyzský spisovatel Čingiz Ajtmatov, který v jednom ze svých vrcholných románů Placha (česky Popraviště) vykreslil obrázek lidí, kteří se sjíždějí do Střední Asie na sběr „anaši“. Anaša (jinak řečeno konopí) bylo tradiční rostlinou sbíranou či pěstovanou pro domácí použití v regionu, zejména u starší generace. Druhá dějová linie s výrazně ekologickým akcentem zachycuje život vlčí rodiny, kterou lidé nelítostně likvidují.
Román kirgizského autora nastoľuje rad závažných otázok súčasnosti. Je to znepokojenie autora nad mravnými hodnotami, nad cynizmom, rastom narkománie, nad osudmi ľudstva. Tragédia vlkov zovšeobecňuje tragédiu v širšom zmysle slova, aj tragédiu každého, kto nemá dostatok možností brániť sa, je to tragédia prírody, ktorá sa proti zásahom človeka nemá ako brániť. Celým románom sa tiahne základná idea - akú cenu má dnes ľudský život, humanizmus, morálka...