Siegfried Schoppe Books



Deutsches Namenbuch: Personennamen
Vor- und Nachnamen in Deutschland
Die Standardwerke der Deutschen Namenkunde von Gottschald und Bach nähern sich ihrem 100. Geburtstag und haben durch mehrere verbesserte Neuauflagen ihren Platz in Bibliotheken und Archiven gefunden. Allerdings haben sie an Aktualität verloren, da die Gastarbeiter- und Migrationswellen sowie die Verbreitung der englischen Sprache viele neue Personennamen nach Deutschland gebracht haben. Dieses Werk versucht, die gegenwärtig in Deutschland verbreiteten Personennamen umfassend zu erfassen, sowohl Vor- als auch Nachnamen, und geht über die bei Schützeichel genannten 70.000 Namen hinaus. Es werden nicht nur deutschstämmige Namen berücksichtigt, sondern auch solche aus anderen Herkunftsregionen. Besonders verbreitet sind altgriechische, hebräische, römische und slawische Namen, die durch historische Ereignisse wie die Zwangsbekehrung der Sachsen und die Hugenottenwanderung nach Deutschland eingeführt wurden. Zudem haben Zuwanderungen aus islamischen Staaten türkische, arabische und persische Namen mit sich gebracht. Neben der Erfassung zielt das vierbändige Lexikon auch auf die Deutung der Namen ab. Die alphabetische Ordnung wird strikt eingehalten, um den Zugang zu erleichtern, während die Erläuterungen zur Sinndeutung prägnant gehalten sind, um den Rahmen nicht zu sprengen. Ausführliche wissenschaftliche Begründungen fehlen, um den interessierten Laien nicht zu überfordern.
Fand die Varusschlacht in Kalkriese statt? Oder vielleicht doch im Teutoburger Wald? Fest steht: Wenigstens viermal liessen sich die romischen Feldherren von ihrem cheruskischen Gegenspieler in Germanien in verlustreiche Hinterhalte locken. Das Buch zeigt, wie die Romer uber 30 Jahre erfolglos versuchten, eine Provinz Germania Magna zu schaffen und am Ende doch scheiterten